Tadschikische Teestube, Mitte, Berlin
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Teestube Mitte | Teestube Berlin
Restaurant Mitte | Restaurant Berlin - Kontakt:
- tadshikische_teestube
- Adresse:
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Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin
030 2041112
- Geöffnet:
-
Mo-Fr: 17-24 Uhr
Sa/So: 15-24 Uhr
- Mehr Details:
-
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Schiffbauerdamm 6/7, 10117 Berlin
Ausgezeichnete Küche im "Brechts" in Berlin Mitte. Kundenzitat: "Perfekt zubereitete Speisen, erlesene Weine, die Verbindung von exklusiver Küche mit vernünftigen Portionen, ein echter Geheimtipp am Ufer der Spree."
35 Beiträge zu Tadschikische Teestube auf Deutsch
Nettes gemütliches Ambiente für trübe Novemberabende. Leider oft recht voll. Der Tee ist super lecker. Die Preise für die Gegend o.k.
Schöne, kuschlige Ambiente! Der Tee hat hervorragend geschmeckt! Immer wieder gerne!
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Eine authentische Atmosphäre, tolles Teeangebot (Teezeremonie für 2Prs zu empfehlen), nette Bedienung … perfekte Voraussetzungen für einen entspannten Feierabend.
Tip: Am besten man plant etwas mehr Zeit ein und man reserviert vorher telefonisch
(Sitzmöglichkeit auf dem Boden = authentisch und gemütlich)
Es war wieder ganz nett, die Teeauswahl ist prima und die Lokalität überezugt in jedem Fall. Zwar teilweise etwas touristisch, aber das sind viele gute Cafes. Der Nachmittag war jedenfalls wieder sehr gemütlich und der Service nett und unauffällig
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Einfach entspannend und gut für Unterhaltungen. Preise sind für die Lage gut. Da es meist sehr voll ist, braucht die Bedienung relativ lange. Eine Reservierung ist einen Tag vorher sinnvoll. Zu zweit ist vor allem die Russische Teezeremonie zu empfehlen.
Wir sind im Jahre 2000 mal mit einer Gruppe dort gewesen und in den Folgejahren war ich des öfteren zu zweit/dritt zu Besuch. Wenn es relativ leer war, empfand ich es als urgemütlich, einfach einen Tee trinken und sich unterhalten. Wenn es jedoch proppevoll war, kam der Service überhaupt nicht hinterher...
Damals hatten sie Bortsch im Brotlaib, der ganz lecker war. Die Bedienung erzählte mir, dass hierfür extra kleine ganze Brotlaibe von einem bestimmten Bäcker geordert wurden, ein helles Roggenmischbrot, das geköpft wurde, vom Inneren etwas herausgenommen und die Suppe direkt hineingefüllt wurde.
Mein Tipp: Wenn man in der Nähe ist, einfach reinschauen und gucken, ob Platz ist, und wenn es voll ist, dann eben gehen...
Und so soll es bleiben! Sie werden es niemals schaffen. Niemals! Neue Pinakothek - ja. Museum für Hamburgische Geschichte - ja.
Aber die Tadschikische Teestube - niemals. Denn Erich lebt nicht mehr und war außerdem nicht Hamburger oder Münchener. http://de.wikipedia.org/wiki/Palais_am_Festungsgraben
Und deshalb werdet ihr ewig fahren, fliegen, laufen oder schwimmen müssen, um derartige Kleinodien besuchen zu dürfen. Kaufen könnt ihr alles - aber eben nicht mitnehmen :-)
Und kopieren? Das sähe euch ähnlich!
Nix da! Die bleibt hier und hoffentlich noch lange berlinesisch.
Zum Aufwärmen nach kurzen oder langen Freiluftaufenthalten in der Ostsibirischen Kälte russichen Großwinters - genau das Richtige. Herinspaziert, hereinspaziert.
Aber bitte die Schuhe ausziehen. Wg. der Teppiche. Dann ablegen und Tee trinken...
nicht nur einen Besuch wert - Reservierung dringend empfohlen (unsere ging verloren); ohne Zeitdruck ein Blick in eine andere Welt. Zeitweise allerdings sehr von Touristen bevölkert.
Dada (Wide Lungenwurst Sot) Chuzpe (Neuss al forno er-Elle) joooo, so schaut's. Sind wir nicht alle irgendwann irgendwo irgendwie Touristen?
