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Qype Advanced Insider 1137
Benutzerfoto: grinch

grinch

Kompliment grinch (11.07.2008) 5

Achja, das Museum für Kunst und Gewerbe … als Kind nicht so sehr geliebt wegen der sonntäglichen Zwangs-Einführung in Kunst und Kultur, dann geduldet, danach lange in Vergessenheit geraten und jetzt wiederbelebt und wieder beliebt. Immer noch ein schönes, wahnsinnig großes Museum mit schönen Sonderausstellungen. Wir haben uns “Karin Székessy - Photography”, Retrospektive im Rahmen der Photo Triennale Hamburg, angesehen. Eine gute, umfangreiche, kurzweilige Ausstellung.
Und weil die Damen am Empfang so nett waren (wie überhaupt fast alle Dienstleister in Hamburg) und weil es keine Schließfächer gibt, sondern eine freundliche Gaderobiere (die Jacken und Taschen kostenlos verwahrt), gibt es fünf Sterne.

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Kompliment sidifferent (25.03.2008) 3

Wir wollten nun wirklich in das Museum für Kunst & Gewerbe und reisten per S-Bahn aus Harburg an. Als Hamburgerin fand ich auch gleich den richtigen Ausgang aus der S-Bahn, als Etrangère wäre mir das schwer gefallen.

Das Gebäude ist verhüllt und ohne Hinweis auf den Eingang, aber ich fand - natürlich links rum ! - den Eingang.

Und endlich war sie entdeckt:

Die Welt der Skythen; Die ausgestellten Gräberfunde sind wirklich sehenswert.

Ich raste zunächst noch mal die Treppe runter, um einen Kopfhörer zu kriegen, nachdem ich von der Textflut am Anfang ziemlich erschlagen wurde. Diese sportliche Aktivität hat sich gelohnt. Die einschmeichelnde Stimme hat die wunderschönen Exponate zum Leben erweckt. Selbst meine Schwester, die Kopfhörer-Begleitung von Ausstellungen hasst, hat ihn sich ab und zu einmal ausgeliehen.

Man erfährt viel über die Zeit 800- 100 v. Christus, über Eiszellen und über die Goldflut, die diese Kultur zu bewältigen hatte. Über die Interaktion mit der griechischen und persischen Kultur, Essen, Krankheiten, Tatoos.

Eine Frage, die für uns unbeantwortet blieb war: Wo kriegten die Skythen das Gold für all ihre Schätze her ? Von den Ägyptern weiss man es, aber die Kunst der Skythen ist so interessant, dass ich über die Herkunft des Metalls mehr wissen möchte als ‘aus dem Balkan’

Wir haben zwar auch andere Teile des Museums angeschaut, aber die bleiben doch nur im Hintergrund. Sie waren eher langweilig inszeniert. Nicht dass die Skythen hier modern-aufregend in Szene gesetzt wurden, aber chronologisch und dem Wissensstand angemessen.

Schön, auch wenn ich nicht essen durfte, erschien die ‘Destille’. Ein lichter Raum, und das Essen duftete wunderbar.

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Kompliment Landstreichler (22.03.2008) 4

Heute haben wir das Museum besucht ohne uns eigentlich das Museum anzuschauen. Unser Ziel war der Garten der Dinge im Hubertus Wald Kinderreich.

Empfohlen wird dieser mit ca. 200qm eigentlich kleine Bereich im Keller des Museums für Kinder ab 8J. Ab 5 Jahren können die Kinder auch ohne Beaufsichtigung der Eltern hier ihre Zeit verbringen. Der jüngste aus unserem Trio infernale ist noch nicht einmal zwei. So blieben wir natürlich (übrigens gerne) dabei.

Wer sich überraschen lassen will, der sollte vielleicht gar nicht weiterlesen. Ich verrate eventuell bereits zuviel. Daher vorab: Es lohnt sich.

Gleich beim Eintreten waren alle begeistert. Es geht schon bei der Schuhablage los. Die Schuhe landen nicht profan in Regalen. Nein, Besen sind jeweils paarweise Borste an Borste an die Wand montiert. Zwischen den Borsten halten sich sowohl Bob der Baumeister Zwergenschuhe, als auch Elbkähne, als auch Westernhagen Stiefel.

Überhaupt fällt als Erstes auf, daß hier wirklich eine kleine eigene Welt geschaffen wurde. Alles schief, alles krumm, alles Bunt, alles anders. Kunst eben, auch Technik, aber zum Anfassen und kindersicher. Kleine Findlinge aus Plüsch, ein Baumhaus mit großen Taschenlampenbildern. Ein Gartenzaun mit vielen Überraschungen. An der Decke hängt eine festliche Tafel verkehrt herum. In einem Wald hängen fantasievolle Verkleidungen für die Kinder bereit. An der Rückwand findet sich eine frei gestaltbare Holzmurmelbahn, an der sich die Papis zuweilen abwechseln.

