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serano

Kompliment serano (29.12.2007) •••••

Jetzt vor Jahresende auch noch schnell ein paar Zeilen zum WMF. Vor drei Jahren war ich auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Erstens war ich erstaunt über die Größe des Marktes und über die vielen verwinkelten Gassen und Menschenmassen auf dem Platz. Wir waren Abends dort und ich muss echt sagen, mir war es zu voll. Wie vorher von anderen Qypern schon beschrieben wird man hier durch den Markt geschoben. Das ist wenig weihnachtlich - da kenn ich auch schönere und vor allem gemütlichere Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Was mir noch stark in Erinnerung blieb ist ein Auftritt einer chinesichen Chorgruppe, die Weihnachtslieder in chinesisch sangen. Da sind wir wirklich ne Weile hängen geblieben, da sich die Damen und Herren samt Chorleiter voll ins Zeug gelegt hatten. War doch ein Erlebnis - haha!

Für mich ist es nun so, bin ich zufällig in der Vorweihnachtszeit wieder in Frankfurt, so würd ich auf jeden Fall wieder auf den Markt gehen. Aber dann nur am frühen Abend und unter der Woche.

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rallibob

Kompliment rallibob (20.12.2007) ••••

Update - So - Feuerzangenrunde auch erledigt! Das war ganz einfach. Es gibt nur einen Guten und der ist auf dem Paulsplatz! Ich hab Sie alle probiert! :-) Enttäuschend war vor allem der allseits beliebte FZB-Stand unter dem Weltmeisterbalkon! - Update

Das wichtigste vorneweg: Der Baum sieht dies Jahr ganz schön geruppft aus ;-)
Ansonsten ist der Weihnachtsmarkt wie jedes Jahr sehr schön. Ich hab mich gleich am Montag mal rangepirscht und wollte eigentlich nur auf einen Glühwein - naja. Ich hab mich dann von der Zeil (singender Elch) über die Neue Kräme auf den Paulsplatz und dann auf den Römer vorgearbeitet.
Glühwein-Tour-Vorschlag1: Treffen auf der Hauptwache beim singenden Elch! Glühwein ist Ok und das findet jeder! Alle weiteren Glühweinstände auf der Zeil kann man getrost vergessen (ich sach ma "Plastikbecher" )
Glühweinstand Neue Kräme: Glühwein ist OK, zum kurzzeitigen Verweilen und Nachzügler abfangen. Unten an der Straße unbedingt die geilen Fritten kaufen. Grundlage!
Paulsplatz:
Damen aufgepasst! Die Toilettensituation hat sich extremst verbessert . Es gibt unter dem Paulsplatz seit diesem Jahr eine wirklich exquisite Toilette - kostet 50 Cent sieht dafür aber aus wie im Ritz-Carlton. Die Herren dürfen umsonst, gebt also reichlich ;-). Feuerzangenbowlenstand wäre jetzt tödlich - das mache ich nächste Woche.
Römer: Ein Klassiker ist jedes Jahr der Glühweinstand vom "weissen Ring" - Der Glühwein ist gut aber wenn es sehr voll ist, oft nicht sehr heiß!
"Wein am Römer" wird ja von vielen gelobt - in deren Glühwein ist aber irgendein Weihnachtsgewürz in hohen Dosen enthalten! Kardamon, Kümmel, Keheimzutat? Keine Ahnung, ist aber auf jeden Fall Geschmackssache!
Wem das alles zu voll ist, der kann auch runter gehen an den Main, bis zum Mainkai und dann rechts die Weihnachtsmarktgasse bis zum Schluss. Da gibts guten Glühwein mit Flammkuchen und es wird nicht soviel gedrängelt.
Nächste Woche mach ich dann die Feuerzangenrunde ;-)

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Kompliment chicabonita (17.12.2007) •••••

Durch Zufall haben Katinka79 und ich den Stand entdeckt. Ist einer der letzten, wenn nicht sogar der letzte Stand neben der Schirn. Als ich das Schild "Glühbier" lass dachte ich erst "um Gotteswillen wie ecklig" doch beim 2. Mal hinsehen lese ich doch noch "Spezialität aus Brüssel" Weihnachtskriek (Kriek ist Bier mit Kirschen). Das mußten wir natürlich sofort probieren. Super! Hat total lecker geschmeckt und ich als absoluter Kriek-Fan muß sagen, ich fands fast besser als Glühwein!

