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Queen Mary II von Diekmann
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Queen Mary II

Hafencity, Hamburg

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Hafencity, Hamburg

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Hamburg hat nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten und mehr Brücken wie Amsterdam und Venedig zusammen, sondern Hamburg ist auch ein Lebensgefühl. Wenn man nun dieses Lebensgefühl und Hamburgs Sehenswürdigkeiten zusammenwirft kommt etwas einmaliges..

19 Beiträge zum Platz "Queen Mary II" auf Deutsch

Benutzerfoto: ratte-rizzo
ratte-rizzo
Hamburg
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5 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 30 September 2012
Bisher immer nur von Außen Gast. Dennoch immer wieder beeindruckend. Jedes Mal wieder! Man entdeckt immer wieder neue Details außen am Schiff: Dieses Mal zum Beispiel die um 1 Fenster verbreiterte Brücke, die das Anlegen mit einem Fenster im Boden erleichtern soll. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch der QM2
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Benutzerfoto: fmpaule1
fmpaule1
Hamburg
80 Beiträge
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5 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 20 September 2012
wahnsinn..immer wieder faszinierend diese riesen schiff im hafen einlaufen zu sehen..
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Benutzerfoto: Franck Winnig
Franck Wi...
Hamburg
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2 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 15 September 2012

DIE TINGELTANGELTANTE DER MEERE

SCHIFF ALLGEMEIN
„Die stilvoll-elegante Queen Mary 2 empfängt Sie mit majestätischem Charme…“, so beschreibt es die Website der Cunard-Line. Nun ja, majestätisch, das trifft vielleicht auf die Größe zu, die ist beeindruckend, stimmt. Aber der königliche Eindruck verflüchtigt sich schon bald, wie der Rauch des Schiffsschornsteins, wenn man den Kahn erlebt.
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Nach zwei Tagen auf der Schnupperkreuzfahrt von Hamburg nach Southampton sind wir vor allem eins: Von Herzen froh, wieder von Bord gehen zu dürfen! Und wir haben leises Mitgefühl mit den anderen, die noch bis New York an Bord der „MS Kukident“ harren müssen.
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Doch erst einmal sind wir ziemlich beeindruckt, als wir an diesem wundervollen Augustsonntag nach einem schwitzigen Check-in im schwülen Kreuzfahrtterminal Hamburg das kühle Schiff betreten. Wir irren durch Treppen, Fahrstühle und Gänge zu unserer Kabine auf Deck 5 und machen uns auf den Weg zu einer Schiffserkundung. Mit uns tun das auch die 700 anderen Passagiere: Damit ist die Queen Mary 2 heute nur zu einem Viertel belegt. Maximal reisen hier bis zu 2.620 Passagiere plus 1.264 Crewmitglieder.
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Vielleicht habe ich einfach nur zu viel erwartet! Seit vielen Jahren habe ich zwei Traumreisen im nostalgischen Kopfkino: Eine Fahrt mit dem legendären „Orient-Express“ und eine Reise auf der „Queen“. Mein Begleiter verweigerte eine längere Reise und so überredete ich ihn zu dem Kurztrip von Sontag bis Dienstag. Wenn Sie die Kosten von 1.360 Euro für die Reise plus die knapp 300 Euro für Trinkgelder und Getränke rechnen, dann macht das 1.650 Euro für 44 Reisestunden, umgerechnet 37,50 Euro pro Stunde. War es das wert?  Nein. Leider. Ich hatte Luxus erwartet. Einen 5-Sterne-Service. Ein fantastisches Essen. Guten Wein. Das finden wir nicht…
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Denn die Queen Mary 2 verströmt vor allem eins: Die Lieblosigkeit eines Plastikdampfers, der mit maßloser Selbstüberschätzung ein Publikum lockt, das ich als Zielgruppe nicht ganz begreife. Teilweise zwar jünger als sein Ruf, aber alles andere als elegant und mondän. Buchten sie eine Reise auf einem Luxusdampfer? Aber wieso hat dann ein Kantinenrestaurant mit dem Namen „Kings Court“ seine Daseinsberechtigung hier? Unsere Reise wirkt vor allem hektisch und laut, ein wenig Ballermann auf Schonkost. Ich finde keine Ruhe und Entspannung, trauriger Höhepunkt ist die Suche nach einem ruhigen Platz zum Lesen bei einer Tasse Tee oder Kaffee. Der Seetag am Montag ist nieselig und grau.  Die Bars sind voll und laut, überall aufdringliche Hintergrundmusik… am Indoor-Pool werden weder Tee noch Kaffee serviert: hier gibt es nur Cocktails… und eine warme Decke oder einen Windschutz bei den Deckchairs? Ebenso Fehlanzeige wie ein möglicher Service. Insgesamt bleibt mir die Reise als verzweifelte Suche nach einem ruhigen Platz in Erinnerung. Und so verbringen wir unseren Nachmittag dann in der kleinen Kabine…

