ahh ja…
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Stadtkoch "Vanille" - Johan Jorry
Mühltal
23 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Am Alten Güterbahnhof, 64367 Mühltal
- Kontakt:
-
06151 711796
stadtkoch_vanille_johan_jorry
- Geöffnet:
-
Reservierung nach Vereinbarung
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23 Beiträge zum Platz "Stadtkoch "Vanille" - Johan Jorry" auf Deutsch
www.vanille-darmstadt.de
Gruß
Ralf
Das Essen ist vorzüglich. Die Weine die eigens zu jedem Gang gereicht werden sind ein Erlebnis! Das wurde dementsprechend sehr oft mit verdienten 5 Sternen bewertet, daher gehe ich nicht weiter darauf ein. Das Ambiente ist ungewöhnlich und charmant. Allerdings zieht Vanille ja um- soweit man hört wird es dort allerdings noch schöner sein!
Es ist wunderbar, die Auswahl von Speise und Wein zu jedem Gang vom Meisterkoch und Inhaber persönlich vorgestellt zu bekommen Allerdings kann manch einer beim Patron sowie dem Personal etwas Herzlichkeit dabei vermissen, die allen Gästen sicher das passend zum Ambiente heimelige Gefühl bescheren würde. Der reservierte Jorry bewirkt , dass man sich leider nicht ganz so exklusiv wie das Menue fühlt. Das ist schade, zumal er sich schließlich extra die Zeit nimmt, seine Auswahl vorzustellen. Vielleicht muss ein so guter Koch aber auch seine Kanten haben.
Man kann einen sehr schönen Abend dort verbringen, als wäre man in Urlaub bei Freunden (in Frankreich). Den letzten Gang gab es bei Beginn um 19:30 um kurz nach 1:00. Man stelle sich alse hungertechnisch darauf ein. Ich finde den Abstand von einer Stunde zwischen den Gängen zu lang. Die FGlasche Wein war bei 8 Personen auch recht schnell leer. Also ne halbe Stunde finde ich Genuß, eine dreiviertelte reizt die PSannung aus, aber eine stunde Warten ist Folter. Auch bei wenig Hunger erzeugt es eine unangenehme Warterei auf die letzte Viertelstunde und nochund noch mehr Weingenuß zur Überbrückung verdirbt einem doch irgendwann die Geschmacksnerven?!
Das halte ich in der Zusammnstellung dann für kein 5 Sterne Paket mehr. Eher dreieinhalb
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Uns wurde einschöner Abend in geselliger Runde versprochen – das Versprechen wurde eingehalten!
Hier kann man in gemütlicher Runde, in schönem Ambiente sich kulinarisch verwöhnen lassen. Es gibt auserlesene Weine und man merkt die Qualität der Produkte mit denen gekocht wird.
Ein Stern Abzug für die Mitarbeiter, die wahrscheinlich einfach an dem Abend zu viel zu tun hatten – aber alles in Allem ein Geheimtipp!
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Das Restaurant ist gut – weil das Essen hervorragend ist. Es ist nicht besonders günstig und das Restaurant-Personal könnte noch etwas freundlicher bedienen, daher nur vier Sterne als Motivation.
Wenn dies verbessert wird, kriegt das Restaurant von mir fünf Sterne.
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Was man beim Stadtkoch erwarten kann:
- sehr leckeres Essen
- sehr leckere Weine
- Preis/Leistung fuer Essen + Weine 1A (€50 fuer 4 Gaenge)*
- Value Added Services wie zB ein Laecheln beim Servieren fehlen voellig, der Meister sieht immer leicht genervt aus, seine Helferlein wirken als haetten sie Angst, etwas falsch zu machen.
