Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Mitte, Berlin

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von cordymt
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Fahrradstation am Bahnhof - Mitte

Fahrradstation am Bahnhof

Dorotheenstrasse 30, 10117 Berlin

4

Klasse Fahrräder & Reparaturen in Berlin. Kundenzitat: "Ich kann die Fahrradstation wirklich nur empfehlen! Man hat überhaupt nicht das Gefühl, abgezockt zu werden. Ich wurde immer nett und gut beraten und bedient. Mein Fahrrad ist tadellos gewartet."

26 Beiträge zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf Deutsch

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28 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 16 Januar 2012

Liebe BVG,

in den letzten 3 Wochen ist mir ein riesiges Manko aufgefallen, das mich schon viel Zeit und Nerven gekostet hat. Das auf Strecken und Straßen gebaut wird, kann passieren und auch dass dementsprechen Umleitungen gelegt werden müssen. ABER: Es ist unglaublich WICHTIG, dass auf der Internetseite, bei der Routenplanung, der neue Ort der Haltestelle angegeben wird. Gestern erst wieder wollte ich mit dem M27 von Pankow fahren, der sonst gegenüber vom Bahnhof abfährt… Es war lediglich eine rote Tüte “Diese Haltestelle ist außer Betrieb” auf dem Schild, aber nicht, wo ich jetzt hin muss. nach 20 Minuten verzweifelten Suchen hab ich eine Haltestelle 2 Strassen weiter unscheinbar an einer Ecke gefunden. EInfach ärgerlich!!!!

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Berlin

58 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 6 Januar 2012

Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App

Die BVG Telefonzentrale ist super. Wollte wissen wo der letzte O405 GN Baujahr 95 Bus fährt – die Telefonzentrale verband mich zuverlässig zu einer Mitarbeiterin, die es auf Anhieb nicht wusste aber tatsächlich nach 10 min zurückrief (!) mit der präzisen Auskunft wann & wo. Service-Paradies – kaum zu glauben. Bei der S-Bahn wäre das undenkbar. Grosse Klasse, 5 Sterne!

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Berlin

39 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 16 Oktober 2011 (aktualisiert am 6 November 2011)

Drei Beispiele:

Mensch ist in einer Berliner Gegend, in der er/sie bisher nicht war, hat sich informiert, wo er in was umsteigen muß, um nach Hause zu kommen, steigt brav an Haltestelle XY aus. Er/sie schaut sich um, merkt, dass der Anschluß nicht von der gleichen Stelle aus weitergeht, läuft etwas ratlos ein Stück zurück und sieht, wie der zunächst in gleiche Richtung fahrende Anschluß gerade auf der anderen Seite der Kreuzung abfährt…

Es ist spät, es ist kalt, die Msowieso fährt jetzt alle 20 Min., Mensch wartet zwei Minuten vor offizieller Abfahrt an der roten Ampel zur Haltestelle. Die Tram/der Bus kommt und düst weiter. Mensch moniert das beim Fahrer der nächsten Msowieso und der antwortet schnöde ‘3 Minuten vor der Zeit ist des Fahrgastes Pünktlichkeit’…

Es ist noch später und kälter, halbstündlich fahren Nachtbusse. Mensch kommt z. B. mit der N2 zum Hackeschen Markt und muß planmäßig eine 1/4stunde auf die N8 warten. Die kommt mit 3 Min. Verspätung und ist überfüllt. An jeder Haltestelle steigt ein Haufen Partygänger aus und ein, an jeder zweiten geht’s nicht weiter, weil irgendwelche Deppen nicht kapieren, dass die Tür nicht zugeht, solange sie direkt dran stehen. Um das alles auszugleichen rast der Fahrer wie ein Berserker, aber am Kottbuser Tor, wo die N8 – total unnötig – davor und dahinter hält, ist sie schon 7 Min. zu spät dran. Und am Hermannplatz ist die N7 seit 7? Min. weg… 22 Min. warten, 26 Min. heimlaufen oder bis 500 m vor der Haustür ein Kurzstreckentaxi nehmen?

Nutzer von BVG-Bussen und -Trams kennen sowas. Trotzdem: Die BVG ist große Klasse und super organisiert im Vergleich mit dem ÖPNV anderer deutscher Großstädte (von kleineren ganz abgesehen) und auch ausländischer.

In Hamburg (wo ich fünf Jahre gewohnt habe) taugt das System z. B. nur, um ohne Umsteigen von A nach B zu kommen, sonst wird es echt kompliziert. Besonders schlimm ist das nachts. Da fahren auch am Wochenende nur Busse (und im Gegensatz zu Berlin keine U-Bahnen), und das nur stündlich und ‘sternförmig’ zum Rathausmarkt in der östlichen City, wo man dann z. B. vom Südwesten kommend nach Nordwesten umsteigen muß.

In München ist das U-Bahn-Liniennetz total unübersichtlich und scheint keiner daran gedacht zu haben, per Rechnerprogramm Umsteigemöglichkeiten berechnen zu lassen. Außerdem blicken nicht mal einheimische beim (sehr teuren) Tarifsystem durch.

In Stuttgart, wo ich auch einige Jahre wohnte, kann man die wenigen U-Bahnen noch halbwegs überschauen, aber alles andere (außer welche Linien in der Nähe halten und wie man vor Mitternacht von der Stadtmitte heimkommt; danach geht eh nix mehr) blickt keiner.

In London winkt man besser gleich eines der Unmengen von Taxis. Selbst wenn der Fahrer Umwege nimmt oder nicht genau weiß, wie er fahren muß, kommt man oft schneller und manchmal nicht mal wesentlich teurer ans Ziel als mit den roten Bussen, es sei denn, man hat als Langzeiteinwohner eine (immer noch sehr teure) Jahreskarte und ein Superhirn für geographische Entknotungen.

Die Liste könnte ich mit Köln, Frankfurt, Rom, Madrid, Paris, Miami uvam. ergänzen. Die einzigen mir bekannten Großtädte (Tokyo, Seoul, Singapore und Shanghai etc. kenne ich nicht), die ihren ‘public transport’ ähnlich gut wie Berlin (= BVG) organisert haben, sind Stockholm und Amsterdam, nur auf U-Bahnen bezogen auch New York.