Kabine
Wenn Sie mit diesem Schiff reisen, sollten Sie unbedingt auf die hochgestellte kleine „1“ und „2“ neben der Kabinenkategorie  achten. In der Holzklasse, bei Cunard „Britannia“ genannt, sind damit die Kabinen mit Rettungsbooten vor dem Balkon gekennzeichnet, oder - wie bei uns – ein so genannter „metallummantelter Balkon“: Das ist eine Kabine mit einer Art Metallgefängnis, in das ein 2x3 Meter großes Loch aufs Meer glotzt. Hätten wir in Gottes Namen nur die 200 Euro Aufschlag bezahlt, dann wäre die Kabine wahrscheinlich angenehmer gewesen, da hat unser Reisebüro, eigentlich spezialisiert auf Kreuzfahrten, leider versagt.
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Ansonsten ist unsere Kanine zweckmäßig. Sie wurde angeblich 2011 renoviert, aber das leider nicht mit Geschmack. Ein 2-Sterne-Hotel von „Motel One“ hat mehr Designerstil. In Kabine 5216 trifft beiger Glanzlos-Charme auf Plastikambiente, aber das ist wohl Geschmacksache, denn die Einrichter des Schiffs verstehen ihre Arbeit nun mal so: „In allen Kabinen (…) erwartet Sie eine äußerst geschmackvolle Ausstattung mit exquisiten klassischen Möbeln. Verstärkt wird die einladende Atmosphäre noch von hochwertigen Kunstdrucken und Originalen sowie von stilsicher ausgesuchten dekorativen Elementen“. 
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Allerdings: Die Kabine ist sauber, kein Liegengebliebenes unterm Bett, keine Flecken auf dem Matratzenschoner. Auch das Bad ist gut geputzt, keine Haare im Duschgitter und sogar Pflegeutensilien einer namhaften Marke.

