Kleinschmidtz, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, München
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- kleinschmidtz
- Adresse:
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Fraunhoferstr. 13, 80469 München
089 2608518
- Website:
- Geöffnet:
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Di–So: 18–1h
Küche geöffnet bis 23 Uhr.
- Mehr Details:
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von rj8
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Nymphenburger Str. 70, 80335 München
Italienisches Restaurant in München. Kundenzitat: "Nett und wertig eingerichteter Laden. Essen ist echt gut. Preise entsprechend etwas gehoben."
32 Beiträge zu Kleinschmidtz auf Deutsch
Wieder einmal kommen wir über die erste Seite der Speisekarte nicht hinaus… Dort steht das 4-Gänge Menue mit korrespondierender Weinempfehlung. Die meisten Gerichte davon gibt es auch à la Carte. Freundlicher Empfang, die empfohlenen Weine sind gut (wahlweise auch 0,1 bzw. 0,2 l), aber recht teuer.
Das Essen ist, wie bei jedem unserer Besuche, sehr gut. Gänseleberparfait als Gruß aus der Küche; Thunfischtartar (sehr klassisch angemacht) hat uns, als nicht unbedingt diesem Produkt zugetanen Gästen, überzeugt. Exquisit der Loup de Mer kross auf der Haut gebraten. Auf die Minute perfekt gebraten die Lammnüßchen, leider eine kleine Sahnesoße dazu statt nur Jus. Weisse und dunkle Mousse dekorativ zum Schluß. Alles sehr appetitlich angerichtet ohne unnötigen Chichi.
Die Räume schlicht, zunächst eine eher etwas rustikale Weinbar, dann ein kleiner Raum, an den sich ein grösserer “Schlauch” anschliesst. Im Sommer auch kleine Terasse.
Wir haben uns wieder sehr wohl gefühlt.
Wir waren jetzt zum dritten Mal hier essen, davon zwei mal mit Freunden. Jedes mal ein sehr gelungener Abend.
Hervorragendes Essen, kompetenter und freundlicher Service und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.
Nur schade, dass kein vegetarischer Hauptgang auf der Karte steht: Erst beim dritten Besuch stellten wir (zur Freude meiner Frau) fest, dass uns auch dieser Wunsch, auf sehr schmackhafte Weise, erfüllt würde.
Alles in allem absolut empfehlenswert.
An einem dieser trostlosen Dauerregentage, die wir zur Zeit haben, wollten wir uns etwas besonders Gutes gönnen und besuchten das Kleinschmidtz.
Das kleine, aber feine Lokal besteht aus drei Teilen:
Vorne am Eingang die Weinbar – bei uns mit weißen Tischdecken und einem Flatscreen ausgestattet.
Weiter hinten das eigentliche Restaurant – alter Steinfußboden, kleine Bistrotische, moderne Kunst an den Wänden und Blick auf den begrünten Innenhof.
Dort befindet sich auch die kleine, schnuckelige Sonnenterrasse mit Kletterrosen und anderen Blumen, ruhig und abgeschirmt vom Autolärm.
Wir beschlossen, à la carte zu essen.
Vorneweg einen traumhaften Frühlingssalat mit Spargel, Melone, Erdbeeren und einem köstlichen Ziegenfrischkäse. Die Zusammenstellung der Zutaten harmonierte exzellent (wenn man Ziegenkäse mag ;-)
Als Hauptgang habe ich mir Kalbslende mit etwas Gemüse und Kartoffelgratin ausgesucht.
Die drei Scheiben Fleisch entsprachen leider nicht meiner Vorstellung. Außen mit flachsigem Rand, innen zwar weich, aber sehr sehr fettig. Man hatte eher das Gefühl, Schweinefleisch vor sich zu haben.
Sowohl die Beilagen, als auch die Soße dagegen waren sehr fein zubereitet und abgeschmeckt.
Ich durfte auch die Entenbrust meiner Begleitung probieren: Absolut einwandfrei und überzeugend im Geschmack.
Beim Einkauf des Kalbfleischs haben sie wohl Pech gehabt. Als ich dies der – übrigens sehr netten und freundlichen – Bedienung mitteilte, bekam ich die Nachspeise aufs Haus. Eine wirklich großzügige Geste, wenn man bedenkt, dass ich erst nach Verzehr des Essens reklamiert habe.
Das Dessert – Trio von der Himbeere – hat mir als Himbeerfan natürlich geschmeckt. Optisch noch ansprechender wäre es für meinen Geschmack gewesen, wenn man die drei Himbeervariationen nicht in einem Glas, sondern auf einem großen Teller angerichtet hätte.
