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Qype Advanced Insider 7413
Benutzerfoto: pingu37

pingu37

Kompliment pingu37 (03.01.2008) 1

ich habe bisher Air France nur einmal genutzt, als der geplante Flug von Hong Kong nach Frankfurt überbucht war und wir mit nur geringer Wiedergutmachungs-Angeboten gezwungen wurden auf einen anderen Flieger zu warten und einen zusätzlichen Umstieg in Paris wahrnehmen zu müssen.
Der Flug bis Paris war noch mit einer anderen Fluggesellschaft, der Transfer am Paris CDG war eine Katastrophe und es wurde nur wenig Zeit für das Umsteigen eingeplant und durch eine Verspätung des Überseefluges hatten wir nur wenige Minuten für den ganzen Vorgang.
Wie das Umsteigen war steht im Beitrag beim Flughafen Paris CDG.

Ich kann auch bestätigen, dass das Bodenpersonal sehr unkolant ist und mit mündlichen Zusagen gar nicht zu rechnen ist, sondern nur schriftliche Zusagen verlangt werden sollten. Wir hatten für die Umplanung des fluges pro Person einen Geld-gutschein (den Betrag weiss ich nicht mehr, aber es war weniger als 250€ bei 4 Personen also absolut unbrauchbar/vergessenswert) angeboten bekommen. Mein Vater begnügte sich damit nicht, und verlangte mit hohem Diskussionsaufwand und absoluter Unnachgiebigkeit eine höhere Klasse im Ersatz-Flugzeug, dies wurde nur teilweise erfüllt und auch nur für den Überseeflug, nicht den Anschlussflug in Europa.
Das Flugpersonal im Air France Paris-Frankfurt Flugzeug war nett, und wie zuvor erwähnt, zu Französisch-sprachigen wesentlich freundlicher und zuvorkommender, als zu anderen Gästen. Und das sehr offensichtlich.
Mir wurde im trotz so kurzen Flug absolut schlecht, da wir über Frankfurt in Warteschleife kreisten und der Pilot sich nichts daraus machte, dass er in absolut eintönigem kleinstem Kreis über dem Flughafen mehr als 1 Stunde kreiste. Mir wurde bis zu diesem Flug noch nie im Flugzeug übel. Da kam mir aber Alles hoch. Und ich mußte zum ersten und letzten Mal im Leben im Flugzeug die tollen Papiertüten benutzen. Und wenn dann schon richtig......

Also meine Erfahrung zeigt mir: NIE WIEDER AIR FRANCE!
Wobei ich auch totales Pech gehabt haben kann...

leider ist Air France für manche Strecken eine wirkliche Alternative zu anderen Airlines und auch oft geringfügig günstiger. Wenn ich drum herum komme....mache ich es.

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Qype Insider 673
Benutzerfoto: Quickfirm

Quickfirm

Kompliment Quickfirm (09.11.2006) 3

Was mir auf meinem letzten USA-Trip mit AF passierte

1. PRO: Schneller Umsteiger Hamburg-Paris-Boston – oft auch der günstigste
2. KONTRA: schlechter Kundenservice bei Problemen

Hintergrund:
Ich muss öfters von Hamburg nach Boston geschäftlich reisen, meist für eine Woche. Da es keine direkte Flugverbindung zwischen den beiden Städten gibt, sind folgende Alternativen mit einem Umsteiger vorhanden:
• mit Lufthansa über Frankfurt oder München
• mit KLM über Amsterdam
• mit British Airways über London-Heathrow
• mit Continental über Newark
• mit Air France (nachfolgend nur noch „AF“) über Paris-CDG
Entscheidend für die Wahl der Verbindung sind zum einen der Preis und zum anderen die Kürze des Aufenthaltes auf dem Umsteige-Flughafen. Im Grunde ist es mir egal, mit welcher Fluglinie ich an welchem Flughafen wechsele. In Punkto Sicherheit sehe ich keine Unterschiede, beim Preis sind die Unterschiede nicht riesig, Lufthansa ist meist aber tendenziell teurer.
Da ich oft in Paris oft einen 1-bis-2-Stunden-Umsteiger bekam, während die anderen Verbindungen meist einen längeren Aufenthalt benötigt hätten, ist in den letzten 5 Jahren meist die Wahl auf AF gefallen.

