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Bamboo Beach
Baumettes, Nizza
- Adresse:
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165 Promenade des Anglais, Plage Priveé & Restaurant, 06200 Nice
- Kontakt:
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(+33) 04 93 86 64 15
| Nutzer-Infos |
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1 Beitrag zum Platz "Bamboo Beach" auf Deutsch
Hallo meine lieben Leser, Freunde und Bewerter,
gleich am ersten Tag unserer Ankunft in Nizza, sah ich vom Hotel-Zimmer aus das Meer. “Juchu!” jubelte Felipe " … ich will ans Meer!". Also marschierten wir direkt mal an den 2 Gehminuten entfernten Strand. Nun muss ich erst einmal erwähnen, dass die Strandpromenade, die ’’’Promenade des Anglais’’’ 20 Strände hat. Davon sind lediglich 5 Strände öffentlich, 15 davon sind Privatstrände. Zum erstgelegenen marschierten wir direkt hin und reservierten für den nächsten Morgen. So berichte ich nun über:
== Bamboo Beach Privatstrand Restaurant & Bar, in Nizza
welches ich hier für euch angelegt habe.
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Adresse/ Kontakt:
Bambou Plage Privee
Beach Restaurant - Spécialités de Poissons
165, Promenade des Anglais
06200 Nice - France
Telefon/ Fax: (+33) 04 93 86 64 15
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Anfahrt:
Wir liefen die wenigen Schritten vom Hotel aus, parkten unser Fahrzeug aber die kompletten 10 Tage über im Parkhaus Lenval (Krankenhaus), das rückseitig des Strandes liegt und wofür wir für 10 Tage 69,00 Euro bezahlten.
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Wieso überhaupt Privatstrand?
Zum einen, weil man die winzigen nicht-privaten Strände mit der Lupe suchen muss, zum anderen bietet der Privatstrand den Vorteil, dass man
* dort Liegen, Auflagen und Sonnenschirm gestellt bekommt, denn wer mag schon mit seinem Handtuch auf dem sehr steinigen und felsigen Kiesstrandboden liegen?
* seine Sachen unbehelligt auf den Liegen liegen lassen kann. Der Privatstrand ist streng bewacht, hier verkehrt ein anderes Klientel als am öffentlichen Strand - zum Bsp. keine randalierenden einheimischen Teenies - und so kommt hier nichts weg, wenn man zu dritt im Wasser schwimmt und man seine Habseeligkeiten aus den Augen lässt.
* hier eben sauber Duschen und die WC-Anlagen benutzen kann. Es gibt auch recht primitive Duschstangen am öffentlichen Strand, die WC-Anlagen aber sind kostenpflichtig und sahen nicht sehr einladen aus.
* dass man - wann immer man Hunger oder Durst verspürt - sich den Kellner an die Liege winken kann, der einem dann Essen und Getränke eiskalt (!) serviert und man nicht warmes mitgebrachtes Wasser trinken muss. Zudem sah das Restaurant sehr einladen aus und man kann das Mittagessen an den Liegen oder aber im dazugehörigen Privatstrand-Restaurant einnehmen.
* im Wasser wenig Gedränge hat.
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Die Reservierung:
Um zu den jeweiligen Privatstränden zu gelangen, muss man die Stufen zum Strand hinunter steigen. Dort ist direkt am Restaurant eine Rezeption. Man fragt nach freien Liegen und wird direkt erst einmal gegengefragt, ob man auch speisen möchte. Antwortet man mit "nein" sind - oh pardon - alle Liegen bis Wochen im voraus ausgebucht. Antwortet man mit "ja", bekommt man immer ein Plätzchen, weil die ihren Hauptverdienst natürlich an Speisen und Getränken haben und nicht an den Liegen, die für den kompletten Tag gar nicht soviel kosten. Wir haben anständig mit "ja" geantwortet, weil wir auch ehrlich vorhatten, dort zu speisen - denn wer speist nicht gerne direkt am Meer, wo die Wellen rauschen und ein Lüftchen weht - und bekamen auch gleich am nächsten Morgen einen Platz, den wir ab 9.30 Uhr reservierten. Man war sehr nett mit "Madame" und "Monsieur" und breitem aufgesetztem Lächeln im Gesicht.
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Strandpreise/ Tagespreise: ==
* Je Liege in der ersten Reihe ……….. 14.00 Euro (wir reservierten 2 Liegen)
* Je Liege in den nachfolgenden Reihen ……….. 12.00 Euro
* Je Sonnenschirm ……….. 5,00 Euro
* Supplement Plage ………… 3,50 Euro
= bedeutet “Ergänzung” zum Strand, also dafür, dass man etwas serviert bekommt. Diesen Preis fand ich hinterher auf der Rechnung und er wurde beim Preise-Erkunden NICHT benannt. So schleichen sich dann im übrigen immer weitere versteckte Abzock-Preise ein.