Summa summarum hat die BVG trotz allem mit das übersichtlichste und effektivste Liniennetz, nirgends anders sind die U-Bahnen so zuverlässig und fast nirgendwo fahren sie am Wochenende durch und – obwohl es reichlich Optimierungsbedarf gibt – in kaum einer anderen Stadt funktioniert das Umsteigen so gut und alle anderen sind noch teurer. Außerdem hat keiner eine Ruderbootlinie (F24) im Programm.

Abgesehen davon bin ich in keiner Stadt so selten kontrolliert worden…

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Bad Oeynh...

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 2 Juli 2011

Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App

Nie Probleme gehabt. Verkehrsnetz ist optimal ausgebaut. Ein Stern Abzug, weil es an manchen Stationen wirklich furchtbar ungepflegt aussieht, vor allen Dingen die alten Stationen etwas ausserhalb Berlins. Bei Kontakt mit dem Personal stets freundliche Auskunft!

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Köln

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 26 Juni 2011

Ich war von Mittwoch bis Freitag mal wieder in Berlin. Pro Tag habe ich mir ein Tagesticket für 6.30 Euro gekauft und bin die Stadt mit Bus, S-, U-Bahn und Wannseeschiffchen abgefahren. Ich muss auf jeden Fall der BVG ein Kompliment aussprechen, denn ich hatte zu keiner Zeit mit Verspätungen zu kämpfen, alles lief reibungslos (die S-Bahnen erwähne ich hier besser nicht, ist ja wohl auch DB, soviel ich weiss?). Was allerdings aus meiner Sicht etwas störend ist, sind die nervenden Musikanten, die meinen, in den Bahnen ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Wem´s gefällt > oK, aber mir geht`s auf`n Keks !!!

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 11 April 2011

Es lebe die Berliner U-Bahn! Die fährt zu Tag- und Nachtzeiten ständig. Ich find's herrlich, wenn "10 Minuten" für mich schon zur langen Wartezeit gehört. In den meisten Städten wäre diese Wartezeit ein Grund zum Jubel. Die S-Bahn kann sich eine Scheibe abschneiden. Die U-Bahn ist extrem schnell und sehr zuverlässig. Bei Bauarbeiten kommt tatsächlich in sehr schneller Abfolge ein Ersatzbus nach dem anderen. Bitte auch den Berliner Nordosten mehr mit U-Bahnen bestücken!!

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Berlin

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 4 April 2011

Wohlstandsverwöhnt. Alle. Alle, die andere Verkehrsbetriebe nicht wirklich oder nur vom Hörensagen oder von Ferne kennen (München, Hamburg, Kiel, Flensburg, Neumünster, Lübeck, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Paris, Sao Paolo, Zürich, Glasgow, ...)

Wir leben hier im PARADIES!

- Die Taktzeiten die ich hier stuchbäblich erfahre sind unschlagbar! Zwischen 2-3 Minuten in der Hauptverkehrszeit U-Bahn, 5 Minuten S-Bahn, Tram - ok, dennoch 10 Minuten je nachdem wie viele Linien hier einkreuzen (und sich vermehren).

- Und dann: die Vernetzung! Nahezu jede 2. Station lässt mich in einen anderen Verkehrsträger hoppeln. Und von denen dann von dannen ziehen. Wahnsinn!

- Die Auswahl an Verkehrsmitteln: schwingungserregend! U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn, Busse, Tram / Strassenbahnen, Schiffe, offensichtliche Glas-S-Bahn, Party-Tram, Berliner Unterwelten (ups, kein Verkehrsmittel!)

- Dann die Tarife: des Wahnsinns fette Bräute! Nichts wird ausgelassen, nahezu jede Form der Tarifierung (ausser Kilometer- und Zeittarif bzw. Mehrfahrtenkarten) wird angeboten, gerade für Besuch und Touristen - wunderbar. Freie Fahrt bis 6 Jahre, Einzelfahrscheine, Kinderfahrscheine, Tageskarte, 3-Tageskarte, Wochenkarte, Gruppenkarte, Monatskarten, Azubitickets, Schülerkarten, Jahreskarten, Jahresabofallen. Semesterticket!

- Ja und Leute - Schuss hören! Die Preise sind im Vergleich zu Wolpertingershausen (s.o.) ja wohl zu viel um zu sterben - um nicht zu sagen, zu wenig um zu leben (???). Günstig, kauft, kauft, kauft!

- Weichreite: noch Fragen? Einmal auf Netzpaln schauen und zurück. Haste doch keine Worte mehr. Andernorts biste mit 'nem AB-Ticket schon 3 x aus dem Gültigkeitsraum ausgeschieden und spielst in der 2. Liga. Nee, hier nicht. Nach 1 Stunde Fahrt immer noch voll drin. Dit is Balin - dit is BVG.

Nee - mecker is nüschd!

- Service: ok, is halt berlinesisch. Manchmal von herzen freundlich, manchmal von herzen freundlich (unsichtbar, Bustür vor Nase zu, Flasche leer). Macht ma sich niemand hier ins Hemdsche.

- Und dann das Kopfkino! Andere Leute fliegen über'n großen Teich um in US und speziell NYC einmal richtig Metropoldeutsch zu riechen. Hier einfach in S-Bahn, einmal im Kreis = Weltreis. Für alle. Was dabei.

- Und dann die Sonderangebote: Wg. Mängelquengel - Jahresabo 2 Monate günstiger. Cool. Klar, Wiedergutmachung. Muss aber erstmal einer machen, sowatt. Ick find dit jut!

- Info-Policy: Is auch berlinesisch. Ick mag vor allem die Anzeigetafeln mit die Minutens. Wie kurz ick noch rumhock'n muss mit die annan Kinogrößen hier.

- Bahnhofsvielfalt: Museal, museal, museal! Ein Wunderland der Bahnhöfe ist das hier! Unterirdisch gut! In MUC haben sie neulich in so'nem einfachen U-Bahnhof tatsächlich die Deckenlamellen abgenommen - und abgebraust, dann wieder eingehängt. Klar, wenn Feldwebel Franzl vonner Alm kommt und mal drüberwischt (ist 2,50m hoch, wegen der guten Ernährung da unten) - das gibt sonst schmutzige Finger. Oder könnte ja ein Staubkorn auf einen Hut fallen. Das gäb Klagen, sach ich euch!

Und so richtig eng und voll isses hier auch nie. Also was bleibt:

Ein Hohelied auf unsere BVG - einer geht noch, einer geht noch rein!

