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NABU Saar von Pinselohräffchen
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NABU Saar

Lebach

5 1 Beitrag

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Antoniusstraße 18, Stadtteil Niedersaubach, 66822 Lebach

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Kontakt:
06881 93619 0

www.nabu-saar.de/lv/

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1 Beitrag zum Platz "NABU Saar" auf Deutsch

Benutzerfoto: Pinselohräffchen
Pinselohr...
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5 Sterne für NABU Saar
Beitrag zu NABU Saar vom 10 September 2008
(aktualisiert am 21 September 2008 )

Der Naturschutzbund Saar hat hier im Lebacher Stadtteil Niedersaubach eines seiner zahlreichen Büros.
Hier findet man alles Wissenswerte rund um die Natur, ihre Tiere und Pflanzenarten - und wie man diese besser verstehen und schützen kann.

Auch über Themen wie Beispielsweise Kormoranbejagung im Saarland oder auch Windkraft in Deutschland kann man sich hier vor Ort oder auch auf der Internetseite
http://www.nabu-saar.de/lv/ sehr gut informieren.

Im April stieg die Mitgliederzahl des NABU Saar auf die Zahl von 13 000 Mitgliedern. Der Mitgliederbestand im Saarland hat sich in den vergangenen 8 Jahren von 10 353 Mitgliedern auf den jetzigen Stand von 13 000 erhöht. Bundesweit engagieren sich 450 000 Menschen beim NABU als aktive Umweltschützer oder Förderer für Mensch und Natur. Im NABU-Bundesvergleich liegt der NABU Saarland in seinem Verhältnis Mitglieder zur Bevölkerungszahl seit vielen Jahren sogar auf Platz 1! Von 1000 Saarländern sind inzwischen 14 Mitglied im NABU Saarland.
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Da es jetzt so langsam wieder in den Herbst geht - und der Winter unweigerlich folgt - kann man sich auch schon einmal Gedanken darüber machen, ob man den Vögeln in seiner Umgebung für die kalte Jahreszeit eine kleine Futterhilfe basteln möchte.
Auch hierzu erhält man beim NABU auf Anfrage schöne bebilderte Anleitungen.

Ein einfacher aber hübscher Plan für ein Futterhäuschen:
http://www.baumarkt.de/b_markt/service/vogelhaus.htm

Beim Bau eines Vogelfutterhauses sollte man darauf verzichten, daß Dach rot anzustreichen! Auch wenn das schön aussieht. Viele Vögel nehmen Rot als eine Alarmfarbe wahr.

Ferner ist es wichtig, auf ausreichende Hygiene zu achten und bloß artgerecht zu füttern. Nicht gefressenes Futter bleibt liegen und bildet schnell Schimmel.
Ebenso ist es sinnvoll, mehrere Futterstellen einzurichten. Dies verursacht weniger Stress beim Fressen.

Eine ebenfalls interessante - und sehr einfache - Art, eine Futterstation für Vögel zu bauen:

http://nicbastelt.com/gebaut/vogelhaus-futterhaus-mal-anders
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Ein einfaches Rezept für ein gutes und fettreiches Winterfutter:

Zwei Kilogramm ausgelassenes Rindertalg (gibt es für wenig Geld beim Metzger),
Haferflocken, ungesalzene Erdnüsse und Sonnenblumenkerne.
Das Fett schmelzen, die Erdnusskerne etwas in der Küchenmaschine kleinhacken und alles zusammen zu einer dicken Masse verrühren.
Entweder erkalten lassen und später in kleinen Brocken verfüttern, oder in entsprechende Gefäße, wie zum Beispiel Kokosnussschalen umgedreht aufgehängte Blumentöpfe oder hohle Zierkürbisse füllen.

Eine weitere gute Idee sind Äpfel. Gesammelt und an einem trockenen Ort im Freien gelagert kann man sie ruhig sich selbst überlassen. Gerade nachdem einmal Frost über sie weggegangen ist, und sie auch angefault sind, werden sie von vielen Vögeln - vor allem Amseln - sehr gerne angenommen.
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Der BUND für Umwelt (http://www.bund.net/nc/bundnet/service/oekotipps/detail/z...) meint zum Thema Winterfutter für Wildvögel:

"Beeren von Weißdorn, Holunder, Sanddorn, Feuerdorn, Eberesche und Schlehe sind besonders bei Amsel und Wacholderdrossel beliebt. Grünfink, Sperlinge und Dompfaff bevorzugen die Körner verschiedener Getreidesorten und die Samen von Gräsern, Kletten, Brennnesseln, Disteln, Ampfer und Löwenzahn. Auch Sonnenblumenkerne, Kürbissamen, Bucheckern sowie Wal- und Haselnüsse werden gerne gefressen. Blau- und Kohlmeisen ernähren sich sowohl von Beeren als auch von Körnern."

