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Kompliment Eat_Berlin (12.07.2008) 3

Ich als RelativNeu-Kreuzbergerin habe für das Lamentieren der Alteingesessenen, denen qua eigener Biographie jede Veränderung (wie zuletzt das Gesundheitszentrum -- ogottogott, Ärzte! In der Bergmannstraße!! Wo bleibt das alternative Flair???) widerstrebt, häufig nur ein gelangweiltes “Heul doch!” übrig…. was jedoch die kritischen Kommentare zur Markthalle angeht, muß ich selbst ein wenig zustimmen.

OK, die Schmuddeligkeit fand ich früher nicht ganz so reizvoll & wer weiß, ob das Ding nicht ohnehin bald in sich zusammengebröckelt wäre.

Aber so, wie es da heute aussieht, zieht es mich auch eher selten hin. Viele Stände sind ersatzlos weg, z. B. der polnische Käse-Verkäufer, der meine Geduld mit seinen oft recht langatmigen philosophischen Exkursen zum Käseverzehr oft auf die Probe stellte; beim Gemüsestand fehlt die wahnsinnig freundliche Türkin…

Den Neuland-Schlachter mit den netten Thekendamen gibts natürlich noch, ebenso den Fischhändler, den Griechen, den Geflügelheini & einige andere. Von Atmosphäre kann aber eigentlich keine Rede sein, aber selbstverständlich ist fast alles BIO jetzt und noch teurer.

Das hätte man wirklich besser machen können. Sauberkeit und Licht muß nicht gleichbedeutend sein mit Sterilität und Austauschbarkeit.

Da lob ich mir doch die niegelnagelneue Kaiser’s-Filiale (aufschrei) in der Bergmannstr., wo niemand Erwartungen an die Atmosphäre stellt, es ein sehr hübsches Warensortiment gibt, und man bis sage und schreibe Mitternacht dem allseits verhaßten Kapitalismus frönen kann.

Wann fliegen hier die ersten Steine?

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Qype Insider 479
Benutzerfoto: swotza

swotza

Kompliment swotza (06.07.2008) 1

Diese Markthalle hat nach ihrem Umbau und der Restaurierung ihren kompletten Charme verloren und wirkt wie ein kühler Kasten im Klinkerdesign. Schade, da sich vor allem die Gegend um die Bergmannstraße so wunderbar entwickelt hat und man mit dieser Markthalle dem einen so unschönen Abbruch tut. Die Cafés mit ihren Plätzen sind ganz nett, aber können bei weitem nicht an den Flair der Bergmanncafés heranreichen.
Die Läden und Stände sind sehr teuer und absolut überzogen im Vergleich zu den umliegenden Läden.

Sehr, sehr schade und keinen Besuch wert!

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Qype Insider 427
Benutzerfoto: Peter_Ost

Peter_Ost

Kompliment Peter_Ost (24.05.2008) 2

Moderne schlägt Gemütlichkeit

Was war das früher für eine urige Markthalle!
Wenn ich in der Gegend war, zog es mich immer wieder rein. Es war ein Stück Kreuzberg, mit den vielen Händlern in den vielen kleinen Läden. Nun ist die Marheineke-Halle eine schöne helle Halle geworden.
Schön hell - viel Platz – kein Ambiente; alles dem Licht, der Moderne und warscheinlich auch dem Mietzins geopfert.
Es gab in den 70gern schon einmal so einen Trend: Alles schnörkelige, alles Alte und verzierte wurde glatt gespachtelt und Türen wurden mit Sperrholz auf modern getrimmt um danach bunt zu werden.
Jetzt muss alles hell und weis und gerade sein. Die alten Fenster sind weg. Die Halle erinnert an einen der vielen Shopping-Center der Stadt. Das gleißende, leicht flimmernde, helle Mondlicht der Sparlampen an der Decke und die Glasfronten und die wenigen Kunden, die ich tagsüber dort sehe, zeigt mir, dass wir es auch hier geschafft haben der schönen neuen Moderne Eintritt zu gewähren. Schön dass wir dem Bessonerden dem Platz nehmen.
Ich war seit Umbau schon dreimal in der neuen Marheineke-Halle. Doch in der Gegend bin ich oft.
Ich habe noch ein altes Fenster ?

Peter Ost

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Qype Advanced Insider 1080
Benutzerfoto: cracker

cracker

Kompliment cracker (20.05.2008) 4

Die Markthalle ist trotz des Umbaus und des Upgrading immer noch ein Kieztreffpunkt geblieben. Mag sein, dass nicht jeder aus den umliegenden Straßen hier täglich einkauft. Dennoch ist zum Beispiel durch Bäcker etc. der Kern der Marheineke Markthalle erhalten geblieben: Die Grundversorgung mit Waren des täglichen Bedarfs. Die gastronomischen Betriebe schaffen zusätzlich eine gute Aufenthaltsqualität. Dadurch bleiben die Menschen länger hier, dadurch ist die Halle belebt, dadurch ist und bleibt hier ein urbaner und für Berlin typischer Ort zum Quatschen mit den Nachbarn und Bekannten.

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Qype Insider 874
Benutzerfoto: 1thomas

1thomas

Kompliment 1thomas (30.04.2008) 4

Ich finde, dass die neue Marheineke Markthalle dem Bezirk gut tut. Sie wertet auch die Bergmannstraße weiter auf. Dem alten Schmuddel-Charme der früheren Markthalle braucht niemand nachweinen, denn nur durch neue und kaufkräftige Zielgruppen können Markthallen langfristig überleben.

Die gastronomischen Betriebe werden das schöne Wetter begrüßen, nun ist mehr Umsatz drin. Die Plätze draußen sind für mich besonders attraktiv - da kann man das urbane Lebensgefühl Kreuzbergs in vollen Zügen genießen.