- Beruecksichtigung (im Vorfeld angegeben) von Vegetariern ist Glueckssache; andere Spezialfaelle wie zB Menschen, die keinen Fisch essen (ebenfalls im Vorfeld angegeben), werden ignoriert und bekommen sehr wohl Fisch, dazu einen boesen Blick bei Beschwerde (schon mehrmals erlebt)
- kurzfristige Aenderungen des Raumes sind moeglich (zB verspochen: Kueche, eine Woche vor Termin aber Umlegung auf einen der beiden anderen Raeume)
- neu zu sein scheint: es gibt keinen Schnaps mehr nach dem Essen (“wir haben keine Glaeser” – ah ja)
An unserem Abend wurde arg mit Wein und Brot gegeizt; gerade bei der Kaeseplatte ist es aergerlich, wenn man fuer 12 Personen nur ein halbes Baguette erhaelt. (natuerlich haben wir uns nochmal einen Brotkorb geholt; netter waere es aber gewesen, es haetten direkt 2 Koerbe auf dem Tisch gestanden)
*Das Menue an unserem Abend: Maronensuppe mit Steinpilzen als Amuse-Bouche, Salatvariation mit Tunfisch-Carpaccio, einmal geschmorrtes, einmal geduenstes Rind mit Kartoffel-Sellerie-Zitronenstampf, Kaeseauswahl und Feuilleté au chocolat
4 Sterne, weil das Essen wirklich immer sehr gut ist. Etwas Freundlichkeit wuerde “Vanille” allerdings gut tun.
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6 Beiträge
Essen war gut. Die zeit zwischen den Gängen zu lang. Service nachlässig. Gastraum zu kalt, es zieht wie die sprichwörtliche Hechtsuppe. Toilette leider außerhalb, wieder in die Kälte. Im Sommer sicherlich interessant, jetzt im Winter grenzwertig.
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Wir waren gestern mit 17 Personen dort und haben uns sofort wohl gefühlt!
Das gemütliche Ambiente, das handwerklich sehr gut gemachte Essen, die Bereitschaft, auf Sonderwünsche einzugehen, die leckeren Weine und natürlich Johan mit seinem unwiderstehlichen Charme, tiefer Fachkenntnis und gelebter Leidenschaft für seine Profession haben uns allesamt überzeugt!
Bei alledem stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis!
5 Sterne von uns und wir kommen gerne wieder!
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Sollte man nicht beschreiben sondern erlebt haben.
Klasse für eine Gruppe die gerne gut isst.
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lewwerworscht, 12 August 2011:
12 Beiträge
"Für kleines Geld bekommt man hier ein Erlebniss für alle Geschmacksnerven! Super Auswahl und präsentation der Gerichte!
Service, Preis, Qualität 1a! "
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Ein gutes Konzept: festgelegtes Menue, korrespondierende Weine, Wasser, Espresso, Festpreis (wenn man nicht wie wir noch etwas darüber hinaus gehenden Durst hat ;)).
Nettes Ambiente - pardon - nette Ambiance, der rote Faden ist ja die französische Küche...
Nachdem sich alle 14 erwartungsfreudigen Teilzeitgourmets eingefunden hatten, konnte es los gehen.
Ein Gläschen Crémant aus dem Elsass, dazu ein paar Windbeutelchen, die eine Tranche mit Schafskäse, die andere mit Munsterkäse und Apfelstückchen gefüllt, wurden dazu gereicht.
Ein guter Einstieg.
Danach kam ein leckeres Thunfischcarpaccio mit Grapefruitöl, begleitet von einem Elsässer Weisswein. Die Traube nannte sich Clevner, eine alte Sorte, von der ich bislang noch nicht gehört hatte. Wer sagt's denn: Trinken bildet...
Der Weisse war angenehm fruchtig und erinnerte mich etwas an südafrikanischen Chenin Blanc.
Der Hauptgang, Kalbsbäckchen auf Polenta war leider nicht so gelungen. Das Fleisch war stark von gallertartigem Fett durchzogen und auch die Konsistenz kam etwas schwammartig daher, so dass ich den grössten Teil zurück gehen liess. Auch die beigelegten, warmen Cocktailtomaten fand ich nicht besonders reizvoll.
Der dazu gereichte französische Rote konnte über diesen Gang hinweg trösten, wenn er auch zunächst 2 oder 3 Grad zu kühl serviert wurde...
Danach gab es eine Runde mit 5 verschiedenen Käsesorten, die alle ihr Aroma hätten besser entfalten können, wenn sie etwas temperierter gewesen wären.
Im Übrigen galt dies auch für den grossen, gemütlich eingerichtete Raum. Die Temperatur war einfach zu niedrig und es wurde erst durch Aufstellen eines kleinen Elektroheizers gemütlicher.