Los, singt alle mit: BVG - BVG - BVG - ...

Oh, ein Kontrolleur, schnell weg. Ich zahl doch nicht für so'n Saftladen ;-)

_frauhase_ ach dada, du hast ja so recht! (obwohl ich hier eigentlich reingeklickt hatte, um einen meckerbeitrag über die busfahrerInnen loszuwerden!!)

Dada (Wide Lungenwurst Sot) Chuzpe (Neuss al forno er-Elle) danke, das freut mich – und die BVG-MitarbeiterInnen ;-)

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shakki

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 11 März 2011

Ich hasse die BVG!
Es funktioniert wie eine Wippe
Jedes Jahr erhöhen sich die Fahrpreise und dafür sinkt der Service, die Sicherheit und die Sauberkeit..
Leider viele Junkies unterwegs und immer rumgepöble..
...Also eine wahre Bazillenschleudergesellschaft!
Hätte ich mehr Geld würd ich leider umweltbelastende Autos fahren...

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Berlin

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 25 Februar 2011

DIE LAUS ÜBER DIE LEBER...

Meine, mit gutem Roten, reichlich getränkte Leber lässt ungern zu, dass Läuse über sie laufen. Sollte das einmal geschehen, so sehe ich mich arg gezwungen dies nicht unkommentiert hinzunehmen. Wo käme ich sonst hin? Die Berliner Verkehrsbetriebe sehen sich augenscheinlich gezwungen, Menschen (wie mir) Leberläuse zu bescheren. Wenn auch (nicht immer) bei vollem Bewußtsein und mitunter in Form von redlichen Mitbürgern. Deshalb richtet sich mein Beitrag nicht unbedingt BVG-konträr, sondern formiert sich als gesellschaftskritische Kolumne, die diesen Platz als Aufhänger nutzt und (trotz allem) die BVG nicht unkritisiert lassen mag.

S-Bahnfahren in Berlin ist seit je her ein verzückendes und eindruckförderndes Unterfangen. Immer wieder wartet sie mit vergnüglichen Episoden auf und schafft es, uns Steuerzahler in aufreizende Parodien zu verwickeln. Es geschieht nie boshaft und immer vorsatzlos. Das Leben ist kein Ponyhof, wie wir alle wissen, und auch der Ernst des Lebens will täglich neu ertragen werden. Soviel ist mal gewiss. Ich nutze gern unsere elektrischen Schnellbahnen, die mich (in Windeseile) von A nach B bringen. Pünktlich, sauber, sicher und schnell. So soll es sein...meint man.

So geschah es dann auch, vor wenigen Tagen in einer Wochenendnacht-Reise von A nach B. Ich kam aus dem Theater, nahm anschließend noch ein paar Tropfen Vino zu mir und trennte mich von meiner Begleitung, wissend dem wohligen Stübchen, das mich erwarten sollte. Ich musste lediglich noch eine kleine Hürde nehmen: Die S-Bahnfahrt in meinen Stadtteil, der - und dafür kann ja nun wirklich niemand etwas - ein wenig dezentral liegt. Aber was bedeuten schon 30 min Bahnfahrt, gegen einen kulturvollen Abend gestellt. ALLES!

Es bedeutet soviel, dass ich diesen Beitrag (den ich ursprünglich nicht der Öffentlichkeit anbieten wollte) nun wider besten Wissens in den Äther posaune, ohne mir ein Ahornblatt vor den Mund zu nehmen.
Hackescher Markt...Einfahrt der Berliner S-Bahn. Noch lag mir das wohlige Odeur eines 95`er Dolcetto am Gaumen. Waren meine Sinne von Büchners Leonce & Lena berauscht und die Berliner Nachtkälte perlte an mir ab, wie Öl an einem Neoprenanzug. Ich, der ich mich gegen alle Widrigkeiten dieser Welt gestählt denke, der schon Stiere bei den Hörnern hatte und Bullterrier im Würgegriff. Ein Mensch, dem eine Dreißigminütige Nachtreise mit der S-Bahn lediglich einen wärmenden Tusch in die Träume der Seligkeit verschaffen könnte, sah sich eines Besseren belehrt.

Über einige meiner Mitreisenden mag ich mildernd den Mantel des Schweigens hüllen. Dieses hat ein pfiffiger Qyper an selbiger Stelle recht ausgiebig und illuster getan und ich mag ihn (als Seelenverwandter) nicht bedingungslos plagiieren. Also beschränke ich mich darauf, in vollstem Maße lediglich die Umstände meiner Fahrt zu schildern.
S-Bahnabteile müssen nicht (unbedingt) so duften wie ein Douglas-Geschäft in der vorweihnachtlichen Rush-Hour. Das verlangt niemand und das erzeugte sicher ähnliche Gefühle wie mir, in jener Nacht.

Aber eine Melange aus abgestandenem Pils, Kodder und Pisse bieten, selbst einem abgebrühtem Geruchsmelancholiker wie mir, nicht den expertisen Abschluß eines wohlverdienten Wochenendabends - der mit Arte und Bacchus - in einem Gleichgewicht schwingender Harfenklänge symphonierte.
Scheiß drauf, sagte ich mir und suchte nach einem Plätzchen, das ich mir außerhalb dieses miasmischen Konglomerats wünschte. Der Dolcetto hatte kaum noch Chancen gegen diesen kruden Angriff auf meine Nasenöffnungen. Derartigen Attacken ist wohl kaum jemand gefeit. Ich dachte darüber nach, an der nächsten Station in ein anders Abteil umzusteigen, verwarf diesen Gedanken jedoch aus folgenden Bewegungen: A saß ich nun mal, B hatte ich wenig Hoffnung, in einem anderen Abteil bessere Begleitumstände vor zu finden und C wollte ich nun mal das volle Programm. Wenn schon - denn schon.

Zerknüllte DITSCH-Tüten, kullernde Becks-Pullen und TOGO-Becher erzeugten eine aufreizende Melodie und eine bunte Skizze des Alltags. Auch das ist Kunst, dachte ich bei mir und stellte mich schlummernd. Nicht aber ohne das Rülpsen und Dumpen meiner Mitreisenden völlig in den geistigen Hintergrund verdammen zu können.
Wer kann für geistige und moralische Unschuld. Niemand! Der Mensch selbst ist zu schwach, die Politik zu falsch, die Kunst zu arm und der Tag zu lang.
Alles im Leben hat seinen Preis. Eine S-Bahnreise, das Theaterticket, der Dolcetto, die Liebe, sinnierte ich voller Einfalt und Demut in mein bescheidenes Egozentriker-Hirn.

