Adresse: Steintorplatz 1, 20095 Hamburg
Stichworte antike ausflüge ausstellungen fotografie jugendstil kunst kunsthandwerk museum plakatkunst sammlungen schönes spiegelsaal
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grinch (11.07.2008)
Achja, das Museum für Kunst und Gewerbe … als Kind nicht so sehr geliebt wegen der sonntäglichen Zwangs-Einführung in Kunst und Kultur, dann geduldet, danach lange in Vergessenheit geraten und jetzt wiederbelebt und wieder beliebt. Immer noch ein schönes, wahnsinnig großes Museum mit schönen Sonderausstellungen. Wir haben uns “Karin Székessy - Photography”, Retrospektive im Rahmen der Photo Triennale Hamburg, angesehen. Eine gute, umfangreiche, kurzweilige Ausstellung.
Und weil die Damen am Empfang so nett waren (wie überhaupt fast alle Dienstleister in Hamburg) und weil es keine Schließfächer gibt, sondern eine freundliche Gaderobiere (die Jacken und Taschen kostenlos verwahrt), gibt es fünf Sterne.
Stichworte museum, ausstellungen, kunst, kultur, antike, moderne, ausflüge, sammlungen
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sidifferent (25.03.2008)
Wir wollten nun wirklich in das Museum für Kunst & Gewerbe und reisten per S-Bahn aus Harburg an. Als Hamburgerin fand ich auch gleich den richtigen Ausgang aus der S-Bahn, als Etrangère wäre mir das schwer gefallen.
Das Gebäude ist verhüllt und ohne Hinweis auf den Eingang, aber ich fand - natürlich links rum ! - den Eingang.
Und endlich war sie entdeckt:
Die Welt der Skythen; Die ausgestellten Gräberfunde sind wirklich sehenswert.
Ich raste zunächst noch mal die Treppe runter, um einen Kopfhörer zu kriegen, nachdem ich von der Textflut am Anfang ziemlich erschlagen wurde. Diese sportliche Aktivität hat sich gelohnt. Die einschmeichelnde Stimme hat die wunderschönen Exponate zum Leben erweckt. Selbst meine Schwester, die Kopfhörer-Begleitung von Ausstellungen hasst, hat ihn sich ab und zu einmal ausgeliehen.
Man erfährt viel über die Zeit 800- 100 v. Christus, über Eiszellen und über die Goldflut, die diese Kultur zu bewältigen hatte. Über die Interaktion mit der griechischen und persischen Kultur, Essen, Krankheiten, Tatoos.
Eine Frage, die für uns unbeantwortet blieb war: Wo kriegten die Skythen das Gold für all ihre Schätze her ? Von den Ägyptern weiss man es, aber die Kunst der Skythen ist so interessant, dass ich über die Herkunft des Metalls mehr wissen möchte als ‘aus dem Balkan’
Wir haben zwar auch andere Teile des Museums angeschaut, aber die bleiben doch nur im Hintergrund. Sie waren eher langweilig inszeniert. Nicht dass die Skythen hier modern-aufregend in Szene gesetzt wurden, aber chronologisch und dem Wissensstand angemessen.
Schön, auch wenn ich nicht essen durfte, erschien die ‘Destille’. Ein lichter Raum, und das Essen duftete wunderbar.
Stichworte museum, ausstellung, destille, skythen, königsgräber
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Landstreichler (22.03.2008)
Heute haben wir das Museum besucht ohne uns eigentlich das Museum anzuschauen. Unser Ziel war der Garten der Dinge im Hubertus Wald Kinderreich.
Empfohlen wird dieser mit ca. 200qm eigentlich kleine Bereich im Keller des Museums für Kinder ab 8J. Ab 5 Jahren können die Kinder auch ohne Beaufsichtigung der Eltern hier ihre Zeit verbringen. Der jüngste aus unserem Trio infernale ist noch nicht einmal zwei. So blieben wir natürlich (übrigens gerne) dabei.
Wer sich überraschen lassen will, der sollte vielleicht gar nicht weiterlesen. Ich verrate eventuell bereits zuviel. Daher vorab: Es lohnt sich.
Gleich beim Eintreten waren alle begeistert. Es geht schon bei der Schuhablage los. Die Schuhe landen nicht profan in Regalen. Nein, Besen sind jeweils paarweise Borste an Borste an die Wand montiert. Zwischen den Borsten halten sich sowohl Bob der Baumeister Zwergenschuhe, als auch Elbkähne, als auch Westernhagen Stiefel.
Überhaupt fällt als Erstes auf, daß hier wirklich eine kleine eigene Welt geschaffen wurde. Alles schief, alles krumm, alles Bunt, alles anders. Kunst eben, auch Technik, aber zum Anfassen und kindersicher. Kleine Findlinge aus Plüsch, ein Baumhaus mit großen Taschenlampenbildern. Ein Gartenzaun mit vielen Überraschungen. An der Decke hängt eine festliche Tafel verkehrt herum. In einem Wald hängen fantasievolle Verkleidungen für die Kinder bereit. An der Rückwand findet sich eine frei gestaltbare Holzmurmelbahn, an der sich die Papis zuweilen abwechseln.
Ein Tisch beschäftigte unseren Ältesten (5J) eine gute Weile. Dort konnten auf einfachste Weise “Stop-Motion” Filme mit Matchbox Autos und Gummitieren erstellt werden. Das klitzekleine Ergebnis habe ich als Video angehängt. (Nicht spektakulär, aber “handgefertigt”)
Fazit: Wer sich darauf einläßt, der wird (hoffentlich) begeistert sein. Bei Überfüllung mag natürlich der Unterhaltungswert leiden. Wir waren an einem Feiertag (Karfreitag) dort und es war nicht sonderlich voll.
Wir erwarben für den Eintritt in das Museum eine Familienkarte (2 Erwachsene und 3 Kinder) für 13 Euro (vermutlich spielt hierfür die Anzahl der Kinder keine Rolle).
Aktueller Hinweis (März 2008) zum Museum außerhalb der Kinderabteilung:
Wegen Instandsetzungsarbeiten sind ein paar Ausstellungen im Museum selbst zur Zeit geschlossen.
Stichworte kinder, ausflug, schlechtwetter, regenwetter, garten_der_dinge, hubertus_wald_kinderreich
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catz (14.03.2008)
Ich war zwar erst einmal in diesem Museum, damals aber zur Ausstellung über die 50er Jahre. Diese Ausstellung war absolut gut organisiert und abwechslungsreich arrangiert. Das übrige Museum machte einen guten Eindruck auf mich, in dem hauseigene Café kann man gut und in einem angenehmen Flair sitzen und Kaffee trinken oder aber nicht allzu tägliche Speisen zu sich nehmen.
Stichworte und, café, nettes, schönes, gebäude
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f_red (28.02.2008)
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beedgee (26.02.2008)
Stichworte museum, kunst, gewerbe, epochen
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cheinema (27.01.2008)
Stichworte möbel, museum, ausstellungen, kunst, asien, antike, fotografie, porzellan, riesig, jugendstil, japanisches, gemälde, fotographie, spiegelsaal, hanseatik, plakatkunst, teezimmer
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fran_von_der_spree (31.10.2007)
Stichworte museum, zentral, vielseitig
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mostro (02.12.2006)
Stichworte museum, antike, kunsthandwerk, jugendstil, spiegelsaal
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