Der Wein zum Käse, ein Vin de Pays des Côtes Catalanes war von kräftiger Statur, die schon durch die 14,5 % Alkohol dokumentiert wurde. Sehr lecker, aber leider auch etwas zu kühl serviert.
Zum Dessert kam ein Klassiker, die Crème Brulée, mit getrennt servierten kleinen Mango- und Ananasstückchen, wenn ich nach all dem Vin Rouge noch richtig erinnere.
Espresso und für jeden eine hausgemachte Praline bildeten den Schlussakkord des Menues mit kleinen Mängeln, die sich leider auch im Service, wohl bedingt durch die Abwesenheit des Chefs bemerkbar machten.
Trotz alledem, de toute facon, ein gelungener, kommunikativer Abend mit netten Menschen - durchaus preiswürdig - denn das Ganze schlug mit 57.- 'Öroo' pro Nase zu Buche. Daher gibt's ein Sternchen-Upgrade von 3,5 auf 4.
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Crème de la crème! 5 Sterne Essen zu angemessenen Preis.
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Ich war nur einmal in diesem Resataurant als ich bei Verwandten zu besuch war. Ist schon fast 2 Jahre her, aber für relativ kleines Geld gab es eine (zumindest für mich) sehr große Portion und das Essen war sehr gut!
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HermannKölsch, 10 Juli 2010:
Genau das verstehe ich unter einer hilfreichen Bewertung: Nur 1x da, schon 2 Jahre her, wenig Geld, große Portion. Toll!
Leckeres, ruhig gelegenes restaurant mit viel Herz und Gemütlichkeit..
Das essen schmeckt lecker und die getränke sind im preis gut zu verkraften--
ein reataurant für lecker-schmecker
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Richtig Klasse Restaurant, hab für einen angemessenen Preis wirklich sehr gut dort gegessen!
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Hier kann ich nur höchstes Lob abgeben: noch nie habe ich besser gesessen, besser gegessen oder besser getrunken. Als Frankreichkennerin weiß ich wovon ich spreche:
Genuss pur in einem tllen Ambiente, eine schöne alte Halle mit Charme, ein hinreissenden Chef mit viel Gefühl und sympatischem Sinn für Humor. Das Essen: übersichtlich, aber hervorragend- und schliesslich müssen die vielen Dinge auch reinpassen. Bei kleineren Gruppen sitzt man leider woanders, ab 12 (glaube ich) im großen Raum und der ist ein Muss: man schaut dem Koch beim braten und anrichten zu, die Weinesind ausgewählt und haben stets eine nette kleine Geschichte, die vogetragen wird. Alles sehr gemütlich und hinreissend.
Kompliment. Zum Essen mit einer größeren Gruppe und etwas Gespartem auf dem Konto definitiv meine beste Adresse um in Darmstadt essen zu gehen…
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150 Beiträge
Jetzt muss ich meinen Senf -pardon- moutarde auch noch dazu geben.
Im Großen und Ganzen kann ich den Mitqypern nur beipflichten. Der charmante Chef/Koch/Wirt hat uns mit seinen création-en schon sehr verwöhnt. Alles untermalt mit netten frankophonen Erläuterungen und damit abgerundet. Obwohl jede Portion für sich sehr übersichtlich war, war ich am Ende froh, nicht noch den “Bonus-Gang” des Menues gewählt zu haben. Wahrscheinlich hätte ich dann Schwierigkeiten mit dem Heimweg bekommen.
Bevor ich hier jedoch einfach alles nochmal lobe, vielleicht ein paar Kritikpunkte (also nur 4,9999 Punkte): Die zwei Weissweine waren hervorragend, der erste Rotwein allerdings war schon gewöhnungsbedürftig. Hätte auch ein Dornfelder sein können, so rauh und erdig. Den zweiten Rotwein konnte man sich dann schön trinken.
Und die Käseplatte -mon Dieu- die hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ausser vielleicht der Siegenkäse, weil der schon arg streng war.
So, genug gemosert, ich gehe auf jeden Fall wieder hin…..