Die Preise für Hauptgerichte liegen zwischen 17 und 23 Euro.
Insgesamt zu teuer für das Gebotene.
soulsister Sie hatte nicht nur einen Fettrand, sondern das sehr helle, fast weiße Fleisch selber hatte eine unangenehme fettige Konsistenz.
29 Juni 2010
Überaus freundlicher Service, nicht zu hoch gestochen. Den hier viel gescholtenen Tisch an der Bar empfanden wir trotz der Nähe zum Ausgang als sehr angenehm. Man sitzt für sich und nicht im Trubel des Restaurants. Essen war wunderbar, ich denke für 50€ p.P. ist das Preis-Leistungs Verhältnis Top.
Einziger Wehmutstropfen war, dass wir erst mit der Rechnung festgestellt haben, was die Weinempfehlung kostet;)
Ich weiss nicht ob wir einen schlechten Tag erwischt : von den 4 gänge menu, nach unserer Meinung ,war leider nur ein Gang gut gemacht. Amuse Bouche war ein stück hähnchenkeule sehr liebelos auf den Teller mit einem Petersilienblatt. Egal Optik oder geschmacklich war es wie eine Eingepackte aus dem Supermarkt. Zur Vorspeise gab rote Paprika gefüllt mit Fischcreme . Es war schon fein zubereitet, aber hat zu sehr nach Fisch geschmeckt. Der Fisch gang war Steinbutt auf Selleriepüree— ein bisschen simple aber die Geschmack war ausgezeichnet .
Dann kommte Entenbrust mit Maronenpüree, Rotkohl und Linsen. Die Ente war viel zu lang gebraten-leider schon sehr Zäh! Die Linsen war gut, die Reste waren uns ein tick zu süß. Den Nachtisch war eine katastrophe. Normalleweise kann Mann beim Creme Brulee eigentlich nicht falsch machen. Es war aber kein creme sondern Schlagsahne mit Zitrone geschmack und es gab auch gar keine Karamellkruste!
Die Bedienung war professionell und freundlich. Und auf die Wein Karte gibt es viel gute ausgesuchte Weine, allerdings das Preis-Leistungsverhältnis für mich nicht alle rechtfertigen.
Wir haben insgesamt 140 EUR für zwei Personen gezahlt, völlig in Ordnung für ein schönes Abendessen mit einer Flasche Wein. Aber viel zu teuer für den Abend.
Wir hatten eine Flasche grünen Veltliner für 29 EUR bestellt und es standen anschließend 33 EUR auf der Rechnung. Auf Rückfrage wurde uns mitgeteilt, dass wir einen anderen Wein (ebenfalls einen grünen Veltliner, weshalb uns auch beim Verkosten nichts auffiel) bekommen hätten, als wir bestellten. Der kostet normalerweise im Lokal 38 EUR, weshalb wir ja einen guten “Deal” gemacht hätten. Keine Entschuldigung, ganz im Gegenteil.
Diese Erfahrung rechtfertigt für uns keinen einzigen Stern mehr. Abgesehen davon, eine Bedienung für ca. 30 Personen ist in diesem Preissegment nicht nachvollziehbar.
Nach langer Zeit haben wir es mal wieder gewagt – ein Lokal mit einem Groupon-Gutschein aufzusuchen.
Der Empfang war freundlich (nicht immer so bei Groupon-Gutscheinen…), der angebotene Platz war jedoch der schlechteste im Lokal (und es war lediglich 1 Tisch besetzt als wir kamen).
Das Essen war Top, leider hielt der Service hier nicht mit. Die Kellnerin bemühte sich redlich und war auch freundlich. Aber bei einem Lokal in dieser gehobenen Preiskategorie wünscht man sich (zumindest wir), dass die Speisen nicht nur anfangs im Menue erklärt werden, sondern auch, wenn die Speisen an den Platz gebracht werden. Schade.
Auch finden wir 45 Minuten für 4 Gänge zu schnell – um 20 Uhr kam die Erklärung. Volles Haus, zu wenig Personal, also schnell die Gäste “durchschleusen” die früher kommen. Leider wurden wir weder verabschiedet, noch brachte man uns die Garderobe.
Fazit: Essen ist das Geld wert, Getränke an der Grenze. Der Service ist jedoch in keinem Verhältnis zum Rest – weder von den Inhabern noch von der Kellnerin.
Da probieren wir lieber wieder etwas anderes.
