Museumsplatz, Bonn

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von Lenz
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4 Beiträge zu Museumsplatz auf Deutsch

Benutzerfoto: Vanni59

Vanni59

Bonn

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Beitrag zu Museumsplatz vom 2 September 2011

Mit einem Blackberry geschriebener Beitrag Hol Dir die App

Das letzte Konzert, das ich hier erlebt habe, war TEXAS. Die Musik war erstklassig und die Musiker waren super drauf, anheizend, motiviert, doch leider nur bis 21:40 auf der Bühne.
Der große Bierstand in der Mitte des Platzes ist nicht mehr da, auch die Essensstände habe ich vermisst. Okay, es gibt auch Cocktails, aber irgendwie ist es nicht mehr der schöne Konzertplatz, den ich über Jahre lieben lernte. Deshalb einen Punkt Abzug.

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Benutzerfoto: Yoda

Yoda

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Beitrag zu Museumsplatz vom 12 Juli 2011

Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App

Heute B.B. King hier erlebt. Gute Akustik, sehr schöne Location für den kleineren Rahmen.
MIT der KVB gut zu erreichen.

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Benutzerfoto: Teddy Podgorski

Teddy Pod...

Königswinter

75 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Museumsplatz vom 24 September 2010

Ich liebe diesen Veranstaltungsort. Open-Air und dennoch überdacht. Im Winter Eislaufbahn.

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Benutzerfoto: Lenz

Lenz

Schaffhausen

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Beitrag zu Museumsplatz vom 20 Juli 2008

Schlappe 46,90 Euro Eintritt. Wie gut, dass ich Pressebegleiter war

Willy DeVille gehört zu meinen Musikerfahrungen wie die Zahnbürste in meinen opalfarbenen Becher im Bad gehört. Also sind die Besuche seiner Konzerte eine feste Größe und eine gute Gewohnheit. Auftritte von ihm im rheinischen Raum habe ich noch nie versäumt. Über Jahre. Meist sind sie in Köln. Gestern gab er eine fantastische Open-Air-Darbietung auf dem Museumsplatz in Bonn. Und schon wieder war es die verschworene Gruppe, die man immer bei Willy trifft. Mensche, die seine Musik mögen. Rhythm and Blues, Rock ´n´ Roll, Cajun. Ich mag seine hagere Gestalt, sein asketisches Gesicht, seine pomadigen Haare. Sein Goldzahnlächeln. Seinen blitzenden Diamanten im Schneidezahn. Seine Rüschenhemden. Kurz, sein puertoricanisches Gehabe. Seine Marotten. Seine Kippe zwischen den gelblichen Fingern bei Balladen. Seine exaltierten Tanzeinlagen zwischen den harten Gitarrenklängen. Seine kuriosen Zwischenbemerkungen. Seine eigenwilligen Auftritte bei der Schlusshuldigung. Seinen Köter, den er sich wie einen Schal um den Hals legt, wenn der Beifall aufbrandet. Seine Frau mit der irren Blume im Haar, die er auf die Bühne holt. Einfach alles.

