danke für den tipp +++ nun gehe ich schon seit jahren täglich daran vorbei, aber irgendetwas hat mich immer davon abgehalten, dort einzukehren +++ sollte ich vielleicht mal nachholen
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Limbourg
Neustadt-Nord, Köln
28 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Limburger Str. 35, 50672 Köln
- Kontakt:
-
0221 2508880
- Geöffnet:
-
Mo - So: 19:00 - 0:30
Küche bis 22:30
| Nutzer-Infos |
|
Deutz-Mülheimer Str. 22, 50679 Köln
In dem schönen Stadtteil Junkersdorf gelegen, ist unser Hotel ein guter Anlaufpunkt für Unternehmungen in Köln. Die gute Verkehrsanbindung macht das Dorint Hotel Köln-Junkersdorf nicht nur für Besucher von Veranstaltungen in der Fußballarena interessant.
27 Beiträge zum Platz "Limbourg" auf Deutsch
Der Abend war eine völlige Enttäuschung ! Die sogenannte "Belletage" im ersten Stock ist akustisch eine Katastrophe. Man kann jedes Gespräch der Nachbarn detailliert verstehen. Die Begrüßung des Kellners war zwar sehr herzlich, seine Ergänzung zur Begrüßung "wenn Sie mal müssen, die Toilette finden Sie dort links" war mir jedoch etwas zu vertraulich, vor allem auch, weil er sehr laut sprach.
Der Aperitif (wir wählten einen Cremant) war zu warm und auch von minderer Qualität. Die Weinempfehlung "Rieling vom Robert Weil" war nicht überzeugend, da die anderen beiden Weißweine inhaltlich vom Kellner "runtergeputzt" wurden. So hatte man das Gefühl, die bestmögliche unter schlechten Alternativen wählen zu müssen.
Zum Essen:
Vom Grundsatz her finde ich die Idee, eine kleine Speiskarte anzubieten und sich somit auf wenige Gerichte zu konzentrieren, sehr gut. Dann müssen die aber auch sitzen ! Die Vorspeisenangebote waren inhaltlich schwierig, so reduzierten wir uns auf die Hauptspeisen.
Zuerst bekamen wir das falsche Essen (wie auch der Nachbartisch). Hierzu entschuldigte man sich wortreich und brachte dann nach einigen Minuten die nächsten Teller - wieder falsch. Mein Gericht wollte man dann schon einmal da lassen. Nachdem wir anmerkten, dass wir durchaus zusammen essen möchten, nahm man es wieder mit. Zum Glück - die nächste Lieferung dauerte dann noch einmal 20 Minuten. Mein Lachs kam aus der Tiefkühltruhe und war innen roh. Völlig geschmacksneutral, das muss man beim Lachs erst einmal schaffen. Der Mohnmantel rettete hier auch nichts. Etwas Kartoffelsalat dazu - das war's. Die Mailpoularde war besser, wenn auch "furztrocken", die Beilage Kartoffelaalstampf jedoch gelungen.
Als Entschuldigung für den misslungenen Abend bot man uns dann einen Kaffee an, den wir dankend annahmen und bestellten jeder einen Espresso Machiato. Der kam dann kalt und ohne Machiato. Auch der Kellner kam danach nicht wieder .....
Zum Schluss gab es dann wortreiche Entschuldigungen, die auch nett und ernst gemeint waren. Man merkte dem Personal an, dass dies kein Abend wie jeder andere gewesen war und das die Leistungen sicher sonst besser sind. Es gab noch einen Obstler auf's Haus und da verzeiht man dann auch Vieles und nimmt es mit Humor. Trotzdem werden wir nicht wiederkommen - dafür war die Gesamtperformance einfach zu schlecht.
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Nun waren wir schon zum viertenmal hier essen.
Zu unserem 3. Besuch hatte ich noch gar nichts weiter geschrieben.
Nur so viel…damals nahmen wir das Menü mit Weinbegleitung was auf jeden Fall eine gute Entscheidung war. Der Wein paßte jedesmal sehr gut zum Essen. Wir, die doch recht selten Wein trinken, waren begeistert.