Dann geschah es doch noch. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, und dennoch hat es so kommen müssen. Zwischen Ostkreuz und Rummelsburg, ganz unvermittelt und ohne Ankündigung. Ein Mann drosch auf seine(?) Frau ein, unerbittlich und ohne das Wort kontrollierte Offensive (O-Ton Otto Rehagel, ehemaliger Werder Bremen Trainer) jemals nur im Ansatz gehört zu haben.
Er drosch einfach auf sie ein. Eins, zwei, drei...Ehe zwei (mutige) Mitfahrer und (wohl) Begleiter der beiden, dazwischen gehen konnten, lag die Frau auf dem Boden der Tatsachen. Niedergestreckt von zwei Fäusten, deren Finger sie (vielleicht) auch einst streichelten - inmitten von DITSCH-Tüten und TOGO-Bechern. Bizarr und unkokett...

Einfach so...ganz unvermittelt und ohne Vorankündigung. Ich hatte nicht einmal die Chance, etwas zu tun, so schnell ging alles. Und so schnell verschwanden sie auch wieder...an der nächsten Station. Alles erschien mir wie eine Inszenierung. Leonce & Lena auf modern?
TOGO-Becher und Pils-Pullen kullerten weiter und selbst die DITSCH-Tüten rollten knisternd träge durch das Abteil. In der Ecke einer Tür schwamm der kunstvoll gepinkelte Ontario-See und abgekühlte Kotze moränte (weiterhin) mitten eines Sitzabteils.
Geistige und moralische Unschuld...wer kann schon was dafür. Wer legt nicht schon gern seine dreckigen Schuhfüße auf einen S-Bahnsitz. Lässt alles fallen, was ihm nicht mehr gehört.

Was sich gehört! Ganz, wies euch gefällt. Ganz Shakespeare! Kein Mensch kann dafür, dass alles so kommen musste. Gäb es keine S-Bahn, gäb es keine Vergnüglichkeiten dieser Art - Kunst. Als ich, an meinem Zielbahnhof angelangt, den Waggon verließ...rutschte mir der Dolcetto vom Gaumen...direkt auf den Bahnsteig. Mit ihm Perlhuhnbrust mit Salbei-Orangenkarotten und der besten Polenta, die ich seit langem gegessen hatte. Mahlzeit! Und niemanden interressierte es.
War wohl dann doch zuviel der Vergnüglichkeiten. Auf den richtigen Plural kommt es eben an. Und mit dem hatte ich an jenem Abend nicht gerechnet.
Dennoch danke ich der BVG dafür, dass sie uns solch kunstvolle Räume, frei gestalteten Theaters, zur Benutzung stellt. Und das für mal knapp über ZWEI EURO.

Was ich damit sagen will? Ohne Mais keinen Preis...Polenta. Und Kultur muss nicht immer teuer sein. Und Büchner kann froh sein, das alles nicht mehr miterleben zu dürfen. Die Unschuld des Geistes ist unantastbar. Amen!

burgosschnecke ...darum ist es in Bayern sooooooooo schön, lalalalala :)

Limoncina OH! Mir wird so...
Ich würde sagen, man betritt derartige öffentliche Verkehrsmittel mit Atemschutzmaske, Sonnenbrille und im Neoprenanzug. Wenn mir sowas passierte, würde ich solche Fahrten erstmal ne Weile meiden.

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µnÐ3rÐ09

Berlin

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 16 Februar 2011 (aktualisiert am 17 Februar 2011)

Freakshow oder eine Fahrt mit der U2

Sonntag 10.30 Uhr

Schönhauser Allee – ein Blick in den U-Bahn-Wagen, aha, rechts sitzt schon die sechsköpfige italienische Hostelmeute, gerade dem keimigen 15-Euro-Gemeinschaftsraum entronnen und ungeduscht schon die erste Bierpulle am endlos gackernden Hals, linker Seite die beiden Touristinnen aus New York, die sich in der irrigen Annahme, niemand würde sie hier verstehen, über diese fürchterlichen Deutschen auslassen („These german women look sooouuuu ugly masculine, I wonder how they can make so many babies here“), daneben die rosa Prollette, die mit ihren von dicken bunten Plastikfingernägeln verunstalteten Fettfingern ihren Kampfhund ohne Maulkorb festhält und von der ich jetzt schon weiß, dass sie am Alexanderplatz in die U5 Richtung Hönow umsteigen wird.
Hinten am Ende der Bank sitzt ein Exponat fehlgeschlagener Integration, präsentiert stolz sein neues Bushido-„Isch fick eusch alle dein Mudder sein Kopf“-mp3 auf seinem Handy und produziert geistesabwesend einen immer größer werdenden Spuckesee auf dem Boden, der langsam aber stetig in die italienische Hostel-Ecke schwappt, was diese aber kraft ihrer eitlen Schaustellerpose nicht bemerken. Zuletzt sitzt in der hinteren Ecke am Boden ein Bärtiger in seinem eigenen Erbrochenen, die Hose durchnässt von einer Flüssigkeit, von der zu hoffen ist, dass es nur Bier ist - die Brocken an seinem Bart erinnern vage an zu lange gedünstete Kartoffeln.

Hereinspaziert – eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt.