Da uns Speisekarte und Optik des Kleinschmidtz bei Spaziergängen stets positiv aufgefallen sind, haben mein Freund und ich das Restaurant gestern Abend endlich auch zum ersten Mal besucht. Wie schade, dass es eine Enttäuschung war, was nicht grundsätzlich an schlechten Speisen oder zu hohen Preisen lag, sondern einer unangenehmen Vielzahl von Kleinigkeiten, die das Preis-Leistungsverhältnis für mich nicht mehr rechtfertigen. Schon beim Eintritt in den Barbereich, der als Durchgang in den Restaurantbereich dient, fühlten wir uns erst überhaupt nicht beachtet, dann wenig herzlich begrüßt. Uns wurde trotz Reservierung der schlechteste Platz im ganzen Restaurant zugewiesen, ein klassischer Katzentisch im Durchgangsbereich mit Blick auf den Servicebereich und Lärm aus der Küche. Das wäre an sich kein Thema gewesen, hätte man nicht den Eindruck gehabt, dass man als “schlechter” Gast eingestuft wurde – das Restaurant war nämlich bis auf zwei weitere besetzte Tische leer! Gäste die später erschienen, wurden ans Fenster oder in Ecken gesetzt, es wurde die Garderobe abgenommen und die Tageskarte am Tisch präsentiert. All dies passierte bei uns nicht, das rief nun wirklich völliges Unverständnis hervor. Man könnte wirklich auf die Idee kommen an sich selbst und seinem zurückhaltendem Auftreten zu zweifeln – es entstand der Eindruck, dass das Publikum doch mehr Ed Hardy Bling Bling als Stil ist -, da wir aber vor dem Essen auf einen Cocktail im Emiko waren und eine Gegenteilige Erfahrung gemacht hatten, lag es wohl eher an der subjektiven Beurteilung der Gastgeber und dem dortigen Stammpublikum. Alles in allem kein guter Einstieg. Die Bedienung war professionell freundlich. Wir entschieden uns für eine à la carte Bestellung. Vorspeisen: Ziegenkäse im Brickteig (9,50 EUR) und Jakobsmuscheln auf Sauerkraut (12,50 EUR), Hauptspeisen Kalbsrücken mit Risotto (23 EUR) und Ente mit Blaukraut und Kartoffelgratin (21 EUR). Die Speisen sind optisch schön angerichtet und wurden sehr schnell an den Tisch gebracht. So schnell, dass ich nicht mehr sicher bin, ob es positiv oder negativ zu bewerten ist. Innerhalb einer Stunde waren wir mit dem Essen fertig, die Teller wurden einem fast unterm Besteck entrissen… Die getroffene Weinauswahl erwies sich als Glücksgriff (Basa, Rueda Blanco, 2010, 29 EUR) und überzeugte auch durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Jakobsmuscheln (drei Stück) waren wirkich gut, auch der Zeigenkäse mit einem kleinen Blattsalat war lecker, wenn auch wenig besonders. Bei den Hauptspeisen war das Fleisch besser als die Beilagen – der Kalbsrücken war ausgezeichnet und auch die Portion war sehr reichlich. Die Soßen haben ebenfalls überzeugt – allerdings waren die Beilagen eher ernüchternd. Das Risotto war kein Risotto, sondern ein Gemüsereis, sowohl in Konsistenz als auch Reisart. Das Blaukraut bei der Ente war überwürzt und hatte eine sehr hervorschmeckende Zimtnote. Eine solide Kücheleistung, aber kein Highlight. Die Nachspeise, ein halbflüssiger Schokokuchen (8 EUR), kam dann mit einiger Verspätung an den Tisch, war aber sehr gut, wie ein Schokoladenküchlein sein muss. Wir haben insgesamt 110 EUR für zwei Personen gezahlt, völlig in Ordnung für ein schönes Abendessen mit einer Flasche Wein, zu viel für den gestrigen Abend. Wir kommen nicht wieder, sehr schade, denn ein ausgezeichneter Service hätte das durchschnittlich gute Essen ausgleichen können.
Das Essen war gut, in dieser Preisklasse finden sich aber andere Franzosen mit besserer Küche in München.
Verärgert waren wir über den schlechten Service.
So wurden wir mit den Worten “Groupon-Gutschein, oder?” begrüßt, was nicht der Fall war…
Vermutlich lag das daran, dass wir die einzigen U30-jährigen im Lokal waren.
Die Crème brûlée war 1cm hoch und hatte die Konsistenz von weicher Butter. Für 6,50€ etwas schwach….
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Das Kleinschmidtz wurde mir vor über einem Jahrzehnt als gerade 20-jähriger aus dem Familienkreis empfohlen. Ich habe dort stets exzellenten Service, sehr gute französische Küche und einen überaus dezenten und herzlichen Inhaber erlebt. Die Weine sind in der Tat nicht günstig, aber das Kleinschmidtz war für mich nie etwas für mal zwischendurch, sondern immer eine Highlight-Veranstaltung zu besonderen Anlässen. Und dann ist mir ein preislich anspruchsvoller Sancerre, der aber geschmacklich alle Erwartungen erfüllt durchaus willkommen.