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Der Abend war bitterkalt, die Erwartungen hoch, als wir den Innenhof der Heidelberger Straße 105 betraten. Die erste angenehme Überraschung: eine Hinterhofwerkstatt mit großen Fenstern, gemütlich erleuchtet. Ein einziger langgestreckter Raum zum Kochen und Essen, mit Backsteinmauern, antikem Holz, weiß gestrichenen Balken und roten Akzenten -- gemütlich wirkt das, ein bißchen wie Schöner wohnen, aber sympathisch. Ein Raum wie eine Rückenmassage, wie ein Plätzchen am flackernden Landhauskamin, wenn man von einer Winterwanderung kommt. Wir fühlten uns sofort wohl.
Die lange Tafel war charmant eingedeckt, und wer hier den Hals ein wenig reckt, kann den Küchenbereich beobachten. Schwierig: Kochen gucken? Oder mit den anderen schwätzen? In Anbetracht der Gesellschaft wollten wir lieber schwätzen, und so kamen die Gänge für uns immer ein wenig überraschend.
Suppe, Gemüseteller, Hauptgang mit Rinderfilet, Käsegang und schokoseliger Dessertteller -- alles war exzellent; parbleu!, der Mann versteht sein Handwerk. Auch wenn ich gern an das Rindfleisch zurückdenke, zart und saftig mit den besten Kapern, die ich bisher gegessen habe -- mein persönlicher Favorit war der Gemüseturm, bei dem unterschiedliche Gemüsesorten, gekocht, gedünstet, zu Chips gebacken, aufeinandergestapelt und mit einer Rote-Bete-Soße serviert wurden. Die Geschmackskombinationen waren unglaublich. Beim Käse schließlich konnten wir ziemlich eindeutig feststellen, daß der fettreichste einfach am besten schmeckt.
Die Weine paßten perfekt, Wasser gab es reichlich, und vor jedem Gang erklärte der Chef auf Deutsch, aber auch sehr französisch, was wir da alles vor uns hatten. Die reine, ungetrübte Freude.
So etwas dauert mindestens drei Stunden und kostet pro Person um die 50 Euro (für 5 grandiose Gänge mit Wein, Aperitif, Espresso, Mineralwasser flaschenweise. Bitte mal nachrechnen! Unglaublich) -- das macht man nicht jede Woche, aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.
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Frankenfurter, 18 Januar 2009:
Ok, die nächste “Rückenmassage” dann also in Saarbrücken. Manchmal wird aus konkreten Utopien schneller Realität als man denkt ;-).
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mostro, 18 Januar 2009:
Schokoselig…. krokantfröhlich…. Lakritzlustig!
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Lakritze, 19 Januar 2009:
Ich finde ja, es gibt einfach zuwenig Desserts mit Süßholz. Aber das kommt vielleicht noch.
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VerenaAnna, 21 Januar 2009:
Du irrst, der Käse schmeckte fettreich, hat aber tatsächlich nur 45% (oder waren es sogar weniger) laut Brunello, der ihn sich inzwischen schon nachgekauft hat.
Erstaunlich, oder? Käsegenuss ohne Sünde… -
Lakritze, 21 Januar 2009:
Beinahe schade, VerenaAnna. War so eine hübsche Geschichte.
Aber: Brunello kennt den Namen des Käses? Verrät er ihn?
Von der Heidelberger Straße im südhessischen Darmstadt-Bessungen sind es ungefähr 20 Schritte bis in die Bretagne oder die Provence. Zugegeben: Frankreich liegt etwas versteckt in einem flachen, ehemaligen Werkstattgebäude im Hinterhof. Mit Holz, wie wohl früher mal, arbeitet man hier schon lange nicht mehr. Gutes Handwerk wird allerdings immer noch geboten.
Das „Vanille“ ist kein normales Restaurant, bei dem man einen Tisch für 2 oder 4 reservieren könnte. Seit 15 Jahren bewirten Johan Jory und seine Lebensgefährtin dort Familien, Freunde oder Kollegen nach Vorbestellung und Menue-Absprache mit einem mehrgängigen Abendessen und passenden Weinen. 10 hungrige Mäuler sollten sich mindestens zusammentun, dann kann der kulinarische Besuch im Nachbarland beginnen.