Eberswalder Straße – Mit einem „Ouuuuuuuh look at that, the horrible Kastanienallee, lets get outta there and see if we can get some one of this german Döner rubbish here” verlassen die Amerikanerinnen die Bahn. Es treten ein: Die seit Jahrzehnten von ihrem sozialen Umfeld gelangweilten Hipster mit Hauptstadtrocker-Shirt, die den Schuss nicht gehört haben und den Aufenthalt in diesem nur noch geographischen Zentrum von Prenzlauer Berg immer noch für cool halten, frisch herausgeschlurft aus dem Dr. Pong wo sie – weil sie viel zu cool zum Tischtennisspielen sind – die ganze Nacht mit der Bierpulle in der Ecke gestanden sind und mit einer hochgezogenen Augenbraue die Tischtennisspieler aus der westdeutschen Provinz beobachten haben. Jetzt in der Bahn geht es natürlich auch nicht ohne Bierpulle, es muss nämlich der Eindruck herrschen, dieser kleine Körper in seiner viel zu großen Jeans beherberge einen unkonventionellen und potenziell rebellischen Geist, der auf jeden Fall wichtig ist. Der dahinter eingetretene hirntote Typ mit Blaumann, Dirk-Niebel-Gedächtnismütze und Hornissen-Sonnenbrille, dem weiße Spuckeflocken am Mundwinkel antrocknen, begleitet ab sofort die Szenerie musikalisch mit der neuesten Rammstein-Scheibe aus dem iPod, den er so weit aufgedreht hat, dass mindestens die letzten drei übriggebliebenen Haarzellen in seinem Innenohr aber auf jeden Fall jeder hier im Waggon nun weiß, dass Til Lindemann gerade jemandem wehtut, was ihm nicht leidtut.

Senefelder Platz – Das Exponat fehlgeschlagener Integration merkt, dass es hier nicht nach Wedding geht und springt im Hechtsprung aus dem Waggon, nicht ohne panisch in seinen Spuckesee zu treten und einen Faden in Richtung Ausgang zu ziehen, Bushido fade out. Angerempelt hat er in seiner Hektik die einsteigende merkbefreite Brillenschlange mit schlechter Haut, die sich auf dem Weg zum Proseminar „Frauenforschung“ laut via Handy mit ihrer mindestens genauso hässlichen Kommilitonin über die Notwendigkeit einer Frauenquote bei Müllabfuhr, Kanalbau und beim Kommando-Spezialkräfte der Bundeswehr unterhält und dabei mit ihren vergammelten braunen Birkenstocklatschen in den Spuckesee tritt, dicht gefolgt vom ersten kulinarischen Beitrag der heutigen Fahrt in Form der stark verlebten Gelegenheitskünstlerin Irene aus Stuttgart-Zuffenhausen, die seit Jahren mit ihrer Selbstfindungsgalerie in der Kollwitzstraße dilettiert, heute mit frischem Döner von der billigen Stinkebude in der Hand – extra Zwiebeln, extra Knoblauch, extra ugly -, der innerhalb von Sekunden alle umliegenden Riechkolben für die nächsten Stunden kontaminiert. Ein abgerissener Typ mit abgerissenem Hund und nagelneuen Springerstiefeln erzählt derweil mit seiner Bratwurst mit Senf in der Hand, dass das Jobcenter ihm kein Geld geben will und er deshalb leider auf die Fahrgäste der U-Bahn zurückgreifen muss. Der Senf kleckert auf den Boden neben den Spuckesee. Die gelangweilten Hipster starren gelangweilt aus dem zerkratzten Fenster, wo außer Schwärze nichts zu sehen ist.

Rosa-Luxemburg-Platz – Bitte mehr kulinarische Beiträge zur heutigen U-Bahn-Fahrt, es riecht noch zu gut, denke ich, und – tatsächlich - es soll so sein: Auftritt der Freunde der örtlichen Trinkergenossenschaft rund um den letzten Späti hier, schwankend, die Tür erst anrempelnd dann anpöbelnd, schon wieder oder immer noch mit Pilsette am Hals, einer von denen mit Chinanudeln einer anderen Stinkebude in der Hand, von seiner Gabel fallen immer wieder fettbraune Nudelstücke auf den Spuckesee und lassen wabbelige braune Inselchen entstehen, hart am Limit die Jungs, wie jeden Tag, rotgesichtig, pockennarbig und bereits vor Betreten des Wagens so lautstark rülpsend und furzend, dass die Brillenschlange unsere kleine Fahrgemeinschaft urplötzlich panikartig verlässt und den Wagen wechselt. Missmutig schleicht ein blasses Techno-Opfer in der Rekonvaleszenzphase seines nächtlichen Drogentrips in den Wagen, die Kopfhörer auf jeder Seite größer als sein Kopf. Rammstein wird nun von Daft Punk begleitet.

Alexanderplatz – Die italienische Hostelmeute vermutet irrigerweise, dass es an diesem Ort etwas Nennenswertes zu sehen gibt und verlässt uns, drei Bierpullen nebst Biersee auf den schmierigen Sitzen hinterlassend. Von diesen Pullen rollt eine in den Spuckesee und reichert diesen geschmacklich mit einem nicht ganz ausgetrunkenen Rest an und walzt den Spuckesee gleichzeitig ordentlich breit. Die rosa Prolette wackelt erwartungsgemäß hinter der Hostelmeute her, der Kampfhund kläfft nochmal in die Runde und fletscht seine fauligen Zähne. Dafür stoßen die immer noch besoffenen Punks aus ihrer Kommandozentrale am oberirdisch gelegenen Brunnen der Freundschaft mit ihren fünf stinkenden Hunden nun auf die Trinkergenossenschaft vom Rosa-Luxemburg-Platz. Sie mögen sich nicht, was in einem lautstarken leicht agressionsgeschwängerten Disput (Nazi! Zecke! Fascho! Penner!) zum Ausdruck kommt. Für gesteigerte musikalische Begleitung sorgt derweil eine rumänische Kombo mit Trompete und Ziehharmonika.

Klosterstraße – Niemand gibt Geld für Trompete und Ziehharmonika, die Rumänen beschimpfen daraufhin die Fahrgäste und werden von der sich provoziert fühlenden Trinkergenossenschaft, die sich von hier offenbar zum Abhängen am Spreeufer Richtung Jannowitzbrücke durchschlagen will, mit Fausthieben nach draußen komplimentiert. Einer der Punks bietet derweil eine zerrissene Obdachlosenzeitung feil und nötigt das verpeilte Techno-Opfer zu einem Kauf zum Solidaritätspreis von 5 Euro, ein mausgrauer Bürokrat von der angrenzenden Senatsverwaltung versucht die sich schließenden Türen wieder öffnen, er versagt und muss auf dem Bahnsteig bleiben. Der Spuckesee trocknet an den Rändern leicht an. Einer der Punks zündet sich seine wohlverdiente Kippe an. Ein wenig Spannung weicht aus der Luft.