Ein Tisch beschäftigte unseren Ältesten (5J) eine gute Weile. Dort konnten auf einfachste Weise “Stop-Motion” Filme mit Matchbox Autos und Gummitieren erstellt werden. Das klitzekleine Ergebnis habe ich als Video angehängt. (Nicht spektakulär, aber “handgefertigt”)

Fazit: Wer sich darauf einläßt, der wird (hoffentlich) begeistert sein. Bei Überfüllung mag natürlich der Unterhaltungswert leiden. Wir waren an einem Feiertag (Karfreitag) dort und es war nicht sonderlich voll.

Wir erwarben für den Eintritt in das Museum eine Familienkarte (2 Erwachsene und 3 Kinder) für 13 Euro (vermutlich spielt hierfür die Anzahl der Kinder keine Rolle).

Aktueller Hinweis (März 2008) zum Museum außerhalb der Kinderabteilung:
Wegen Instandsetzungsarbeiten sind ein paar Ausstellungen im Museum selbst zur Zeit geschlossen.

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Qype Insider 277
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Kompliment catz (14.03.2008) 4

Ich war zwar erst einmal in diesem Museum, damals aber zur Ausstellung über die 50er Jahre. Diese Ausstellung war absolut gut organisiert und abwechslungsreich arrangiert. Das übrige Museum machte einen guten Eindruck auf mich, in dem hauseigene Café kann man gut und in einem angenehmen Flair sitzen und Kaffee trinken oder aber nicht allzu tägliche Speisen zu sich nehmen.

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Qype Insider 843
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Kompliment f_red (28.02.2008) 3

Mein erster Gedanke: "Den Plunder braucht kein Mensch!", mein zweiter: "Naja, ist halt Geschmackssache.". Der Großteil des Sortiments war eher nicht mein Geschmack.

Ich war im MGK um mir die Austellung von Jonathan Meese und Peter Hönnemann anzusehen - die war sehr cool! ..wobei teilweise auch sehr freakig. Das war allerdings eine Sonderaustellung die inzwischen vorbei ist.

Von den festen Sammlungen haben mir eigentlich nur die Grafiken und Plakate sowei Teile der Moderne gefallen. Ach und dann waren da noch ein paar (alte) Zimmer die hanseatisch eingerichtet waren, die waren auch sehr spannend. Den Rest fand ich eher langweilig.

Aber als Mensch, der auf Kunst & Kultur vor 1900 steht, sollte man auf mein Urteil keinen Wert legen ...ich bin da wohl eher Kulturbanause! ...ich geh lieber auf Rock-Konzerte. ;-)

Gruß
f_red

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Qype Advanced Insider 2128
Benutzerfoto: beedgee

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Kompliment beedgee (26.02.2008) 5

ich war schonmal vor 3 jahren drin und jedesmal sieht man nur einen Ausschnitt. Unglaublich was speziell an Möbeln dort ausgestellt ist. Schier unendliche Gänge und Ausstellungen und es ist ne Menge für jeden dabei. Das spannenste Museum in Hamburg. Man sollte sich trauen reinzugehen und Zeit mitnehmen. Denn hier muss man nicht lange vor einem Bild stehen um etwas zu begreifen und zu staunen, sondern betritt einen Raum nach dem anderen mit offenen Mund, weil man das hier nicht erwartet hat. Klasse.
Empfehlung ist der günstigere Abend am Donnerstag ab 17-21 Uhr. Dann findet dort auch noch Date-the-museum.de statt. Eine Art Lounge mit Führung.
Die Führungen die ich bekommen habe sind alle sehr spannend und kompetent gewesen.
Los gucken!

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Qype Advanced Insider 2496
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Kompliment cheinema (27.01.2008) 3

Ich bin kein großer Museumsfreund. Wirklich nicht. In Museen werde ich schnell müde, fußfaul und schlurfe gähnend durch die Gänge. Damit mich ein Museum begeistert muss dort schon einiges an Action passieren. Oder es müssen solche weltberühmten Dinge ausgestellt sein, dass ich für mich innerlich abhaken kann: "Hab ich schon mal gesehen".

Das Museum für Kunst und Gewerbe ist eines dieser Museen, dass mich eher ermüdet. Ohne jegliche Erwartungshaltung habe ich die fünf Euro ermäßigten Eintritt bezahlt und mich erstmal zu den Sondereausstellungen aufgemacht. Die Austellung der Cannes Outdoor Lions war eher unbefriedigend. Die Erläuterungen waren unterdurchschnittlich und irgendwie hatte ich bei Plakaten auch an großfläche Werbeposter gedacht anstatt an A3 Kopien der Gewinnermotive.

Egal: Es gibt ja noch die anderen Abteilungen zu Fotografie, japanischer Kunst, Antike, das japanische Teezimmer, hanseatische Zimmer, Möbel, Kleidung, Portraitfotos, und und und was weiß ich nicht noch alles (bin nicht durch das ganze Museum gelaufen).