Da ich von meinem letzten Belgien Kurztrip noch ein paar Flaschen normales Kriek im Kühlschrank habe könnte ich eigentlich mal eine Flasche warm machen um zu sehen ob's genauso schmeckt ... mh, aber eigentlich ist es kalt doch noch am besten :-)

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Qype Advanced Insider 3467
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Kompliment Sancho (30.11.2007) •••••

Ja... der Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Fast tut es mir leid, einen Beitrag darüber zu schreiben. Was kann der arme Weihnachtsmarkt, daß ich Derartiges nicht mag? Daß ich dieses alljährliche Ritual, sich auf engstem Platz minderwertige Produkte zu überteuerten Preisen andrehen zu lassen, während man sich von anderen Konsumbefallenen anrempeln läßt, sich derweil die Hacken in der Kälte abfriert und die aufgesetzte, festliche Atmosphäre über sich ergehen läßt, überhaupt nicht verstehe?

Nein, dafür kann der Weihnachtsmarkt nichts. Ich kann versuchen, die Eigenschaften herauszustellen, die den Frankfurter von anderen unterscheiden. Zum einen die schiere Größe, die aber nicht unbedingt nur ein Vorteil ist. Hier gibt es aber auch ein paar Aussteller, die es sonst nirgendwo gibt, wie der Dippeverkäufer an der Paulskirche, der schon seit Ewigkeiten herkommt. Das Holzkarussell am Römerberg ist eine Sehenswürdigkeit, und wen die hohen Preise nicht abschrecken, kann sich sicher mit dem einen oder anderen der angebotenen Gerichte anfreunden.

Aber selbst ein Weihnachtsmuffel wie ich muß zugeben, daß es schönere, besinnlichere Märkte gibt. Den Weihnachtsmarkt in Oberursel zum Beispiel habe ich letztes Jahr als angenehm empfunden. Und den in Bad Nauheim in der weitläufigen Jugendstilanlage habe ich sogar genossen.

Was mache ich dann hier? Ich habe eine Dauerverabredung: jedes Jahr treffe ich mich mit einer Bekannten zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Wir sehen uns einmal im Jahr, es ist eine lose Freundschaft, für mehr reicht sie nicht. Dafür komme ich sogar auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt: etwas Smalltalk, ein Pott heißen Glühwein, die neuesten Nachrichten aus dem jeweiligen Leben ausgetauscht, kurz am jeweils anderen den Lauf eines Jahres konstatieren, und man trennt sich wieder glücklich und zufrieden.

Bis nächstes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt.

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Kompliment mwest (30.11.2007) ••••

Jaaa, die Feuerzangenrunde (@rallibob) hab ich schon hinter mir, lecker an dem Häuschen trotz permanentem Regen. Ansonsten ists wie jedes Jahr einer der schönsten Märkte der Region, sooo schlimm find ich den Baum nicht, es kommt mir so vor, als wären mehr Lichter dran als letztes Jahr. Schöne Atmosphäre kommt auf jeden Fall auf, gebrannte Mandeln, Kokosflocken...natürlich die Internationalen Spezialitäten, ob Belgisch, Ungarisch, Französisch...Was will man mehr (naja, ausser Döner am Rathaus, den hatte ich vorher noch nicht gesehen), und genügend traditionelle Stände gibts auch.

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Kompliment Karamelisator (28.06.2007) ••••

Heute ist der Tag, an dem Weichnachten am entferntesten ist. (24. Juni).

Eine gute Gelegenheit mal ganz ohne Sentimentalitäten über den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu schreiben.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt erstreckt sich von der Zeil (Hauptwache) über den Paulsplatz und den Römer bis hin zum Main (eiserner Steg).