Märkisches Museum – Noch mehr kulinarische Genüsse in der Bahn, einmal um die ganze Welt und zurück, nun Currywurst mit Pommes und ein Kaffee Togo, korrespondierend zu einer Dusche Laura Biagotti, all dies getragen von einer mittelmäßig attraktiven Blondine mit depressiv herunterhängenden Mundwinkeln, die noch bevor sie sitzt von einem der Punks gefragt wird, ob sie heute Abend schon was vor hat. Fauliger Bieratem mit unterschwelligem Kippenaroma gepaart mit einer akuten Grammatikschwäche scheinen die weibliche Zielperson in ihrer Gesamtkomposition abzuschrecken, der Kaffee kippt um und gesellt sich zu Bier und Spucke, die Blondine springt aus dem Wagen, der Rammstein-Hirntote im Blaumann isst die liegengebliebene Currywurst auf, die schwäbische Dönerkünstlerin hat bereits aufgegessen und stopft das Dönerpapier mit den Gemüseresten nun in die Ritze der Sitzbank, wobei dieses aufplatzt und das Gemüse freigibt.

Spittelmarkt – Inzwischen herrscht ein Dampf wie in einer ukrainischen Wandersauna, Schwaden von Döner, Currywurst, Kippenqualm, stinkenden Hunden und Chinanudeln durchwehen die Luft, einer der gelangweilten Hipster fasst sich ein Herz und macht ein Fenster auf, eine Oma tritt ein und macht es wieder zu. Der Hirntote im Blaumann steigt hier aus, lässt aber vorher noch die Currywurstpappe mit der Ketchupseite nach unten auf den braun-grauen Spuckebierkaffeesee fallen, der inzwischen aufgrund der Fahrbewegungen leichte Blasen schlägt und dessen Ausmaße fast die gesamte Breite des Durchgangs in Beschlag genommen haben, eine der Bierpullen ist zwischenzeitlich in einer Rechtskurve an der Wagenwand zerschellt und hat ihre Scherben mit der Hilfe von Schuhprofilen im Raum verteilt. Der Hirntote erbricht die Currywurst draußen am Bahnsteig auf eine Sitzbank.

Plötzlich betritt ein BVG-Mitarbeiter in Uniform den Wagen und die Zeit scheint kurz den Atem anzuhalten.

Tick.

Tack.

Schweigen.

Der Uniformierte schaut nach rechts, schaut nach links und

steigt ein paar Stationen weiter wieder aus.

coloniaexpress Gib es zu: Im wahren Leben heißt Du James Ellroy und gibst uns häppchenweise Kostproben Deines neuen Romans Ein Berliner Albtraum.

empathie sehr lebensnah nachempfunden. danke. ich weiß warum ich Rad fahre....

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Benutzerfoto: Maexten

Maexten

114 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 16 Februar 2011

WAS, ja WAS soll man zu dieser öffentlichen Einrichtung sagen?? Sagt es mir. Ich finde keine Worte!! Ich bin selten sprachlos, aber hier bin ich es!

Ich werd den Beitrag in einer entpannteren Minute vervollständigen, wenn mein Blutdruck wieder normal ist....

Bis dahin lass ich Sterne sprechen: 2!

Schäm dich BVG...

PBuwe Zu diesem Verein könnte ich auch Romane schreiben....Tztzztzzz.
Grüße.

Maexten ...das können wohl alle Berliner.. vielen Dank

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Volkers

6 Beiträge

 
 
 
 

Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 19 Januar 2011

Wollte gestern am U-Bahnhof Kochstr. noch schnell in die U6 springen, aber der Fahrer machte mir (obwohl er mich sah) die Tür vor der Nase zu. Sorry, aber auch hier ist der direkte Service wichtig!

BrettKnacksen Ich arbeite noch an meinem Beitrag über die BVG, schonmal in kürze:
Der 106er Bus kam Heute satte 3 Minuten zu spät!
Mein trockenes Fazit: Nie mehr BVG!!!
;-P

antitude schocker.

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 17 Dezember 2010

Die Berliner Verkehrsbetriebe, kurz BVG genannt, bestreiten den öffentlichen Nahverkehr in Berlin mit Ausnahme der S-Bahn. Ein riesiger Betrieb mit zahlreichen Bus-, Tram- und U-Bahnlinien, die täglich rund um die Uhr bedient werden. Gemessen an dem Aufwand, der dafür notwendig ist, läuft alles ziemlich reibungslos ab.

Ich bin seit meiner Kindheit häufige und regelmäßige BVG-Nutzerin. Im Laufe der Jahre habe ich viele Erfahrungen gemacht, positive wie negative.

Das Angebot an Fahrten ist, verglichen mit anderen Städten, sehr gut. Die Zeittakte auf vielen U-Bahnlinien liegen tagsüber bei höchstens 5 min. Es gibt einen durchgehenden Nachtverkehr mit Bussen und Tramlinien. Am Wochenende fahren fast alle U-Bahnlinien die Nacht durch, und das im 15 min-Takt.

Bei den Mitarbeitern gibt es, wie überall, freundliche und mürrische Zeitgenossen. Ob die Muffeligkeit überwiegt, kann ich nicht beurteilen. Sicher, mir sind schon öfters unfreundliche Busfahrer begegnet. Nur nimmt der Mensch unfreundliches Verhalten eher wahr als Freundlichkeit, die oft als selbstverständlich hingenommen wird. Und ich kann keinem Busfahrer verdenken, dass er im Berufsverkehr mit vollen Straßen und einem überfüllten Bus, in den immer mehr Fahrgäste reindrängen, gereizt und genervt reagiert. Das registriere ich dann eben nicht. Und keinesfalls rechtfertigt das unfreundliche Verhalten eines Busfahrers tätliche Angriffe, die in den letzten Jahren leider immer häufiger vorkommen (oder zumindest häufiger in den Medien auftauchen).

Es gibt positive Beispiele von umsichtigen Busfahrern: vor ein paar Wochen fuhr ich mit dem M27 im Wedding. Mitten im Berufsverkehr, auf der Reinickendorfer Straße, einer verkehrsreichen Hauptstraße. Der Bus kroch zuerst anderen Fahrzeugen hinterher, weil die Straße voll war. Dann, an der nächsten Ampel: der Bus hatte Grün, die Busspur fing an. Endlich freie Fahrt – und der Bus blieb an der grün zeigenden Ampel einfach stehen. Was soll das denn???
Eine halbe Minute später sah ich es – die klassische Situation aus der theoretischen Fahrprüfung: ein Ball rollte über die Straße, ein Junge stürzte eilig hinterher. Der Busfahrer hatte durch sein Verhalten vermutlich Schlimmes verhindert.

