Café November, Berlin

Öffnungszeiten:

Mo-Sa: 09-02h
So: 10-02h

Adresse: Husemannstr. 15, Ecke Sredzkistr., 10435 Berlin

Tel: +49 30 4428425

Website: www.cafe-november.de/

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Besitzer: holger3000

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Kompliment Eat_Berlin (01.07.2008) 2

Hübsch ist der Laden, die Bedienung allerdings war bei vollem Haus recht überfordert, wenn auch freundlich.

Leider scheint es in der ganzen Küche kein Salz zu geben, da sowohl die Tomatensuppe als auch der Salat nach so gut wie garnichts schmecken. Schade eigentlich. Auf Nachfrage hin erfuhr ich, daß dies absichtlich sei. Sicher, nachwürzen kann man immer, und gerade bei Salz lieber zu wenig als zuviel. Aber genau richtig wäre natürlich am besten…

Auch die Geflügelleber hätte ein bißchen kürzer in der Pfanne verweilen dürfen.

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Kompliment Moe (25.10.2007) 4

Das Café November ist ein nettes, kleines Café am Prenzlauer Berg (sagt man da "am" oder "im"? Ick bin keen Berliner ;-) in dem man auch ein paar Sachen zu Essen bekommt. Die Karte ist nicht wirklich groß, aber es gibt Baguettes, Tagliatelle, Wiener Schnitzel, Salate, und noch ein paar Kleinigkeiten. Außerdem eine wechselnde Tageskarte.

Die Atmosphäre dort fand ich ganz angenehm, der Kellner war freundlich, und obwohl in der Karte darauf hingewiesen wird, dass alles frisch zubereitet wird und deswegen auch mal etwas länger dauern kann, kam unsere Bestellung recht schnell. Wir waren aber auch relativ spät zum Essen da, so gegen 22.30 Uhr.

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Kompliment berlinorange (19.09.2007) 4

Das Café November hat sich zu einem meiner Lieblingsplätze entwickelt. Immer eine nette ungezwungene Atmosphäre, nettes Publikum (zur Hälfte schwul würde ich sagen), freundliche, wenn auch nicht immer die schnellste, Bedienung. Ja wohl wahr, die Geschwindigkeit der Bedienung an sich und die Tatsache das es manchmal ein bisschen dauert wird von einigen, die ich in diesen Laden mitnehme, bemängelt. Da müssen sie aber letztendlich immer feststellen, dass dann das gebotene (Essen) wirklich überzeugend ist. Mich persönlich stört es auch nicht, wenn es mal etwa länger dauert. Zeigt mir das alles frisch gemacht wird (oder zumindest vermittelt es diesen Eindruck ;)) und es passt zu der ganzen Ungezwungenheit, die ich wiederum so angenehm finde.

Habe hier sehr regelmäßig Tagliatelle mit Pfifferlingen und Kochschinken gegessen, herrlich. Ein Freund von mir (der sehr ungeduldigen Sorte) hat überhaupt nicht mehr gemeckert als er seine Nudeln mit Spinat und noch was vor sich hatte. Der Kellner durfte sogar dem Koch sein Lob aussprechen.

Im Sommer finde ich die Terrasse auch sehr angenehm. Schön unter Schirmen und Bäumen und doch quasi direkt an der Straße in diesem herrlichen Viertel. Drinne kann es manchmal ein bisschen verqualmt sein.

Totalkonzept ist nicht spektakulär aber einfach sehr angenehm.

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Kompliment Angelika Fleckenstein (02.06.2007) 4

