Katholisches Marienkrankenhaus gGmbH, Hohenfelde, Hamburg

Besitzer: marienkrankenhaus

Katholisches Marienkrankenhaus gGmbH - Hohenfelde, Hamburg
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Beiträge zu Katholisches Marienkrankenhaus gGmbH (12)

05.03.2009 (aktualisiert am 11.03.2009)

Inhaber dieses Platzes

Im Marienkrankenhaus bildet die Onkologie einen deutlichen Schwerpunkt. Mit der Spezialisierung auf Immuntherapien und besonders schonenden Operationstechniken bei Prostata-, Blasen-, Darm-, Brust- und Lungenkrebs sowie Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich. Das Marienkrankenhaus ist Begründer des Hamburger Onkologienetzes. Weitere Schwerpunkte: Geburtshilfe, Gynäkologie, Urologie, Kardiologie, Gelenkchirurgie, Thoraxchirurgie, Präventivmedizin und HNO.

Informationen:

Qualitätssiegel und -zertifikate:
-KTQ®-Zertifikat und Rezertifzierung in 2008.
-Institut für Pathologie zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 und KTQ 5.0 (Kooperation für Transpaenz und Qualität im Gesundheitswesen).
-Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionmedizin (ILMT) akkreditiert nach DIN EN ISO 15189.
-Brustzentrum zertifiziert durch die Deutsche Krebgesellschaft (DKG) und die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS).
-TÜV Zertifikat Qualitätsmanagement Akutschmerztherapie basierend auf der Initiative Schmerzfreie Klinik, akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerz.

Daten, Fakten, Zahlen:
Beschäftigte: 1.397
Patienten pro Jahr: 65.332 darunter 41.477 ambulant, 700 teilstationär, 23.155 stationär

Anzahl Betten: 521
Anzahl Zimmer: 400
Zahl der Einzelzimmer: 81
Höhe Einzelzimmerzuschlag: bis 110,69 €/Tag
Zahl der Doppelzimmer: 77
Höhe Doppelzimmerzuschlag: bis 63,22 €/Tag
Stationäre Patienten 2007: 22.900
Anzahl der Beschäftigten (VK): 981

teilweise kostenloses TV, Telefon (2,10 €/Tag, 0,18 €/Einheit), Internetzugang mit Bereitstellung eines Laptops (41,00 € pauschal), Dusche/WC, auf Wunsch ausgewählte Speisen und Getränke.

Fachabteilungen: 12
-Klinik für Anästhesiologie,Intensivmedizin und Schmerztherapie (mit Schmerztherapeutischer Tagesklinik)
-Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
-Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
-Frauenklinik
-Klinik für HNO-Krankheiten, Kopf-,Hals- und plastische Gesichtschirurgie
-Zentrum Innere Medizin
-Geriatrische Klinik
-Neurologische Klinik
-Urologische Klinik
-Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin (ILMT)
-Institut für Radiologie
-Institut für Pathologie

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18.02.2009

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Wir waren zu einem festen Kurs Babyschwimmen im Marienkrankenhaus. Der umfasst 8 Termine zu knapp 79€. Das ist zwar teuer, aber dafür hat man eine ausgebildete Therapeutin, die sich die Namen ihrer Gruppe merkt, eine feste Kindergruppe, die sich langsam kennenlernt, keinen Außenstress, da der Kurs im kleinen Therapiebecken stattfindet, wirklich warmes Wasser und warme Außenluft! Für die Babys werden Gummimatten ausgelegt, damit man sie beim Umziehen ablegen kann und während des Duschens kann jemand von den anderen Mamis mal nen Blick drauf werfen (Vorteil einer festen Gruppe: man kennt die anderen!). Insgesamt ein toller Kurs!