GASTRONOMIE
Nach ein paar Drinks bei Sonnenuntergang und dem – und das war das einzige Highlight dieser Reise – fantastischen Auslaufen aus dem Hamburger Hafen mit tausenden Winkern, ziehen wir uns „semiformell“ um, es geht zum Dinner. Aber keine Angst vor Schick, es ist, als hätte ein deutscher Bierkönig auf Mallorca zur Hochzeit geladen: Lassen Sie Ihre guten Kleider ruhig daheim, die brauchen Sie wirklich nicht!
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Wir sind von unserer Kreuzfahrtexpertin bereits um 18 Uhr zum Essen gebucht. Warum, bleibt mir schleierhaft. Wir sind 40, keine 80. Als Gäste der einfachen Kategorie essen wir auch so, das Restaurant „Britannia“ geht über zwei Etagen, es ist eng und unruhig und voll. Aber warum denken wir auch bloß, wir haben heute ein romantisches Dinner? Wir sind doch hier, auf der guten Tante Mary, dem Transvestit der Kreuzfahrtschiffe, einem Tingeltangelstar mit unechten Brüsten und zu viel Make-up. Wenn man das weiß, erwartet man nichts Falsches und bekommt es dann auch…
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Der sehr nette Chefsteward gibt sich jede erdenkliche Mühe uns einen Platz in der zweiten Sitzung um halb neun zu organisieren. Das schafft er dann, wir sitzen am ersten Abend oben und buchen gleich um für unten, da ist es viel schöner. Auch das kriegt er hin! Das Essen ist Holzklasse, die Suppen an beiden Tagen lauwarm, wir spielen mit den Mitreisenden, einem jungen Paar auf Hochzeitsreise, lustiges Geschmack-Rätsel-Raten. Die Spargelcremesuppe wird als Pilzsuppe geraten, die Entenconsommé auch und dann kommt der Hauptgang. Das Steak hat sagenhafte drei Millimeter und ist absolut tot: Der Entremetier, also der Grillmeister, nennt das schwarze Fleisch ein „Steak Francoise“ und das zeigt, das er über schwarzen Humor verfügt! Ist er gar Engländer, der kleine Schelm? Die Weinempfehlung ist annehmbar, sein Preis, um 35 Dollar, angemessen. Wir bestellen Käse zum Dessert und das ist gut so. Ein Tipp: Am zweiten Abend bin ich klüger und lasse einen Zwischengang zum Hauptgericht ummodeln und das erweist sich als gute Wahl. Mein Freund hat weniger Glück, sein vegetarischer Auflauf schmeckt nach verkochtem Nichts und er schickt ihn zurück und nimmt wieder Käse.
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Der Höhepunkt des kulinarischen Grauens befindet sich auf Deck 7. Es heißt wortgewaltig „Kings Court“, was übersetzt „königlicher Platz“ bedeutet oder – das können Sie dann entscheiden -  „königliches Tribunal“. Ich hätte lieber zwei Tage in der Schlemmermeile am Hamburger Hauptbahnhof gesessen, das wäre billiger gewesen und genauso gut, vielleicht sogar besser. Denn der königliche Totalausfall sieht vor, dass Sie an den verschiedenen Fressstationen nach Pizza, Burgern, Hot Dogs und anderem Kantinengerichten greifen, dazu einen kostenlosen Eistee zapfen und sich dann auf die Suche machen nach einem Platz. Ich sage „Platz“, weil das Wort „Tisch“ Ihnen eine Restaurantatmosphäre suggerieren könnte: graue Plastiktabletts treffen billiges Chromagan-Besteck auf schmutzigen Tischen. An diesem nörgeligen Montag um 14 Uhr gibt es kaum freie Plätze. Irgendwann finde ich im Gang an der Tür einen kleinen Tisch. Ein Steward schubst seinen Blechtrolley mit Bier und Wein gegen meinen Tisch, von vorne strömen unentwegt hungrige Gäste durch die Tür, von hinten stoßen andere ihren Rollator gegen meinen Stuhl. Aber ich will nicht meckern. Der Burger: echt King, die Nudeln mit Tomatensoße sind auch gut, wirklich nicht schlecht, kann man essen. Zum Lamm am Grillstand kann ich nichts sagen, die Schlange war mir einfach zu lang!
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Man darf das halt alles nicht so eng sehen: Diese Fressmeile ist immerhin satte 24 Stunden geöffnet. Ab und an wird es abends zu Themenzonen erklärt und dann wird man wohl sogar bedient. Dafür zahlt man dann zehn Dollar mehr. Probieren Sie das und sagen Sie mir, wie es Ihnen gefallen hat.
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Vielleicht schreiben Sie mir auch, wo Sie gefrühstückt haben! Wir haben ein Frühstück aufs Zimmer bestellt, das kam dann mit einem Teewasser ohne Teebeutel, also machen wir uns dann doch auf die Suche nach einem Platz irgendwo an Bord des Schiffes. Es gibt doch unzählige Bars und Restaurants. Ganz kurz: Für das Restaurant „Britannia“ ist es inzwischen schon zu spät, das „Kings Court“ ist überlaufen und macht uns wütend, die Decksbar am Heck ist dicht wie die Sicht an diesem Nebelmorgen. Wir sehnen uns nach etwas Ruhe und Wärme, und gehen zum InDoor-Pool an Deck 13, aber hier serviert man nur Cocktails. Wir landen im „Wintergarten“, wo uns nach 25 Minuten ein lauwarmes Wasser mit einem Teebeutel hingestellt wird, dafür werden etwa drei Dollar kassiert. Zu essen gibt es nix, die Bedienung schickt uns wieder zum Burgerkönig nebenan.
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Apropos Wintergarten: „Inspiriert von den Londoner Kew Gardens lädt der helle lichtdurchflutete Raum mit üppigen Grünpflanzen und einem großen Wasserfall zum Entspannen ein.“ So meint es Cunard. Bisher kannte ich die irrwitzigen Umschreibungen in Reiseprospekten nur aus dem ARD-Ratgeber Recht im Ersten, aber das hier ist jetzt live. Heute, zwei Wochen später, finde ich es schon fast wieder komisch, ist das nicht britischer Humor? Aber an diesem Morgen verlässt mich meine Vorliebe für das Skurrile, langsam werde ich wütend. Ein Disneypark hat mehr Charme als dieser Platz hier. 
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SERVICE
Nett. Wirklich nett. Herzlich. Die machen so einiges wett. Eine tolle Frau bedient uns beim Auslaufen, bringt Drinks und gibt uns ein warmes Gefühl des Umsorgtwerdens. Der Steward, der die Kabine macht, ist zuvorkommend. Der Chefsteward im Restaurant: toll, wirklich bemüht.
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Doch wo ist der Service in „Kings Court“? Und was ist das für ein Service zur Teatime im „Queens Room“? Nur eine kurze Stunde dauert sie, diese großartige Zeremonie, die ich so liebe und auf die ich mich gefreut habe: Um 16 Uhr schwingen die großen Flügeltüren auf, schon eine halbe Stunde vorher hat sich eine große Traube gebildet, als gäbe es heute nichts mehr zu essen. Man sitzt dicht gedrängt an klitzekleinen Cocktailtischchen und dann kommt Tee, dann Fingersandwiches gefolgt von kleinen Kuchen und später die berühmten Scones. Aber das Ganze hat nichts, rein gar nichts Entspannendes, überhaupt nichts Elegantes. Da hilft auch die Zupferei auf der Harfe nichts. Es ist eine Zeremonie der Hektik, wie sie typisch für das Schiff ist. In einer Stunde ist der Spuk vorbei.