In der Werkstatt befinden sich der Gastraum und auch, etwas abgesetzt, die Küche. Beides eingerichtet mit sehr viel Flair. Ein langer Holztisch ist für uns sehr nett, nicht überladen, eingedeckt. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf die offene Küche und kann 2 Kochkünstler beobachten, die verstehen, was sie tun und anrichten. Immer konzentriert, nie mit Hektik, werden die einzelnen Gänge nacheinander vorbereitet.
Hier fühlt man sich von Anfang an wohl. In unserem speziellen Fall tragen dazu natürlich auch die Mitqyper und deren Freunde bei. Bis der Amuse Geule serviert wird, sind wir eine eingeschworene Genießer-Gemeinschaft.
Dann der erste Auftritt von Monsieur Jory, der vor den einzelnen Gängen in charmantestem Frronsösisscch jeweils kurz seine Anmerkungen zu den Speisen und Getränken macht: welcher Wein aus seiner Sicht jetzt besonders gut zu welchem Gang passt. Weshalb er gerade diese „Sübb“ als Vorspeise ausgesucht hat und was er sich dabei gedacht hat, die Rote Beete Sauce mit dem Avocado-Plätzchen zu kombinieren. Sehr zurückhaltend und mit eher schüchtern-französischem Understatement.
Das Menue wird ein Genuß in 6 Akten. VerenaAnna hat es in ihrem Beitrag bereits vorgestellt. Für meinen Geschmack steigert sich das Erlebnis von der „Sübb“ dis zum Dessert Surprise kontinuierlich. Die Nougat-Schnitte beispielsweise - von meinem Nachbarn feundlich-despektierlich als „Hanuta DeLuxe“ bezeichnet - war eine echte Offenbarung. Das Fleisch perfekt gebraten, die Käsesorten –ein Gedicht. Der Gemüsevorspeisenteller war auch schon ein echter Höhepunkt. Er ist wohl eine Spezialität des Hausherren.
Ich empfehle das Angucken der Bilder nur dann, wenn ihr gerade gegessen habt. Sonst läuft euch mit Sicherheit das Wasser im Munde zusammen.
Selbst die Besucher aus Saarbrücken, von denen sich Herr Lakritzerich als wahrer Gourmet und Gourmand erweist, scheinen die weite Anreise nicht bedauert zu haben.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich außergewöhnlich. Für 45 Euro ein ganz großes Stück Frankreich.
Deswegen 5 besonders dicke Sterne. Da Monsieur monatelang ausgebucht ist, hat er Qype-Werbung jedoch nicht wirklich nötig.
Allez les Vanilles !
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Nicola, 17 Januar 2009:
Ganz, ganz schön geschrieben. Jetzt ärgere ich mich noch mehr ;-)!
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ottogang, 17 Januar 2009:
Ich ärgere mich auch, wäre sehr gern dabeigewesen, aber jetzt geht wohl nix mehr.
Schön geschrieben und zum Glück habe ich gerade gegessen. Fotos prima und in aller Ruhe angeschaut. -
Frankenfurter, 18 Januar 2009:
Vielen Dank. Und bitte nicht ärgern ! Denn gerade für Euch gilt: Gestern war nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.
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hotzenplotz, 18 Januar 2009:
I´m unhappy three!
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Lakritze, 18 Januar 2009:
Hätte ich mir meinen Beitrag schenken können, Herr F. Schönschön!
Der Lakritzerich übrigens läßt schön grüßen, aber einen Beitrag will er nun doch nicht verfassen. Gourmand ja, Essayist nein. Kann man nix machen.
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Frankenfurter, 18 Januar 2009:
@Hotzenplotz: Komm, komm, gerade Du, der jeden Tag stundenlang im Nil schwimmen gehen kannst… Deine Frankfurter Fans fordern einen Nilableger in unserem bezaubernden Städtchen am Main noch in diesem Jahr.
@Lakritze: Bitte Gruß zurück. Eine Schande, dass er den Qyper-Eid nicht ablegt. Wo er doch die Nuancen der süd- mittel- und ostkoreanischen Küche und die Bedeutung unterschiedlicher Metallarten und -stärken beim Wok und anderen Pfannen für Laien in eineinhalb Minuten verständlichst erklären kann. Welch Talent geht uns da verloren. -
zuja, 18 Januar 2009:
Me unhappy four.
