LehmbruckMuseum, Duisburg
- Beschreibung des Inhabers:
-
Dieses Museum zeichnet sich durch eine in Europa singuläre Sammlung von internationaler Skulptur der Moderne, die einzigartige Kombination von herausragender Museumsarchitektur und Skulpturenpark sowie durch seine Skulptur im Stadtbild aus.
- Kategorie:
- Museum und Ausstellung Duisburg
- Kontakt:
- Florian Blaschke
- Adresse:
-
Friedrich-Wilhelm-Straße 40, 47051 Duisburg
0203 2832630
- Website:
- Geöffnet:
-
Mo - Di: geschlossen
Mi, Fr - Sa: 12:00 - 19:00
Do: 12:00 - 21:00
So: 11:00 - 19:00
- Mehr Details:
-
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5 Beiträge zu LehmbruckMuseum auf Deutsch
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Die momentane Sonderausstellung “100 Jahre Knieende – Lehmbruck in Paris 1911” gehört zum Besten, was ich in den letzten Jahren bundesweit an Ausstellungen gesehen habe. Hochkarätige Werke von Matisse, Brancusi, Rodin u.a. und natürlich von Lehmbruck geben einen sensationellen Überblick über die Pariser Kunstszene vor 100 Jahren. Leider ist der Museumsbau etwas in die Jahre gekommen. Zu wünschen wären mehr Besucher – und mehr finanzielle Mittel für dieses schöne Haus.
Ode an Kraska – Auf Kraskas Spuren in Duisburg Teil 5
Das Wilhelm Lehmbruck Museum ist das älteste und subjektiv wichtigste Museum für Duisburg von den “Big 3” (neben Museum Küppersmühle und Museum der Stiftung). Einerseits war es bei meinem Besuch schade, dass nur das halbe Museum Mitte September begehbar war, andererseits war daher der Eintritt in die “reduzierte Ausstellung” kostenlos.
Diese Bank versperrt den weiteren Weg
An der Kasse muss man (leider) unterschreiben, dass man keine Fotos aus dem Museum ins Internet stellt, daher zeige ich hier nur allgemeine Fotos, die man auch außerhalb des Museums machen kann. Sehr gut haben uns die “Figuren” von Carl Emanuel Wolff gefallen, die momentan im Glasgang zur Straße hin ausgestellt werden, z. B. “Die Achse des Bösen” zeigt diverse Figuren, die komplett aus “Chinaböllern” bestehen und der große, imposante Elefant aus Pappmaschee erfüllt den Raum. Im weiteren Innenräumen sieht man viele Skulpturen von Lehmbruck z. B. “Der Gestürzte”, der mich schon zu Kinderzeiten beschäftigt hat (ich habe dort mal einen Kindergeburtstag gefeiert). Negativ fällt auf, dass das Museum an einigen Stellen wieder eine Auffrischung vertragen könnte, z. B. sieht der “Innenhof” sehr heruntergekommen aus.
Auch die “Trinkergruppen” vor dem Museum sind mit Sicherheit keine Werbung für Duisburg. Duisburg ist eine arme Stadt und dann noch nicht einmal sexy (wie Berlin). Hoffen wir, dass für das Wilhelm Lehmbruck Museum immer genügend Geld übrig ist.
HerrMiM Das liegt ja quasi vor der Haustür. Das werde ich mir mal bei Gelegenheit ansehen.
11 Oktober 2011
Im Rahmen unserer Ruhrtopcard besuchten wir auch das Lehmbruck Museum und das erwies sich in unseren Augen als Flop. Die Skulpturen von Lehmbruck waren noch das Sehenswerteste in diesem Museum. Diese werden gut in Szene gesetzt und stehen nicht zu dicht beieinander, so das sie als Einzelstück gut wirken. Was wir aber nicht so toll fanden war die weitere Ausstellung und das personal trug nicht gerade zu einem Wohlfühlgefühl bei. Meine Frau trägt als Handtasche einen Rucksack mittleren Umfangs, diesen trug sie in Absprache mit der Kassierin am Eingang in der Hand, damit sie keine Kunstwerke beschädigt. Wir wurden mehrfach vom Personal recht unfreundlich darauf hingewiesen, dass der Rucksack eigentlich in ein Schließfach im Keller gehört. Seltsamerweise trugen die Damen eines Kunstvortrages wesentlich größere Taschen umgehängt unter dem Arm, diese wurden anstandslos durchgelassen obwohl manche der Damen ihre Taschen nur schwer unter Kontrolle halten konnten. Die ausgestellten Kunstwerke sprachen und nicht an und die Erläuterungen der gezeigten Kunstwerke war sehr künstlerisch und für Laien nicht verständlich. Sorry, aber eine weiße Leinwand mit einem krakeligen schwarzen Strich ist für mich kein großes künstlerisches Werk. Wir waren an einem Freitag dort und es sollte am Samstag eine neue Sonderausstellung eröffnet werden. Als wir versehentlich in den geöffneten und nicht sonderlich gekennzeichneten Raum gerieten wurden wir recht rüde des Raumes verwiesen. Meine Tochter betrag versehentlich ein Iglu, das dort als Kunstwerk ohne irgendwelche Abgrenzung im Raum stand, sofort kann der “Anranzer” der Aufsicht. Nach diesen Erlebnissen verließen wir das Museum nach einem restlichen Schnelldurchlauf des Museums. Für uns war dieser Besuch kein Kunstgenuss und mit diesem Personal das sich noch nicht mal freundlich artikulieren kann werden wir dieses Museum sicher nicht wieder besuchen.