FEUERDORN

"Die Früchte sollten nicht in der Nähe von Straßen oder frisch gespritzten Feldern gesammelt werden. Bitte ernten Sie an einer Stelle nicht alles ab, da den Vögeln hier sonst die natürliche Nahrungsquelle verloren geht. Die Beeren können eingefroren oder auf einem Kachelofen oder Heizkörper über mehrere Tage getrocknet werden. Das getrocknete Vogelfutter ist fertig, wenn sich die Beeren wie zähes Leder anfühlen und sie keine feuchten Stellen mehr aufweisen. Besonders haltbar wird das selbst gemachte Vogelfutter, wenn es in einem einfachen Leinenbeutel kühl und trocken aufbewahrt wird."

"Generell gilt: Bei der Vogelfütterung sollte man maßvoll und sachgerecht vorgehen. Erst wenn die natürlichen Nahrungsquellen für Vögel knapp werden – also bei einer dauerhaft geschlossenen Schneedecke und anhaltendem Frost – sollte das Futter ausgestreut werden. Weitere Informationen dazu in der BUND-Broschüre „Vögel im Winter – wie Sie ihnen am besten helfen können“; Bezug für 2,20 Euro unter Telefon 030/27586-480 oder im Bundladen."

FEUERDORN

Kommentieren 14 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • roma49, 10 September 2008:

    da hast ja wirklich tolle fotos geschossen, bin ganz begeistert!!!

  • Pinselohräffchen, 10 September 2008:

    Vielen Dank!
    Die Vögel hab ich auf unserem Balkon abgelichtet. Die auf der Wiese, wo ich auch ein paar Futterhäuschen stehen habe, sind immer zu flott. ;-)
    Über den Sanddorn bin ich gestern bei dem herrlichen Spaziergang-Wetter gestolpert. Zum Glück hatte ich die Kamera mit..!

  • bluesofty, 10 September 2008:

    Tolle fotos!!

  • Pinselohräffchen, 10 September 2008:

    Oh ja! So einen schönen Sanddorn hätt ich in der Tat auch sehr gern auf der Wiese! :-)
    Den hier hab ich unterwegs gefunden, als ich heute nach Lebach ging. Im Vorgarten irgendwelcher Leute.
    Das Radfahren läuft noch nicht so gut wegen der Schulter, deshalb geh ich jetzt immer zu Fuß.

  • FalkdS, 10 September 2008:

    Klasse Beitrag, super zu lesen und zu Deinen Bildern muss man ja nichts mehr sagen, die sprechen für sich.

  • Pinselohräffchen, 10 September 2008:

    Und schon wieder so ein Lob!! ;-))
    Hihi… Dankeschön!

  • doritvirtuell, 10 September 2008:

    Sehr schöner Beitrag und wunderschöne Bilder, aber das ist kein Sanddorn sondern ein Feuerdorn http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerdorn
    Ich habe nämlich selber 2 riesige Sträucher davon in meinem Garten in Graz, bevor ich wegflog bekamen sie gerade diese wunderschöne Färbung und wenn ich zurückkomme sind sie von den Meisen, Amseln oder Rotkehlchen geplündert, so schnell kann ich meistens gar nicht schauen wie die leer sind…
    Mit der Winterfütterung darf man auch nicht zu spät beginnen, sonst kommen sie nicht zu deinem Häuschen sonder nur zum Nachbarn.

  • Pinselohräffchen, 10 September 2008:

    Oh Hoppla! Na sowas…
    Und ich hab extra gegoogelt wie ein Weltmeister, um Vergleichsbilder zu finden, weil ich mir mit dem Sanddorn nicht sicher war..! Und hab trotzdem daneben gelegen!
    Verflixter Mist! ;-))
    Die sehen sich aber auch sehr ähnlich. Wieder was dazu gelernt!
    Aber das Wichtigste ist, daß auch diese Feuerdorn-Beeren von Vögeln gern gefressen werden. :-D

    Das Füttern sollte man trotz allem aber erst dann machen, wenn es wirklich Frost hat. Zu frühes Füttern birgt die Gefahr, daß die Vögel es schlichtweg “verlernen” sich selbst in der Natur Futter zu suchen. Zudem wird das Vogelfutter in feuchter Witterung schnell schimmlig und setzt Keime und Pilze an.
    Wenn es wirklich ein strenger Winter ist und Futtermangel herrscht, dann kommen die Piepmätze überall hin, wo es was zu holen gibt…

    Auf meiner Wiese habe ich einmal im Winter ganze 13 verschiedene Arten gezählt, die mir nur so um die Ohren geflogen sind! Da waren sogar Buntspechte und Fasane!