Ich natürlich nicht... Ich bin doch nicht b....erlin.
10 März 2011
Ambiente: + gemütlich
Preis: - für ein Glas Tee ganze 3€?! Essen sollte man ganz woanders.
Cliente: + ganz durchmischt
Service: -/+ mal gut und mal schlecht
Ort: leicht zu erreichen, aber ein ganz unscheinheiliger Ort
Die Tadschikische Teestube in Berlin Mitte sollte eine authentische Teestube sein, etwas außergewöhnliches und exklusives, um die Neugier des Menschen zu stillen. Wie sieht es in Tadschikistan aus und welchen Tee trinkt man dort, was isst man? Leider war meine Erfahrung in der Tadschikischen Teestube nicht zufrieden gestellt. Das Preis-Leistungs Verhältnis ist schlecht. Der Tee, den man dort bekommt, schmeckt überhaupt nicht. Ich hatte sogar das Gefühl, alle kriegen den gleichen Tee aus dem gleichen Samovar, egal was man bestellt hat, zumindest haben alle vier (verschiedene) von uns bestellten Tees ziemliche gleich geschmeckt. Dabei haben die Tees schöne Namen (Lomonosov) und Beschreibungen gehabt...
Die Preise sind total überteuert, der Snack, der zum Tee dazu kommt, ist günstigstes Toastbrot mit einem Tropfen Marmelade und die Kekse aus der blauen Blechdose, die Dänische Zusammenstellung plus als Variation die trockenen Biskuits, die man für Tiramisu verwendet. Ein Tee mit ein paar von diesen Keksen kostet um die 5 euro!!! Das ist nicht schön. Keine Musik, keine Spur von einem Tadschikischen, noch nicht mal von einem Russischen Menschen. Sehr enttäuschend und das Geld war es wirklich nicht wert. Man könnte viel mehr daraus machen. Die positiven Dinge, die ich erwähnen würde, sind die kleinen Tische, an denen man auf dem Boden sitzt, die sind bequemer gewesen als in vielen orientalischen Cafes. Ansonsten sind die Kissen und die Bilder an den Wänden authentisch.
Wir waren hier mit der Familie und Freunden zwischen den Feiertagen und waren sehr angetan. Wenn das Ambiente auch nicht mehr nach seinen besten Tagen aussieht ist es doch sehr gemütlich. Wer hier zum ersten Mal ist sollte unbedingt eine Teezeremonie ausprobieren. Neben dem eigenen Samowar am Tisch gibt es Gebäck, diverse Zutaten mit denen man sich den Tee versüßen kann und einen Wodka (zum neutralisieren). Aber keine Sorge die Teezeromonie wird Ihnen in aller Ruhe erklärt. Der Service ist durch weg gut, wenn auch manchmal etwas hektisch. Wer nach all dem Gebäck noch Hunger hat kann sich noch etwas zu Essen bestellen. Zum Beispiel einen Bliný. Alles in allem ist die Tadschikische Teestube nur zu Empfehlen.
Drei Empfehlungen von meiner Seite:
Erstens:
Bringen Sie etwas Zeit mit.
Zweitens:
Reservieren Sie sich telefonisch einen Tisch. Gruppen von mehr als 2 Personen haben sonst kaum eine Chance, oder müssen lange warten.
Drittens:
(Speziell an die Herren) Von Vorteil sind Socken ohne Löcher und gewaschene Füße.
Die Tadschikische Teestube ist auf jeden Fall sehens- und erlebenswert. Auch wenn sie sich etwas im Obergeschoss des Palais am Festungsgraben versteckt. Tipp: Mutig die Treppe übern roten Teppich hoch und rechts haltend selbst suchen oder im Zweifel den freundlichen Concierge fragen.
Die Originaleinrichtung stammt von einer tadschikischen Schenkung an die DDR und exisitiert in dieser Form schon seit 1976.
Sehr zu empfehlen ist der russische Rauchtee!
Kein Geheimtipp mehr: wie die zahlreichen anderen Beiträge zeigen, lohnt es sich in jedem Falle, vorher zu reservieren; wenn man dies jedoch getan hat, erwartet die Besucher eine wunderbar gemütliche Atmosphäre sowie ein umfangreiches Angebot an Teesorten. Diese sind nicht unbedingt billig, aber dafür kann man hier vor allem zu zweit ein paar schöne Stunden verbingen - vor allem an kalten Herbst- oder Wintertagen!