Das Angebot unterscheidet sich im Gros nicht sehr von anderen Weihnachtsmärkten. Dennoch gibt es ein paar Besonderheiten:

1. Die Glühweinqualität schwankt enorm! Normalerweise bin ich mit 2 ordentlichen Becher Glühwein schon ganz lustig unterwegs. Hier findet man allerdings Stände, da kann man glatt 4 Becher trinken ohne das geringste zu spüren. Wer sich nicht auskennt, fragt daher am besten jemanden, wo es guten Glühwein gibt. Mein Tipp: Richtung Schirn an einer abgelegenen Ecke des Römers gibt es hervorragenden Glühwein. (Rheingauer ... irgendwas.)

Ansonsten kann man auch ohne Bedenken die Feuerzangenbowle am Paulsplatz empfehlen. Serviert aus Tonbechern ist das wohl das Getränk, was auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt am meisten Laune macht. ;-)

2. Besonderheit: Die riesen Tanne, vor dem Römer. Volkssport der Frankfurter ist es, sich über diesen Baum auszulassen. Die einen finden ihn "dieses Jahr ganz besonder schön", die anderen finden ihn eher ähhmmm... wie ein gerupftes Etwas.

3. Besonderheit: Das alte Holzkarusell in der Mitte des Römers. Sehr hübsch anzusehen und für jung und alt eine willkommene Abwechslung zum Schlendern und Schlemmen auf dem Weihnachtmarkt.

4. Besonderheit: Frankfurter Bethmännchen. Dabei handelt es sich um eine marzipanhaltige kleine Köstlichkeit, die angeblich auf Simon Moritz von Bethmann, einem Frankfurter Bankier des 19. Jahrhunderts zurück geht. Wer mehr dazu wissen will, sollte mal fleissig googeln. Hier würde es den Rahmen sprengen. Die Bethmännchen sind ungefähr pralinengroß, weniger süß als sie aussehen, und schmeicheln dem Gaumen mit einem Hauch Rosenwasser. Mag nicht jeder - ich mag sie. Leider, denn die werden in Handarbeit hergestellt und kosten ihr Geld.

Wer eine Grundlage für Glühweingelage braucht, holt sich am besten einen Portion belgischer Fritten (oder waren die niederländisch?) bei dem Stand direkt vor dem Paulsplatz, wenn man von der Zeil Richtung Römer läuft. In Stoßzeiten, können die Fritten zwar ab und zu etwas wabbelig sein, ansonsten sind sie ein Genuss und mit individuell auswählbaren Soßen für jeden Geschmackstyp anpassbar. Hier gibt es auch "Pommes Spezial" mit feingeschnittenen Zwiebelchen. Die Portionen sind riesig! Beim Anstellen gibt es allerdings leider kaum Regeln. Frankfurt halt. Ellenbogen, bzw. "Cleverness" oder auch Unverschämtheit gewinnt, wenn sehr viel los ist.

Alles in allem ein feiner Weihnachtsmarkt der vor allem in den abgelegenen Winkeln auch den einen oder anderen interessanten Stand mit nicht alltäglichen Waren zu bieten hat. Für den teilweise verwässerten Glühwein gibt es einen Punkt Abzug. Ansonsten aber nix zu mäkeln. Vier Punkte.

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Kompliment toertsche (15.12.2006) •••••

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist ordentlich groß, schön wäre das falsche Wort. Ungemütlich durch die Größe, speziell aber durch die Menschenmassen.

Die Preise von ~2 Euro für einen Glühwein sind recht teuer - Großstadt halt.

Ich gehe gerne hin, speziell wenn das Wetter nicht zu kalt ist, wie dieses Jahr ;-)

Die Toilettensituation vor Ort ist ungünstig, da bleibt nur einhalten.

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Kompliment michaffm (08.12.2006) •••••

Die Beste Ecke ist meiner Meinung nach der Paulsplatz. Hier ist alles so wie schon immer (seit ich klein war - lang ist's her). Schals, Handschuhe, Backzubehör, kandierte Früchte, Mandeln.

Uneingeschränkter Glühtipp ist immer noch und immer wieder der Stand vom Lions Club direkt an der Paulskirche. Ein faires Schmalzbrot dazu und alles ist wie früher - nur Omas selbstgestrickte fehlen noch. Irgendwie kommt an dem Lions Stand immer gute Stimmung auf, wenn es auch kein Halli-Galli gibt. Die Leute sind nett und entspannt. Kommt vielleicht von der Ausstrahlung der Paulskirche ;-)

Der Imbiss gegenüber, ist der letzte Aufrechte in dem widerlichen gegrille und geröste auf dem Markt.