    ________________________________________________

    INFOS VOM BUND NATURSCHUTZ

    Zehntausende von Tonnen Vogelfutter werden jährlich verkauft, um den Singvögeln durch den Winter zu helfen. Von dieser Tierliebe profitieren jedoch vor allem die Futterhersteller und Futteranbieter, meint der Bund Naturschutz (BN).

    Der Umweltverband rät:
    Verzichten Sie auf Futterring und Meisenball. Die Vogelarten, die den Winter bei uns verbringen, sind auf das Klima und das karge Nahrungsangebot eingestellt. Sie brauchen unser Futter nicht. Eine falsche Fütterung kann sie sogar gefährden und dazu führen, dass Krankheiten und Seuchen übertragen werden. Tödlich ausgehen kann das gutgemeinte Vogelfüttern dann, wenn Speisereste ausgestreut werden, die Salz und Gewürze enthalten.

    Wenn schon füttern, dann richtig:
    Nur bei Dauerfrost von mindestens -5 Grad und einer geschlossenen Schneedecke hat Vogelfüttern Sinn.
    In der übrigen Zeit finden die Vögel ausreichend Nahrung. Das Futter muss vor Feuchtigkeit geschützt werden, damit es nicht verdirbt, zum Beispiel in Silo-Futtergeräten. Sie verhindern auch, dass das Futter nicht mit Kot beschmutzt wird. So wird der Salmonellose-Infektion vorgebeugt, die für die Vögel tödlich ist.

    Auf jeden Fall sollte der Futterplatz so angelegt sein, dass Katzen sich nicht unbemerkt anschleichen können.
    Den Körnerfressern wie Finken, Dompfaff oder Zeisig kann man Sonnenblumenkerne, Hanf und Getreidekörner anbieten.
    Die Weichfresser, beispielsweise Meisen, Goldhähnchen oder Grünspecht, brauchen ein Gemisch aus Fett und Kleie, Haferflocken, Obst (auch bereits angefaultes), Rosinen und Wildbeeren.
    Jeder Gartenbesitzer, der sich von Rasen, Rosen und Rabatten verabschiedet und mehr auf einheimische Sträucher, Bäume und Pflanzen setzt, hilft den Singvögeln besser durch den Winter als mit Knödel und Ring.
    Der BN empfiehlt, die Stauden und Sträucher im Herbst stehen zu lassen, anstatt alles “ordentlich” abzuschneiden. Denn in den hohlen Stängeln überwintern Spinnen und Insekten - Winterfutter für Rotkehlchen und Zaunkönig. Die Samenstände dienen den Körnerfressern wie Finken, Ammern und Zeisig als Nahrung. Einheimische Sträucher wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Heckenrose bieten mit ihren Beeren ebenfalls jede Menge Futter - ganz ohne Futterhäuschen und Meisenknödel.

  • Jürgencgn, 10 September 2008:

    wie immer von dir - klasse Fotos !!

  • Pinselohräffchen, 10 September 2008:

    Vielen Dank!!!

  • Tourist, 11 September 2008:

    Tolle Informationen, hätte ich die mal früher gehabt. Mir ist zwar aufgefallen, dass die Vögel sich von meinem Feuerdorn angezogen fühlen, aber auf die Idee mit selbstgemachtem Winterfutter bin ich nicht gekommen.

  • Pinselohräffchen, 11 September 2008:

    Na ja… Mann kann eben nicht alles wissen… ;-)

    Und der kommende Winter lässt ja noch genügend Zeit, in dieser Richtung was vorzubereiten.
    Erstens kostet es weniger als Fertigprodukte, zweitens ist nur das drin, was man selbst reintut - und kein minderwertiger Kram vom letzten Jahr… Und drittens hat man Bewegung an der frischen Luft und es macht einfach Spaß..! ;-)

  • ube, 11 September 2008:

    Zunächst das Kompliment nochmal auf diesem Wege: Toll, hilfreich und liebevoll!

  • Pinselohräffchen, 12 September 2008:

    Ich danke dir vielmals! :-)

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