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St. Nikolaus- u. Ulrichskirche
Östliche Aussenstadt, Nürnberg
- Adresse:
-
Kirchenberg 13, Nürnberg
| Nutzer-Infos |
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1 Beitrag zum Platz "St. Nikolaus- u. Ulrichskirche" auf Deutsch

Südfassade mit einer Ölbergnische mit Figuren aus dem 15. Jhdt. links, einem Gefallenendenkmal mit Kreuzigungsgruppe (1919/20) rechts und dem Hauptportal in der Mitte.
Die Kirche St. Nikolaus und Ulrich, im östlichen Nürnberger Stadtteil Mögeldorf gelegen, entstand in den Jahren 1414 bis 1416 und bildet zusammen mit dem sich westlich anschließenden sogenannten Hallerschloss und weiteren benachbarten Herrensitzen ein sehenswertes historisches Ensemble im Osten Nürnbergs.
Die Kirche wurde an der Stelle einer Kapelle aus dem 13. Jhdt errichtet und musste im Jahr 1662 nach im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) erlittenen Zerstörungen zum ersten Mal restauriert werden. 1901-1902 veranlasste Pfarrer Johann Friedrich Ludwig Lauter umfassende Um- und Erweiterungsbauten im neugotischen Stil. So wurde die alte Holzbretterdecke durch ein Steingewölbe ersetzt und die bis dahin hölzerne Doppelempore neu in Stein errichtet. Ein Westchor wurde angefügt und neue Rundpfeiler eingebaut.

Hochaltar (1702) und Kanzel (1715) im Osten der Kirche stammen aus der Zeit des Barock und sind Stiftungen der Margareta Susanna von und zu Pohlheim (1660–1721)


Totenschilde im Westbau der Kirche: Totenschilde wurden meistens zum Andenken männlicher Angehöriger angesehener Patrizierfamilie gestiftet und enthielten in gemalter und/oder geschnitzter Form die Familienwappen sowie Namen, Beruf und Todesdatum der Betreffenden.

Die Kreuzigungsgruppe an der Nordwand des Chors stammt aus dem 16. Jhdt und stand wahrscheinlich ursprünglich im Freien. 1901 wurden die Lindenholzfiguren auf dem Dachboden entdeckt und nach einer Renovierung mit neuen Kreuzen versehen und im Kircheninneren angebracht. Die Schächer sind mit sehr realistischen Gesichtszügen versehen und mit echten Stricken am Kreuz befestigt.

Das Gemälde von Andreas Herneisen (1538–1613) „Die Übergabe der Augsburger Konfession“ aus dem Jahr 1602 als Gedenkbild auf die Reformation zwischen Totenschilden der Nürnberger Patrizierfamilie Dietherr




Ein alter befestigter Friedhof umgibt die mittelalterliche Pfarrkirche.
Die Kriegsschäden von 1943 wurden in den Jahren 1963 bis 1967 behoben. In dieser Zeit wurde das Chorgestühl entfernt und das Gestühl im Langhaus ersetzt. Die Chorfenster wurden neu verglast, wobei Reste der im Krieg zerstörten Scheiben wiederverwendet wurden.
1992 fand die letzte Renovierung statt, 1998 wurde die heutige Orgel eingebaut.


Die Gebäude des sich westlich an die Kirche anschließenden Hallerschlosses



Linksches Schloss, im Süden von Hallerschloss und St. Nikolaus- u. Ulrichskirche gelegen
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Kommentieren 4 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
Ich las meinen Namen auf einem Grabstein... Schauder
Heißen Sie dann vielleicht Weber?
siebtes Bild von oben, im Google Earth, da fand ich meinen Namen , das andere wäre wohl zu simpel .
Am Samstag, den 20.11. findet hier ein interessantes Chorkonzert statt!