Kategorie: Hotels & Unterkünfte
06.05.2009
Bisher empfand ich die Ansicht des Schlosses Neuhardenberg immer als steril und kalt.
Es ist durchaus ein Blickfang im Zentrum des Ortes. Und jetzt, mit beginnendem Frühling, ist die Ausstrahlung eine ganz andere. Das zarte Grün der Bäume und Wiesen harmoniert mit dem schlichten Weiß des Anwesens.
Viel zu schauen gibt es hier: eine offene Tür lädt in eine Ausstellung ein, das Tor zum Kräuter- und Blumengarten ist weit offen und lockt Gartenfreunde an.
Immer mal wieder steht ein Aufsteller mit dem Hinweis auf demnächst stattfindende Konzerte und Lesungen. Leider ist das Schloss an sich, besser seine unterste Etage, nur sonntags zu besichtigen. Schade, irgendwie erwischen wir immer die falschen Besuchstage, hier waren wir einen Tag zu früh.
Was ich nicht erwartete war die großzügig angelegte Parkanlage hinter dem Schloss.
Nicht nur Kunst & Kultur locken die Besucher an, auch ein kleines feines Restaurant und ein Hotel warten hier auf Gäste. Das Hotel bietet Räumlichkeiten für Feiern, Tagungen und Konferenzen in einer wirklich traumhaften Umgebung.
Fazit: Ein wunderschönes weitläufiges Schlossgelände, Wiederkommen ist Pflicht!
Wer sich für die geschichtlichen Hintergründe interessiert sollte meine Vorschreiber lesen…
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07.11.2008
Relativ schlichtes, grundrenoviertes Schloss mit großzügiger Parkanlage. Lädt zum Schlendern und Spazierengehen zu jeder Jahreszeit ein.
Regelmäßige Veranstaltungen, Lesungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen sorgen dafür, dass dem Ansässigen in Märkisch-Oderland Neuhardenberg eigentlich ständig präsent bleibt.
Ich habe letztes Jahr einen Auftritt von Charly Neumann hier genossen und kann nur sagen, ich komme wieder. Oft.
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14.09.2008
Schloss Neuhardenberg oder: Eine “Insel” im Oderbruch
Den schönen und informativen Beiträgen zum Schloss Neuhardenberg ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Nie habe ich in Neuhardenberg gewohnt, bin nur ein seltener Gast und kann solche speziellen Aussagen nicht treffen.
Doch auch Gäste haben Wahrnehmungen und Eindrücke, die sich der Erinnerung einprägen.
Als ich nach langen Jahren in 2007 wieder einmal Neuhardenberg besuchte, fand ich viel verändert von dem, was meine Erinnerung kannte. Zum Glück ist die Straßenführung bis auf kleine Korrekturen noch so wie eh und je.
Mein lohnenswertester Rundgang fand im Schlossgelände statt und zwar an einem leider nicht sehr sonnigen Julitag. Mit akkuschwacher Kamera (Ersatzakku nicht dabei) unternahm ich trotzdem einen fotografischen Streifzug im großflächigen Parkgelände, das vor Aufgeräumtheit und Gepflegtheit glänzte.
Einzelne Passanten tummelten sich zur Mittagszeit auf den breit angelegten Wegen und Freiflächen. Kinder turnten auf oder bei Skulpturen herum und jauchzten fröhlich.
Ich habe sie nicht fotografiert, um etwaigen Rechtsansprüchen zu entgehen und begnügte mich mit einer Serie Fotos von den Schlossgebäuden, Skulpturen und wunderschönen, uralten Bäumen, die ihre weiten Blätterdächer über üppigen Grünflächen ausbreiteten.
Eventuell vermögen meine paar Fotos die Serie jener zahlreichen hier schon vorhandenen noch etwas ergänzen.
silberschweif
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31.07.2007
Marxwalde! Musterdorf!?
Der Ort heisst Neu-Hardenberg, vormals Quilitz, nachher Neuhardenberg.
Was geblieben ist, sind die tieffliegenden Kampfjets. Horst, Fliegerhorst. Sigmund Jähn - wer kennt denn den?
Davon bekommt man ab und an noch etwas zu hören, manchmal zu sehen.
Nach Enteignung der Familie derer von Hardenberg durch die Faschisten (Stichwort 20. Juli 1944), Statuserhalt der Enteignung in der DDR (eben jene Umbennung des Ortes), wurde das ganze Areal einschliesslich der Gebäude seit 1997 behutsam, aufwendig und doch in aller Zurückhaltung saniert und neu kultiviert. Preußisch in einem, weltoffen und kultiviert. Die Namhaftigkeit der Architekten und Landschaftsbauer- und denker spricht für sich. Dazu aber siehe die Historie.
Da wir uns in diesem Jahr am 30. Juli eines wunderbaren Herbstes erfreuen dürfen, war der lange Spaziergang durch den Park begleitet von Licht. Licht in allen Farben, Nuancen, Facetten und Schattierungen. Die ziehenden Wolken, die Weite und die Verengung der Stimmung, der Regen. Die Sonne strahlend, blendend, punktierend, zeigt den Wechsel der Farben in den Kronen der mächtigen Bäume. Das Rauschen im Blattwerk, rascheln, wiegen und entfalten. Der Schutz der gewaltigen Buchen, wie ein Haus umschliesst es dich, stehst du im Schutze seiner Kronen. Figuren die sich in den Rinden zeichnen, Einschlüsse fremder Gestalten, Augen alter Äste. Es entfaltet sich transzendent die gestaltete Natur, Geist wirkt und Magie wird Geruch.
Götterglaube.
Das Schloss selbst, fängt aus fast jedem Winkel immer wieder deinen Blick, nie störend, als Anfang und als Ziel.
Abschliessend der Garten. Jede Blume und Pflanze mit Schild versehen. Wissen ist hier urbar gemacht. Dahinter noch die Gaumenfreuden, mit eben jener Leichtigkeit und freundlichen Darbringung.
Ich zog von diesem Ort wie von einem Freund, und komme wieder.
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05.11.2006
Ein Schloß, beeindruckend in Erscheinung und Ausdruck, und ein Relikt deutscher Baukunst der Ära Schinkel. Mitwirkende waren ebenso Lenné und Fürst Pückler. Die bewegte Geschichte des 400 Jahre alten, großartigen Bauwerks lässt sich zu jeder Jahreszeit fantastisch erleben - alles hat seinen Reiz. Im Sommer finden Klassik- und auch Popkonzerte statt, 2006 gab es z.B. Element Of Crime.
Ein Restaurant mit erlesener Karte und herrlicher Gartenterrasse erwartet den lustvollen Besucher ebenso.
Verzeichnis: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Angebote: Neuhardenberg Hotels