Es ist immer dasselbe: wenn ich eine große Auswahl zur Verfügung habe, wird mir das Angebot unüberschaubar. Ich verliere die Orientierung und kann mich nicht entscheiden. So geschehen bei der Auswahl eines Lokales für mein Abendessen.
Ich machte mich spät und über die Maßen hungrig auf den Weg durch Prenzlauer Berg und suchte nach einem netten Lokal, um gemütlich und genüsslich zu Abend zu essen. Dumm nur, dass ich zu lange wartete, zu spät losging und dann... leider alle netten Lokale [und in Prenzlauer Berg sind fast alle Lokale einladend] restlos besetzt waren. Ich verlor noch nicht die gute Laune, auch den Hunger nicht. Der wurde im Gegenteil noch größer.
Ich landete nach fast einer Stunde Spaziergang im „November“. Sonntagabend war ich dort noch mit Rik auf ein Bier eingekehrt und irgendein inneres Stimmchen meinte, hier würde ich etwas Gutes zu essen bekommen.
Gegen 20 Uhr nahm ich Platz an einem von zwei freien Tischen. Vielleicht saß ich ja ungüntig, jedenfalls nahm mich 20 Minuten lang zunächst mal niemand wahr. Mein Hunger wuchs ins Unermessliche und spätestens, wenn gleich mein Magen lauthals nach Futter knurren würde, käme ja vielleicht DOCH ein Kellner. Immerhin war der eine schon dreimal an mir vorbei gelaufen. War ich unsichtbar? Wir hatten uns sogar angeschaut! Aber nichts da! Er hatte wahrhaft alle Hände voll zu tun und hatte mich zwar angeguckt, aber nicht gesehen.
Endlich, endlich! Da steuerte ein anderer junger Kellner meinen Tisch an. Etwas verlegen fragte er, ob er mir jetzt erstmal eine Speisekarte reichen dürfe. Oh, bitte ja, ja, ja!!! Erleichtert lehnte ich mich zurück und wartete...
Ich beobachtete, wie dieser Kellner dann so ungefähr 3-5 mal aus dem Restaurant kam und wieder hineinging, ohne mich ein einziges Mal anzuschauen. Er trug Tabletts mit Getränken, mit Essen und leerem Geschirr raus und rein... aber keine Speisekarte.
Allmählich rührte sich eine ordentlich Portion Ärger in mir. Auch der hungrige Mensch kann aggressiv werden wie ein heißhungriger Löwe. Sollte ich aufstehen und gehen? Stocksauer! Wütend! Vor allen Dingen aber ungesättigt? Wer weiß, ob ich in einem anderen Restaurants jetzt einen freien Tisch bekäme und wie lange ich dort auf die Bedienung warten müsste. Aber der Ärger in mir drängte nach Ausbruch.
Während ich noch immer wartete, fragte ich mich, wieso ich eigentlich solch einen Ärger empfand. Im „November“ war die Hölle los, viele hungrige Gäste, nur zwei kleine Kellnerlein, die sich die Hacken abrannten, um sie zu bewirten... und ich... tja, wär' ich mal früher losgegangen. Ich hätte wahrscheinlich bequem einen Tisch ergattert und wäre zu einem Zeitpunkt zum Essen erschienen, an dem die Kellner nicht annähernd so hektisch beschäftigt wären wie gerade jetzt. Außerdem wäre mein Hunger erheblich geringer gewesen. Warum so ungeduldig? Ich hab doch Urlaub. Ich hab doch Zeit! Mein Ärger wurde kleiner, denn niemand außer mir selbst trug die Verantwortung für mein Befinden.
Da erblickte mich der kleine Kellner, führte seine Hand an die Stirn und in seinen Augen blitzte die Erkenntnis, dass er mich offensichtlich vergessen hatte und schaute schon wieder so entschuldigend, dass mein Ärger noch weiter verblasste. Kein Kellner vergisst einen Gast absichtlich. Letztlich lebt er davon, dass er ihn bedient.
Die Speisekarte kam mit einem freundlichen Lächeln und einem um Vergebung bittenden Blick angeschwebt.
„Es tut mir leid, dass ich Sie warten ließ“, Berliner Charme pur. Ich war geschlagen. Mein Ärger löste sich in niedliche kleine rosa Wölkchen auf.
Mittlerweile war es 20.40 Uhr. Der Magen knurrte grummelig vor sich hin. Wo bleibt das Futter?! Immerhin hatte ich schon mal ein frisches, kühles Becks vor mir stehen und der Magen freute sich über ein wenig Flüssiges. Meine Bestellung war auch unterwegs: Geflügelleber auf Zwiebelringen und Apfelschnitzen mit frischem Kartoffelpürree. Klang gut, und ich hatte irgendwie noch immer das Gefühl, dass mich die Speise für die elende Warterei entschädigen würde.
Punkt 21 Uhr eilte der Kellner mit seinem strahlendsten Lächeln und dem Teller mit dem dampfenden Gericht obendrauf auf meinen Tisch zu.
„Ach, tut mir so leid“, bedauerte er. „Aber wir haben momentan in der Küche einen Stau.“
Ich konnte mir ein Lachen nun nicht verkneifen und fragte zurück: „Wieso Stau? Stehen die Köche Schlange?“
„Nö“, antwortete er leicht verwirrt und lachte dann mit mir. „Wünschen Sie vielleicht noch Salz und Pfeffer?“
„Nein danke, ich vertraue Ihrer Küche.“
„Na, det is'n Wort!“
Er trabte von dannen und ich denk: wenn der wüsste, wie sauer ich vor einer halben Stunde noch war...
Und dann dieser Hochgenuss! Eine Geflügelleber, zart und kein bisschen trocken vom Garen, herzhafte Zwiebeln und Apfelschnitze und das Ganze mit wirklich frisch zubereitetem Kartoffelpürree! Absolut richtig gewürzt, Salz und Pfeffer waren definitiv nicht mehr nötig.
Wisst ihr, dass ein Essen erst dann richtig gut mundet, wenn man auch RICHTIGEN Hunger hat?
Als ich zahlte, lobte ich das Essen und beauftragte ein Kompliment an die Küche. Der kleine Kellner bedankte sich erneut für meine Geduld und ich zog zufrieden weiter.
Das „November“ ist ein wirklich gemütliches, sehr gut besuchtes Lokal [wie schon gesagt, eines von unzähligen] mit einer kleinen, feinen Speisekarte, eigentlich recht flottem Personal und einer angenehmen Atmosphäre. Auch Kellner sind nur Menschen!
Die Geflügelleber hat übrigens ganze 8 Euro gekostet. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis dann auch noch. Das Becks trinkt man zünftig aus der Flasche. Für Nicht-Flaschen-Kinder gibt es natürlich auch gern ein Glas.

