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Restaurant Gundel
Budapest
17 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Állatkerti út 2, 1146 Budapest
- Kontakt:
-
(361) 468-40-40
- Geöffnet:
-
Restaurant:
12:00-16:00 und 18:30-24:00
Colonnade Bar:
09:00-24:00
Sunday Brunch:
11:30-15:00
-
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| Nutzer-Infos |
|
11 Beiträge zum Platz "Restaurant Gundel" auf Deutsch
Mein Fazit: teure Touriabzocke
War mit meiner Frau da, weil ich überall gelesen habe, dass das Gundel ein Muss sei. Das war vielleicht mal so. Wahrscheinlich vor 1989! Der Laden ist ja so was von mittelmäßig, dass ich ihn nicht nur NICHT empfehlen kann sondern davor warnen muss. Essen halb kalt, Saucen geronnen (igittigitt), alles im Stil der Breschnjev-Ära: muffig alt, von gestern.
Für das Geld (die Preise sind gesalzen) bekommt man in vielen Restaurants der Stadt viel mehr an Qualität und Kreativität geboten! Zwei Sterne für das museale Flair von vorgestern… Und für die Musiker (zu denen äußere ich mich jetzt nicht auch noch)
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Obwohl es in sämtlichen Reiseführern heisst, das Gundel sei ein “Muss”: das Restaurant wird dem guten Ruf nicht mehr gerecht.
Die Lage ist zwar ganz hübsch, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber alles andere als gut. Das Essen war ok, aber es gibt in Budapest 1’000 Adressen, wo man nicht nur besser, sondern auch günstiger isst.
Das Gundel täte gut daran, sich den “neuen” Zeiten anzupassen…
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Ein absolutes MUSS, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Das Ambiente sowohl im Restaurant als auch im Garten muss man erlebt haben !
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46 Beiträge
In alten Zeiten hängen geblieben, der Duft des Kommunismus hängt noch nach, Gastronomisch wie Preislich ganz oben auf.
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War mal vor 20 Jahren ein super gute Restaurant. Heute ist es leider nicht mehr so .
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Das Essen ist hervorragend, gar keine Frage.
Deswegen 4 Sterne.
Aber wohlgefühlt haben wir uns hier nicht.
War alles extrem krampfig und 'ne Spur zu hochtrabend.
Vielleicht waren wir auch bloß nicht richtig gekleidet -
was aber mit einem Leihjacket an der Garderobe
jederzeit behoben wird.
Mir gefallen die herzlichen ursprünglichen Budapester Restaurants besser als dieses aufgesetzte KuK-Erlebnis.
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Laut gleich mehreren Taxisfahrern ist dies das beste Restaurant in Budapest. Ob das an den Provisionen für die Fahrer liegt, die Gäste in den Laden bringen? Nun ja, wir hatten jedenfalls schon vorher reserviert. Hätten wir übrigens nicht dringend müssen, denn selbst an einem Freitag Abend war das Restaurant nicht komplett ausgebucht.
Dafür ist schon das Betreten des Restaurants ein Erlebnis. Viel Holz, viele Spiegel, so wie man sich ein edles Hotel aus der KuK-Zeit vorstellt. Der Abend beginnt in einer guten Bar, wo zum Holz und den Spiegeln noch viel Leder hinzukommt. Getränke können hier empfindlich teuer sein, wenn sie importiert sind. Auch Zigarren liegen hier über den entsprechenden deutschen Preisen. Als man aber den Service nach einem guten einheimischen Angebot fragt, erhält mein einen ungarischen Desertwein, extrem lecker und nicht zu süß und schwer, der dann auch nicht teuer sein muss. Man kann auf Tipps hier also vertrauen. Das wird uns auch noch bei der Weinauswahl im Restaurant sehr helfen.
Betritt man den Speiseraum, ist der erste Eindruck filmreif. Der zweite Eindruck lässt einen dann aber schon etwas an das Wort Imitation denken. Auch hier versucht man, an die Herrlichkeit und Pracht des 19. Jahrhunderts anzuknüpfen. Und zumindest auf den ersten Blick gelingt das auch, selbst wenn die Bilder an den Wänden eher keine Originale sind, und die Lampen auf dem Tisch mit modernen Batterien betrieben werden. Auf der anderen Seite: Selbst das Geschirr mag modern sein, aber es passt. Wunderbar verspielt spürt man die Vergangenheit und die guten Kontakte nach Wien, die hier in Budapest vieles hinterlassen haben, was man heute noch gerne sieht und nutzt.
