Hotel Hanseatic, Winterhude, Hamburg
- Kategorie:
- Hotel und Übernachtung Winterhude | Hotel und Übernachtung Hamburg
- Adresse:
-
Sierichstraße 150, 22299 Hamburg
040 485772
Hofweg 75, 22085 Hamburg
Japanisch eingerichtetes Hotel in Hamburg. Kundenzitat: "Charmantes Hotel mit gutem Service. Mit Tatamis und Reiswänden verkleideten Zimmer. Auch das Essen vermochte sehr zu überzeugen. Inklusive dem japanischen Frühstück."
3 Beiträge zu Hotel Hanseatic auf Deutsch
Schade, wenn ein so tolles Hotel schließt.
Wollte eigentlich vor kurzen da ein Zimmer reservieren....
Danke für die tolle Unterkunft und Betreuung.Das Hotel war der Hammer....:-)
Das Hotel Hanseatic ist leider seit ca. 2 Jahren geschlossen, und diese schöne alte Villa wird gerade abgerissen (9.September 2009).
Das Hotel „Hanseatic“ in Winterhude ist das ideale Refugium für Menschen, die Hotels eigentlich nicht mögen und trotzdem einige Tage in Hamburg verbringen wollen. Bis vor ca. drei Jahren hatte ich pro Monat mindestens drei Nächte oder mehr in diesem sympathischen Haus gewohnt.
Angefangen hatte alles mit Christian von Alvensleben. Das ist der Fotograf, der so unwahrscheinlich schöne Fotoproduktionen macht und wahrscheinlich der würdigste Nachfolger von Reinhard Wolf ist. Dem erzählte ich, dass ich große Hotels verabscheue. Die Inneneinrichtung und der Service ist in großen Häusern so uniform, dass man nie weiß, wo man gerade ist; zumindest in halbwachem Zustand. Er sagte: „Probieren Sie es doch mit dem Hanseatic.“
Das kleine Hotel „Hanseatic“ liegt in Winterhude und hat nur 14 Zimmer. Manche meinen, es läge in der „Flüsterpropaganda-Hitliste“ weit oben. Das ist mir egal, solange ich da immer mein Lieblingszimmer erhalte. Die Patriziervilla liegt etwas versteckt an einer flachen Biegung der Sierichstraße. Zimmer auf der Rückseite des Hauses haben einen fantastischen Gartenblick. Aber jetzt komme ich zum Eigentlichen und meinem Lieblingszimmer: alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, und das mit besonderem Geschmack. Mein Lieblingszimmer ist komplett japanisch ausgestaltet, nur das Bett entspricht europäischen Gepflogenheiten.
Früher gehörte das „Hansatic“ einem gewissen Herr Schlüter. Der war zuvor Geschäftsführer im „Atlantic“ und hatte sich mit dem Juwel einen Jugendtraum verwirklicht. Zum Konzept gehört immer noch eine sehr aufmerksame und persönliche Betreuung, ein sagenhaft gutes Frühstück mit mindestens acht verschiedenen Sorten selbst gemachter Marmelade, Eier von glücklichen Hühnern, etc., etc. Dann ein Aufenthaltsraum mit einer gut sortierten Bar (free-of-charge!) und eine Bibliothek. Es gibt es Bücher, Bücher, Bücher. Die sind zum Lesen da und ich habe öfters welche nach Hause genommen, um sie auszulesen. So gut ist das Sortiment.
Herr Schlüter, übrigens ein begehrter Darsteller in Commercials, war sich nie zu schade, sich persönliche Vorlieben seiner Gäste zu merken. So wusste er zum Beispiel, dass ich gerne meinen Koffer selbst auspacke, zu nächtlicher Stunde Rote Grütze mag und gerne mit dem Alsterdampfer vom Fährhaus Winterhude in die Stadt fahre. Er kannte auch meine Lieblingsautoren und war mit neuen Empfehlungen immer zur Stelle.
Es scheint so zu sein, dass seine Nachfolgerin Melanie Zobels seine Passion, alles für die Gäste zu tun, mit übernommen hat und großzügig ist. Darum hat sie bestimmt nichts dagegen, wenn ich hier ein Marmeladenrezept verrate:
Konfitüre Hanseatic
Zum Nachkochen hier eine Aprikosen-Himbeer-Konfitüre:
Zutaten:
1 kg Aprikosen, 1,5 kg Gelierzucker, 500 g Himbeeren
Zubereitung:
Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen, das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden, mit dem Gelierzucker vermischen, abgedeckt über Nacht ziehen lassen. Die Himbeeren verlesen, nicht waschen! Aprikosen-Zuckermischung unter Rühren zum Kochen bringen, 4 Min. sprudelnd kochen lassen, immer umrühren. Himbeeren, püriert und durchs Sieben gegeben, untermischen, alles nochmals zum Kochen bringen, knapp 1 Min. kochen. Topf vom Herd nehmen, die Marmelade in die ausgespülten Gläser geben und sofort verschließen.
leffi4 wenn es doch noch stünde, so würde mich dies glücklich machen +++ ich glaubte vom abriss aus einem der anderen beiträge gelesen zu haben
20 Februar 2011
Lenz leffi4, du hast natürlich recht. Mein Beitrag ist vom November 2006. Die Folgebeiträge haben auf die Schliessung Gott sei Dank hingewiesen. Warum habe ich das in der Schnelle wieder mal nicht gesehen? Unverzeihlich. Außerdem gibt es einen Artikel vom 22.04.09 im Hamburger Abendblatt, der das auch sagt. Schade um das nette Hotel. Sorry. :o)
20 Februar 2011
Deutsch