Ausserdem ist das Essen dort richtig teuer für Mini-Mini-Portionen, aber dazu komme ich später.
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== Das Erlebte:
Als wir am Folgemorgen ankamen, waren wir auch die ersten Gäste und bekamen gleich unsere Liegen zugewiesen. Diese sind zum Meer hin ausgerichtet, immer zwei nebeneinander mit einem Tischlein in der Mitte und einen Sonnenschirm, ebenfalls mittig. Die Liegen haben nochmals Sonnenblenden über dem Kopf, die verstellbar sind. Sogleich kam der Kellner und fragte, was wir trinken möchten. Es war ein schöner Tag und unser Urlaubsbeginn, also fragten wir , was ein Gläschen Sekt kostete ..... Wir bekamen 8,00 Euro zur Antwort und bestellten zwei Gläser (tatsächlicher Preis waren dann später 4,00 Euro mehr, also 10,00 EUro pro Glas, aber dazu hätte ich ja noch geschwiegen). Wir bekamen den Sekt, Felipe eine große Liter Flasche Wasser, serviert mit Plastikgläsern in einer Ice Bag Kühltasche gefüllt mit Eiswasser und Eiswürfeln, damit das Wasser lange schön kühl hält. (Preis: 6,50 Euro). Dazu gab´s dann gratis wenigstens ein Mini-Schälchen Knabbergebäck (oder war das das Supplement?). Auch ansonsten schlawenzelte der Kellner ständig um uns herum. Ob wir noch was wünschten, was er denn noch bringen dürfe usw. Anfänglich ist es ja noch ganz schön, so bedient zu werden, aber irgendwann kann es einem schon auf den Zeiger gehen, wenn man - kaum die Augen zugemacht - jemanden bei sich rumkruschteln und abräumen hat.
Der Strand vor den Liegen ist sehr sauber und wird aufgeräumt, aber dennoch auch hier sehr sehr grobsteinig und das Laufen tut an den Fußsohlen weh. Teilweise sind zwischen den Liegengängen eine Art Vliesteppich ausgerollt, gerade bei uns vor den Liegen aber lagen keine. Langsam trudelten die anderen Gäste ein. Eine Dame neben mir meckerte, weil bei ihr die Sonnenblende an der Liege fehlte. Als der Kellner versprach, die Liege zu tauschen, es dann aber scheinbar vergaß und nicht wiederkam, rumpelte sie die Liege selbst von da nach da und stellte sie direkt vor meiner Nase, fast ins Wasser. Dafür hatte ich aber nicht erste Reihe Aufpreis bezahlt, da ich ja meine Lieben beim Spielen zusehen wollte. Ich zeigte ihr meinen Unmut mit einem kopfschüttelnden Blick. Sie rückte netterweise etwas ab.
Das Wasser war herrlich: Schön warm und ruhig, wir hatten viel Spaß beim Baden. Gegen 12 Uhr hatten wir den Mittagstisch bestellt und liefen uns etwas überziehend nun - es war kurz vor 12 Uhr - Richtung Restaurant, das sich hinterhalb der Liegen befand. Daneben waren auch die Duschkabinen, die WC-Anlagen und eine Loungssalon mit riesigem Flachbildschirm. Bei Restaurant bekamen wir den Tisch zugewiesen und leider einen sehr pampigen Kellner. Eine richtig unsympathische Type. Kaugummikauend und Sonnenbrille permanent tragend fragte er - kaum, dass wir saßen - nach unserer Bestellung. Für Felipe stach mit direkt das Kindermenue (das einzige auf der Karte) ins Auge: Chicken Nuggets mit Pommes und Salatgarnitur, einem Softgetränk und eine Kugel Eis für 12,50 Euro. Ich fragte, welches denn das dazugehörige Softgetränk sei. Er erwiderte Wasser, Saft, Fanta oder Cola. Letztere beiden trinkt Felipe nicht, also bestellten wir Apfelsaft. Er kam aber zurück, dass es das gerade nicht mehr gibt. Also bestellte ich "Eau avec gaz", also Sprudelwasser. Thom bestellte eine Portion Penne mit Mozzarella und Basilikom. Sie war extrem winzig und hätte auch als Kinderportion durchgehen können und kostete 16,00 Euro. Ich bestellte Salat mit warmen Ziegenkäse für 14,50 Euro. Somit hatten wir die günstigsten Speisen ausgewählt.
Der Salat waren einfach ein paar Blattsalat zum selbst anmachen (Essig + Öl wurde gebracht), ein paar Tomätchen, Oliven und 4 dünne Körnerbrotscheiben mit zerlaufenem Ziegenkäse drauf. Thom´s Bier lag bei 8,00 Euro, meine Cola Zero bei 4,50 Euro. Das Essen war so o là là. Es reichte gerade so, um den Magen zu füllen, denn man soll ja eh und je nicht mit vollem Magen ins Wasser, aber weder war es üppig noch besonders delikat. Viele falsch machen kann man bei den einfachen Gerichten auch nicht, zumal Felipes Menue TK-Produkte waren. Ich muss nochmals erwähnen, dass der Kellner extrem unsympathisch war und einem auch die Karten, kaum aufgeschlagen, unter den Nasen wegriss.