Bei diesem Unternehmen liegt auch einiges im Argen. In der letzten Zeit sind immer wieder Busse ausgebrannt. Daraufhin wurden etliche Busse in die Werkstätten beordert. Ergebnis: Fahrpläne werden ausgedünnt, Fahrten fallen aus. Die neue Vorstandschefin Nikutta verkündete, man wolle Busse von anderen Unternehmen aus ganz Deutschland anmieten, um Engpässe zu vermeiden. Nur haben wir bisher nicht einen ausgeliehenen Bus gesehen. Stattdessen warteten wir am letzten Wochenende 20 min auf einen Bus, der schon längst hätte kommen sollen. Der Fahrer erklärte den Fahrgästen, dass er seit 10.00 h keinen Vordermann mehr hätte (es war inzwischen 16.00 h). Hoffen wir, dass sich hier bald etwas zum Positiven ändert.

Die Hauptverwaltung der BVG wurde vor einiger Zeit von Schöneberg nach Mitte verlegt. Ich habe die Adresse entsprechend geändert.

Wer als Besucher ohne Pkw nach Berlin kommt, ist auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Bei aller, oftmals berechtigter, Kritik kann man sich bedenkenlos der BVG anvertrauen (natürlich auch der S-Bahn, nur wird sie nicht von der BVG betrieben und gehört somit nicht zu dieser Bewertung).

looker @ Konnie: Mitgenommen hat er mich schon noch, der er etwas hilflos war und ich mal wieder den Part der "Erklärers" übernommen habe sind die beiden auch aus dem Türbereich raus und wir konnten losfahren. Allerdings erlebe ich dieses Schauspiel andauernd, bis hin dazu, dass Touristen mit der Vermutung ein Busfahrer könnte helfen ihn auf englisch fragen welche Verbindung nach ... denn die richtige wäre und ob man denn diesen Bus hier nehmen könnte. >> Hilfe Fehleanzeige<<
Oft genug wird einfach durchgewunken obwohl der Bus die definitiv schlechteste Wahl oftmals wäre...weil man sich nicht versteht.
Ich stelle der BVG bald Übersetzungsleistungen in Rechnung, vielleicht tut sich ja dann was!
@gonzo: Recht hast Du, aber wie Konnie schon sagt, zumindest die Flughafenzubringer sollten mit ein zwei Brocken englisch klarkommen. Sind eh meistens die selben Fragen.

tom10437 tja, da bahnt sich eine endlose story an...

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 14 September 2010

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind allgemein bekannt, ob nun Berliner oder Touri, jeder hat wohl seine ganz speziellen Erfahrungen damit gemacht. Seit ein paar Tagen mache ich nun meine. Dass die Busse zu spät kommen ist ja nix neues, zumindest bei der "M48 Alexanderplatz". Ein Versuch mich mal an dieses Thema ran zu pirschen und mit einem Busfahrer kurz zu sprechen, wurde mit einem strafenden Blick und der Aussage "was willste eigentlich von mir?" abgetan.

Nachdem ich nun schon 15 Minuten früher an der Haltestelle stand und trotzdem (wiederholt) 20 Minuten noch auf den Bus wartete, dachte ich mir, probier ich´s mal mit der Hotline. Ha, allein für den Gedanken müsste ich schon bestraft werden, nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen und ins Nirvana verlaufende Weiterleitungen, hatte ich doch heute Vormittag endlich jemand dran. Nach meiner kurzen Ausführung zu den verschollenen oder verpäteten Bussen kam die Antwort: "Auf den Fahrplänen steht doch ohne Gewähr". Yep, das ist die Antwort, welche mir in so einem Moment fehlt und ich gerne an meine Chefin weitergebe, ab heute meine Arbeitszeiten ohne Gewähr. Allerdings beruhigte mich die Dame am Telefon und sagte mit generöser Stimme: "Um 8.55 kommen doch 2 Busse, was wollen sie denn? Dann dürften auch nicht so viele Autos auf der Straße fahren." Also legten wir auf, ich sah aufs Handy und stellte fest, es ist 8.56 und kein Buss ist da, aber ok die Argumentation mit den Autos bringt Licht ins dunkle, doch dies ist in Berlin sicherlich ein Teufelskreis, denn die Verspätung holen die Busse auch nicht mehr auf, wenn sie hinter jedem Fahrrad herfahren ...

Dies verdirbt mir am frühen Morgen schon ein bisschen meine gute Laune, keine Zeit mehr den Cappuccino und was zum knabbern zu holen und anstatt ein Lächeln meiner Chefin bekomme ich eher den ermahnenden Blick :)

Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten so zu arbeiten, na gut vielleicht die Deutsche Bahn und die Telekom noch, aber ich bin dafür die BVG umzubenennen: "Berliner verkehrt betrieben" ...
Danke, habe fertig!

babelfisch @Stiletti
ich werd mal auf die S-Bahn probehalber umsteigen ...

@Erdbeerkiwi
hab ich doch schon, doch bei dem Wetter die Tage ist mir etwas trockenes lieber ...
und wenn du näheres zu meinem Rad wissen möchtest: guckst du hier :)

@petite-baleine
ja und auch so wenig Rücksicht nehmen, dass da nicht mehr passiert ...

Jannah Hmmm...bei der BVG kann ich Unpünktlichkeit immer noch nachvollziehen und verzeihen. Du scheinst ziemliches Pech mit Deiner Buslinie zu haben. Der Verkehr ist halt nicht 100%ig berechenbar und ich gehe mal davon aus, dass kein Busfahrer mit Absicht langsamer fährt.
Eigentlich wundere ich mich immer wieder, wie man es schafft überhaupt einen Fahrplan zu erstellen und die Busse und Bahnen dann auch noch tatsächlich zu diesem Zeitpunkt erscheinen. Fahre jeden Tag mit den Öffentlichen und bin auch im Winter -ganz im Gegensatz zu meinen Kollegen, die mit der S- Bahn kommen- bis auf wenige Ausnahmen pünktlich unterwegs gewesen.
Das Verhalten der Dame bei der Hotline geht allerdings gar nicht...