Willy DeVille, mit bürgerlichem Namen William Borsay

Mittlerweile sind wir beinahe Freunde. Nicht wirklich, aber ich kenne ihn. Ganz gut sogar. Aus Erzählungen. So nächtigt ein Freund von mir, ein Fotograf, oft im Chateau Marmont am Sunset Boulvard in West Hollywood. Um Proms zu fotografieren. Und DeVille ist wie andere Stars da häufig anzutreffen. Willy spaziert also mit seinen dicken und kurzbeinigen Hunden, den er liebt Köter über alles, am Pool entlang. Mit einem Sixpack Budweiser. Morgens um Neun. Damals war er gerade wieder zum zigten Mal ob seiner Drogen in den Medien. Und er sagt zu meinem Freund: „Ach weißt du, das mit den Drogen, das ist eine üble Geschichte. Ich habe total aufgehört“. Nachts haben sie dann zusammen Gitarre gespielt und seitdem habe ich ein großes Polaroid mit einer Widmung. „For Lenz“ oder sowas. Natürlich weiß ich um die Auf und Ab´s seiner Karriere, den ewigen Streit mit der Musikindustrie. Diese Branche ist Shit. Und Willy will einfach nur Musik machen. Das tut er neuerdings wieder sehr erfolgreich. Mit dem patenten Produzenten John Philip Shenale. Ich bilde mir auch ein, zu wissen, warum Willy Hey Joe so ganz anders spielt als der fantastische Jimi Hendrix. Wie wir es aus Woodstock oder Monterey kennen. Jimi spielte das Stück aufreizend cool, lasziv, langsam, geradezu zerstörerisch. Willy wird sich gesagt haben, wenn sich schon mindestens sechsundvierzig ernstzunehmende Interpreten daran versucht haben, Wilson Pickett, Patti Smith, Eric Clapton, Lenny Kravitz, und sogar der große Hendrix, dann schrammle ich das so runter. Wie wir Beinahe-Puertoricaner halt so sind. Hey Joe von Willy DeVille ist großartig. Genauso wie „Spanish Stroll“, „Love & Emotion“, „Italien Shoes“. Oder jetzt eben die Stücke auf dem Album „Pistola“. Große schmierige Kunst. Schmierig gut.

Willy und seine Gitarre. Von der Großleinwand des WDR

Der Museumsplatz war nicht ausverkauft. Konnte er auch nicht, denn am 23. März dieses Jahres gastierten Mink DeVille schon in der ausverkauften Bonner Beethovenhalle. Mit der Präsentation von „Pistola“. Aber der Platz zwischen den Museumsgebäuden war für die gefühlten 3.000 Zuschauer äußerst angenehm. Kies oder Plattierung als Untergrund. Ein pilzförmiges Zelt über dem Kopf. Angenehme gastronomische Einrichtungen. Und kein Gedränge. Sogar Platz zum Tanzen war da. Willy erschien beinahe pünktlich, und das hatte ich auch schon anders erlebt. Bei der Vorstellung seines Albums „A Horse Of A Different“ im Kölner E-Werk zum Beispiel. Willy mit seinen sechs Bandmitgliedern schien erst etwas Mühe zu haben, die Routine abzulegen. Anscheinend ist Musiker ein Beruf wie jeder andere. Aber das von einem guten Freund? Bei „Spanish Stroll“ wachte ich auf. Bei „ White Trash Girl“ er. Und das Stück war großartig. Gerade das. Seine neuen Einspielungen, die auf „Pistola“ zu finden sind, waren allesamt bemerkenswert: „So So Real“. „Been There Done That“. „When I Get Home“. „Louise“. „The Band Played On“ (zur Flutkatastrophe in New Orleans). „You Got The World In Your Hands“. „I Remember The First Time“. „Stars That Speak“. „I'm Gonna Do Something The Devil Never Did“. „The Mountains Of Manhattan“. Solides Mink-DeVille-Niveau.

Kunst ist Kunst, auch bei wenig Fotolicht

Die Backgroundsängerin

Das lange „Cadillac Walk“ hatte ich schon wesentlich besser gehört. Aber ich bin ja nur ein kritischer Freund. Bei „Demasiado Corazon“ blieb er sitzen und verzichtete auf seine früheren exaltierten Tanzeinlagen. Ja, ja, das Alter. Aber „Hey Joe“ war natürlich zum Darniederknien. Insgesamt war es ein guter Abend. Sind wir immer noch Freunde? Ich bleibe es. Aber er? Er zwinkerte mir kein einziges Mal zu. Zumindest habe ich das nicht gesehen. Und von den vierundzwanzig weißen Rosen, mit denen er das Publikum am Schluss überschüttete, habe ich auch keine erhascht. Aber die waren ja für die Damen. Ich werde doch wohl nicht mit einer Rose durch die Stadt tingeln.

P. S. Kleine Kamera dabei gehabt. Wenig Licht gehabt. Pech gehabt. Deswegen ist nichts so wie sonst.

serano Doch schon, wo bin ich da? Irgendwo in Europa… grrrr…

Lenz Ganz vergessen: Du bist ja der Weltreisende:).

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