SPORT UNTERHALTUNG
ENSTPANNEN
Nun, es gibt hier die größte schwimmende Bibliothek der Welt und das wird mir doch reichen. Ich liebe es, im Urlaub ein gutes Buch zu lesen. Viel mehr braucht es nicht. Nun, das wird Ihnen auf diesem Schiff nicht gelingen. Denn dazu müssten Sie einen Platz der Ruhe finden und den gibt es nicht. Es ist 11 Uhr, das Wetter, ich erwähnte es, schlecht.
Erster Versuch: die Bibliothek. Die geschätzten 20 Plätze sind alle belegt, es herrscht ein Kommen und Gehen. Zweiter Versuch: Im „Commodore Club“ im Bug finde ich einen Platz. Aber die laute Hintergrundmusik macht mir das Lesen unmöglich. Ich würde in den musikfreien Raucherraum gehen, doch der ist belegt. Er ist übrigens auch nur den Zigarrenrauchern vorbehalten. Wir ordinären Zigarettenraucher werden diskriminiert: Die dürfen nämlich nur im Heck draußen gepafft werden, e-Zigaretten auch. Hier stehen dann eins, zwei, drei Tische. Mit vollen Aschenbechern. Doch obwohl beim Auslaufen gestern Traumwetter herrschte, wurde das Deck nur wenig eingedeckt. Hätte man nicht ein paar mehr Tische aufbauen können? Platz ist doch da genug. Schließlich ist hier die einzige Decksbar des Dampfers geöffnet. Und so scharren die Raucher ganz amerikanisch um ein die drei Pafftische.

Dritter Ruhesuchversuch: Ich mache mich auf den Weg, irgendwo einen Liegestuhl zu finden, ein wenig windgeschützt vielleicht oder mit einer warmen Decke zum Einmummeln. Den gibt es nicht! Ich kenne Kreuzfahrtschiffe, da werden Decken ausgelegt, Plexiglaswände schützen die Passagiere vor Wind und Wetter und Stewards servieren einen Drink. Das alles gibt es auf der Queen Mary nicht und auch das zeigt mir, dass dieses Schiff ein liebloser Gastgeber ist. Wenn die Verantwortlichen und Marketingtexter einmal statt in ihrer Suite gezwungen wären, das Schiff aus normaler Reisesicht zu erleben, würde man bestimmt einiges ändern. Wenn man hier nicht in der Kabine bleiben will, muss man in die Bars: Dagegen ist nichts einzuwenden, aber warum sind die alle so laut, mit Fahrstuhlgedudel die den Namen Hintergrundmusik ob ihrer Aufdringlichkeit nicht verdient.

ALLES ANDERE KURZ
Der SPORTRAUM ist wirklich erstklassig, ja. +++ SAUNA kostet Geld, warum? +++ Der INDOORPOOL hat wieder Musikgeplänkel und man serviert nur Cocktails Wir sind in unserer verzweifelten Langeweile dann in den Whirlpool. Gut:  Da es regnet, bleiben wir allein +++ Die DINNER-SHOW am Montag ist ein Gitarrenduo, nein danke +++ In der DISCOTHEK G32 spielt an diesem Abend eine Reggae Band vor leeren Tischen. Dafür sehr laut und sehr falsch. Eine Kellnerin wiegt sich auf der Tanzfläche, sie hat wenigstens Spaß +++  Im INTERNET-RAUM kann ich mich leider nicht anmelden, so surfe ich auf dem Trockenen. Eine Hilfe ist leider nicht in Sicht +++ Die meiste Zeit verbringen wir an Bord mit LAUFEN,. Das Schiff ist immerhin 345 Meter lang: Ein Kaffee im „Commodore Club“ im Bug, zurück auf eine Zigarette ans Heck, nach unten auf der Suche nach einem Onlinezugang und zurück nach oben an den Pool, da vergeht schon einiges an Zeit. Planen Sie Ihre Aktivitäten in der Reihenfolge lieber ganz genau, sonst vertrödeln Sie viel Zeit.

 

TIPPS
Am Abend vor dem CHECK OUT gehen wir zum Bezahlen an die Rezeption. Eine lange Schlange vor drei offenen Schaltern, nach 20 Minuten kommen wir dran. Wir bitten um Barzahlung. Das scheint unüblich zu sein. Es gelingt mir nicht, die einzelnen Belege zu unserer Rechnung einzusehen. Das ist in jedem Hotel normal. Es kann leider immer einmal vorkommen, dass ein Posten falsch verbucht wird, deshalb kontrolliere ich das gern. Die Belege seien nicht verfügbar, so der Herr Kassierer, am nächsten Morgen würden wir aber einen Umschlag mit der Rechnung und allen Belegen auf dem Zimmer finden, nun müssen wir erst einmal bezahlen. Für 330 Dollar will er nach einigen Taschenrechner-Tricks fette 340 Euro haben. Jetzt werden wir langsam ungehalten und verlangen seinen Vorgesetzten. Die hat dann eine entsprechende Taste auf dem Rechner und mit einem Klick spuckt die Kasse den Betrag von nur 295 Euro aus. Ein mieser Kurs, aber immerhin besser als 340. Eine Entschuldigung für den Umrechnungsfehler gibt es nicht, und ach ja: Die versprochenen Belege zur Rechnung auch nicht. MEIN TIPP: Wenn Sie bestellen, kommen immer zwei Belege. Unterschreiben Sie den einen und nehmen Sie die Kopie unbedingt mit, dann können Sie die Buchungsposten schnell mit Ihrer Anzahl von Belegen vergleichen.

