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User_star_grey 236
Benutzerfoto: Flaco

Flaco

Kompliment Flaco (16.06.2008) 5

Wer in diesem kolossalen Gebäude einige Wochen verbringen würde, käme als autodidaktisch ausgebildeter Biologe wieder heraus. Man kann sich die Vielfalt an Exponaten einfach nicht vorstellen. Man bringe jedenfalls viel Zeit und Kraft mit, um die über 4 Stockwerke zu jeweils mehr als 100 m Breite gezeigte Menschen- u. Tierwelt - beginnend bei den Dinosauriern - auch nur annähernd zu bestaunen. Alles, was lebte und lebt, von der Amöbe bis Tyrannosaurus Rex, ist in wissenschaftlich kommentierter und aufbereiteter Form in einem historischen Ambiente zu sehen, einfach phantastisch. Es darf photographiert werden!

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Kompliment cindarella2305 (24.03.2008) 4

Finde das Nat.Hist.Museum sehr antiquiert. Natürlich sind überdurchschnittlich viele Objekte ausgestellt, allerdings sind sehr, sehr, sehr viele davon wahrscheinlich älter als das Gebäude. Besonders die in Formaldehyd eingelegten Tiere haben ihre Farbe schon gänzlich verloren und wirken so farblos etwas “spooky”. Die Sonderausstellungen sind dafür traumhaft in Szene gesetzt. Allerdings finde ich, dass die (noch nicht ausgestorbenen) Exponate durch “frische” ruhig mal ersetzt werden könnten.

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Qype Insider 470
Benutzerfoto: Vicajamee

Vicajamee

Kompliment Vicajamee (15.11.2007) 5

Ich kann mich der Meinung von Rchensa nur anschliessen. Auch ich durfte schon durch dieses Naturhistorische Museum in Wien am Burgring wandern. Anders kann man einen Gang durch dieses Riesengebäude nicht nennen.
Allerdings hatten wir Kinder dabei, die solche Dinge ja nochmal mit ganz anderen Augen bestaunen und isch an Dingen erfreuen, die man selber gar nicht so sieht!
Wo anfangs noch alles mit einem großen Interesse bewundert, bestaunt und angeschaut wird, ist nach ca. 2-3 Stunden die Aufnahmefähigkeit des Gehirns doch sehr eingeschränkt. Es gibt soooooooo viele Dinge zu sehen, das man durchaus Tage dort verbringen könnte, bzw. immer wieder und wieder dort hin geht.
Auch eine Pause im Museumscafe trägt nicht wirklich dazu bei, nach einem Kaffeetschi, wieder motiviert weiter zu schlendern!
So das man nach ca. 4 Stunden sagen muss.....Kinners, Feierabend, ab nach Hause, wir kommen wieder!
Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, was mich am meisten beeidruckt hat-.........äähhmm.............*nachdenk*überleg*.......... glaube, so spontan.........es war die Stellersche Seekuh. Ein Riesenviech und ich habe sehr lange davor gestanden und geguckt und geschaut und musste arg schmunzeln.......weil.........meine Freundin Carmen mit Nachnamen *Steller* heißt. :-)

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Qype Advanced Insider 14K
Benutzerfoto: Richensa

Richensa

Kompliment Richensa (11.11.2007) 5

Wer in dieses Museum gehen möchte, braucht drei Dinge:
Zeit, bequemes Schuhwerk und einen großen visuellen Speicher, der bereit ist, diese vielen Eindrücke aufzunehmen.