Auf dem Römer steht - mit Ausnahme der Ofenkartoffelkanone - nur noch eine Fettstinkebude und China-KrimsKrams-Hütte neben der anderen. Fehlt nur noch McD und H&M. Grauslig.

Trotzdem immer und immer wieder gerne - kann nicht genug kriegen.

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Kompliment Mondkatze (07.12.2006) •••••

Eines sollte vielleicht noch ergänzt werden: Sobald es dunkel wird, und am Wochenende auch schon früher, ist der Weihnachtsmarkt komplett überlaufen, dann wird man nur noch von Bude zu Bude geschoben. Nichts für Menschen mit Platzangst oder Kinderwagen. Deshalb entweder früher gehen, oder sich in Großgruppen gut aneinander festhalten, sonst geht garantiert einer verloren.

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Kompliment mahlzeit (04.12.2006) ••••

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt schmückt die Stadt - er erstreckt sich durch die halbe Innenstadt von der Konstabler Wache über den Römer bis hin zum Main.

Was den Markt jedoch nicht schmückt ist - alle Jahre wieder - der Weihnachtsbaum vorm Römer: Ein struppiges, trauriges Gewächs, das so gar nicht zur Aufbruchstimmung im vorweihnachtlichen Kaufrausch passen mag.

Ein Bekannter erzählte mir, Frankfurt bekomme den Baum alljährlich von einer Partnerstadt geschenkt - wer immer es ist, sie scheinen uns Frankfurter nicht sehr zu mögen...

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Qype Advanced Insider 3100
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Steffen B.

Kompliment Steffen B. (03.12.2006) •••••

Wie schon gesagt wurde, der Frankfurter Weihnachtsmarkt besticht vor allem auch durch seine Größe. Da ist natürlich die Frage, wo man denn am besten seinen Glühwein trinkt. Auf dem Römer selbst, das weihnachtliche Ambiente wirken lassen? Auf der Zeil, zwischen den ganzen Touristen?

Nein, lieber dort, wo auch die meisten Frankfurter hingehen, nämlich zum "Wein am Römer", versteckt auf der Rückseite des Römers, gegenüber der Schirn. Hier gibt es roten und weißen Glühwein, nicht gestreckt, nicht gepanscht, kein Glaspfand, für zwei Euro. Also, los, los.

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Kompliment Bolitsch (29.11.2006) •••••

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der schönsten und grössten in Deutschland. Mit über 200 Ständen zieht er sich nahezu über die ganze Zeil, an der Paulskirche vorbei über den Römer bis zum Main.

Auf dem Römer hat man natürlich die schönste Kulisse. Ein grosser Tannenbaum direkt neben dem Rathaus, die traditionellen Fachwerkhäuser auf der gegenüberliegenden Seite und eine grosse Bühne mit vielen (Gesangs-) Darbietungen bieten alles was man von einem Weihnachtsmarkt erwarten kann. Natürlich gibt es diverse Kleinkunststände (Weihnachtsschmuck und -dekoration, Erzgebirgisches Kunsthandwerk, Kerzen oder Marionetten werden ebenso angeboten, wie neuzeitliches Kunsthandwerk, vor allem aber auch die für Frankfurt typischen und traditionellen Dippe und Steinguterzeugnisse). Auf jeden Einzelnen einzugehen würde sicherlich zu weit führen und jeder sollte sich ein eigenes Bild verschaffen. Das kulinarische Angebot beinhaltet rustikale Produkte wie Maronen, Waffeln, Gans, Reibekuchen, Suppen oder Fleisch und Wurst vom Holzkohleschwenkgrill, wie auch ein internationales Angebot (z.B. Poffertjes, Crepes, Langos, Maiskolben, Quiche Lorraine). Brenten und Quetschemännchen geben dem Frankfurter Weihnachtsmarkt sein typisches und traditionelles Gepräge.
Der Klassiker ist aber das nostalgische Holzpferdekarussel ganz oben auf dem Römer. Typisch "Frankforterisch" ist natürlich der heisse Afpelwein!

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