Metzgerei F. Burr, Maxvorstadt, München
- Kategorie:
- Metzgereien Maxvorstadt | Metzgereien München
- Adresse:
-
Görresstr. 15, Maxvorstadt, 80798 München
0 89 52315080
Thalkirchner Str. 61-65, 80337 München
Kundenzitat:"Super Metzger !!! Die Würst`l sind absolute Spitzenklasse!! Vorallem die Weißwürstl ! Das Personal ist kompetent, hilfsbereit und aufgeschlossen !! Mein Favorit in Sachen Wurst und Fleisch !!!"
5 Beiträge zu Metzgerei F. Burr auf Deutsch
Mit einem Android geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Sehr gute Beratung und Wurst und Fleisch in super Qualität. Das hat aber auch seinen Preis und der ist bei Burr.schon deftig.
Die Metzgerei Burr hat eine Filiale in München Görresstr. 15
Burr steht schon seit Jahren für Qualität und hervorragendes Fleisch. Der Service ist immer freundlich, sauber und schnell.
Günstig ist Burr nicht, aber wenn die Qualität stimmt und wir haben immer das Gefühl, dann ist es angemessen…..
Weiter so !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am 25ten August habe ich bei der Metzgerei Burr verschiedene Waren gekauft und in Verwunderung über die hohen Preise diese mit den Gewichtsangaben vom Kassenzettel abgeschrieben und hier veröffentlicht.
Seitens Qype muß ich diese Angaben nun widerrufen, da Qype andere, wesentlich niedrigere Preise vorliegen.
Wirklich interessant.
Wenn mich eines davon überzeugt hat, meine Fleisch und Wurstwaren nicht mehr im Supermarkt zukaufen dann war es wohl das ansprechende Sortiment der Metzgerei Burr.
Die mit viel Liebe eingerichtete Theke ist ein High Light.
Das Personal ist immer freundlich ohne dabei Aufdringlich zuwirken, zudem bekommt man die richtige Beratung wie der Braten noch besser wird.
Da versteht noch jemand was von seinem Beruf...
Die Mittagsmenüs aus der Heißen Theke sind immer lecker, da findet man was für den kleinen und großen Hunger.
Macht mein Magen knurr geh ich zum Burr;)
Was war denn das heute wieder für ein komischer Tag, schlecht geschlafen, oder vielleicht besser beschrieben fast nicht geschlafen, eingeschlafen bin ich zu der Zeit, wenn ich ansonsten schon bald aufstehe. Etwas später, das Handtelefon zeigt mir 07:50 an, rüttelt mich der Signalton einer eingehenden SMS aus der höchstens 3 Stunden andauernden Schlafphase. Der Blick in den Spiegel, oh Gott, ich kenn Dich zwar nicht, aber ich rasier Dich halt mal! Aber selbst das ist mir nicht richtig gut gelungen!
Zum Frühstück gab’s Müsli mit Joghurt, aber nur Körner, kein frisches Obst da, und das zu dieser Jahreszeit, wo doch wirklich eine große Auswahl bei den Obst- und Gemüsehändlern zu finden ist.
In der Zwischenzeit zeigt die Uhr schon kurz nach halb drei, und immer noch hat‘s keine auch noch so kleine Winzigkeit zum Essen gegeben. Bin in Schwabing, genauer eigentlich an der Grenze, aber ohne eisernen Vorhang, zwischen Maxvorstadt und Westschwabing unterwegs. Plötzlich fällt mir die Metzgerei F. Burr in der Görrestraße ein, die Rettung naht. Schon bin ich vor der Metzgerei, war schon längere Zeit nicht mehr da, Automatiktüre, alles vom feinsten. Ich gehe auch gleich sehr zielstrebig auf die „Warme Theke“ zu, ja natürlich um diese Zeit, das sagt mir mein klarer Menschenverstand, kann man keine Wunderdinge mehr erwarten. Aber die Theke ist noch gut gefüllt, mit den verschiedensten Köstlichkeiten der schnellen Mittagsküche.
„Ich würde gerne bei Ihnen a Fleischpflanzl mit an Kadoffisolod essen“ (mehr un- als bewusst habe ich die Einleitung in Hochdeutsch und den Hauptteil in Dialekt gesprochen) – „woins an Kadoffisolod mit oder ohne Guikn“. „Na biddscheen ohne, vertroag i need“ - „Wia sas meegn, so gring sas bei uns“. Ich denke, alleine vom sehr resoluten Auftreten ausgehend, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Chefin mich selbst bedient. „Wie hätten’ses denn gern, lieber am Fenster, das a seegn, das nix zum seegn gibt, oder wolln’s ind Middn?“ I nimm an Fensterplodz, meine Antwort.
Das Fleischpflanzl (Frikadelle) war den Erwartungen entsprechend wirklich gut, aber der Kartoffelsalat, alles andere, aber keine Offenbarung. Die Kartoffeln seltsam weiß, ja zum großen Teil wirklich richtig weiß, und wenn mich jemand fragen sollte, den Geschmack kann ich nicht eindeutig bestimmen, auf jeden Fall nicht wie Kartoffel – ist das vielleicht die genmanipulierte Ausgabe, aber in keinem Fall handelte es sich hier um selber angemachten Kartoffelsalat.
Ich war mit meinem selbst ausgewählten Essen fertig. In der Zwischenzeit hatte eine Kundin den Laden betreten, die auch sofort von der sehr freundlichen Chefin bedient wurde, worauf sich beide gleich der Stadtteil- oder besser Straßenkonversation hingaben. Nachdem ich von Hause aus ein sehr zuvorkommender, hilfsbereiter Mensch bin, habe ich meinen Teller zurück gebracht, in der Hoffnung auf den üblichen Smalltalk, hat’s den geschmeckt. Aber es kam nichts, die Konversation der beiden Damen war so intensiv, das ich auf der Strecke bleiben würde. Aber ich wollte ja Gewissheit wegen dem Kartoffelsalat. Also, räusper, mach ich auf mich aufmerksam, „des Pflanzl war wirklich sehr gut, aber der Kadoffisolod, sans ma need bees, den ham’s ja ganz sicher need selber gmacht“.
„Da ham’s scho recht, mir haman hoid verfeinert, aber wos glam den Sie, des geht si heit fei nimmer aus, an Kadoffisolod selba macha“.
Ausdrücklich, und der gebotenen Fairness halber möchte ich abschließend nochmals darauf hinweisen, dass ich nur die „Warme Theke“ bewertet habe, und nicht die Fleisch- und Frischwursttheke.
Stephan Uhrenbacher Ganz wunderbar geschrieben. Das Bayrische ist sogar für mich verständlich gelautmalt.
22 August 2008
Deutsch