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12.02.2009

1pxt

Ich habe hier entbunden und kann nur sagen: Kreißsaal 5 Sterne! Topp-Hebammen! Immer freundlich, liebevoll einfühlsam, geduldig. Einfach großartig und so, wie man es sich wünscht. Zur reinen Entbindung würde ich immer wieder ins Marienkrankenhaus gehen.
Warum 2 Sterne? Es kommt ja auch immer noch die Wochenstation dazu. Und leider haben es einige der Schwestern hier geschafft, die 5 Sterne des Kreißsaals komplett zu vernichten. Vielleicht hatte ich mit dem Personal auch nur Pech, aber ich habe es nun auch schon von anderen Müttern gehört. Und das unter aller Berücksichtigung, dass ein KH eben immer ein KH und kein Wellnesshotel ist.
Teils unfreundliche und absolut unsensible Schwestern. Es fielen Kommentare wie: “Sie kriegen ihr Kind halt nicht satt.”
Dieser Satz löst doch in jeder Mutter pure Verzweiflung aus. Kann man die Tatsache, dass noch kein Milcheinschuss da ist, nicht netter verpacken? Der Mutter Mut machen und sie psychisch unterstützen?
Dann wurden uns keine Wickelunterlagen mehr gegeben, da unsere Kleine die 3 im Schrank vorhandenen leider beim Wickeln alle nacheinander vollgepieselt hatte. ;-) Es gibt wohl die Anordnung Wäsche zu sparen. ???

Da ich einen Kaiserschnitt hatte, war ich leider die ersten Tage nicht in der Lage anständig zu sitzen und war beim Stillen (ja, ich konnte mein Kind satt kriegen, die Milch kam ja irgendwann) auf eine hochgeklappte Rückenlehne angewiesen. Leider hatte ich kein Bett mit Elektrik und schick Fernbedienung, sondern musste immer eine Schwester rufen, die mir diese dann manuell hochgestellt hat. Ich kam mir dabei schon blöd genug vor, aber der Hammer war, als dann eine Schwester meinte, dass sie das nicht könne, da ich zu schwer wäre (damals 70kg)... Sie ging und kam aber auch nicht mit Hilfe wieder. Abgesehen davon, dass alle anderen Schwestern dies konnten. So habe ich mich leider oft auf die Bettkante setzen müssen. Mein KS hatte sich dann noch entzündet, ich konnte kaum laufen und und und..

Leider gab es bei mir noch weitere Komplikationen, so dass ich 4 Tage nach der Entbindung nochmals operiert werden musste. Bis zum Befund stand daher auch noch im Raum, dass beim KS evtl nicht die komplette Placenta entfernt wurde (wurde sie aber, was jedoch erst nach einer Woche feststand, also kein Pfusch). Ab diesem Zeitpunkt wurde allerdings jede Information zur Holschuld.
Kommunikation zwischen Ärzten und Schwestern fand nicht statt, das führte u.a. dazu, dass eine Bluttransfusion bei mir 6 Stunden dauerte und mir keine Schwester weiterhelfen konnte. Die zweite Transfusion wurde dann in 45 Minuten in mich gejagt.
Alles musste man mehrmals erfragen, ich wurde “vergessen” und auf einmal war immer kein Ansprechpartner mehr da.
Auf Grund dieser ganzen Verunsicherung verlangte ich eine Kopie meiner Krankenakte; und ab diesem Zeitpunkt wurde ich von Ärzten und Schwestern hingehalten.
Irgendwann kam ein Oberarzt und redete derart aggressiv auf mich ein (“was wollen Sie überhaupt? Sie haben sowieso alles unterschrieben”), dass ich nur noch fassungslos war.

Was ich auch schade fand, dass man über diverse Untersuchungen nicht informiert wurde. Es wurde einem das Kind abgenommen und bekam es mit Pflastern und Einstichen an der Hand zurück. Sicher Untersuchungen, die sein müssen, aber eine gewisse Aufklärung wäre doch zu wünschen. Immerhin geht es doch um das wertvollste, was wir besitzen ;-)

Ich habe gehört, dass die Abteilung einen neuen Chefarzt bekommen hat. Na, vielleicht bringt der mal frischen Wind rein. Ich würde es mir wünschen, da dies den KH-Aufenthalt von der Entbindung bis zur Entlassung “schön” machen würde.

Ach ja, das Essen ist klasse. Jeden Tag kommt eine Dame aus der Küche vorbei und fragt, was man denn gerne am Folgetag essen würde. Da hat man eine ganz gute Auswahl.

