Kategorie: Essen & Trinken
Details: Deutsch
15.02.2009
♦ tradition ist nicht alles ♦
Eines weiß ich sicher, dass an dem zehn Meter langen, dunklen Tisch mit den Hockerbänken jeden Tag die Tradition sitzt. Seit über fünfhundert Jahren gibt es schon diese urmünchner Wirtschaft im gasthausgespickten Viertel um den alten Peter. Seit ewigen Zeiten wollte ich sie endlich kennenlernen, blieb aber immer beim Döbler oder Holenja hängen. Jetzt habe ich es geschafft.
An einem Schlachtschüsseldienstag mit Kutteln sauer gekocht, dazu Salzkartoffeln (7,70 €) auf der Tageskarte neben der klassischen Schlachtplatte, Leber- und Blutwurst mit Wellfleisch auf Sauerkraut und Kartoffelpüree (9,20 €). Als Menü gibt es eine Brez’nsupp’n mit Schweinsleber geschnetzelt, sauer, mit Röstkartoffeln und grünem Salat (8,70 €), eine preislich recht anständige Sache. Wiewohl ich es schade finde, dass es in der urgemütlichen Stube mit der dunklen Holzvertäfelung keine Bratkartoffeln gibt, denn Küchenguru Gerd Paustian, aus dem hohen Norden, köchelt doch schon fast zwei Jahrzehnte in Bayern.
Für mich gab es einen Münchner Sauerbraten (also ohne Weinberln) mit Semmelknödel und gemischtem Salat, die kleine Portion für 8,20 €. Und die ist reichlich: ein Knödel, zwei Scheiben Fleisch, dunkle Soße und viel Salat. Das Fleisch kenne ich aber viel mürber, zarter und der Semmelknödel brauchte Salz.
Das war schade.
Der winterliche Salat mit Gurken, Karotten, Rettich und Endivien war knackig-frisch mit einem soliden Dressing, dem aber der besondere Essig und ein Kick Süße fehlte.
Das war schade.
Das hübsche, beinahe schulterfrei gedirndelte, g’stand’ne Weibsbild (= Bild von einem Weib) bediente charmant und freundlich.
Hier muss ich noch einmal hocken, um mir ein abschließendes Urteil zu bilden. Eine so sympathische Wirtschaft und keine feinen Münchner Schmankerl?
Das wäre wirklich schade!
PS: Laut Karte verstößt das Haus leider gegen den »Apfelsaftparagraphen«, der unsere Jugend vor dem Alkoholismus schützen soll.
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25.11.2008
Eine leckere bayerische Stube mit großer Karte, zünftigen Portionen und gutem Preisniveau! Der kleine Innenhof ist im Sommer besonders nett, ebenso wie der Service (der aber das ganze Jahr über)! Sehr schön zentral gelegen Nähe Isartor - für den bayerischen Hunger zwischendurch ein Tipp!
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05.11.2008
Schönes bayrisches Lokal mit angenehmen Ambiente. Wir hatten Spanferkel mit Knödel und Salat (16.50 pro Portion aber sehr viel und sehr gut). Die Halbe Bier für 4.10 und das kleine Weißbier für 3.20 - da überlegt man sich das zweite Bier. Schade, dass die Preise so gesalzen sind, denn ansonsten wäre das ein super Lokal für Besucher der heimlichen Hauptstadt :)
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07.09.2008
Spätestens wenn so eine Lokalität in einem Reiseführer auftaucht,ist es mit dem Charme und seiner Atmosphäre schnell vorbei.So sehr ich den Dürnbräu während des Studiums geschätzt habe und auch später, mit ausländischen Geschäftspartnern,die “Bayern” suchten,dort aß…....heute nimmer!!!
Das liegt auch am Personal,an den Preisen und Portionen.Aber die Touris kommen in Scharen und sobald nicht wieder.
Deswegen muß der Wirt sich nicht schämen.In Wasserburg wäre er längst pleite.
Aber ,Gott sei Dank ,auch Japaner,Amerikaner und Italiener ächzend unter den Wechselkursen,bzw. betreiben inzwischen den englischen Volkssport an der Karte vor der Tür.Zu Mac Doof sind es dann nur ein paar Schritte.
Eine Ausweichadresse?Aber ja,den Ratskeller,am Marienplatz,
fast unter dem Turm geht es in seine Gewölbe.Probieren!
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24.08.2008
Jeder Besucher, jeder Tourist der mal “so richtig bayerisch” essen gehen will, der sollte ins Dürnbräu gehen.
Natürlich liegt die Wahrscheinlichkeit, gerade im Tal einen Touristennepp auszuwählen, ist natürlich groß. Nicht aber so beim Dürnbräu. Die Portionen sind dem Preis angemessen sehr groß und schmecken ausgezeichnet. Das Drünbräu ist eben ein wirklich bayerisches Restaurant. Besonders empfehlenswert ist der Kaiserschmarrn…sehr lecker.
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08.05.2007
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