27.10.2007
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Radio Fritz ist der Sender, von dem jeder Mensch, der mit ihm aufgewachsen ist - um dann später zu RadioEINS oder MotorFM zu wechseln - sagt, er sei früher besser gewesen und heute "Mainstream" geworden. Ich habe mich selbst schon dabei ertappt.
Natürlich wird Radio Fritz nicht schlechter, wir werden nur älter. Fritz passt sich an die aktuelle Zielgruppe an, verliert dabei jedoch nie seinen Individualismus und die verrückten Aktionen, von denen man noch heute spricht. Radio Fritz ist für mich "Das Leben ist zu kurz für langweilige Musik", KenFM mit den lustigen Aktionen, Holger Klein, Jürgen Kuttner und Thommy Wosch im Blue Moon sowie die diversen Soundgarden-Sendungen.
Mitlerweile hat sich auch Radio Fritz gewandelt, das alte Fritz-F abgeschafft und durch eine 3D-Grafik ersetzt. In der Nacht sendet von 3 bis 5 Uhr nur noch ein Computerprogramm und keine Person und der Blue Moon wurde um eine Stunde gekürzt. Wenn man mich fragen würde, ob das gut war, ich würde den Kopf schütteln. Aber ich bin auch nicht mehr die Zielgruppe von Radio Fritz.
Und darauf kommt es doch an: Das die Menschen, die jetzt in ihrer Jugend sind, einen Radiosender haben der nicht von Marketing und dämlichen Gelaber dominiert wird, sondern von guter Musik, netten Sondersendungen und guten Aktionen.
Stichworte
musik, jugend, radio, fritz, sender, f, funkhaus
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