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21.01.2009

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Leider nur 4 von 5 Sternen, da auch ich 2 unterschiedliche Erfahrungen in diesem Krankenhaus machen durfte/mußte.
1. Die Gyn 3 / Kreissaal erhält von mir durchaus 5 Sterne!
Super nette Betreuung vom Pflegepersonal, Hebammen und Ärzten; ich empfand die Anzahl der dort tätigen Ärzte als extrem hoch, was natürlich auch dazu führt, dass einem nicht jeder davon sympathisch ist, aber das pusht die Quote ja dann dementsprechend. Das Essen ist top (wir reden hier immerhin von nem Krankenhaus). Die Unterbringung ist auch wirklich gut (max. 2 Personen bei Geburt bzw. 3 Patienten, wenn Frau in der Schwangerschaft dort liegt).
Es gibt zwar inzwischen Fernseher im Zimmer, was ich nicht unbedingt als Plus bezeichnen würde, denn nicht jeder Patient will von morgens bis abends bedudelt werden.

2. HNO-Station
Es ist inzwischen 3 Jahre her, dass ich mich dort aufhielt, und somit kann es sein, dass mein Eindruck nicht so ganz dem enspricht, wie man die Station heute empfindet (vllt wurde ja inzwischen umgebaut)
Das Personal und die Ärzte waren wieder sehr gut, aber die Zimmer ensprachen nicht dem neuesten Stand!
4 Patienten pro Zimmer, eine kleine Waschecke mit Vorhang und ! auf dem Gang ein Bad mit Dusche und WC für die halbe Station ! Das ist extrem unschön, wenn es morgens heißt: Schlange stehen am Klo!
Außerdem war das mit dem Essen hier nicht so toll organisiert, die Auswahl traf hier nicht der Patient und wenn man an den Mandeln operiert wurde, darf man auch nicht alles essen, worauf jedoch keine Rücksicht genommen wurde, schade!
Das kostet einen Stern!
Abschließend ist jedoch zu sagen: medizinisch gesehen, gab es nix auszusetzen!

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19.01.2009

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Die Notaufnahme des Marienkrankenhauses ist ja wirklich neu und modern. Die Mitarbeiter jenseits jeder Freundlichkeit.
Die Mitarbeiter sind extrem forsch mit den Patienten umgegangen und konnten nicht eine kompetente Aussage machen. Bis zu einem Arzt sind wir gar nicht erst vorgedrungen. Nachdem uns eine Dame mit akuter Atemnot berichtete, sie würde schon seit 3 Stunden warten, haben wir das Krankenhaus verlassen. Da wir lediglich ein Rezept benötigten, sind wir davon ausgegangen, dass wir aufgrund der minderen Dringlichkeit vermutlich noch bis zum nächsten Morgen dort säßen.
Bei allem Verständnis für Stress bei der Arbeit und erhöhten Anforderungen bei einem Job in einem Krankenhaus, sollte man trotzdem ein gewisses Maß an Menschlichkeit bei den Angestellten erwarten. Ansonsten sind diese dort fehl am Platz.

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09.11.2008

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Habe hier 2 unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die 1. vor 3 Jahren in der HNO wo mir die Mandeln entfernt wurden. Die Ärzte waren alle so etwas von toll! Kompetent, nett, auskunftsfreudig, gelassen, professionell.
(Und 2 der Ärzte, die sahen so gut aus, kipp weg! lach)
Leider war der Aufenthalt selbst Horror, weil
a) schreckliche Bettnachbarn
b) man konnte nicht kurieren, weil man immer um 7 geweckt wurde und auch war gleissendes Licht, trotz Vorhängen, in dem Raum, für jemanden mit starken Schmerzen einfach nur schrecklich
c) das Pflegepersonal war schlimm. Wenn man klingelte kam niemand (was wenn es ein Notfall wäre?) und es wurde oft etwas vergessen und es wurde ruppig mit Patienten umgegangen, wenn man vor Schmerzen nicht mehr fähig ist klar zu denken, tut ein nettes Wort Wunder!
d) es gab fast jeden Tag das gleiche Essen…
e) in den Badezimmern war Schimmel!