Ach ja, und noch etwas. Jetzt weiß ich auch, warum es jedes Mal die Tausende von fröhlich winkenden Menschen gibt, wenn das Schiff ausläuft. Und zwar nur bei der Abfahrt, nicht bei der Einfahrt. Ein Phänomen, wundert sich die Cunard-Frau im TV-Interview. Nun, liebe Frau, das ist ganz einfach: Da stehen sie und jubeln, glücklich und froh, weil sie nicht mitfahren müssen. Wie ich jetzt in Zukunft auch.

 





Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag

  • Pluto2405, 24 Januar 2013:

    Hallo,
    Interessanter Artikel. Ich mache die Schnupperkreuzfahrt im August 2013. Was ich nicht verstehe: warum haben Sie nicht bei Cunard gebucht? Allein schon anhand des Prospektes kann man diese miesen Kabinen sehen. Und die Dame bei Cunard sagt Ihnen genau, welche Vor- und Nachteile die haben. Ich habe jetzt schon die Kabine 12003, mit Glasbalkon.
    Zweitens: wie um Himmels Willen kommen Sie auf 300 Euro Nebenkosten? Ich trinke eh keinen Wein und das Gesamttrinkgeld muss man nicht zahlen, steht auch ausführlich im Prospekt. Ich gebe lieber den mich Bedienenden.
    Ich glaube nicht, dass es bei einer 7 Tage Kreuzfahrt derart hektisch zugeht. Dass ich bei der Schnupperkreuzfahrt Abstrche machen muss, war mir klar.
    Nachtrag: weiter unten habe ich gelesen, dass es 11 € Trinkgeld pro Gast sind. Na ja, darüber braucht man nicht zu streiten.
    Wenn Sie bitte folgende Frage beantworten würden: auf welchen Kreuzfahrtschiffen waren Sie schon und wie schneiden die bei Ihnen im Vergleich ab. Und bitte noch die 300 € erklären. Vielen Dank.

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    sidifferent, 25 Januar 2013:

    @Frank Wi: “Vielleicht schreiben Sie mir auch, wo Sie gefrühstückt haben!” Da ich die einzige bin, die in ihrem Beitrag das Frühstück angesprochen hat, hier mein Kommentar: Wir haben ganz regulär im ‘Britannia’ gefrühstückt. Ich mußte die Kellner zwar am ersten Morgen mal einnorden, was meine Sonderwünsche angeht (Toast statt labberiger US-Brötchen, Darjeeling Tee statt dem Standard English Breakfast oder Earl Grey Tea), aber danach lief es gut. Da ich die einzig Englischsprachige am Tisch war durfte ich auch an beiden Morgen für alle anderen deutschen Tischnachbarn für die asiatischen Kellner übersetzen.

    @pluto: Ich freue mich auf Deinen Beitrag und Deinen Kommentar, ob sich wegen der Trinkgeldsitten etwas wirklich geändert hat. Wenn Du keinen Wein trinkst, könntest Du re Nebenkosten billiger wegkommen. Wobei … auf der Vistamar, ein weiteres Kreuzfahrtschiff, das ich genießen musste, mußte genau für Wasser zu den Mahlzeiten gezahlt werden.

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emkaham
Hamburg
34 Beiträge
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4 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 20 Mai 2012
Beeindruckendes Schiff. Wenn die Queen Mary 2 in Hamburg ist, gibts das "QM2 Village". Wissenswertes zum Schiff und Buden mit Crepes, Fisch, etc. Heute ist hier der Teufel los. Da haben wohl viele den Fischmarkt-Besuch mit dem QM2-Besuch verbunden.

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Henry Cheng
Bönningstedt
156 Beiträge
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Beitrag zu Queen Mary II vom 16 Oktober 2011

Ein gutes Schiff, was man von der Weite gut sehen kann, aber leider darf man so nicht rein, was ich sehr sehr schade finde!

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  • kiwi64, 17 Oktober 2011:

    hmm….ist nun mal ein kreuzfahrtschiff und lebt von zahlenden gästen. warum nur für die tatsache, dass es nicht zu besichtigen ist, nur einen stern…?

  • HellaWahnsinn, 19 Oktober 2011:

    mir als zahlenden Gast würde es auch nicht passen, wenn an jedem Hafen Horden von Touris durch das Schiff getrieben werden..

  • Pluto2405, 24 Januar 2013:

    Leider ist das nicht der Grund. Früher vor dem 11. September durfte man die Angehörigen besuchen bis zu einer bestimmten Zeit vor dem Auslaufen. Es geht eben gar nicht mehr aus Sicherheitsgründen.

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td2101
Bad Oeynh...
118 Beiträge
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Beitrag zu Queen Mary II vom 9 August 2011

Toll, wenn die QM2 in Hamburg einläuft! Sie ist schon ein imposanter Riese! Fahren möchte ich aber nicht mit ihr, das Durchschnittsalter der Passagiere ist mir dann doch etwas zu hoch :-) Aber wenn man in Hamburg ist und sie ist da, dann ist es immer toll, was so los ist. Ansehen lohnt sich!

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bob_blogm...
197 Beiträge
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3 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 27 Mai 2011

Dieses Schiff ist einfach unglaublich. Ein empfehlenswertes Event, da die QM2 begleitet von kulinarioschen Ständen und Livemusik, dann einen netten Abend neben dem Schiff bietet.