Ein Besuch in der Tadschikischen Teestube lässt den Besucher eintauchen in eine andere Welt. Die handgeschnitzten Vertäfelungen, niedrigen Tische sowie die gemürlichen Sitzkissen versprühen einen besonderen Charme und laden vor allem im Winter zum Verweilen ein. Die Teekarte ist sehr umfangreich und hält auf jeden Fall, was sie verspricht. Zudem gibt es eine kleine Auswahl an tadschikischen Speisen. Spontane Besuche sind allerdings meist mit Wartezeiten auf einen Platz verbunden, von daher empfiehlt sich hier doch die vorherige Reservierung.
Seit einem 3/4 Jahr wollte ich hingehen. Jetzt habe ich es endlich geschafft, angeregt durch den Besuch eines Freundes. Zum Interieur muß ich ja nix mehr schreiben, das haben die anderen hier schon zur Genüge getan. Nur ein Wort: einzigartig! Unsere Bedienung war sehr freundlich und aufmerksam. Es war ruhig, kaum Publikum, wohl, weil es draussen 30 Grad hatte. :-) Wir waren 2 Stunden dort, es lief leise, sehr originelle Musik (Cries of London) und außer unserem waren nur noch 2 weitere Tische besetzt. Der Tee war köstlich, sogar mein teehassender Freund mochte ihn. ("Der ist ja gar nicht bitter!") Die Preise waren - gemessen an der Lage - völlig korrekt. Wenn es 6 Sterne gäbe, würde ich auch 6 Sterne geben.
Glück muss der Mensch haben.
Wir hatte nicht nur Freikarten fürs nahe Maxim Gorki Theater gewonnen, mein Bekannter und ich kamen auch ohne in der Schlange zu stehen in die Tadschikische Teestube.
Es war Sonntag um sieben, ein warmer Abend, an dem die meisten Leute wohl einen Biergarten bevorzugt haben.
Die Atmosphäre ist einzigartig, die Holzsäulen- und vertäfelungen sind alleine schon einen Besuch wert, die niedrigen Tischchen mit orientalischen Sitzkissen tun ihr Übriges dazu, diese Teestube zu mögen.
Der Tee war teuer, aber er kam zumindest nicht aus dem Beutel, und der Löffel starrte vor Dreck. Aber immerhin war die Kellnerin fix und relativ freundlich, so dass wir es noch in die Theatervorstellung schafften.
Also wegen dem Tee sollten man nicht dort hin gehen, sondern wegen dem Ambiente, dann wird man auch nicht enttäuscht.
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Tolle Atmosphäre, teurer aber guter Tee, Essen ok bis langweilig. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Das Samowar (Teezeremonie in der Karte) ist echt cool. Das reicht für 6-8 Tassen Tee. Man kriegt einige Süßigjeiten und Vodka dazu gereicht. Das kann man sich eigentlich für'n ganzen Tisch bestellen. Das Essen ist einfache russische Küche. Ganz nett als Imbiss nebenher :) Aber hier geht's ja hauptsächlich um den Tee.
War gestern zu der Geburtstagsparty eines Freundes in die Tadschikische Teestube eingeladen.
Dem vorhergehenden Beitrag (marie-liesbeth's) würde ich teilweise widersprechen, teilweise zustimmen.
Dass es kein touristisches Lokal, sondern eher eine Art Humboldt-Studi-Kuschel-Kult-Treff ist, beweist zum einen die Tatsache, das ich ne halbe Stunde gebraucht habe, bis ich wirklich realisiert hatte, dass Sie das Ding direkt im Gorki-Theaterhaus versteckt haben und dementsprechend oft trotz genauer Adressangabe um das Haus herum getigert bin. ;D und zum Anderen das vorwiegend sehr junge und studentische Publikum, dass sich mit Laptops und Uni-Büchern auf den Kissen herumlümmelt. Sozusagen ne ex-sowjetische "Tschaibucks" Version.
Was den schlechten Service angeht, kann ich dann aber nur zustimmen. Das man in einem "pseudo-russischen" Lokal von Deutscher Bedienung mit original-russischer Unfreundlichkeit bewirtet wird, fand ich dann doch wieder originell. (Hat mich an meine letzte Russlandsvisumsbeantragung erinnert) ;) Weder mein Tee noch meine Plini wurden in der ersten Runde zugeteilt. Es kam auch keine Entschuldigung sondern nur ein sprödes "Ach, habe ich Sie vergessen?"