Das andere Mal war letztes Jahr, ambulant, in der Gyn-Abteilung beim Chefarzt, der mir null zuhörte was für ein Problem ich habe, Standard-Medikament verschrieb und auch auf meine Bedenken keine Antwort gab, und der Hammer, mich nicht einmal untersuchte, obwohl dies mit meiner Geschichte nötig gewesen wäre, um ein genaues Bild zu bekommen, was ich vielleicht habe. Sehr enttäuschend und traurig.

Also, ambulant HNO, gern, bei den Ärzten lohnt es sich auf jeden Fall.

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25.09.2008

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da wir zwei familienmitglieder haben, die im marienkrankenhaus als ärzte praktizieren, steht es bei uns immer an erster stelle, wenns um operationen geht. ich selbst wurde dort schon drei mal operiert, und kann es nur empfehlen.

das gesamte personal, von der krankenschwester zum oberarzt, ist phänomenal freundlich, immer für nen schnack zu haben und auch schon um 6 uhr morgens fröhlich, was man von mir um die zeit nicht erwarten kann.

erste adresse in hamburg, wenns um operationen geht!

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24.07.2008

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jetzt ist ja so n krankenhaus eher kein lieblingsplatz und auch hier haben die schwestern und ärzte eher weniger zeit. ansonsten aber sehr viele pluspunkte: da wären zum einen der kleine flachbildschirm am bett (kein tv teilen mehr mit dem zimmernachbar). ganz toll. und kein “kopfhörer kaufen” nötig, um den fernseher zu nutzen. wasser zapft man direkt aus der marienquelle. eine gutaussehende schwester (ich glaub das ist ganz bewußt als highlight für die männlichen patienten so gemacht: zur krankenschwester zu schön und die herzblatt stimme - da kann man keine krankenschwester sein) kommt jeden tag vorbei und liest die speisekarte des nächsten tages vor - bitte wählen lieber patient.
vor dem schwesternzimmer gibts einen anmeldetresen, der immer besetzt ist. Heißt: kein lästiges Schwestern/Pfleger-Suchen, wenn was ist.
weiteres: sehr moderne, angenehme, ruhige einrichtung/design.
am besten fand ich den kleinen innenhof des neuen gebäude. nur ein paar sitzplätze in mediterraner bepflanzung.

für n krankenhaus ne super sache!!!

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18.06.2008

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Meine Mutter musste leider im letzten Jahr viel Zeit hier verbringen. Das Personal ist nett und freundlich. Das Essen ist super und die Betreuung auf der Intensivstation ist wirklich super.

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21.04.2008

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Als ich vor drei Wochen dummerweise auf dem Heimweg von einer Party von zwei sturzbesoffenen Pöblern zusammengeschlagen wurde, hatte ich das Glück, dass das nächstgelegene Krankenhaus genau dieses hier war. Ich habe schon in der Vergangenheit öfter Gutes vom Marienkrankenhaus gehört, und wurde dementsprechend dann auch nicht sonderlich überrascht. Ich wurde vom Unfallchirurgen fachmännisch untersucht und zusammengeflickt und auch die Nachuntersuchungen in der angegliederten Tagesklinik waren von optimaler Betreuung geprägt.
Einzig einen Punkt muss ich leider abziehen, da der diensthabende Unfallchirurg eine kleine Platzwunde am Hinterkopf übersehen hat (ok, der ganze Schädel war blutverschmiert, da kann das bei einer kleinen Wunde passieren). Diese ist aber dann vom weiterbehandelnden Arzt in der Tagesklinik entsprechend nachbehandelt worden.
Insofern, wenn ich mal wieder in ein Krankenhaus kommen müsste, würde ich durchaus wiederkommen.

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14.02.2008

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Ende Januar wurde unsere Tochter im Marienkrankenhaus geboren. Die Entbindung lief reibungslos und wir wurden von Ärzten und Hebammen sehr umsorgt.

Der Kreissaal und auch die Station (Gyn 3) waren sehr modern und auch das Daddy-In hat wunderbar geklappt. An dieser Stelle noch einmal einen Dank an das ganze Team!