Schade, dass man keine Chance hat, mal auf das Schiff zu gelangen. Daher nur 3 Sterne.

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  • Pluto2405, 24 Januar 2013:

    Deshalb nur 3 Sterne? Dürfen Sie denn die Flugzeuge besichtigen? Außerdem dürfen Sie doch an Bord. Buchen Sie einfach eine Reise.

  • bob_blogmeister, 25 Januar 2013:

    haha, das ist gut. Lieber nicht – ich durfte mir das vorher ja nicht ansehen ;-)

  • Pluto2405, 25 Januar 2013:

    Verstehe ich trotzdem nicht. Wie viele Flüge habe ich schon gemacht, wo ich mir das Flugzeug nicht ansehen konnte. Und die Hotels? Nun ja, die hätte ich mir ansehen können, aber ich reise ja nicht nach Nepal (z.B.), gucke mir das Hotel an, fliege zurück und buche es dann. In sofern kann ich Ihre Argumentation nicht nachvollziehen. Und an den 11.Sept. denken Sie bitte auch. Oder andersherum: nennen Sie mir bitte auch nur ein großes Kreuzfahrtschiff, das Sie besichtigen können. Und warum nicht die Schnupperkreuzfahrt? Ab ca. 500 sind Sie dabei incl. Flug.

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Delayra
10 Beiträge
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5 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 18 Mai 2011

Die Ankunft der QM2 war wirklich beeindruckend. Ein echt toller Anblick. Leider kam ich noch nicht in den Genuss selbst damit zu fahren aber irgendwann erfülle ich mir diesen Traum :)

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dressy1
Hamburg
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Beitrag zu Queen Mary II vom 14 Mai 2011

Leider war ich noch nie mit diesem Schiff der Schiffe
unterwegs aber jedesmal wenn Sie in Hamburg einläuft
muß ich Sie sehen.

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elchbulle
Hamburg
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4 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 17 Januar 2011

Hamburg liebt seine QM 2. Welcome aboard.

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Snape_Sama
Hamburg
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Beitrag zu Queen Mary II vom 19 April 2010

Ich muss sagen ich freue mich jedes Mal wieder aufs Neue wenn die Queen Mary nach HH kommt.
Ich hab sie zwar schon sehr ft gesehen aber es is jedes mal wider fazinierend diese riesige Schiff zu sehen.
Es ist wirklich beeindruckend wie wendig dieses Schiff doch ist.

Ich kann es jedem wirklich nur empfehlen sich diese schöne Schiff einmal an zu schauen und bei der Ein- oder Ausfahr einmal dabei zu sein

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: alaska12
alaska12
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Beitrag zu Queen Mary II vom 31 Dezember 2009

Schönes in Hamburg.
Ich kann zwar diejenigen verstehen, die in einem Hipe immer auch etwas Kritisches sehen. Aber alles in allem sollte man auch solche Momente einfach mal genießen können.
Es ist ein gewaltiges Schiff, das immer wieder schön anzusehen ist.
Und ein kleiner Geheimtipp, der eigentlich keiner mehr ist: Wer das Schiff wirklich sehen will, sollte sich nicht an den Landungsbrücken aufstellen, sondern zur Strandperle fahren. Denn wenn man Glück hat, wendet es genau davor (je nachdem wie die Flut steht). Danach fährt es rückwärts bis zur Anlegestelle und die Landungsbrückenmenschen haben das gewisse Nachsehen.
Für mich immer wieder ein toller Anblick in der schönsten Stadt der Welt...

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berndmschell
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Beitrag zu Queen Mary II vom 25 August 2009

Die Queen hat uns verzaubert - wenn auch nur von einer Barkasse bei Ihrer Auslauffahrt zur Transatlantikroute nach New York City aus.

Die Elegance dieses “Monsters”! Ganz sanft legte die Queen ab, durchquerte den Hafen und verabschiedete sich schlussendlich mit langen Hornrufen von Hamburg. Das hat alle an Bord tief beeindruckt und ging allen tief unter die Haut.

Ganz nebenbei war kein freier Platz auf Landungsbrücken, Erhebungen und den Aussichtspunkten entlang der Strecke mehr zu sehen.

Ein “Muss man erlebt haben”!

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evamarburg
Marburg
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Beitrag zu Queen Mary II vom 13 Januar 2009

QM2 ist ein Erlebnis. Ich bin 2006 von Southampton nach New York gefahren, und es war einfach toll. Es ist im Übrigen keineswegs so, dass man sich das nicht leisten könnte, immerhin habe ich für die Fahrt inklusive Wochenende in NewYork im Sheraton Hotel ca 2000€ Euro bezahlt, und das war für eine Kabine mit Balkon!
Was die QM2 besonders macht, ist das z.T. sehr interessante Programm, denn es werden auch akademische Vorträge geboten, was man auf anderen Kreuzfahrtschiffen vergeblich suchen würde. Die Leistungen wurden oben schon beschrieben, aber was mir besonders gefallen hat ist der NAchmittagstee im Queens Room, mit wunderbaren Scones und Sandwiches, very british,(obwohl Cunard ja eine amerikanische Reederei ist), mit wunderbarer Livemusik und Tanzgelegenheit. Zum Tanzen fordern einen hier gepflegte ältere Herren auf, die das beruflich machen, das fand ich außerordentlich amüsant.
Nur vor dem Schiff zu stehen und es mir anzusehen, fände ich auch nicht so interessant, was bringt es schon davorzustehen und eine Bratwurst zu essen, wenn man drinnen ausgezeichnetes Rumpsteak essen könnte?

