Berlin Summer Rave (Flughafen Tempelhof)
Tempelhof, Berlin
- Adresse:
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Platz der Luftbrücke 5, U6 Platz der Luftbrücke, 12101 Berlin
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2 Beiträge zum Platz "Berlin Summer Rave (Flughafen Tempelhof)" auf Deutsch
Wenn man den mittlerweile dritten Berlin Summer Rave als Ersatzveranstaltung für die Loveparade ansehen will, kommt das von der Besucherzahl zumindest in die Nähe und hat Vor- und Nachteile gegenüber dem früheren Straßenumzug. Ich erinnere mich an brechend volle Straßen unter brennender Sonne Ende der 1990er Jahre, aber auch an viel Spaß beim Tanzen.
Die Location:
Die Hangars im ehemaligen Flughafen Tempelhof sind schon aufgrund ihrer Raumhöhe beeindrucken, und bieten relativ viel Platz für zehntausende Gäste. Der Charme des historischen Flughafengebäudes passte gut zur Musikrichtung. Allerdings wirkte manche Feierlogistik stark improvisiert – was nur dann reizvoll ist, wenn sie trotzdem halbwegs effizient ist. In drei Hallen waren Bühnen und Veranstaltungslogistik aufgebaut, dazu noch auf dem Vorfeld draußen Toiletten und Buden mit Snacks und Getränken.
Über 20.000 Feierwütige waren dort, was an den manchmal zähen Strömen durch die Hallenübergänge und an der langsamen Garderoben- und Getränkeabfertigung zu merken war. In den Hallen und auf den 5 Floors verteilten sich die Menschenmassen aber ganz gut.
Geraucht wurde munter auf den Tanzflächen, jedoch wirkte die Luft dank der hohen Räume nicht so schlimm verqualmt wie in manchen Discos. Trotzdem stank die Kleidung hinterher wie in alten Zeiten vor dem Rauchverbot. Das Publikum war altersmäßig recht gemischt und erinnerte stark an die traditionellen Techno-Massenaufzüge.
Das Aufgebot:
Alte Größen aus Loveparade- und Mayday-Zeiten wie Westbam, Moguai und Marusha ließen bei mir das Gefühl einer kleinen Zeitreise aufkommen. Ihre Sets, soweit ich sie gesehen habe, erschienen mir trotz des einen oder anderen Klassikers (bei Westbam) zeitgemäß. Ich hätte mir sogar ein paar Klassiker mehr gewünscht. Wir begannen mit Aka Aka, die wir schon woanders kennen und lieben gelernt hatten, und machten dann mit Westbam und Mogai bis morgens um 5 weiter.
Zur Auswahl stand deutlich mehr, u.a.: Boris Dlugosch, DJ Divinity, The Sexinvaders, Lützenkirchen, Tom Wax, Kofferboys, Topmodel, Calvin Bosco und und und. Man hätte bis morgens um 9 durchmachen können.
Die Organisation:
Da die Ströme zwischen den Hallen zäh waren, hatten wir keine Lust, die Floors öfter zu wechseln. Die Stimmung war trotzdem prima. Leider war die große Bar im Haupthangar so überlastet, dass wir eine gefühlte halbe Stunde auf unsere Getränke warteten und später keine Lust mehr auf Nachschub hatten. Gut, dass wir vorgeglüht hatten. Vielleicht wären wir an den Ständen draußen schneller vorangekommen, aber dort hätte man erst mal hinpilgern müssen.
Ähnlich die Toilettensituation: Eine Riesenreihe Dixi-Klos auf dem Vorfeld war zwar ausreichend funktional, aber ungeschickt formiert, da sie nur an zwei Seiten zugänglich war. Wir tranken wenig tanzten viel, also war das nicht so tragisch.
Ärgerlich war dagegen der improvisierte Garderobenbereich. Vielleicht kann man für 25 Euro Ticketpreis nicht viel erwarten, aber die mobilen Garderobenstangen mit Holzbügeln und Zettelsystem sorgten für einigen Ärger und lange Wartezeiten. Als wir um kurz nach 5 gehen wollten, trafen wir auf viele Wartende. Bei einigen schienen die Klamotten nicht auffindbar zu sein, und das Garderobenpersonal tauchte mehrmals zur Suche in den Wust. Eilig legte man große Zettel mit einer Fundbüronummer auf die Theke. Auch meine Jacke blieb lange unauffindbar, bis wir sie hinten an der Wand entdeckten. Offenbar war sie heruntergefallen und den Zettel hatte man verloren.
Für die 25 Euro Ticketpreis waren das Musikaufgebot und die Atmosphäre super. Bei besserer Organisation wäre der Abend komfortabler gewesen, aber komfortabel war die alte Loveparade ja auch nicht gewesen.
Nächstes Jahr vielleicht trotzdem wieder – je nach Aufgebot.
technoparty bis früh um zehn, mit bekannten dj`s....und sehr gute lichteffekte in diesem jahr
das konzept in diesem jahr mit den vielen sitzgelegenheiten im außenbereich und der anordung von getränke und essbuden war gut.
war natürlich voll, was dann auch erst richtig spaß macht,...
nervig nur die 6er gruppen die sich zum quatschen treffen...so das keiner platz zum tanzen hat...
getränkepreise waren wie üblich, die cokctails haben gleich gekostet wie longdrinks, nur viiiiel stärker...
einlass ist immer ein wenig oll...man ärgert sich immer wieder, das parfum und so ein schnulli weggeschmissen werden muss, wenn die das vorher auf die karte schreiben würden, würde es vielleicht auch schneller gehen...
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Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag
kannst du noch etwas zu den Getränkepreisen sagen? Ich war das letzte mal vor 2 Jahren dort und weiß nicht mehr wie diese waren? =)