Und wie ist nun das Essen? Der Gulasch ist einfach ein solcher, also eine solide, etwas scharfe Fleischsuppe mit Einlagen. Zu unspektakulär, auch wenn ein paar wirklich scharfe Paprika zum Nachwürzen als Beilage serviert werden. Das Hauptgericht ist ein sehr gut gemachtes Filetsteak serviert mit der ungarischen Form von gebratener Gänseleber, nicht ganz so gut wie Foie Gras, aber auch sehr lecker. Ein Klassiker, gut gemacht mit Gemüse und Soße. Die fünf Punkte rettet jedoch der unvergleichliche Nachtisch. Ein Schokoladensouffle, locker und leicht, mit etwas warmer, flüssiger Schokolade in der Mitte. Serviert mit Wallnusseis und einer hausgemachten Fruchtsoße. Herausragend. Zum Hineinlegen. Einfach toll. Zudem es nur als Teil eines Menüs auf der Karte auftaucht, nach Rücksprache mit dem Kellner aber dennoch gebracht wird. So schafft man sich zufriedene Gäste.
Der Service ist überhaupt eine Stärke hier. Erst erschrecken einen die riesigen Brigaden von schwarzgekleideten Kellnern, aber dann erweisen diese sich doch als ganz relaxt und machen ganz locker ein paar Witze. Mich sprechen sie auf Englisch an, halten meine blonde, dänische Begleiterin aber für eine Deutsche und fangen an mit ihr deutsch zu reden, was sie zwar versteht, aber nicht erwidern kann. Belustigt klären wir nach einer Weile auf, gemeinsames Lachen mit dem Service ist die Folge. Dazu gibt es dann noch eine Lifeband, die fast den ganzen Abend osteuropäische Klassiker spielt, und dann auch noch alles andere, was sich so anhört, und was die hier üblichen Streichinstrumente wiedergeben können, so auch das unvermeidliche Thema aus Doktor Schiwago. Und ja, auch das sorgt für Stimmung.
Letztendlich ist dies eine Form der Erlebnisgastronomie, die den Luxus alter Zeiten wirklich gut reproduziert. Und als solches sollte man den Laden auch sehen, denn dann kann man das alles hier wirklich genießen. Auch wenn Küche und Service nicht immer auf der Höhe unserer Zeit sind.
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Ein wunderschönes Restaurant mit der unnachahmlichen KuK-Ambiente. Das Essen und die Weinauswahl ist hervorragend, der Service perfekt und herzlich. Der einzige Wermutstropfen: Etwas zu teuer für Ungarn.
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Stell dir vor, du gehst mit James Bond essen und alles ist perfekt. Und am Ende wirst du nicht erschossen. Wenn es einen schöneren Ausdruck für Retrogefühl geben würde, könntest du ihn hier lesen.
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Was soll man schreiben, wenn man eines der besten Restaurants der Welt beurteilen soll?
Ok, ich versuche mich daran und hoffe, dass ich es so gut hin bekomme wie das Essen und den Service den man in diesem Haus obligatorisch bekommt.
Das Jugendstil-Ähnliche Gebäude mach schon rein äußerlich einen sehr repräsentativen Eindruck. Wir nutzen einen Limoservice um vom Hotel zum Restaurant zu gelangen. Dort angekommen öffnete uns ein Gundel-Dienstmann mit Stresemann und Zylinder die Wagentür. Wir wurden von diesem Herrn (der ein wenig wie ein Zirkusdirektor aussah) zum Empangschef begleitet. Dieser checkte kurz die Reservierung und begleitete uns zum Tisch. Die Türen werden von eigens an den Türen postierten Personal aufgehalten. Das Aufhalten der Türen und der Monumental gestaltete Innenraum erinnerte ein wenig an die prunkvolle Gestaltung der Titanic. Auf einer empore ist ein Streichorchester plaziert, das den ganzen Abend über unaufhörlich, aber unaufdringlich easy listening aus der Klassikecke präsentiert. Aber auch ungarische Folklore zwischendurch…muss sein.