Über Air France:
AF ist DIE französische Fluggesellschaft schlechthin. Der große Umsteige-Flughafen ist Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) nördlich von Paris, das Drehkreuz der AF für den internationalen Flugverkehr. Für die Flüge in die französischen Überseegebiete (Guadeloupe, Martinique, etc.) wird aber der Flughafen Orly südlich von Paris benutzt. Zwischen beiden Flughäfen gibt es einen Bus-Shuttle, Dauer ca. 1 Stunde, Preis € 16 (Stand 2006)
Im Jahre 2005 schlossen sich AF und die niederländische KLM zu einer Gesellschaft zusammen, sie operieren aber noch weiterhin unter ihren alten bekannten Namen.
AF und KLM sind beide Mitglied in der internationalen Airline-Allianz „Skyteam“. Dazu gehören weiterhin: Continental (USA), Delta (USA), Alitalia (IT), Aeroflot (RU), Aero Mexico und einige weitere Airlines. Der Vorteil dieser Allianz ist, dass Flüge oft als „Code-Sharing“ angeboten werden, d.h. der AF-Flug von CDG nach Boston wird auch von Delta angeboten, es ist aber dasselbe Flugzeug.
Im Jahr 2005 wurden auch die beiden Vielfliegerprogramme von AF (Fréquence Plus) und KLM (Flying Dutchman) zusammengelegt. Das Programm heißt jetzt Flying Blue. Ich selbst bin Besitzer einer „Ivory“-Karte und habe in 5 Jahren gerade einmal 48.000 Meilen gesammelt. Ein Vielflieger bin ich damit noch lange nicht.

Über das fliegende Personal:
Ich selber spreche ganz gut französisch, so dass ich, so oft es geht, meine Sprachkenntnisse anwende. Obwohl sämtliche Flugbegleiter von AF auch englisch sprechen, ist mir aufgefallen, dass sie tendenziell Wünsche eher erfüllen, wenn Sie unterwürfigst auf französisch formuliert werden anstatt fordernd auf englisch oder gar befehlend auf deutsch. Dies wurde besonders deutlich, als ich neben einer Norwegerin saß. Diese bat um ein Glas Wasser auf Englisch und wurde gebeten, es sich selbst zu holen. Zwei Minuten später bat ich auf Französisch um ein Glas Rotwein und bekam dies nach einer Minute.

Über das Bodenpersonal:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Koordination für das Bodenpersonal nötig ist, wenn man einfach für einen Interkontinentalflug eincheckt. Obwohl ich meist mit einem eTicket reise, dauert das einchecken oft eine Ewigkeit. In Hamburg habe ich bisher auch noch keine Selbstbedienungs-Terminals gesehen. Dazu sind offenbar die vier täglichen Flugverbindungen nach Paris nicht ausreichend.
In Boston habe ich oft in einer ewig langen Schlange beim Einchecken gewartet.


Nun zu meiner Story:
Im Februar 2006 war ich mal wieder für eine Woche in den USA und hatte den letzten Rückflug am Freitagabend aus Boston. Ich hatte das Glück, dass ich lange vor der großen Schlange beim Einchecken war, so dass sowohl Check-In als auch Sicherheit nicht sehr lange dauerten.

Beim Warten auf meinen Flieger passierte dann das folgende:
Der Flug war leicht überbucht, und AF machte am Gate eine Ankündigung, dass sie Freiwillige suchten, die von Ihrem Recht auf Beförderung zurücktreten würden. Als Kompensation würden diese eine Hotelgutschein und $400 Cash bekommen sowie am Samstag Business Class nach Paris fliegen. Da ich alleinreisend war, ging ich zum Schalter und meldete mich freiwillig. Man schickte mich aus dem Sicherheitsbereich zum Ticket-Schalter in der Abflughalle.
Nachdem ich dort etwa eine halbe Stunde auf die Abfertigung der anderen Personen wartete, ergab es sich, dass ein Mitarbeiter von AF plötzlich die Info erhielt, dass plötzlich wieder ein Platz frei wäre. Er sprach mich an, und sicherte mir die $400 Freiwilligen-Kompensation zu. Also ging ich zurück durch die Security zum Gate. Auf die Kompensation angesprochen sagte man mir, dass würden die Kollegen in Hamburg erledigen.
Als ich am nächsten Morgen in Hamburg ankam, meldete ich mich sofort dort am Ticketschalter. Dort wusste kein Mensch Bescheid. Und man habe keine Info aus Boston erhalten.
Also wurde ein Vorgang in deren System geschaffen und Boston angefragt. Das blöde dabei war, dass man mir NICHT zusicherte, dass man sich bei mir melden werde, sondern man gab mir eine 0180er-Telefonnummer des Ticketservice, unter der ich nach dem Vorgang nachzufragen möge: FRECHHEIT.
Nach etwa einer Woche rief ich dort an, und man sagte mir ich möge eine andere 0180er Nummer des Kundenservice anrufen: WAS SOLL DER MIST. Diese Nummer sei aber nur zwischen 14 und 17 Uhr erreichbar. NA SUPER
Ich rief also ein paar Tage später bei der anderen Nummer (Kundenservice) an. Wegen Überlastung wurde aber wieder zum Ticketservice durchgestellt. WAS SOLL DAS. Da ich keine Zeit für so einen Sch… habe, habe ich per eMail den Kundenservice von Flying Blue kontaktiert und meine Reklamation formuliert. Bis heute keine Antwort, und der Vorgang ist vier Wochen alt.

Fazit:
AF hat selbst Schuld, wenn die Kunden sich nicht freiwillig melden. Ich jedenfalls nie wieder. Und ihr solltet es auch nicht machen.

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