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 24 Juli 2010

Schwierige Sache ÖPNV Systeme einzelner Städte zu vergeichen. Als Karlsruher bin ich natürlich komplett verwöhnt - in Berlin muss ich meine Ansprüche deutlich nach unten korrigieren.

Mal abgesehen von der Pünktlichkeit der Buslinien, wenn man mal raus fährt, und der Sauberkeit der Busse, bin ich von den Umleitungen der U-Bahn Linien schlichtweg als Tourist genervt. Es ist jedes Jahr das gleiche und ohne Vorbereitung, die einer Himalaja Expedition gleich kommt, trau ich mich hier nicht mehr für meine Freunde den Berliner-ÖPNV-Guide zu machen.

Meine Meinung zu den Preisen? Für Touris TOP, für Berliner FLOP.

Von mir keine gute Note - aber eben dennoch die beste Möglichkeit durch die Stadt zu kommen.

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 11 Januar 2010

Die BVG ist für mich waschechten Berliner allgegenwärtig, da ich die Dienste des Unternehmens fast täglich in Anspruch nehme.

Was die Pünktlichkeit und die den Netzumfang sowie die Abdeckung angeht, ist nichts auszusetzen. Ich komme z. B. von der Osloerstraße - wenn es gut läuft - in 25 Minuten bis zum Rathaus Steglitz (U-Bahnlinie 9). Das kann man mit dem Auto nur schwer unterbieten. Ab und zu gibt es technische Probleme, aber das ist bei dem Fahrtenumfang, der angeboten wird, keine Schande.
Ich komme dank der BVG unkompliziert von A nach B - und das ist letztendlich auch der Sinn. Besonderen Luxus sollte man allerdings nicht erwarten...
Öfters nutze ich die BVG auch am Wochenende und auch hier bin ich zufrieden.

Was ich bemängeln muss, ist die mehr als mangelhafte Hygiene in vielen Bahnhöfen. Klar, es muss nicht glänzen, aber eine Grundsauberkeit sollte definitiv vorherrschen. Da dies oft nicht der Fall ist: Ein Stern abzug.

Die Tageskarte und der Einzelfahrschein waren schon mal günstiger, aber gut, ich will nicht klagen. Für Renter gibt es z. B. inzwischen ein Spezialticket (ABO 65Plus oder so ähnlich) und obendrauf ein für Schüler und Azubis unglaublich günstiges Monatsticket.

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 14 Januar 2008 (aktualisiert am 2 Januar 2010)

Neulich, nach der Qype-City-Night, war ich mit meiner Lieblingszicke mit der BVG unterwegs. Nach Mitternacht, beim Umsteigen am Bahnhof Leopoldplatz, mussten wir geschlagene zwölf Minuten auf den Anschluss warten. Viel Zeit, um eine der beliebten Ankündigungen von Baumaßnahmen (Gleisbauarbeiten, Änderung der Betriebsführung, Schienenersatzverkehr, wir bitten um Ihr Verständnis, Pendelverkehr, leider verlängert sich die Fahrtzeit – man kennt die einschlägige Prosa) genauer zu studieren.

Je länger wir aber versuchten zu verstehen, was da genau passieren würde auf der U6, umso größer wurde die Verwirrung. Wäre da nicht diese ominöse Zeichnung gewesen, hätten wir uns nach einer Minute wieder abgewandt, denn den Text konnten wir ja verstehen. Die Zeichnung aber (siehe Foto) brachte Dunkel ins Licht des Textes. Mehr davon ...

lepalmier BVG Gebrauchsgrafik für Fortgeschrittene. Gibt es da nicht einen Volkshochschulkurs...? ;-)

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 2 Januar 2010

Preis-Leistungsverhältnis ist super finde ich zumindest. An Adventswochenenden wo es das super Angebot gibt und ein Einzelticket als Tagesticket gilt.
Find ich super vorallem für Touris und Besucher.
Gut find ich auch, dass der TXL in so einem dichten Takt fährt und man vom Flughafen schnell im Zentrum ist.
Außerdem ist er Zuschlagsfrei - (Bei uns muss man im Flughafenbus noch n Zuschlag zahlen trotz Monatsticket ).
Auch die Doppelstockbusse find ich als Touri ganz angenehm da man quasi umsonst ne Stadtrundfahrt machen kann.

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 29 Mai 2009

Wenn man eine Reise tut… In Berlin ist man auf die BVG angewiesen, muss daher nehmen was kommt.

Normalerweise sind die U-Bahnen pünktlich und die Busse auch.

Leider gibt es einige Zeitgenossen, die sich um nichts scheren und die Wagen mit allerlei Körperflüssigkeiten verunreinigen - das ist dann total eklig.

Besonders schlimm sind die Zustände am Herrmannplatz.

Bei den Busfahrern gibt es nur zwei Sorten: Entweder total freundlich oder störrisch.

Zum Glück kann man an vielen BVG-Stellen die Tickets per EC-Karte zahlen, leider ist Kreditkarte nicht möglich.

Die Straßenbahnen sind okay, halten den Fahrplan ein und sind - im Vergleich zu den anderen Verkehrsmitteln - fast gläzend sauber.

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Lübeck

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Beitrag zu Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom 23 Januar 2009

Die BVG akzeptiert am Automaten beim Fahrkartenkauf EC Karten, Scheine nimmt sie leider gar nicht, schade. Aber ansonsten sauber und super geheizt, fast zu sehr. Die Taktung ist gut, selbst an abgelegenen Orten fährt recht oft was. Und der Preis ist super niedrig. Die Tageskarte 6,10 €, Einzelfahrt zwar mit 2,10 ein wenig teuer, aber als Tourist kann man sich locker ne Tageskarte gönnen und nach Herzenslust BVG fahren.
Weiterer Minuspunkt die Busfahrer sind ein wenig unfreundlich, aber das sind sie woanders auch.
Fazit: werd ich wieder nehmen :)

vilmoskörte Aber sicher nehmen die Automaten auch Scheine an, und das immer schon.

GreenRadish Vielen Dank für Deinen Hinweis. So kann ich zumindest zukünftig (hoffentlich) meine Scheine verwenden.
Da das ganze nun schon fast 1 Jahr her ist kann ich nicht mehr sicher sagen ob die Automaten bei mir die Scheine nicht akzeptierte oder es die Möglichkeit nicht gab. Auf jedenfall konnte ich mit meinen Scheinen damals keine Fahrkarte erwerben.

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