Im Kleinschmidtz kommt nie Hektik auf, obwohl immer aufmerksamer Service Beifuß steht.
Unübertroffen auch die Selbstverständlichkeit mit der man im Innenhof parken darf, wenn man mit einer gehbehinderten Dame zu Gast ist. (Bei entsprechenden Kapazitäten.)
Auch bei einer Reservierung ab 19.30h ist man bis Geschäftsschluss gern gesehen und darf zur Abrundung noch einen wunderbaren Digestif an der Bar genießen. Hier wird sich noch in den Gast hineinversetzt und entsprechend gehandelt.
Ein Restaurant, dass ich bedenkenlos engen Freunden empfehle wenn sie mich nach einem Gastrotip in München fragen. Mehr Kompliment geht nicht.
Wir bestellten ein 4-Gang-Menü. Die Speisen waren sehr gut zubereitet und schmeckten delikat. Sie waren allerdings sehr übersichtlich, so dass wir uns mehr oder weniger am Brot, das ohne Aufforderung nachgereicht wurde, satt aßen. Die Preise der Weine sind überteuert. Ein trotzdem sehr angenehmer Abend mit nettem Service.
Wir waren jetzt schon das zweite Mal da, weil es uns so gut gefällt. Auf dem ersten Blick ein unscheinbares Restaurant, der Koch versteht aber sein Handwerk. Wir hatten ein Ochsenfilet mit Ratatouille, Spargel und Kartoffelgratin, alles war auf den Punkt gegart! Beim nächsten Besuch in München ein Muss!
Alle positiven Kommentare zum Kleinschmidtz kann ich nur bestätigen. Wir waren gerstern Abend da. Das Menü war ausgezeichnet, die Portionen genau richtig, der Wein hervorragend und auch sonst alles (Service, Ambiente, ...) so wie beschrieben.
Auf jeden Fall immer einen Besuch wert.
Ich war das erste Mal im Kleinschmidtz. Nicht zuletzt wegen der vielen Empfehlungen. Ich nehme es vorweg: Ich werde nicht mehr hingehen. Ich finde das Lokal überschätzt. Im Aperitif (Kir Royal für 9,50 €) schwamm ein Silberfischchen. Das Essen war gut, aber sehr überschaulich, nicht überragend. Das Publikum ist typisch für München in einem Lokal auf diesem Niveau: mein Eindruck mehr Schein als Sein ("schau' da geht einer zum Rauchen raus mit selbst gedrehten Zigaretten" -> auffälliges Hinterhersehen). Der Service o.k., aber eben nur das. Die Dame, die das Essen serviert hat, fand für den Gast nicht ein einziges Mal einen Blickkonakt. Es tut mir leid, aber eine bessere Einschätzung war für meinen Aufenthalt im Kleinschmidtz nicht möglich. Selbstverständlich handelt es sich nur um meine persönliche Einschätzung.
W.A.
Eins meiner Lieblingslokale in München.
Die Einrichtung ist dezent, hell und angenehm.
Weine wie auch Speise-Menüs sind uneingeschränkt empfehlenswert, das Preis- Leistungsverhältnis geht voll in Ordnung. Das Personal ist kompetent und sehr freundlich.
Sehr gutes Essen, top Service , ein bisschen teuer der Spass dort, aber das Geld ist gut investiert, kommen wieder!
Zitat Kleinschmistz: "Nach dem späten Meeting, dem Theater oder dem Kinobesuch noch Lust auf einen guten Tropfen?"
Ja, in der Tat, genau darauf hätten wir noch Lust gehabt, leider war das Lokal trotz Anschrift an der Tür bis 1 Uhr geöffnet bereits um 23:15 geschlossen. Was gibt es da noch zu sagen? Schade eigentlich!
Unser Besuch im Kleinschmidtz war zwiespältig. Die Küche hat uns nicht richtig überzeugt, der Service hingegen war toll.
Neben der abwechslungsreichen Tageskarte wird ein 3-5 Gang Menu angeboten (30-40 Euro). Die Gericht sind mediterrane und reichen von Fisch (Kabeljau, Seeteufel) über Fleisch (Ente, Perlhuhn, Entrecote) bis zu Innereien (Nierchen). Das Menu bestand bei unserem Besuch aus Ziegenkäse im Brickteig, Fischsuppe, Nierchen und Cremebrulee.