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  • Pluto2405, 24 Januar 2013:

    Pardon. Cunard ist eine amerikanisch-englische Reederei.

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Benutzerfoto: Frangipani
Frangipani
Hamburg
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Beitrag zu Queen Mary II vom 13 September 2008

schlaraffenland…nimmt hier kein ende:

also, wir kommen gerade wieder von ny nach southampton, quasi die titanic-tour umgekehrt und sind immer noch begeistert.
der pure luxus der hier an bord der qm2 vermittelt wurde, hat bisher alles getoppt, was wir erlebt haben. wir sind auf alle ewigkeit versaut.
es waren ziemlich viele rentner und zum teil leute, bei denen man angst hatte, dass sie die überfahrt, von knapp einer woche, nicht überleben würden.
viele leute mit geld oder mit dem traum einer kreuzfahrt im luxusliner (rentner), dann leute mit geld, aber ohne stil.
die amis liefen fast ausschließlich in kurzen hosen und turnschuhen ´rum und meideten auch das tägliche dinner in abendgarderobe, dafür speißten diese im SB-buffet “kings court”.
der service war top!!! und der 24-std.-roomservice war auch nicht zu tadeln….jeden abend ließen wir uns was aus dem kabinenmenue ans bett bringen…..
das einzige was auf dem schiff kostet sind alkoholische getränke, die getränke in den zimmern, souvenirs und dergleichen, i-net und das casino (jetons)...

pro tag werden automatisch 11 dollar berechnet, die geamtsumme kann man aber am tage des begleichens streichen lassen…was man aber nicht macht, da man hier an bord keinen anlass dazu hat.
das ist nämlich das trinkgeld, was an alle crew-mitglieder aufgeteilt wird.

dass alle in hh am rad drehen-wie einige qyper hier notieren, wenn die qm2 wieder in town ist,....ist allerdings nur in hh so…
also, wir von ny ausschifften war nur ein schaulustiger, den ich gesehen habe…sonst nur arbeitende hafenleute. in southampton das gleiche….kein blitzgewitter, kein schaulustigen….nur die hafenarbeiter, die beim einschiffen halfen….
vielleicht ist auch in anderen häfen dieser welt ganz viel “tara”, aber ich das kann ich nicht beurteilen.

also, auf jeden fall eine reise wert….ob´s im traum ist oder in wahr;o)

viel spass an bord….

ps:
wir brauchten an land 2 tage bis sich unser gleichgewicht auf “land” geschaltet hat….daher sind wir 2 tage noch schwankend, wie 2 besoffenene durch hh gelaufen…
man kann auch an bord nicht wirklich viel alkohol trinken, da schnell das gefühl kommt…dass man bereits besoffen ist…

für elektrische geräte unbedingt adapter für die engl.steckdosen mitnehmen…

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  • Pluto2405, 24 Januar 2013:

    Danke für den Tipp mit den Adaptern. Ist denn im Bad keine “normale” Steckdose?

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berlingazza
Berlin
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4 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 30 Juli 2008

Kürzlich stand ich am Kai in Belem bei Lissabon, und vorbei schipperte die QMII.

Ohne das ich etwas besonderes dafür getan hätte, konnte ich diesen Riesenpott ohne Gedränge und ohne jede Aufregung um mich herum, an mir vorbeigleiten sehen.

Ich kenne Leute, die sammeln Fußballstadien. Sie reisen um die Welt und sehen sich unterklassige Spiele auf zerschundenen Rasenflächen in Katmandu, oder sonstwo an.
Ich habe von Leuten gehört, die reisen von Airport zu Airport um Flugzeuge abzulichten.

Von Fexen ist bekannt, dass sie Höhepunkte der Erregung erleben, wenn sie auf einem abgelegenen Gleis ein Foto einer alten Lokomotive machen können.

Und ich verstehe auch Leute, die nachts um zwei aus den Federn kriechen, um einen großen Dampfer im Hafen einlaufen zu sehen.

Und da bekannt ist, dass das viele tun, hat es sich natürlich auch zu den Bratwurströstern und Verkäufern von Devotionalien herumgesprochen. Die stehen dann noch früher auf, und bauen ihre Buden auf.
Beim nächsten mal kommt noch jemand, und knipst besonderes Licht an, dann berichten die Zeitungen tage- und seitenlang vorab.

Es kommen noch mehr Leute, und fertig ist das Volksfest.