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Frankenfurter, 18 Januar 2009:
Die „Happy 15“ grüßen die „Unhappy 4“ (wäre ein cooler Band-Titel eigentlich nebenbei bemerkt).
Seht es halt so: Ihr in Hamburg, München und natürlich vor allem in Hohenhameln habt da natürlich ganz andere Möglichkeiten zu speisen und euch zu zerstreuen.
In Darmstadt dagegen - außer dem Vanillekoch einmal pro Jahr wirds da verdammt eng … -
hoshi, 19 Januar 2009:
Schöne Grüße an von einem der “happy 15” an alle glücklich dabeigewesenen und an alle die sich mit vollem recht ärgern nicht dabei gewesen zu sein. Einen sehr genußvollen Abend mit einem außergewöhnlichen Bericht in Gedanken noch mal aufleben lassen.
Da kann ich mir jeden weiteren Bericht getrost ersparen und dir einfach nur 100% beipflichten. Großes Kino :)
Ein schönn Abönd lässt sisch ier geniessön.
Vor jedem Gang gibt es eine Ankündigung des Chefs, eine kurze Beschreibung dessen, was man vor sich auf dem Teller hat und eine kleine Erklärung zu dem wunderbaren Wein, der zu jedem Gang kredenzt wird.
Unser Menu war folgendermassen zusammengestellt:
Ein kleines Schälchen mit einer Steinchampignoncremesubb (suppe)
Gemüse feuillet: hauchdünne Scheiben von Zucchini und Auberginen mit Paprikasalsa und Ziegenfrischkäse gestapelt
Thunfisch Carpaccio mit Pampelmusen-Oivenöl
Rinderfilet mit Burgundersauce auf Kräuterpolenta und Schwarzwurzelwürfel
eine Käseplatte
verschiedene Schokoladen
Espresso
auf die genaue Zusammensetzung des Desserts und der Käseplatte möge ein anderer eingehen. Es gab zu jedem Gang einen anderen Wein und nach dem vierten Glas kann ich mich zwar noch daran erinnern, dass alles ausgezeichnet geschmeckt hat, aber nicht mehr daran, was es genau war - tut mir leid.
Monsieur Jorry zelebriert sein französisches Deutsch sehr charmant und amüsant, der Abend war wunderschön mit Traum-Essen in einer Traum-Gessellschaft.
Meinö Wampö iste sehr voll-ö.
Voilà et Bonne Nuit
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Lakritze, 14 Januar 2009:
:)) Also, ich schlaf erst mal drüber. Morgen mehr.
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Nicola, 14 Januar 2009:
Schade, das Event habe ich ja völlig verschlafen. Wäre gerne dabei gewesen.
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lokalreporter, 14 Januar 2009:
one nice waumpn-börna..
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VerenaAnna, 14 Januar 2009:
O la la, isch kann Dir sagön, Nicole, Du asst etwas verpasste.
Ös war très delicieux et bon und auch säär lustisch. -
monstersorsha, 16 Januar 2009:
gan sisch jemand erinneere an die sweide wein ? isch würde sooo gern noch einmal dringe die sweide wein und abe es mür nischt germekt, isch depp.
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Herr_Rossi, 16 Januar 2009:
isch glaub-ö es warön Petersilienwürsel auf die Rinderfilet
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VerenaAnna, 16 Januar 2009:
die Fragö war der sweide Wein und nischt die Petersilienwürsel auf die Filet, n’est-ce pas? Alors! Weisst Dü das oderr weisst Dü das nischt? Weil misch das auch särr interessierte. Diese Wein warr so schönn fruschtisch. Vraiment bon.
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volver, 18 Januar 2009:
ja schade, dass ich nicht dabei sein konnte…
Meiner Ansicht nach die beste Essens-Lokation in Darmstadt. Persönlicher als hier geht es nicht mehr. Tolles Essen, toller Wein und mehr als faire Preise. Einziger Nachteil: es ist kein Restaurant, sondern der Stadtkoch kocht ein Menü für eine Gruppe. Also: Gruppe zusammensuchen, Termin machen und hingehen. Einfach toll.
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