Der Käse war fein lag aber auf einem eher uninsperierten Salathaufen. Die Suppe war sehr intensiv. Versalzen ist sicherlich zu hart formuliert - eher überwürzt. Die Nierchen mit Kartoffelgratin und Karottenpuree waren OK - aber es fehlte das Aha-Erlebniss. Das Dessert war sehr gut.
Das Essen war in Summe OK, aber eben nicht so begeisternd, dass ich deshalb nochmal ins Kleinschmitz gehen würde.
Preise für Wein liegen bei 4 (0,1) bis zu über 8 (0,2). Für eine Flasche Wein geht es bei 21€ los.
Die Atmosphäre war sehr angenehm. Keine posenden Gäste und eine tolle Bedienung, die Ahnung von dem hat, was sie verkauft, gute Vorschläge macht und dabei nett und charmant ist. Top! Da das Essen (3 von 4 Essern) aber den wichtigeren Teil ausmacht: 3 Sterne
Ist eine kostbare Perle der Gastronomie an der Fraunhoferstrasse, die seit nun fast zwanzig Jahre alle Trends und wechselnde Vorlieben der Glockenbachviertelszene überstanden hat. Das Rezept ist einfach: durch Qualität und Stil.
Das kleine Restaurant ist rustikal eingerichtet, wie in einem französischen Provinz-Bistro: einfaches Mobiliar, schlichte Wände und holpriger Boden. Dafür ist die Atmosphäre authentisch und nicht steril: Hier fühlt man sich wohl. Auf der Karte stehen einzelne „mediterran geprägte“ Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Wer sich nicht entscheiden kann, dem es ein Menü zu empfehlen: eine gut ausgesuchte 5-Gänge Auswahl. Wem es zu viel ist, der kann das Menü um den Sorbet (4-Gänge) oder zusätzlich um die Suppe reduzieren (3-Gänge). Die Preise sind für die angebotene Qualität fast als Schnäppchen zu bezeichnen (41€ für das große Menü). Da sich das Kleinschmidtz als Weinbar rühmt, wird man hier bei einer suche nach einem zum Essen passenden Tropfen schnell fündig. Die Weinkarte ist zwar übersichtlicher als erwartet, bietet jedoch sehr gute und herkunftsunterschiedliche Weine.
Die Bedienung im Kleinschmidtz ist zuvorkommend, reserviert und professionell. Vielleicht liegt es darin, dass das gesamte Service-Personal – so weit meiner persönlichen Erfahrung - aus jungen seriösen Männern besteht und nicht aus launigen und überforderten jobbenden Damen. Auch zu stark besuchten Zeiten, kamen die Kellner nie aus der Ruhe: alle Speisen kommen genau zum richtigen Zeitpunkt und der Wein wird ebenfalls pünktlich eingeschenkt. Somit gleicht ein Aufenthalt im Kleinschmidtz Entspannung pur. Tipp: solange man das Programm des Gärtnerplatztheaters nicht auswendig kennt, sollte man beim Restaurant vorsichtshalber reservieren. Nach Theateraufführungen ist das Lokal immer stark besucht.
Nach einem anstrengenden Berufstag in Bayerns Hauptstadt war ein Abend in ruhiger und entspannter Atmosphäre der Wunsch - dieser wurde im Kleinschmidtz vollends erfüllt.
Das kleine Restaurant ist von aussen eher unscheinbar, und auf den ersten Blick würde man eher rustikalere Küche erwarten. Der Weg führt aber aus dem vorgelagerten Ladenlokal in ein sehr spartanisch aber wirklich sehr angenehmen Hinterraum mit kleinen, in Weiss eingedeckten Tischen. Man erkennt sofort, daß hier eher fein gegessen wird.
Der Service empfing uns auf sehr freundliche und offene, aber keinesfalls zugeknöpfter Weise. Sehr schnell hatten wir einen Aperetiv, die Karte und schließlich gewählt.
Das Vier-Gänge-Menü plus Amuse-Bouche für 38 EUR war nicht nur fair, sondern auch sehr gut zubereitet. Der Service rief punktgenau ab, die sehr schön angerichteten Speisen kamen aus sehr guter Qualität und in toller Zubereitung samt Dekoration auf den Tisch. Die Empfehlung des Weissweines (der stets richtig getimt nachgefüllt wurde und in perfekter Trinktemperatur war) passte perfekt auf die Speisen.
Zusammenfassend würde ich das Kleinschmidtz wirklich empfehlen, es eignet sich für kleine Runden im privaten und beruflichem Umfeld ideal, um einen Tag auf entspannte Weise und Gaumenkitzelnd ausklingen zu lassen