Auch wenn es zum Ende hin sehr lustig wurde. ;-)
Nun zu unserem 4. Besuch am Freitagabend. Ich hatte auf der Webseite entdeckt das es aktuell Gänsekeule als Hauptgang gibt. Nachdem wir bereits bei einem französischen und deutschen Restaurant die letzten Wochen entsprechendes gegessen hatten, wollten wir einfach wissen wie das Limbourg so ein Gericht zubereitet.
Als Vorspeise wählte ich Gorgonzola-Brokkoli-Lasagne mit Birnen-WalNuß-Pesto. Das war schonmal ein guter Start in ein schönes Dinner.
Der Gorgonzola war angenehm mild und das Pesto paßte hervorragend dazu.
Der Hauptgang war dann Gänsekeule mit Quittenrotkohl und Semmelklößen.
Die Gänsekeule war perfekt zubereitet. Das Fleisch war saftig und löste sich ganz einfach vom Knochen.
Dar Rotkohl war ebenfalls ganz nach meinem Geschmack. Der Kloß hätte etwas mehr Gewürz(z.B. Muskat) vertragen.
Zum Hauptgang wählten wir einen Rotwein, der wiedermal sehr gut war.
Das Dessert, Printenmousse und Glühweingelee war schon optisch ein Genuss. Es konnte mich aber auch geschmacklich sehr überzeugen.
Die 3 Gänge kosten im Limbourg 32,50 Euro und ich kann dieses Restaurant nur empfehlen!!
2. Besuch 19 März 2012:
Auch bei unserem 2. Besuch gestern Abend wurden wir nicht enttäuscht. Gegen 20 Uhr war es noch ziemlich leer und so konnten wir einen Tisch direkt vorn am Fenster wählen.
Wir entschieden uns für ein 3-Gänge-Menü.
- Rote Beete Suppe mit Geflügelroulade
- Saltimbocca vom Kaninchen, violettes Kartoffelpüree und Zuchinitörtchen
- Orangenmousse mit süßem Minzpesto
Der Kellner war freundlich und aufmerksam.
Die einzelnen Gänge kamen zeitlich gut abgestimmt, waren optisch und geschmacklich ebenfalls gut.
Die Suppe war gut gewürzt und bot eine angenomme Note von Roter Beete.
Der Hauptgang war ebenfalls gut, das violette Kartoffelpüree hatte einen erdigen Geschmack der aber nicht ungenehm war. Dies ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber bei violetten Kartoffel durchaus normal.
Der Nachtisch schmeckte mir ebenfalls gut, wobei ich das Minzpesto als zu dominant empfand.
Das 3. Gänge-Menü kostet jetzt 32,50 Euro und somit 3 Euro mehr als letztes Jahr, was ich für die gebotene Qualität aber immer noch als wirklich angemessen ansehe.
1. Besuch Februar 2011:
Das Limbourg – klein aber fein. Genau mit diesen Worten könnte man dieses schöne Restaurant in der Nähe des Friesenplatz beschreiben.
Wie chaos69 in seinem Beitrag erwähnt bietet die Speisekarte zwar nur ein begrenzte Auswahl, diese ändert sich aber regelmäßig. Wahrscheinlich wöchentlich, zumindestens ist jetzt, eine Woche nach unserem Besuch schon wieder eine komplett neue Speisekarte verfügbar.
Ich hatte mich für Gänseleber mit Salat und Kartoffeldressing als Vorspeise entschieden.
Der Hauptgang war Ente mit Reis und Kürbiszigarre(auf dem Foto leider nicht erkennbar).
Eine Kürbiszigarre ist ein feines Stück Kürbis im Teigmantel gebacken.
Als Nachtisch wählte ich die Creme Caramel.
Alle 3 Gänge überzeugten durch sehr gute Zubereitung und Geschmackserlebnisse.
Der Service war entsprechend dem gehobenen Ambiente professionell und zurückhaltend.
Ich wählte einen Spätburgunder, Cabernet zu meinem Essen.
Das Glas(0,15l) zu 4,80 Euro.
Das Essen kostete als Menü 29,50 Euro.
Bei dem gebotenen Niveau der Küche und des Services ist das ein sehr moderater Preis.
Es war ein toller Abend und ich kann nur jedem Empfehlen das Limbourg zu besuchen.
Eine Tischreservierung ist aber wirklich notwendig.
