Mercure Hotel Berlin am Alexanderplatz, Mitte, Berlin
- Beschreibung des Inhabers:
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Direkt am legendären Alexanderplatz, der historischen Mitte Berlins, erwartet Sie als Gast diese Hotels eine Entdeckungsreise durch die dynamischsten Viertel der Hauptstadt.Im Blickfeld des höchsten Wahrzeichens der Stadt, des Fernsehturms am Alex, laden unzählige Bars und Cafés zum Verweilen ein.
- Kategorie:
- Hotel und Übernachtung Mitte | Hotel und Übernachtung Berlin
- Kontakt:
- AGON Group GmbH
- Adresse:
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Mollstr. 4, 10178 Berlin
++4930 2757270
- Website:
- Geöffnet:
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Mo - So:
Unser Hotelteam ist rund um die Uhr für Sie da.
- Mehr Details:
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H2 Hotel Berlin Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str. 32, 10178 Berlin
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6 Beiträge zu Mercure Hotel Berlin am Alexanderplatz auf Deutsch
Ein preisgünstiges und zentral gelegenes Hotel in unmittelbarer Nähe des Berliner Congress Center, in dem ich schon mehrfach für Kongressbesuche abgestiegen bin. Große Zimmer, freundliches Personal und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet – wenn man mit dem leichten Anflug von “DDR-Charme”, den das Gebäude aufgrund seines Alters unweigerlich versprüht, gut leben kann, gibt es eigentlich keinen Grund, um dort nicht zu übernachten. Seit einigen Monaten befindet sich das Hotel zudem unter neuem Management (daher auch der Namenswechsel zu Mercure Hotel Berlin am Alexanderplatz) und wird derzeit umfassend renoviert und umgestaltet.
Das Hotel glänzt durch seine zentrale Lage (10 Min. Fußweg zum Alex) und die geräumigen Zimmer (geschätzte 40m²) mit gemütlichen Betten.
Das Frühstück geht auch i.O.
Und wenn wir doch mal ganz erlich sind, mehr will man von einem Hotel inBerlin als Touri doch nicht. Die restliche ZEit verbringt man eh in der City und nicht im Hotel!!!
Wow ist das ein Hotel. Man steht vor einem Riesen-Betonklotz und erwartet irgendwie eine SED-Hauptzentrale. Rezeption und Restaurant überschneiden sich ein bisschen.
Das Zimmer dann ein Palast ... wenn man von der Größe ausgeht. Ein Riesenschlafgemach, ein großer Flur, ein Bad und Küche auch noch. Die Einrichtung will modern sein, kann sich dem Ostcharme aber nicht verschließen. Der gefleckte Teppich erzählt Geschichten. Die bequemen Betten reißen es aber wieder raus und das ist ja das Wichtigste an einem Hotel.
Am meisten gestört hat die DDR-Heizung. Die ließ sich nämlich nicht abstellen und somit hieß das Thermostat "Fenster". Da hatte man aber einen schicken Ausblick auf den Telespargel.
Aber für die knapp 50 Euro, die wir für ein Doppelzimmer gezahlt hatten, war alles verschmerzbar.
Von einem Hotel erwarte ich vor allem zwei Sachen:
1) Es muss zentral liegen.
2) Es muss ein gemütliches Bett haben.
In beiden Punkte schneidet das Hotel Agon gut ab. Mehr bekommt man jedoch auch nicht.
Es gibt Momente, in denen einem in Sekundenbruchteilen Erkenntnis zuteil wird, die das restliche Leben beeinflußt: der Krieg ist verloren, sie ist nicht die Frau für's Leben und ich werde mit knurrenden Magen meinen Trolley durch die weite Tristesse der neuen sozialistischen Stadt schleppen.
Da waren sie wieder - meine Frühstücksbuffetfreunde: Tischabfallbehälter, Einzelportiönchen Butter, die ohne Fettfinger nicht aus ihrer Verpackung zu befreien sind, kleine - mit Folie verschlossene - Plastikbehälter, die wahlweise Nußcreme, Diätmarmelade oder Streichirgendwaswurst oder -käse enthalten.
In meiner letzten REM-Phase an diesem Sonntag morgen träumte ich noch von "fluffige Ost-Schrippe meets südtiroler Marillen-Marmelade". Das war vielleicht etwas viel verlangt und ich hätte mich sicherlich auf Kirschmarmelade herunterhandeln lassen, wäre die Schrippe non-negotiable item gewesen. War sie leider jedoch nicht.
Abgerundet wurde mein Eindruck noch durch das Teewasser aus dem Samowar - die barometrische Höhenformel kann ich nicht mehr aus dem Stehgreif ableiten, aber Wasser kocht m.W. nach in Berlin bei 100 Grad Celsius - und die leckeren Früchtetees, die dort plaziert waren, wo der aus dem Koffer lebende Berufsnomade normalerweise Darjeeling oder Assam vermutet.
Fazit:
Bevor ich mich mit einer Flasche Pennerglück in den nächsten Park zu Hase und Igel begebe, würde ich dem Agon noch ein zweite Chance geben. Aber ausschließlich dann. Denn für 64 EUR pro Nacht erwarte ich deutlich mehr.
Etwas altertümlich in einem Hochhaus; das Frühstücksbuffet ist in Ordnung. Eher triste Umgebung, noch ein Stück entfernt vom Bahnhof Alexanderplatz






