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Qype Advanced Insider 1643
Benutzerfoto: Liebella

Liebella

Kompliment Liebella (17.08.2008) 5

Nachdem ich auf wundersame Weise (noch mal Dank an die Pressestelle meiner Firma) zu zwei Karten für Carmen Flamenco gekommen war, machte ich mir schon etwas meine Gedanken, wie denn die Oper von Georges Bizet und Flamenco zusammenpassen können.
Obwohl beides aus Spanien kommt, passte es in meiner Vorstellung nicht richtig zusammen.
Was ich dann erlebte, war eine Inszenierung des (inzwischen leider verstorbenen) Choreografen Rafael Aguilar und sicherlich eines der sinnlichsten und erotischsten Bühnenaufführungen, welche ich je gesehen habe.
Das international gefeierte Ballet Teatro Español, mit seinen herausragenden Tänzerinnen und Tänzern, bot zuerst etwa eine Stunde Flamenco in einer Intensität die einem den Atem stocken ließ.
Erotik und Sinnlichkeit in einem Meer aus Farben, Bewegungen und Emotionen.
Danach (natürlich in Kurzform) das Drama um Carmen, welches bei Tanz des Matador mit dem Stier wie für den Flamenco gemacht schien.
Ob traditioneller Flamenco oder klassischer Tanz; die Künstler boten dies mit einer Leidenschaft und Hingabe dar, die entweder ein enormes schauspielerisches Talent erfordert oder, wie ich eher glaube, einfach im Blut liegen muss.
Anscheinend scheinen sich im jährlichen Wechsel in der Alten Oper “Carmen Flamenco” und “Bolero Flamenco” abzuwechseln.
Schade (aber verständlich) fand ich nur, dass ich keine Gelegenheit hatte, mehr Bilder zu schießen.
Die wenigen die zustande kamen, können das geschilderte Erlebnis in keinster Weise dokumentieren und hätte ich weiter fotografiert, wäre ich vermutlich gelyncht worden.
Was evtl. zu einem Punktabzug hätte führen können, hatte aber nichts mit der Aufführung zu tun, ist die Bestuhlung in der Alten Oper.
Obwohl Plätze in der 7. Reihe, Parkett rechts, mussten wir zwischen den Köpfen der vor uns Sitzenden pendeln.
Bei der Pause im Foyer trat ein Mangel an Servicepersonal auf, sodass bis man in der Schlange an die Reihe kam, schon der erste Gong ertönte.
Da ich hier aber den Event bewerte, hätte ich lieber noch mehr Punkte zu Verfügung gehabt.

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Benutzerfoto: vlhusky

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Kompliment vlhusky (24.07.2008) 5

Die Alte Oper habe ich seinerzeit über das ZDF kennengelernt: “Live aus der Alten Oper”, mit Amelie Fried und … (wer war noch gleich der Andere?). Ist nun so ca. 20 Jährchen her.

Habe in den letzten 10 Jahren an dem einen oder anderen ganz wunderbaren klassischen Konzert in der Alten Oper teilnehmen dürfen. Dabei immer beschlossen, mir hier auch mal eine der vielen anderen, modernen Konzerte anzuhören.
Zu Keith Jarrett beispielsweise wäre ich sehr gerne gegangen, leider erst nachträglich aus der Zeitung davon erfahren.
Kann mir nicht vorstellen, dass die taz hier den richtigen Ton getroffen hat (Hüstel!).
Meine Vorstellung, wie es hätte gewesen sein müssen, steht eher im stern

Die Alte Oper ist aber auch bereits vom wunderschönen Opernplatz aus gesehen, eine Augenweide! Leider stimmt hier die “Klang-” (sprich: Lärm-) Kulisse nicht ganz ;)

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Benutzerfoto: Sancho

Sancho

Kompliment Sancho (02.12.2007) 5

Als ich 1984 nach Frankfurt kam, konnte ich gar nicht verstehen, daß viele durchaus kulturinteressierte Menschen sich kritisch bis alehnend gegenüber dem damals recht neuen Gebäude äußerten: zu teuer sei es gewesen, ein Prestigebau, mit dem die CDU-geführte Stadtregierung ihr Image auf Kosten der kommenden Generationen aufpoliere. Für mich waren das Nebenschauplätze, denn die Hauptsache blieb, daß der Wiederaufbau dieses wunderschönen Gebäudes einen dauerhaften Mehrwert für die Stadt bieten würde, und zwar noch lange nachdem die damalige Stadregierung abgetreten sein würde.

Ich behielt recht. Heute redet niemand mehr darüber, zumal die Gelder ja auch größtenteils aus Spenden zusammengekommen waren. Heute ist die Alte Oper eines der Wahzeichen der Stadt, und noch jede Stadtregierung, egal welcher Couleur, schmückt sich gern in ihrem Glanz.

Hier findet Kultur statt, nicht nur Konzertaufführungen, wofür sie gebaut wurde (ein Opernhaus stand zum Bauzeitpunkt bereits zur Verfügung, also ist die Alte Oper kein Opernhaus im engeren Sinne), sondern auch Stadtfeste, Preisverleihungen, generell Veranstaltungen, bei denen etwas Pomp angesagt ist.

Das Musikprogramm kann sich sehen lassen. Hier treten hochkarätige Musiker aller Sparten, weltberühmte Solisten, bekannte Ensembles, Jazzbands, Sänger, Pianisten. Und hier habe ich früher als Student für damals 10 Mark jeweils kurz vor Anfang des Konzerts eintreten dürfen, wenn es nicht ausverkauft war - egal, wer spielte. Ob es das heute noch gibt?

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Kompliment ChenNeeFaulhaber (02.07.2007) 3

Ich war insgesamt 2 mal hier, beide bei einem Konzert von der gleichen Künstlerin (aber nicht das gleiche). Einmal saß ich in Parkett-rechts, und einmal in Balkon links.

Parkett-rechts: schlechtere Sicht als bei Balkon-links, dafür aber bessere Akustik, der Bass kommt gut an und die höhere Töne auch. Auch der beste Platz um das Licht/die Bühne Beleuchtung zu genießen.

Balkon-links: Excellenter Blick auf die Bühne, nur ein Nachteil - die Plätze sind nicht hoch genug versetzt, damit man immer einen guten freien Blick auf die Bühne hat, selbst wenn ein zeimlich großer Kerl direkt vor dir auf der unterer Reihe sitzt. Also, bei Ticketreservierungen immer die Plätze neben dem Geländer nehmen, und zwar von längeren Reihen, z.B. Platz 5 u. 6 von Reihe 10. Ein Nachteil von Balkon-links ist auch die Akustik; der Bass kommt deutlich schwächer an und die mittleren Töne wegen der Mitvibration von fast allem auch.

Fazit: Balkon-links nehmen, wenn man den akustischen Nachteil, der eigentlich erträglich ist, in Kauf nimmt.

Ich bin kein Ton-Techniker.

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Qype Advanced Insider 1757
Benutzerfoto: Steffen B.

Steffen B.

Kompliment Steffen B. (10.11.2006) 5

Die Alte Oper in Frankfurt ist ein der kulturellen Schätze der Stadt, nicht nur des eigentlichen Gebäudes wegen, sondern vor allem auch auf Grund des kulturellen Programms. Von der klassichen Oper, über Konzerte und Kongresse, bis hin zum Opernball findet hier alles statt. Das Programm ist so vielfältig, dass man immer wieder überrascht ist, was hier alles stattfindet. Weitere Informationen unter www.alteoper.de.

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