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leffi4, 12 Februar 2011:
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Robert, 13 Februar 2011:
Ja, es ist wirklich sehr empfehlenswert
das Ambiente hat mir sehr gefallen und die Bedienung war aufmerksam und freundlich.
Lamm mit Käuterkruste war mein favorit, zu den Gängen hatte ich die Weinbegleitung, auch sehr empfehlenswert!
Ein kleines Manko, an meinem Platz nah am geschlossenem Fenster/Glasstür hat es doch sehr gezogen.
Gerne besuche ich euch wieder!
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Wir waren an einem normalen Dienstagabend in diesem Restaurant.
Der Laden war zwar voll aber toll war es wirklich nicht...
Wir wurden von einem älteren Mann empfangen der zuvor wahrscheinlich einen
Stock verschluckt haben muss. Er machte den Eindruck als wäre er der Chef,
leider war er nicht nur unfreundlich sondern auch sehr witzlos und verdammt arrogant.
Er verhielt sich, als ob es etwas Besseres wäre und er es nicht nötig hätte uns
zu bedienen. Nicht nur das den ganzen Abend über der Service sehr langsam war
und ständig Wein und Wasser leer war, nein das Essen hat darüber hinaus auch
nicht wirklich gut geschmeckt, eigentlich ziemlich langweilig uns alltäglich.
Ich muss dazu sagen wir sind sehr erfahren was Top Gastronomie angeht, aber so
einen Mist habe ich selten gegessen.
Fazit: langsamer arroganter und unaufmerksamer Service und schlechtes Essen bei
viel zu kleiner Speisekarte.
NICHT EMPFEHLENSWERT!
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Robert, 4 Oktober 2012:
Was genau haben Sie denn gegessen? Warum ist eine kleine Speisekarte schlecht?
Allerdings hat die Qualität der Speisen sehr stark nachgelassen: Wir hatten gestern Abend die Spaghetti mit Gambas im Spinatmantel, anschließend die Hühnchenbrust in Parmaschinken bzw. den Lachs und als Nachtisch das Mousse bzw. die Käseplatte. Außer uns war nur ein weiterer Gast anwesend, daher gehe ich davon aus, dass es nicht am Stress gelegen haben kann, dass der Geschmack des Essens unterdurchschnittlich war.
Die Spaghetti waren fad und es waren kaum Gambas darin, der Lachs schmeckte nicht mehr ganz frisch und das Hühnchen war einfach nur furztrocken. Das Mousse war in Ordnung, wenn auch kein Highlight und die Käseplatte lieblos mit gerade mal 5 kleinen Träubchen dazu... Wir waren wirklich enttäuscht!
Einzig Wein & Service waren wie immer klasse. Aber da nunmal das Essen im Vordergrund steht, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.
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Wir kommen in Kürze gerne wieder!
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Besonders gefällt mir die immer wieder wechselnde überschaubare Menükarte, der sehr freundliche Service und das ausgeprochen gute Essen. Zudem lässt die gute Weinkarte auch keine Wünsche offen.
Ich kann das Restaurant Limbourg nur empfehlen!
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Wir waren zu siebt, und würden wohl alle nicht mehr hingehen
Ambiente und Lage sehr nett
Speisen uninspiriert, keine Raffinesse, wenig Würze
Vorspeisen:
Vorspeisensalat quasi ohne Dressing, Salz und Pfeffer war trotz 2maligen Nachfragens nicht zu bekommen, auf brotteller serviert, daher unmöglich zu essen
Spinatlasagne kalt
Jakobsmuschel kalt
Hauptspeisen:
Forelle im Ganzen teilweise roh
Kaninchen Saltimboccanmit Ei gefüllt? und kalt
Entenbrust schön rosa, aber kalt, ebenso das Kartoffelgratin
Das alkoholfreie Bier wurde vom Service angepriesen, war aber leider nach der ersten Flasche ausverkauft
Wir hatten jeweils eine Flasche weiß und rot
Nachdem Weißwein wollte ein Gast, auch den Rotwein und bekam zur Antwort “der steht doch da!” mit einem Hinweis auf die Flasche, bei der weiteren Frage nach einem Rotweinglas hat der Kellner die Augen verdreht
Der Service war einfach unterirdisch, gelangweilt, uncharmant und vollkommen unaufmerksam
Einzig die Preise sind günstig, aber was hilft das, wenn es nicht schmeckt!