Das Essen an sich war gut, oder zumindest nicht sofort als Mikrowellenessen identifizierbar. Der Tee war erwartungsgemäß gut.
Alles in Allem kommt es bei dem Lokal eher auf die "Orientalische Teppich-Lümmelstimmung" an als auf Qualität, aber wenn Ihr mal Freunde in der Nähe vom Lustgarten herumführt, vielleicht ein kultiger Zwischenstopp. Also doch wieder touristisch? ;)
Ansonsten wirklich nur "zur Not" zu empfehlen.
Leider nur ein Stern, wirklich schade.
Diesen Stern gibt es für die schöne und authentische Innenausstattung und den wirklich leckeren Tee.
Das war aber auch schon alles erfreuliche an der Tadschikischen Teestube.
Ich hatte mich dort mit Freunden getroffen, die ich Jahre nicht mehr gesehen hatte und eigentlich gehofft, in entspannter Atmosphäre bei Tee und einem netten Gericht in Ruhe reden zu können. Absolute Fehlanzeige!
Wir waren gestern zu 5 dort. Die Teestube eröffnet um 15:00 und obwohl wir schon kurz vor der Öffnung da waren, mussten wir uns einen Platz geradezu erkämpfen. Von Anfang an stand eine Schlange am Eingang der Teestube. Diese potentiellen Gäste, welche vom Personal schlichtweg ignoriert wurden, standen an wie an einer Kinokasse, wippten mit den Füßen und warteten sichtlich genervt darauf, dass endlich ein Platz frei wurde.
Folge: Man saß keine fünf Minuten da, hatte noch nicht einmal eine Bestellung aufgegeben und fühlte sich bereits gedrängelt, sich zu beeilen und doch endlich zu gehen. Die Wartenden starrten auf unsere Plätze, schauten dabei auf die Uhr, absolut unangenehm. Dann fragte auch noch ein Touristenehepaar, ob sie sich zu uns setzen dürften. Da wir bereits relativ eng zu fünft am Tisch saßen und ich nicht hergekommen war, um mit wildfremden Leuten auf Kuschelkurs zu gehen, verneinte ich, woraufhin ich angeschnauzt und den Rest der Zeit von gegenüber mit bösen Blicken bedacht wurde.
Auch, wenn man nicht unfreundlich sein möchte, aber das geht nun wirklich zu weit. Wenn ich Schulter an Schulter mit fremden Leuten sitzen, um Plätze kämpfen und gehetzt werden möchte, dann nehme ich üblicherweise die S-Bahn und kein Lokal, wo ich für einen einfachen Tee fast 4,00€ hinblättern darf.
Warum das Lokal nicht umzieht und vergrößert, bleibt mir unverständlich. Denn auch die Lage ist nicht gerade die beste. Direkt an der Straße Unter den Linden im Palais, wo sich auch ein Theater befindet, liegt die Teestube relativ versteckt im ersten Stock in einem einfachen Zimmer. Sofern man nicht in Abendgardarobe gekleidet ist, traut man sich am unteren Eingang erstmal kaum, das Gebäude zu betreten. Es irritiert einfach, dass es ohne wirkliche Abtrennung und ohne eigenen Eingang mit Theater&Co im gleichen Gebäude untergebracht ist. Für "Normalbürger" empfinde ich die Lage als ungünstig und eher abschreckend.
Dann ist da noch die Bedienung - meines Erachtens die pure Katastrophe. Ich habe schon unfreundliche, unerfahrene oder gestresste Kellner erlebt aber hier hatte man schicht den Eindruck, alle Bedienungen hätten eigentlich einen ganz anderen Job, null Erfahrung in Sachen Kellnern und wären für diese Sache "nur mal kurz eingesprungen". Wir warteten über 15 Minuten, bis wir endlich die Bestellung aufgeben konnten und dann nochmal fast 30 Minuten(!), bis der Tee da war. Ich hatte außerdem noch Bliny bestellt - ein Gericht ähnlich den deutschen Pfannkuchen/Eierkuchen, also nichts weltbewegendes. Nach über 1,5 Stunden waren noch immer keine Bliny da, ich war fast verhungert und der Tee schon lange leer.
