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1 Beitrag zum Platz "maison aux esclaves" auf Deutsch
39 Beiträge
Wer in Dakar ist muss auf die Ille de Gorée
Die kleine Insel vor Dakar ist mit einer Fähre in 20 Minuten zu erreichen und beherbergt auch das sog. "Maison aux Esclaves", ein bedrückendes Haus, in dem vor ihrem Abtransport in die "neue Welt" westafrikanische Sklaven vorsortiert wurden.
Die Größe der Räume und auch der Geruch der Vergangenheit lösen ein beklemmendes Gefühl aus, welches aber ein wichtiger Teil der afrikanischen und vorallem der europaischen Geschichte ist.
An diesem Ort spürt man die tiefe Kluft, die Basis für Rassentrennung auf der ganzen Welt sind. Die Verletzungen der Afrikaner durch den "Weißen Mann" werden hier manifestiert und mit allen Sinnen spürbar.
Mich hat der Ort beeindruckt und ich habe mein Bild von Kolonialisierung und Geschichtsunterricht überarbeitet.
Die Räume selbst sind relativ unspektakulär, trotz Spenden und Einnahmen von Touristen ist das Haus zunächst nicht wirklich im zeitgeschichtlichen Kontext wahrnehmbar, erst wenn man die winzigen Räume betritt und die Augen schließt und sich vorstellt wie je Raum Frauen, Männer, Mädchen, Kinder und Kranke getrennt wurden um sie nach Kilogramm zu veräußern.
Im Zusammenhang mit dem Maison aux Esclaves sollte man unbedingt auch den Sklavenmarkt im Zentrum der kleinen Insel, die in 2 Std. durchwandert werden kann sehen.
Wer sich wirklich für Afrika interessiert sollte diese Station fest einbauen.
Um die Insel komplett zu besichtigen und alle wichtigen Punkte auszuprobieren sollte man gegen 10 Uhr am Hafen in Dakar mit der Fähre übersetzen und gegen 18 Uhr die Insel mit der vorletzten Fähre verlassen.
Die Spätfähre um 22 Uhr lohnt nur wenn man vorort zu Abend isst.
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Plätze in der Nähe von maison aux esclaves
ile de goree à 4 kilomètres au large de Dakar, Dakar
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Kosta: “Mein Besuch liegt 10 Jahre zurück. Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass man direkt am Hafen schon von irgendwelchen selbsternannten Tour-Guid...” mehr…
le lac rose Dakar
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Deutsch



Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag
Gut, dass die Kirche gleich in der Nähe war, konnte man sich doch so den Segen für die Sklavenverschiffung holen.
Hey Philipp, ja wir Christen haben ja in dieser Zeit gerne für alle Schandtaten die Absolution der Kirche eingeholt. Womit wir schon bei einem weiteren dunklen Kapitel wären ....