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Kompliment wortschnittchen (04.03.2007) 3

Berliner an sich sind faule Hunde. Jede Bewegung schwächt, so das Credo des Hauptstädters. Eine der wenigen Gelegenheiten, zu denen sich der Berliner von A nach B bewegt, ist die Nahrungsaufnahme. Des Sonntags gestaltet sich diese übrigens besonders einfach und wohlschmeckend, wenn man sich ins Café November begibt. Für 7,50 Euro gibt es ein kleines, aber feines Brunchbüffet bei angenehmem Service.

Pikanter Couscous-Salat, knoblauchgewürzter Bohnensalat mit gedünsteten Birnen, diverse Wurst- und Käsesorten sowie die obligatorische Rührei-Würstchen-Wärmeplatte und einiges mehr werden allerdings noch durch ein Extra aufgewertet, für das der Berlinbruncher auch gern mehrfach zum Büffet läuft: Ein Waffeleisen, mit dem er sich - ganz wie bei Mama in der jeweiligen ländlich geprägten Herkunftsregion - selbst leckere, braunknusprige Waffeln in Herzchenform backen kann.
Selbstverständlich mit Puderzucker oder Apfelmus. Wohl bekomm's!

Aktualisierung im März 2007:
Leider gibt es keinen Brunch mehr im November. Stattdessen wird Frühstück in mehreren Variationen angeboten (z.B. Großes Frühstück für 2 Personen für 13 EUR; kommt angerichtet auf einer kleinen Etagere mit mehreren Sorten Käse, Wurst, Lachs und Rührei), die in ihrer Grundversion vollkommen ok und preisgemäß sind. Mehr Nährwert durch Rührei oder Quark etc. ist allerdings teuer: Im Schnitt zahlt der Gast rund 4,50 EUR für ein Rührei mit zwei Zutaten.

Fazit: Zwei Sterne minus und kein Lieblingsplatz mehr. Das November hat Charme verloren.

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Benutzerfoto: Attila

Attila

Kompliment Attila (01.02.2007) 3

Update: Es gibt keinen Brunch mehr im November.

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Kompliment oh_bartleby (16.12.2006) 5

Das November ist ein Lokal, in das man zu allen Tages- und Nachtzeiten gern geht: sonntag morgen zum Brunch, Nachmittags zum Kaffee und Abends zum Abendessen. Die Athmosphäre ist sehr angenehme: chic aber unaufdringlich, natürlich aber nicht gammelig.

Die Bedienung ist meistens sehr freundlich und wenn es mit dem Essen mal länger dauert, wird man nicht sitzen gelassen, sondern freundlich darauf aufmerksam gemacht. Das Publikum ist gemischt, eher jung, sicher 50% Schwule. Besonders lecker sind die verschiedenen Variationen von Schnitzeln Wiener Art. Mein Favorit ist das mit warmem Kartoffelsalat. Zu allem gibt es immer leckeren Wein und auf der Tageskarte gibt es immer ne leckere Überraschung. Die Speisen sind nicht wahnsinnig ausgefallen, sondern eher herzhaft und einfach. Aber immer sind die Zutaten und die Zubereitung großartig. Einer meiner Lieblingsplätze für ein nettes Abendessen im Prenzlberg.

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