Und genau weil man es sich wohl nicht leisten kann, bestaunt man das Schiff und die darauf ruhenden umso mehr

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  • quioqua, 30 Juli 2008:

    Die QMII kommt von St Nazaire, mein Stadt. Das Fabrik heisst “Chantiers de l’Atlantique, Aker Yards”, es ist ein sehr grosse Fabrik, und die Leute, die daran arbeiten, werden immer wirklich leider nicht behandelt.

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    meme, 30 Juli 2008:

    Wie das halt immer so ist “des einen Freud, des anderen Leid”.
    Majestätisch sieht er ja aus, für mich ist er einfach nur dekadent.

  • GerritSurpriser, 8 August 2008:

    Sehr witzig verfasster Beitrag. Köstlich !!

  • Frangipani, 14 September 2008:

    dass menschen sich noch für etwas begeistern können ist doch toll….;o)

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GerritSur...
Wedel
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4 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 30 Juli 2008

Der Anblick ist schon faszinierend und zugleich Respekt einflößend was Schiffsbauer so auf die Wellen bringen.

Für die strategische touristische Vermarktung der Freien und Hansestadt macht es allerdings nachhaltig Sinn, das neue
Kreuzfahrtterminal auch mal mit Giganten zu vertauen, als nur mit ein paar schnöden Paddelbooten.

Auch für Badewannenkapitäne wie mir ist es immer wieder ein Erlebnis Schiffsfahrzeuge aller Art zu bestaunen.
Völlig unabhängig von materiellen Verhältnissen.

Warum neidisch auf ein paar Hundertschaften rüstiger Rentner,
die ihr letztes Sparschwein für ne aufregende Ozeanrundfahrt schlachten. Ich gönne es Ihnen.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Aldituete
Aldituete
Feldkirch...
1261 Beiträge
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1 Stern für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 30 Juli 2008

Ganz ehrlich. Mich nervt dieser Kutter auch gewaltig.
Da kommt ein riesen Metallkasten mehrmals im Jahr nach Hamburg und alle drehen am Rad.
Auf diesem Schiff können doch sowieso nur die Leute schippern, die das nötige Kleingeld haben. Also Luxus pur.

Man sollte aber viel mehr an die Leute denken, denen es nicht so gut geht und für die immer solche Feste veranstalten. Von mir aus auch kostenlose Fahrten mit dem Dampfer. Dann würde es inetressant sein.

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  • andreasche, 30 Juli 2008:

    Bist wohl kein großer Fan von Kreuzfahrten???

  • vilmoskörte, 30 Juli 2008:

    Vielleicht sorgt die QM ja auch ein wenig mit dafür, dass auf Hamburgs Werften nicht die Lichter ausgehen?

  • Svenhh, 30 Juli 2008:

    Diese Schiff bringt allein Heute 3000 Menschen in diese Stadt die hier auf diesen Pott einsteigen und nochmal genauso viele die hier aussteigen….und zig tausende die extra dafür nach Hamburg kommen um das zu sehen….und alle lassen ein wenig Geld in unserer Stadt…so schlecht ist das doch wirklich nicht….oder?

  • Frangipani, 14 September 2008:

    ...wenn man das leben so sehen würde wie du, dann düfte man keine schicken autos fahren, kein gutes essen genießen, kein parfum tragen, keine urlaube machen, etc…..das leben besteht aus träumen, die man sich entweder erfüllt oder nur weiterträumt….
    alles, was wir als genießerisch empfinden…das ist ein funke von luxus.
    außerdem haben viele passagiere der qm 2 auch lange dafür gespart…oder haben durch spezifische ausbildungen, die möglichkeit für gutbezahlte job und können es sich leisten…warum sollte man da sich dann nicht den luxus gönnen? ist da etwa neid….?

    außerdem war in ny und in southampton überhaupt kein “tara” wie in hh…nur helfende hafenarbeiter, die beim ausschiffen und einschiffen geholfen haben.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Sabrinachi
Sabrinachi
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3 Sterne für Queen Mary II
Beitrag zu Queen Mary II vom 30 Juli 2008

Um ehrlich zu sein, ist dieser ganz Hype um dieses Kreuzfahrtschiff sehr nervtötend für Anwohner.

Klar, sie kommt eben nachts an, damit die Gäste, die mit ihr reisen den ganzen Tag etwas vom schönen Hamburg haben, aber muss das denn mit Getute und dem ganzen Brimborium sein? Ich finde nicht.

Es ist ohnehin schade, dass daraus ein komerzielles Event entstanden ist. Das Ereignis ein wenig zu feiern mag ja noch im Rahmen sein, aber einen Festplatz, ähnlich dem DOM, aufzubauen, überteurte Snacks zu verkaufen und sogar Merchandising-Artikel feil zu bieten. Nein, das muss nicht sein.

Dass natürlich auch Michael Batz an diesem Ereignis beteiligt wird, in dem er mal wieder eine Lichtinstallation beisteuert, ist fast schon obligat. Diesmal ist es eben der Blue Harbour – nun gut.

Fazit: angucken ja, aber alles im Rahmen. Und groß isse ja wirklich.

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