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29 Beiträge
Die Speisen waren lecker, von guter Qualität, kreativ und gut portinoniert.
Das Ambiente sehr ansprechend.
Ich hatte den offenen Riesling, aus dem Hause Weil, der fein schmeckte.
Der Käse zum Dessert hätte etwas ausgefallener sein können.
Die Bedienung war freundlich, aber hätte evtl etwas aufmerksamer sein können. War aber auch vorweihnachlich gut besucht, da will ich nicht meckern!
Kann man für “schön” gerne nochmal hingehen!
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446 Beiträge
Weihnachtsfeier im Limbourg:
- Menü:
RoteBeeteCarpachio mit in Honig mariniertem ZiegenKäse
- Rote Beete relativ geschmacklos angemacht, Ziegenkäse von der Rolle, okay
KalbsRücken mit SenfKruste SchwarzWurzelPüree und ZuckerSchoten
- Fleisch extrem durchzogen, nicht gut
PrintenMousse zu GlühWeinGelee
- Printenmousse sehr mächtig und viel, aber sehr lecker; Glühweingelee nicht mein Geschmack
- Speisen schön angerichtet
- Weißwein okay
- Kollegen hatten bspw. lauwarme, zerkochte Spaghetti zur Vorspeise; d.h. die Speisen haben nicht nur mir nicht geschmeckt
- Service freundlich, aber etwas “tolpatschig” und teilweise unaufmerksam
- Gedeck schön, separater Raum gemütlich und festliches Flair
- Preise gehoben
Da nur die Nachspeise gut war, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben (v.a. für Ambiente)
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hier unsere Bewertung zum tour de menu 2011:
(1) Paprika-Terrine an Blattsalaten zu Streifen vom Lammrücken
→ Kaltgericht; Paprika-Terrine interessant, Lammrücken medium, aber das Lamm konnte man nicht so recht heraus schmecken. Es fehlte Gewürz.
(2) Surf & Turf von der Ente mit Garnelen, Mangold und Spaghetti
→ Spaghetti lauwarm, Garnelen und Fleisch OK – es fehlt aber der richtige Pfiff; es ist geschmacklich sehr mau.
(3) ein Überraschungs-Erdbeer-Sorbet → lecker
(4) Perlhuhnbrust gefüllt mit Steinpilzen an Kartoffel-Apfel-Gratin
→ Steinpilzfüllung weder per Sicht (Steinpiltmus) noch geschmacklich zu identifizieren. Perlhuhnbrust in Ordnung, das Gratin war nicht richtig durch. Es fehlte jedwede Sauce, die man zur Auflockerung der von Natur aus trockenen Perlhuhnbrust (es war übrigens ein Stück Brust und ein Schenkelstück) hätte verwenden können – oder Preiselbeeren.
Wir mussten gut eine halbe Stunde auf den Gang warten.
(5) Champagner-Mousse in Schokoladen-Canneloni zu karamellisierter Birne
→ die Birne war nicht karamellisiert – sie war eingeschweißt; karamellisiert ist anders.Die Schoko-Canneloni war lecker.
Die Lokalität ist ganz auf Wein ausgerichtet; das schlägt sich auch in den Preisen nieder – sowohl für den Wein, als auch für das einzige angebotene Kölsch >> EUR 3,40 für 0,33l. Weizen ist nicht im Angebot.
Preis für das Menu: € 32,50
Leider nur 2 Punkte, da hilft auch der nette Service nicht. Es fehlte geschmacklich einiges. Keine Wiederholungsgefahr gegeben.
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19 Beiträge
Bei seinem guten Preis-Leistings-Verhältnis und der angenehmen Atmosphäre eigentlich eine Empfehlung wert, leider bewegen sich Qualität und Service seit längerem langsam aber stetig nach unten. Mittlerweile ist die Stufe "routinierte Lieblosigkeit auf vertretbarem Niveau" erreicht, was wirklich schade ist! Für uns mittlerweile keine Empfehlung mehr wert.