Es reichte uns und wir gaben an, zahlen zu wollen. Auf der Rechnung erschien mein imaginäres Mittagessen dann plötzlich.
Auf meinen Hinweis, dass ich dieses Essen nie bekommen hätte rundete die Bedienung das gesamte Erlebnis mit einem unglaublich professionellen Kommentar ab - sie meinte schlicht: "Hm, schade." (Nein, kein "Das tut uns sehr leid", keine Entschuldigung, geschweige denn eine angebotene Entschädigung oder Ähnliches!).
Spätestens hier wurde uns klar, dass dieses Lokal wohl ausschließlich auf Einmalbesuche zahlungswilliger Touristen ausgelegt ist, die sowieso bald nicht mehr in Berlin sind und die man deshalb wie an der Supermarktkasse abfertigen kann.
Für alle, die das lesen mein Spartipp: Eine solche Atmosphäre bekommt ihr kostenlos mit einem "Coffee2Go" in der Hand in allen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Rush-Hour-Zeit.
Wessen Vorstellungen das nicht entspricht, dem empfehle ich ein authentisches orientalisches oder russisches Restaurant wie z.B. den einzigen berliner Afghanen. Dort gibt es auch Tee, in weit kleinerer Auswahl zwar, aber dafür pünktlich. Sitzkissen und Wandbilder sind ebenfalls inklusive, und das alles ohne Hetze.
mp3undlos sehr informativ, wenn der Service das geboten hätte, was auf dem Foto einhergeht, hätte ich es beim Berlin-Besuch demnächst besuchen wollen...
22 März 2010
Es bricht mir das Herz, diesem eigentlich wunderbaren Ort nur zwei Sterne reinzudrücken. Aber eben, "eigentlich. Eigentlich, weil die niedrigen Tischchen, die Holzsäulen, die Teppiche, die echt gemalten, authentischen persischen Wandbilder, die stilvollen Stühle, die Kissen und das alles so perfekt abgestimmt sind und ein wirklich authentisches, tadschikisches Lebensgefühl verbreiten sollten. Eigentlich, weil die Tees so wunderbar schmecken, so stilvoll angerichtet serviert werden und das alles an einem so noblen Ort neben dem Maxim Gorki Theater ist. Die Perfekte Teeoase also? Ja...
...wäre da nicht die Bedienung.
Man kommt rein und muss für gewöhnlich draußen in einer Schlange (!) warten, bis jemand geht und man dessen Platz kriegt. Normale Lokale würden jetzt 2 Dinge unternehmen: A die Gäste abweisen oder B das Lokal vergrößern (z.B. ein paar Tische umstellen, draussen vor der Eingangstür noch etwas aufstellen etc. Aber die Bedienung hier ist extrem unprofessionell. Sie lassen neue Gäste draußen "warten", d.h. alle paar Minuten kommen irgendwelche Leute rein, starren auf Deinen Platz, in der Hoffnung, daß Du Dich bald verziehst. Die Bedienung benimmt sich ebenfalls so. Die Hetzen nur so rum, begrüßen die Gäste überhaupt nicht freundlich, sondern servieren sie ab. Wenn man endlich einen Platz zugewiesen bekommt, verdrückt sich der Kellner hurtig wieder und man kann schon mal ewig warten, bis er endlich die Bestellung entgegennimmt. Noch "ewiger" dauert es, bis ein Tee endlich serviert wird (wir mussten mal über 20 Minuten warten!). Der Garçon ist übermäßig gestresst, hetzt wie auf Hype durch den Laden und blickt nur ab und an kurz auf Deinen Tisch, um zu checken, wann Du endlich fertig sein - d.h. Dich verdrücken - wirst. 0 Entspannung, 0 Genuss, 0 Atmosphäre. Der Laden ist übermäßig voll und das Personal überlastet und absolut unprofessionell.
Der Tee und die Umgebung stimmen perfekt, doch leider will überhaupt keine entspannte Atmosphäre aufkommen, weil man immer das Gefühl hat, sich beeilen zu müssen und zu gehen! Schade, aber so ganz und gar nicht tadschikisch. Tut mir wirklich leid, aber wenn ich 7 Euro (!!) pro Person für eine Kanne Tee hinblättere, erwarte ich entsprechend mehr.