Nachdem wir Platz nahmen stellte sich zunächst der für uns zuständige Kellner mit Namen vor und überreichte uns eine sehr edel wirkende Karte. Er rief den Sommelier herbei und wir wählten ein Aperetiv. Meine Frau nahm einen Sekt der Hauseigenen Kellerei methode de champagnoise, Jahrgang, kein Cuvee und ich einen trockenen Tokajer. Ich muss sagen, mit dem Haussekt kann so mancher Chamagner einfach nicht mithalten. Auch mein Tokajer war besser als die meisten Fino dry sherry die ich bislang probiert hatte.
Wir wählten das Gourmet menue. 7 Gänge 2 mal Amuse bouche oder auch bekannt als Amuse gueule, 6 Weine der Hauskellerei passend ausgesucht und 1 Digestiv:
Seeteufel-Leber mit marinierten Foschenkel und Trüffel
Vinaigrette
BUDAI SAUVIGNON BLANC 2007-NYAKAS VINERY
Thunfisch Tatare
ZEMPLÉNI ROSÉ CUVÉE 2007-GUNDEL HAUSKELLEREI
Dover Sole in Tamarind-laced Veal Suppe
Schwarzer Pudding Agnolotti mit Orange Caviar
SZEKSZÁRDI SILLER CUVÉE 2007 – KELLEREI HEIMANN
Taubenbrust Filet mit Entenleberpaté
EGRI PINOT NOIR 2002 – GUNDEL WEINKELLEREI
Schweinebauch mit Rosmarinaprikose
VILLÁNYI ERMITAGE CUVÉE 2006 – BOCK JÓZSEF Winzer
Geschmolzener Ziegenkäse mit Chili Pesto
Dessert Degustation
Zitroneneiscreme in Waffel,
Valrhona Chocolate Amuse-bouche, Brásil-Erdbeer Mousse
TOKAJI ASZÚ 6 Sterne 2000 – GUNDEL Hauseigen
Die Portionen waren alle samt kunstvoll und detailverliebt angerichtet. Jede Portion ansich kam einem schon sehr mini vor. Aber alles in Allem ist man doch annähernd zwei Stunden mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Da merkt man dann schon die schleichende aber dann massiv auftretende Sättigung.
Während der gesamten Dauer des Dinners werden stets frische Backwaren und Wasser angeboten. Änderungen am Menue sind möglich. Wir wollten aber das Menü so wie es ist, weil die Karte gewechselt hat und das Gourmetmenue an diesem Abend das erste Mal angeboten wurde. Wir waren Premieregäste so zu sagen.
Es gab an der Qualität und am Geschmack aller Kredenzten Speisen und Getränke nicht das Geringste zu bemängeln. Allenfalls das Thunfisch Tatar hatte für meinen Geschmack zuviel Ingwer.
Ich habe jeden der Weine ausgetrunken, und von einigen noch die Hälfte der Weine meiner Frau. Es wurden 6mal 0,2L eingeschänkt ich denke das ist so schon eigentlich zuviel 0,1L und Gang hätten gereicht. Nun ja so war ich eben satt, und auch noch VOLL.
Da konnte ich die Rechnung einigermaßen ertragen: 400€ + Limo, da war für den Abend der große Violette weg. Aber was solls nach Budapest komme ich alle zwei Jahre mal, da kann man das verkraften, nächstes mal gehe ich wieder hin! Bestimmt!
Fazit: Eine der besten Gourmet Tempel Weltweit. Küche, Service in Perfektion. Gut für romatische Diner, aber auch wichtige Geschäftsessen.
Empfehlung: Es muss nicht immer das große Menü sein. Gibt eine sehr gute Auswahl, denke mit selbst zusammengestellten 3 Gängen ist man bestens beraten, dennoch sollte man mind. dann immernoch 120-150€ und Person einplanen, gönnt man sich ein wenig Wein dazu.
Besonderheiten: Prominente Stammgäste Madonna, Papst, Regierungschefs, div. Schauspieler, Formel-1 Fahrer und Funktionäre, Top-Models…der gesamte internationale Jet_set Kram eben.
Dress code: smart casual
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