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
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Die Einordnung in der Katekorie Gourmet Restaurant finde ich nich unbedingt passend, aber man kann hier immer gut, güstig und in Schöner Atmosphäre essen.
Die gerichte Schmecken alle sehr gut, wobei es an gewisser Handwerklicher rafinesse fehlt. Ich vermisse hier fein angerichtete gerichte und gute hausgemachte Bratensaucen, allerdings ist dies nicht so schlimm da das Resultat trotzdem sehr gut schmeckt. Und bei den super günstigen Preisen ist es jederzeit Empfehlenswert.
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…eins dieser Restaurants, die für mich mystisch waren – „müst isch mal hingehen“. Nach dem lesen der übrigen Kommentare hier anscheinend ein gehäuftes Phänomen... Keine Lust zu kochen, überhaupt genervt-angestrengt von einem Tag und die richtige Erinnerung zum richtigen Zeitpunkt führten mich dann endlich einmal her. Um es kurz zu machen: Ich habe mich geärgert, dass ich nicht schon früher auf die Idee kam. Dieses Restaurant überzeugt.
Zugegebenermaßen hat heute jede Pommesbude eine „Philosophie“ und alles und jeder ein „Konzept“. Deswegen nehme ich es nicht übel, wenn auch das „Limbourg“ mit einem Konzept aufwartet – hier stimmt es allerdings und wird gut, einfach, aber stimmig, umgesetzt: Es gibt keine große Karte, sondern wöchentlich wechselnd drei Vorspeisen, drei Hauptgerichte und drei Nachspeisen, die wahlweise als Dreigangmenü oder auch nur einzeln bestellt werden können. Die Vorspeisen liegen bei bis zu 10 Euro, die Hauptspeisen um die 16 Euro, die Desserts portemonnaiefreundlich bei rund 6 Euro. Das Menü, individuell aus den jeweiligen Gängen zusammengestellt, macht 29 Euro aus. Das ist fair kalkuliert. Ebenso die Weinkarte. Diese bietet eine nicht besonders große aber ausgesuchte Auswahl an, die offenen Weine sind etwas in der Anzahl reduziert, aber haben ein gutes Preis-/ Leistungsverhältnis. Überhaupt macht das „Limbourg“ den Eindruck, als ob sich hier jemand Gedanken gemacht hat zum Thema: „Wie biete ich gute, nicht zu komplizierte Speisen im hübschen Ambiente an und das alles zu einem fairen Preis.“ Und das findet man in der Gastronomie (geflügeltes Wort: „am meisten verdienste mit den Getränken – beim Essen bleibt nix hängen“) selten.
Die Speisen. Ich bestellte ein Dreigangmenü. Die genauen Bezeichnungen der Gänge weiß ich nicht mehr, insofern bitte Nachsicht. Als Vorspeise wählte ich Jakobsmuscheln auf einem Kartoffelsalat. Der Salat war auf Essig-Öl-Basis und schmeckte vorzüglich. Einzig die Kartoffeln hätten ein wenig kleiner geschnitten werden können. Die Jakobsmuscheln waren genau richtig zubereitet und mit vier Muscheln durchaus reichlich.
Als Hauptgang nahm ich eine grätenlose Forelle mit Steinpilzrisotto. Die Forelle war auf der Haut gebraten, mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch. Alles genau richtig. Eine kleine Überraschung war die ganze Knoblauchzehe, die mir erst im Mund auffiel – kleiner Tischunfall mit freudigen Gedanken an den folgenden Sitzungstag… Aber das tat der Forelle keinen Abbruch. Das Risotto war bissfest, das Steinpilzaroma angenehm und harmonierte überraschend gut mit dem Fisch.
Das Dessert war der einzige kleine Schwachpunkt: Es gab Schokoladenkuchen aus weißer und schwarzer Schokolade mit Pralineneis. Der Kuchen war á la americaine – also wenig luftig sondern dicht gepackt, beinahe einer Schokoladentafel ähnlich. Ein wenig zu dicht gepackt, für meinen Geschmack, und so klebte der Kuchen etwas am Gaumen. Das Pralineneis war schmelzig, schmeckte aber ein wenig zu sehr nach Nüssen. Insgesamt war das Dessert gut, die Gänge davor aber deutlich besser.