Aber es fing ja schon früher an mit der guten Betreuung. Auch die Geburtsvorbereitungskurse waren sehr informativ und hilfreich.

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09.10.2007 (aktualisiert am 10.10.2007)

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Über der Gynäkologie des Marienkrankenhauses gibt es eine Station, die formal zu einem anderen Krankenhaus gehört, zum Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmsstift: Die Neonatologie. Wenn es Probleme mit Neugeborenen gibt, weil sie zum Beispiel nicht richtig atmen, ein paar Wochen zu früh sind oder etwa eine Infektion haben, werden sie hier sofort nach der Geburt behandelt.

Wenn ein Neugeborenes ein behandlungsbedürftiges Problem hat, haben die Eltern natürlich auch eines. Nicht irgendein Problem, sondern ein gewaltiges, denn sie haben Angst um das gerade eben erst geborene Kind. Es gibt viele Möglichkeiten, den Kleinen zu helfen, aber es gibt gar nicht so viele, den Eltern zu helfen. Die Kleinen werden, das merkt man schnell, sehr zuverlässig und liebevoll betreut, schon nach ein paar Stunden hat man daran gar keinen Zweifel mehr, daß sie hier ganz wunderbar aufgehoben sind. Den Eltern wird währenddessen das entgegengebracht, was einzig als Hilfe in Frage kommt: Verständnis, Freundlichkeit und Zeit.

Und zwar in einer solchen üppigen Menge, daß man es einfach nicht glauben kann, daß so etwas in der heutigen Medizin noch möglich ist. Die Kinderärzte erklären einem die Lage – ruhig, ohne Hektik und mit Zeit für Nachfragen. Und weil sie wissen, daß besorgte Eltern leicht wirr im Kopf sind, erklären sie es einem hinterher gleich noch einmal. Die Schwestern, die danach übernehmen, fassen es gerne noch einmal zusammen und am nächsten Tag, wenn man nach durchwachter Nacht dort in noch schlechterer Verfassung wieder auftaucht, haben die Schwestern der nächsten Schicht ebenfalls Zeit und Gelegenheit, sich um einen zu kümmern. Es gibt keine Stunden, zu denen ein Besuch ungünstig wäre, man kann jederzeit zu seinem Kind, auch den ganzen Tag, auch die ganze Nacht. Die Schwestern helfen, wenn man es wünscht, bleiben sonst im Hintergrund verfügbar, reden, wenn man Bedarf hat, schweigen, wenn es paßt. Und weil sie ihren Beruf verstehen, sagen sie einem auch hundertmal, daß alles gut wird. Nebenbei lernt man während des Aufenthaltes auf dieser Station mehr über Säuglingspflege, als man sonst in normaler Situation je mitbekommen hätte. Das kann man zwar erst hinterher würdigen, weil man währenddessen zu sehr mit Sorgen beschäftigt ist, dann aber um so mehr.

Man kennt das ja gar nicht, daß es in einer Klinik ausreichend Personal mit Zeit gibt und es dauert ein paar Tage, bis man das als normal annehmen kann. Man gewinnt aber eine Vorstellung davon, wie angenehm medizinische Betreuung sein könnte, wenn es überall so wäre – eine nette Phantasie.

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02.11.2006

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.... schon komisch einen Bericht über ein Krankenhaus zu schreiben...

Aber mal ehrlich: So klasse, wie wir die Geburt von unserem Sohn da erleben durften - das ist schon außergewöhnlich und einen Bericht wert. Außen verstaubt und oll entpuppt sich das Krankenhaus von Innen als modernes aber dennoch schönes Dienstleistungszentrum.

Alle sind superfreundlich, die Organisation ist perfekt und man fühlt sich richtig gut aufgehoben und umsorgt - gerade so, als sei man Privatpatient. Das fängt bei dem Frühstücksbuffet an und hört bei der Zeit, die sich jeder auf den Stationen nimmt auf. Also: Wenn jemand eine tolle Klinik zum Kinderbekommen sucht - SEHR frühzeitig im Marienkrankenhaus anmelden.

Ist längst kein Geheimtipp mehr.

http://www.marienkrankenhaus.org/

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