JMFeldmann Ja, die Sache mit den Taschen....
Ich besuche das Museum seit meiner Schulzeit. Besonders in den letzten Jahren (seit Ende der 90er) binich fast wöchentlich da, habe auch schon fotografiert, sogar mit großer Blitzanlage.
Natürlich muss das Personal darauf achten, dass die Kunstwerke nicht beschädigt werden - und das Tag für Tag. Und natürlich sind sie manchmal gereizt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass, wenn man freundlich mit ihnen redet, sie durchaus hilfsbereit sind.
Und was die Kunst angeht - auch ich finde nicht unbedingt alles spannend. Mussich aber auch nicht. Für mich ist Kunst eine Herausforderung, der man sich stellen sollte!
J. Feldmann
13 März 2011
Wen es nach Duisburg verschlägt und wer sich dort mit freier Zeit konfrontiert sieht, muß diese nicht totschlagen! (Das Totschlagen von Zeit empfiehlt sich wg. der Kürze des Lebens eh nicht!) Sondern? Zum Beispiel ins Lehmbruckmuseum! Mitten in der City, in einem kleinen, aber reizvollen, mit Skulturen versehenen Park - der leider auch ein Treffpunkt der hiesigen Drogen-Szene, Abt. Beschaffungskriminalität (Handtaschenraub, Handy-Klau & Hauen) ist, aber erst in der Dämmerung, gelegen, ist das Haus (vgl. Beschreibung durch AMCC!) einen Besuch allemal wert. Da es hier selten voll ist, herrscht eine wunderbar ruhige, meditative Stimmung; der Bau wurde zu einer Zeit errichtet, als man Beton noch wahnsinnig innovativ fand - aber trotzdem, durch die raffinierte Architektur und Lichtregie kommen gerade die Plastiken Wilhelm Lehmbruck hervorragend zur Wirkung. Wer einen hektischen, stressigen Tag hinter sich hat, oder Liebeskummer, oder ein Examen steht bevor, der kann hier wunderbar “runterkommen”, durchatmen, zu sich finden. Angeschlossen an den Lehmbruck-Teil ist eine Dauerausstellung mit vorwiegend plastischen, aber auch wichtigen bildnerischen Werken des 20. Jahrhunderts. Namhafte Künstler sind vertreten: Brancusi, Giacometti, Max Ernst, Tinguely, Hanson, Ücker usw. Die Ausstellung ist gerade groß bzw. überschaubar genug, daß man sich nicht überanstrengt und einen Kunst-Koller bekommt. Auch wer in Duisburg lebt, könnte da ruhig mal wieder hingehen - es lohnt sich!
Auf 5000qm Innenfläche begegnen sich, ausgehend vom Lebenswerk Wilhelm Lehmbrucks und der Kunst seiner Zeit, die Welt der Skulptur und die Skulptur der Welt. Monographisch und thematisch inszenierte folgen aufeinander in offener Zuordnung. Sie schließen Gemälde, Arbeiten auf Papier und neue Medien mit ein. Dieses Museum zeichnet sich durch eine in Europa singuläre Sammlung von internationaler Skulptur der Moderne, die einzigartige Kombination von herausragender Museumsarchitektur und Skulpturenpark sowie durch seine Skulptur im Stadtbild aus. Bereits vor Jahrzehnten haben uns , als Jugendliche, die kraftvollen Großplastiken von César maßlos beeindruckt.



