Meine neue Lieblingsoase
Ich wusste noch gar nicht, dass ich Wellness mag. Dank dem
wundervollen Monte Mare in Rheinbach konnte ich mich nun dessen versichern.
Wo ich bislang Schweißausbrüche bekam, wenn ich das Wort
„Sauna“ nur hörte, werde ich künftig gerne begeistert mitreden.
Aber von vorn. Am Tag der Deutschen Einheit verabredete ich
mich gegen Mittag mit meiner besten Freundin. Für einen Wellness- und Spaßtag
im Monte Mare in Rheinbach. Nachdem ich eigentlich kein wirklicher Freund von
Wellness bin, ging es mir in erster Linie ums Schwimmen, Tauchen usw. Aber ich
sollte eines besseren belehrt werden.
Im Monte Mare angekommen, wurden wir sehr freundlich
begrüßt, es wurden uns sogar Bademantel und Handtücher überreicht, was für ein
toller Service. Die von daheim mitgebrachten konnten somit im Schließfach
verschwinden. Dann erforschten wir zunächst einmal das gesamte Bad, ich war
zwar vor einem Jahr schon mal dagewesen, meinen allerersten Schnuppertauchgang
zu absolvieren, doch erinnerte ich mich nicht genau. Meine Freundin war noch
nie da gewesen, also erkundeten wir zunächst die Anlage. Neben Schwimmer- und
Nichtschwimmerbereich lockten Rutschen, Whirlpool, Taucherbecken und der
wundervoll gestaltete Wellnessbereich zum Verweilen. In letzterem starteten wir
dann unser Relaxprogramm: im bezaubernden orientalischen Ambiente setzten wir
uns ins Restaurant und genossen zunächst einen Kaffee. „Wie im Urlaub, die
Umgebung, das superfreundliche Personal, das Flair!“, rief ich entzückt.
Plötzlich umgab uns herrlicher Schokoduft. Ein Blick in den „eingesammelten“
Flyer ergab, dass dieser wohl von der Schokomassage/Dampfbehandlung stammen
musste. Sie roch jedenfalls derart toll, dass ich mir direkt einen
Schokoeisbecher bestellen musste- welcher nebenbei gesagt sehr köstlich war. Und
wir waren ja schließlich im Urlaub… - fast! Um die eingeworfenen Kalorien zu
verbrennen, tauchten wir anschließend in die kühlen Fluten um ein paar Runden
zu schwimmen. Nicht zu viele, es sollte ja schließlich ein Entspannungstag
werden.
Dann war es auch schon Zeit für die Wellnessbehandlung, die
Dampfbadzeremonie Rasul. Also zurück in den Wellnessbereich und durch die Tür
ins Spa. Auch hier war die Einrichtung dem orientalischen Stil treu und wir
bewunderten mit großen Augen den gigantischen orientalischen Kronleuchter an
der Decke. Im Raum herrschte eine andächtige Stille – man traute sich kaum,
diese zu durchbrechen. Eine freundliche Mitarbeiterin kam aus dem Nebenraum
herbei geeilt und meinte direkt, sie seien sehr stolz, dass bei ihnen Ruhe
herrsche und man wirklcih die Alltagshektik ablegen würde, sobald man den hohen
Raum beträte. Dem konnten wir nur zustimmen, und lächelnd gab sie uns eine
kleine Einweisung. Wir wurden abgeholt und in das Dampfbad geführt, wo uns ein
mit blauem Mosaik überzogener Raum erwartete. Nachdem wir unsere Bademäntel
abgelegt hatten, setzten wir uns in die Nieschen im Raum und bald schon
erfüllte ein seltsam wohlriechender Dampf den Raum. Schließlich kam die
Masseurin, die uns schon hergeführt hatte, um uns jeweils 2 Tiegel zu bringen.
Der erste war gefüllt mit Heilschlamm Rasul, mit welchem wir uns zunächst von
Kopf bis Fuß einreiben sollten. Wir kamen dem nach und gingen dann zum zweiten
Schritt über, dem Meersalzpeeling. Schließlich hatten wir uns komplett
eingerieben, ich schloss meine Augen und atmete tief. Der Dampf drang befreiend
in die Nebenhöhlen und die Wärme lullte mich ein. Nach 20 Minuten schließlich
kam ein Schwall warmes Wasser aus den in der Decke der Nieschen eingebauten
Duschen, unter welchem man den Heilschlamm mühelos abspülen konnte. Die Haut
war wohltuend weich und die Atemwege frei. Entspannt fühlten wir uns ohnehin
zwischenzeitlich. Zum Abschluss der Zeremonie wurden Tee und Früchte gereicht
und zu guter Letzt noch ein herrlich duftendes Körperöl, welches die Haut noch
weicher werden ließ.
Fazit: Es war ein rundum gelungener Ausflug in die Wellnessoase.
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Hallo BlackSin, an der Sauberkeit wird gewiss nicht gespart! Schöne Grüße