Nach dem Essen gingen wir wieder an unsere Liegen. Wir merkten ab nun deutlich, dass man uns langsam loswerden wollte: Wir hatten ja nun gegessen und unseren Soll als zahlender Kunde gebracht, nun können wir gefälligst die Liegen räumen für weitere zahlende Gäste, die gegen Mittagszeit hier eintrudelten. So wurde es zwar nicht gesagt, aber so empfanden wir es: Der Liegenkellner beachtete uns gar nicht mehr und liess uns und unsere Wünsche links liegen. Tatsächlich wird nach dem Mittag dann auch das Wasser sehr sehr unruhig. Die Wellen schwappten hoch über Felipe´s Kopf und mir war das Wasser zu wild und unruhig. Ausserdem wollten wir ja auch noch etwas von Nizza sehen und so machten wir uns gegen kurz vor 14 Uhr Richtung Kasse.
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Der Eklat:
Bezahlt wird hier beim Verlassen des Etablissements alles zum Schluss - entweder in bar oder mit Karte. Die Chefin präsentierte uns die stolze Rechnung über 127,80 Euro. Wie immer warf ich einen prüfenden Blick darauf. Das Supplement war hier - nun ja - wohl üblich, der Sekt eben auch teuerer - aber was waren die 5,00 Euro für das Perrier? Ich reklamierte, dass man uns dieses zuviel berechnet habe, denn das Wasser sei ja im Kinder Menue enthalten gewesen. Ja, das Wasser schon, aber eben nicht Perrier! Ich hatte ja aber auch kein Perrier geordert, sondern eben - vorher sogar nachgefragt, was denn alles zum Menue getrunken werdend darf - Wasser mit Gas, weil mein Kind keine Cola trinkt und Apfelsaft ja nicht mehr vorhanden war. Sie wurde immer lauter, angeblich hätte man Apfelsaft und Wasser wäre auch gratis, aber - sie wiederholte sich - eben nicht das Perrier. Langsam nervte sie mich und NUN ging´s nicht mehr um die 5,00 Euro, sondern um das Prinzip. Sie solle doch ihr Personal besser schulen, damit ihnen solche Fehler nicht unterlaufen, belehrte ich sie arrogant. Sie fiel mir ständig ins Wort wurde immer unfreundlicher und hätte mich - wäre nicht der Betrag noch unausgeglichen gewesen - bestimmt rausgeworfen. Ich bestand darauf diese 5,00 Euro NICHT zu bezahlen, sie könne gerne die Polizei rufen und das klären lassen, so ginge es ja nicht. Alle Gäste bekamen den Disput mit - mir einerlei, denn auch ich wurde immer lauter. "I am the boss!" konstantierte sie dann irgendwann.
Lange Rede kurzer Sinn: Sie merkte, dass ich das so nicht akzeptieren würde und gab nach mir den Gratis Softdrink NUN nachträglich auszuhändigen. "Cola ou Eau?" fragte sie. Ich hakte nach, dass mein Kind immer noch kein Cola trinke, dass es scheinbar doch keinen Apfelsaft gebe und warum denn das Wasser, das sie mir nun als Menue Getränk anbot, nicht gleich zum Essen serviert wurde (puhhh und das alles auf englisch und französisch!) Sie unterbrach meinen Satz barsch: "Cola ou Eau?" Ich fragte höflich, ob ich bitte meinen Satz zu Ende sprechen dürfe? Wasser!
Letztendlich bekam ich dann ein Billigwasser ohne Kohlensäure (streng genommen für 5,00 Euro), das dann am Folgetag in den Kühlwassertank unseres Fahrzeuges floss.....
Nachdem wir nun quitt waren und wir bezahlt hatten, schlawenzelte der Liegenkellner abermals um uns herum, ein Trinkgeld erhoffend, und fragte, ob er für uns morgen erneut reservieren dürfe. Ich rief ganz laut ihm zu, dass ich in dieses Etablissement mit Sicherheit nicht mehr einkehren würde und für das entgangene Trinkgeld kann er sich bei seiner Chefin bedanken.
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Fazit: ==
Gewiss sind nicht alle Privatstrände so. Dass es auch anders geht wird einer meiner noch folgenden Berichte zeigen. Aber hier waren nicht nur die Portionen extrem mickrig, sondern auch der Kellner ungeschult und die Chefin frech wie eine Strassengöre. Generell: Privatstrand kann man sich mal gönnen – aber hier beim Bamboo Beach bitte bestimmt nicht.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!
by esposa1969








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