Den Abend über wurde ich freundlich, aufmerksam aber unaufdringlich bedient. Ich fühlte mich wohl, wozu auch das schöne Ambiente in dem historischen, denkmalgeschützten „Dreifensterhaus“ beitrug: Nicht zu enge Bestuhlung, dezentes, nicht zu modernes, Design, Backstein. Wirklich überrascht war ich, als ich einen Blick in die Küche werfen konnte. Auf so kleinem Raum wird so gutes zubereitet? Chapeau!
Eine kleine Einschränkung muss ich allerdings machen: Das „Limbourg“ rangiert hier unter „Gourmet“-Restaurant. Diese Einordnung ist nicht direkt falsch, aber auch nicht ganz richtig, wenn man sich andere Restaurants in der Kategorie „Gourmet“ ansieht. Die Küche des „Limbourg“ würde ich als herausragende und ambitionierte, mediterrane „Landhausküche“ bezeichnen: authentische Zutaten, handwerklich sehr ordentliche, nicht auf Effekte bedachte, Zubereitung, preiswert aber nicht billig. Man sollte jetzt nicht direkt hochtrabende „Gourmet“-Ansprüche, Michelin-Stern-Verdächtigungen oder Gault-Millau-Mützchen-Standard erwarten – ich denke auch nicht, dass das hier der Anspruch ist.
Dieses Restaurant ist einfach einfach aber gut, bietet für den richtigen Preis die richtige Leistung und ist eine „Allzweckwaffe“. Egal ob man hier hingeht, um sich von einem stressigen Tag zu erholen, seinen Freund, Freundin, Ehepartner und/oder Liebhaber(in) auszuführen oder um einen besonderen Anlass zu feiern: Hier kann man nichts falsch machen. Von mir insgesamt gesehen 4 Sterne.
Noch etwas praktisches zum Schluss: Wer sich schon immer mal fragte, was denn eigentlich „Dreifensterhäuser“ sind, hier der Link zum (nicht zitierfesten) Wissensspender http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifensterhaus. Das Haus Limburger Str. 35 ist ein besonders schönes Beispiel.
Achso: Entgegen der generellen Qype-Infos zum Restaurant weiter oben, werden hier keine Kreditkarten akzeptiert – nur EC. Und parken sollte man am besten direkt im Parkhaus in der „Maastrichter Strasse“ und die ca. 700 Meter zu Fuß gehen. Die Parkplätze auf der Strasse sind nämlich, in guter Kölner Tradition, sowieso nicht frei oder entweder teuer oder sehr teuer (nach durchaus üblichem schnellen Abschleppen).
Also: „Limbourg“ in Köln. Besuchen!
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Sehr schönes Ambiente: Das "Limbourg" liegt in einem denkmalgeschützten alten Stadthaus mit freigelegter Backsteinwand und winzigem Innenhof (6 Plätze). Die Einrichtung ist behutsam darauf abgestimmt, man sitzt auf roten Polstern an einem festlich gedeckten Tisch und lässt sich von kristallenen Kronleuchtern bescheinen. Die Bedienung war sehr freundlich, aufmerksam und doch zurückhaltend.
Die Speisekarte enthält jeweils drei Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Meine Wahl war einfach, denn da ich kein Fleisch esse, blieb von den ersten beiden Gängen jeweils nur der Fisch übrig: Die Bandnudeln mit Avocado und Miesmuscheln als Vorspeise waren ein guter erster Schritt. Die Dorade mit Artischocke und Kartoffeln glänzte vor allem durch eine exzellente Soße, die die exakt richtige Dosierung von etwas Senf (glaube ich) zur cremigen Konsistenz hatte. Dafür habe ich die Artischocke schon zarter erlebt. Als Dessert kam eine leckere Creme Caramel, ein gutes, festes Stück ohne Beigaben.
Insgesamt erstaunt der Preis: Ein 3-Gänge-Menü ist hier schon für 30 Euro zu haben. Bei ähnlichem Ambiente und Qualität des Essens zahlt man in Köln typischerweise 50 Euro. Die Portionen sind für durchschnittliche Mägen ausreichend.
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61 Beiträge
Ausgezeichnetes Menü. Sehr kleines, feines Restaurant! Einfach sympathisch.
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