Die Auswahl ist auf jeden Fall so groß, dass ich mich drei Mal in dem Gebäude verlaufen habe und plötzlich im Nord-/Ost-/Süd-/Westflügel stand und nicht wusste, wie ich überhaupt da hingekommen bin.

Die Austellungsstücke in den anderen Abteilungen sind sicherlich von höchster Bedeutung für Historiker, Künstler, Maler, Fotographen, Handerwerker, Archäologen - nur ich als Kunst- und Kulturbanause kann damit leider kaum bis gar nichts anfangen.

Sicherlich, ich schau mir gerne mal ein Samuraischwert an, aber auf Dauer war ich dann doch eher gelangweilt.

Daher: Wer in Museum lieber von tollen technischen Spielereien unterhalten werden will, lieber selber "mitmachen" will, neumodische "moderne" Kunst begucken und tolle Installationen sucht, der ist hier eigentlich falsch. Wer aber Interesse an den unterschiedlichsten Handwerksaustellungsstücken der letzten Jahrzehnte/Jahrhunderte hat, ist hier (glaub ich) gut aufgehoben.
Daher: Drei Sterne...

(ja, ich=Kunstbanause, Buh-Rufe bitte in die Kommentare)

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Kompliment fran_von_der_spree (31.10.2007) 5

Das Museum für Kunst und Gewerbe ist mein Lieblingsmuseum in Hamburg. Es besticht durch ganz unterschiedliche Ausprägungen von Kunst aus verschiedensten Epochen. Ich mag am liebsten die ausgestellten moderneren Stücke. Ob Photografie, Installation, Plakatkunst, Mode, Kaligraphie oder Kollage. Eigentlich ist immer etwas Spannendes dabei. Hinzu kommen interessante Sonderausstellungen, wie im Moment zum Thema "Haare". Hier kann man einige Stunden verbringen oder nur mal für die Sonderausstellung reinschlüpfen. Das bietet sich vor allem dienstags oder donnerstags an, da ist der Eintrittpreis reduziert. Aber auch sonst bewegt sich der reguläre Preis noch in einem bezahlbaren Rahmen: 8 Euro für Erwachsene ab 18 Jahren.

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Benutzerfoto: mostro

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Kompliment mostro (02.12.2006) 4

Irgendwie läuft man an diesem Museum oft vorbei, obwohl es perfekt im Hamburger Zentrum gelegen und vom Hauptbahnhof aus unübersehbar ist. Vielleicht liegt es an den Hamburger Stadtplanern, die kontinuierlich vor revolutionären Ideen zurückschrecken - so daß immer noch riesige verkehrsreiche Straßen die City zerteilen und jegliche Gemütlichkeit oft im Keim ersticken.
Aber zurück zum Museum. Das bietet nämlich hinter der neoklassizistischen luisengelben Fassade eine erstaunliche Vielfalt, für die man sich in jedem Fall viel viel Zeit nehmen sollte. Zu sehen sind hier ausgesuchte Kunstgegenstände, Kunsthandwerk und Design aus allen Perioden, angefangen bei Hausrat aus ägyptischen und römischen Kulturen über exotische Exponate aus Südostasien bis hin zu Möbeln und anderem Kleinkram aus Jugendstil, Biedermeier, Neuzeit, Bauhaus etc. Schwierig bleibt es leider , den Überblick zu behalten und irgendwann ist man ein wenig übersättigt. Daher beginne ich -wenn ich einmal hier bin- immer erst mit einer Sonderausstellung; oft sind hier Fotografien oder auch mal so etwas wie Textildesign zu sehen - und gehe dann noch zur Ergänzung in eine der Sammlungen. Zwischendurch kann man im Restaurant "Destille" sehr angenehm in einem tageslichtdurchfluteten Raum sitzen; hier gibt es gute kleine Gerichte. Das Museum hat ein großes Angebot an Sonderveranstaltungen, speziellen Führungen (z.B. die Sammlung antiker Tasteninstrumente) und vor allem für Kinder. Man kann hier nach Anmeldung Geburtstage mit bis zu 15 Kindern feiern und erhält dafür eine spezielle Betreuung und ein umfangreiches Ideenangebot mit interaktiven Spielen, Verkleidungen, Stöbertouren im Rahmen der Begegnung mit anderen exotischen Kulturen u.v.m. .. Erwachsene mit viel Geld können auch den wunderbar pompösen Spiegelsaal für 200 Personen (Gründerzeit) mieten, in dem gelegentlich auch Konzerte stattfinden. Leider ist die Öffentlichkeitsarbeit des Museums nicht so erfrischend und forsch wie die des Bucerius-Forums, daher bleibt dieser Ort trotz sehr gutem Angebot ein bisschen das Stiefkind der Museumsszene, zumindest für den normalen Besucher. Dafür ist die Website recht gut!

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