Ich konnte letzte Woche nur mit bequemen Schuhen und einem akzeptablen Speicher aufwarten. Genug Zeit hatte ich noch nie für dieses wunderbare Museum.
Wer in diesem Museum allerneueste museumpädagogische Tricks erwartet, dürfte vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht werden, denn das Naturhistorische Museum in Wien ist bereits als Gebäude ein Exponat. Und zwar eines, welches selber schon in eine Vitrine platziert werden müsste. Hier wurde zusammen mit dem Kunsthistorischen Museum nebenan als Museumsbau konzipiert, es ist also kein umgewidmetes Gebäude, für welches keine andere Nutzung gefunden werden konnte.
Nachdem die mächtigen Türen hinter mir zugefallen waren, der Mantel abgegeben und die Karte von einem freundlichen Museumwärter (ja, hier passt das Wort!) abgerissen worden war, machte ich mich auf den Rundgang.
Zunächst begrüßt den Besucher der ausgestopfte Löwe im Entrée, der wahrscheinlich genauso oft wie der Schiefe Turm in Pisa fotografiert wird. Ja, ich hab's auch getan!
Unser erster Besuch ging in die Paläontologische Abteilung zu den Dinosauriern. An sich ist diese erdgeschichtliche Epoche nicht die, in der ich mich wirklich zuhause fühle, aber dieses Gefühl von "Jurassic Parc" mit den riesigen Exponaten der Urzeitler ist schon beeindruckend. Manches in der Abteilung ist recht textlastig, an den Exponaten habe ich manchmal doch eine Erklärung vermisst. Dieses Miteinander von historistischem Museumsambiente mit den altertümlichen Holzvitrinen und den gigantischen Sauriern ist einfach ein besonderes Erlebnis.
In der archäologischen Abteilung fühle ich mich dann wieder vertrauter. Auch hier sind die prachtvoll ausgemalten Säle dicht an dicht mit den Holzvitrinen bestückt, in denen sich die Exponate regelrecht drängen. Aber auch hier würde ich mir eine bessere, sprich eine detailliertere Beschriftung wünschen, die nicht nur den Laien als Besucher an die Hand nimmt, sondern auch dem Fachbesucher genauere Informationen über Fundorte und -umstände gibt. Sehr spannend ist der k.u.k. geprägte Blick auf den Balkan, der Mitteleuropa manchmal vollends in's Hintertreffen geraten lässt.
Die Epochen der Stein-, Bronze- und Eisenzeiten sind reichhaltig, zumeist mit namengebenden Fundorten vertreten. Für mich immer wieder schön sind die Funde aus dem Gräberfeld von Hallstatt, welches seinen Reichtum der Grabausstattungen direkt dem Salzbergwerk und dem damit verbundenen Salzhandel verdankt. Dieser Fundort war Mittelpunkt manches Referates, welches ich während meines Studium halten musste oder gehört habe. Und dann steht man fast mittendrin, toll!
Mein visueller (Gehirn-)Speicher drohte oftmals überzulaufen, daher kann man diese Vielfalt beim ersten Besuch kaum erfassen.

Mein absolutes Highlight ist die Venus von Willendorf, jenes kaum 10 cm hohe Frauenfigürchen aus Kalkstein mit ihren imposanten fraulichen Ausmaßen. Es wird in einem kleinen, stark abgedunkelten Kabinett präsentiert, in einer Vitrine effektvoll ausgeleuchtet. Die Welt bleibt im wahrsten Sinne des Wortes draußen, wenn man das Glück hat, ihr alleine gegenüber zu stehen und dieses einzigartige Kunstwerk aus der frühen Menschheitsgeschichte auf sich wirken lassen zu können.

Für die Mineralogie hatten wir dann zum Schluss nur noch wenig Zeit, das muss bis zum nächsten Wienbesuch warten.
Man merkt, dass das Museum arbeitet: auch wenn es bereits in den Grundzügen mehr als 250 Jahre alt ist, werden in den letzten Jahren ganze Abschnitte überarbeitet und modernen Sehgewohnheiten und Ansprüchen angepasst. Es dauert halt nur, damit muss man sich abfinden.
Dennoch freue mich schon sehr auf meinen nächsten Museumsbesuch im Naturhistorischen...

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Qype Advanced Insider 1938
Benutzerfoto: Sagi

Sagi

Kompliment Sagi (12.12.2006) 5

Wie ich gerade auf der Webseite lese, betreut das naturhistorische Museum in Wien 20 Millionen (!) Objekte. Wahnsinn!

Ein Wahnsinn sind auch die Dimensionen des Museums. Ein riesiger Bau mit etlichen Stockwerken und vielen, vielen verschiedenen Themengebieten. Wir waren etwas länger als einen halben Tag drin, sind auch alles abgegangen.

Das was wir gesehen habe, war sehr interessant, teilweise wunderbar multimedial aufbereitet. Wir konnten durch Zufall auch einem Vortrag über kleinste Lebewesen für Kinden lauschen... sehr gut gemacht. Alle waren begeistert.

Mich haben besonders die Menge und Vielfalt der ausgestellten noch existierende und historischen Tierarten beeindruckt.

Ich habe als Student gerade mal 3,50 bezahlt. Wenn ich wieder mal in Wien bin und Zeit habe, dann gehe ich auf jeden Fall nochmal rein.

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