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User_star_grey 149
Benutzerfoto: nickey030

nickey030

Kompliment nickey030 (31.03.2008) 2

es ist wirklich traurig, dass die marheineke halle nun eher einer edel-imbissmeile gleicht, als einer typischen berliner markthalle, die vor dem umbau einen außergewöhnlichen unverwechselbaren charme versprühte.

jedweder flair den die halle damals hatte, mit den kleinen schmalen gängen zwischen den einzelnen händlern, dieses “schmuddelig” interessante an jeder ecke und dem gefühl man sei gerade in italien oder griechenland, ist weg und durch eine kalte morderne chic-anmutende fressalienhalle ersetzt.

schade um die halle. schade um kreuzberg.

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Kompliment whoknows (06.01.2008) 2

Ich kann nur sagen: Ich finde, dass alles, was die Marheineke Markthalle ausgemacht hat, verschwunden ist. Unten in Karstadt am Hermannplatz sieht es ganz ähnlich aus - nur ohne die Fenster. Es ist hell, modern, es sieht aus wie eine ganz normale Shopping Mall, die in jeder Stadt stehen könnte - davor war es ein Stück Geschichte. Ich finde es schade. Die Händler sind die Gleichen (fast alle - es gibt inzwischen auch einen Copyshop und so Dinge, die in einer Markthalle meiner Meinung nach kaum was verloren haben) - und die Händler sind ja auch grösstenteils ok. Aber das für Kreuzberg eher gehobene Preisniveau habe ich akzeptiert, als das Ambiente da war - jetzt kann ich auch woanders hin gehen.... Und vor allem: Ich würde jetzt Freunde, die mich in Berlin besuchen, nicht mehr hinführen - für Besucher, die nicht Nahrung einkaufen müssen, vollkommen uninteressant. Wie gesagt: sehr, sehr schade.

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Qype Advanced Insider 1058
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neukoelln

Kompliment neukoelln (23.12.2007) 4

Jetzt ist sie umgebaut. Es ist eine völlig neue Halle. Nicht mehr die, mit der ich groß geworden bin. Ein Treffpunkt für "tout 61". Sehen und gesehen werden. Imbisse der teuren Art gibt es nun jede Menge. Aber nix mehr Dampfwurst bei Haase. Das enttäuscht. Der Geflügel-Händler ist immer noch brauchbar. Weitere Angebote werde ich vielleicht später ausprobieren.

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Kompliment Malvenblüte (09.12.2007) 5

Am Freitag waren wir in der Marheinekehalle. Wir kennen sie noch vor dem Umbau, da war sie doch eher dunkel...
jetzt ist sie sehr hell und freundlich, denn die Seite zur Bergmannstrasse ist verglast und durch die Fenster im Dach kommt ebenfalls viel Tageslicht herein.
Besonders gelungen finde ich die Empore, denn von dort oben hat man einen guten Überblick.
Uns gefallen auch die Stände mit zum grossen Teil Bio-Produkten aus dem Umland.
Die Händler sind überaus freundlich und hilfsbereit.
Ach ja, leider ist der Weihnachtsbaum etwas mickrig, aber damit kann ich durchaus leben!!

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Qype Advanced Insider 10K
Benutzerfoto: vati

vati

Kompliment vati (05.12.2007) 5

Die Marheineke-Markthalle wird am 1. Dezember 2007, nach grundlegendem Umbau, wiedereröffnet. Licht und Luft und eine gute Händler-Mischung haben sie noch attraktiver gemacht.

Wie die Handwerker bis zum Termin fertig werden wollen, ist mir schleierhaft. Heute am Montag um 12 Uhr war alles eine riesige Baustelle, die Bilder zeigen es. Ich werde als Lokalreporter über den Baufortschritt berichten.

Dienstag, 27.11.2007: Es ist eng um drumherum. Alle Ladenbauer und Handwerker wollen mit ihren Fahrzeugen an die Halle ran fahren und ausladen. Es gibt eine lange Warteschlange, aber die Logistik funktioniert. Morgen gibt es wieder Bilder.

Mittwoch, 28.11.2007: 20 Uhr auf der Baustelle, der Betreiber und Händler hatten Handwerker und andere Beteiligte zu einer kleinen Veranstaltung eingeladen. Das Buffet gesponsert von den Markthändlern und Produzenten. Die Absprachen dazu waren nicht optimal, es war z.B. mehr Wurst als Brot da. Aber, in der allergrößten Not isst man Wurst auch ohne Brot.

Die Stände nehmen nun langsam Gestalt an, nicht alle sehen gut aus, einige sind heftig und laut mit Folien zugeklebt. Noch 48 Stunden bis Sonnabend um 9 Uhr, aber da ist noch Staub und Dreck in Massen und die Waren müssen dann ja auch noch rein.

Die Eröffnung wird politisch begleitet vom Wirtschaftssenator von Berlin, Herrn Harald Wolf (DIE LINKE.) und dem erfolgreichen Bahn- und Ostminister Tiefensee (SPD), obwohl Kreuzberg ja gar nicht in den neuen Ländern liegt, denn das ist ja altes Westberlin. Es gibt neue Bilder vom Mittwochabend.

Freitag, 30.11.2007: Die ersten Händler haben ihre Waren im Regal. Der Käse liegt in der Kühltheke, im Nachbarstand wird noch gebohrt. Die Schriftenkleber sind überall zugange. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist unterschiedlich schön. Sehr viel BIO. Ich bin gespannt auf die Reaktion der Kreuzberger. 3 neue Bilder sind dazu gekommen.

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