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Kompliment roegener (13.07.2008) 1

Obwohl den Bono-T-Pass vorab von Deutschland aus bestellt und bezahlt, konnte er am Sonntag nicht ausgehändigt werden.
Hotel Alhambra Palace händigt nicht aus, andere Hotels aber. Für Nazaries vorgemerkte Zeit nutzte nicht für das Ticket. Rein in die Warteschlange an der Alhambra. Keiner weiß Bescheid, mangelhafte Organisation! Überforderter Touristschalter.
Besuchermengen kann man anders regeln und organisieren. Das muß Granada aber noch lernen!

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Qype Insider 503
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pixelguy

Kompliment pixelguy (06.06.2008) 5

Es ist zwar schon etwas her, dass ich in der Alhambra war, trotzdem ist der Besuch in meinem Kopf noch sehr präsent :-)

Jeder der Urlaub in Andalusien oder Granada macht, sollte sich dieses Highlight auf keinen Fall entgehen lassen. Wir waren damals auf einer Rundreise durch Andalusien und haben für die Alhambra einen Zwischenstop in Granada gemacht. Unser Glück war, dass wir direkt an der Alhambra ein Hotelzimmer im wunderbaren Hotel Guadalupe bekommen haben. So war es für uns einfacher an Karten zu kommen. Beim ersten Versuch haben wir aber trotzdem keine Karten mehr bekommen und mussten daher eine Stunde warten… Kein Wunder, denn die Alhambra bringt es im Jahr auf etwa 20 Millionen Besucher!

Auf jeden Fall zu empfehlen ist ein Audio-Guide, er hat meines Wissens nach um die 5€ gekostet und lohnt sich daher auf jeden Fall. Nur so kann man die ganzen Eindrücke und Details am besten verstehen und erleben.

Das Gelände ist sehr groß und man sollte sich daher sehr viel Zeit für den Rundgang nehmen. Zum Ausruhen gibt es genügend Gelegenheiten und wunderbare Plätze.

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Qype Advanced Insider 1260
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Frank

Kompliment Frank (28.03.2008) 5

Im Folgenden zitiere ich hier mal einen Auszug aus meinem alten Reisebericht, als ich 2005 Urlaub in Spanien machte und dabei natürlich auch die Alhambra besuchte. Wir machten dort eine Führung mit, die von einem in Aachen geborenen und aufgewachsenen Spanier durchgeführt wurde.

Die Führung war jedenfalls sehr interessant. Man hat dabei einige Dinge erfahren, z.B. die Tatsache, dass ab 711 n.Chr. bis zum Beginn der Reconquista im Jahre 1487 (welche bis zur Eroberung der Alhambra am 2. Januar 1492 dauerte) die Juden, Christen und Mauren in Granada und Umgebung friedlich miteinander gelebt haben, bis die katholische Kirche in ihrem übermäßigen Macht- und Geltungsdurst diese Idylle unter dem Deckmantel der “von Gott gewollten” Kreuzzüge zerstören musste und die Mauren und Juden verjagte. Der damalige Sultan hat in seiner Alhambra unter anderem ein Geschenk der jüdischen Gemeinschaft stehen, einen nach maurischem Stil gebauten Brunnen, der von 12 nach jüdischem Stil gebauten Löwen getragen wird. Danach wurde die Festung teilweise zerstört und von den katholischen Königen um christliche Teile erweitert, dann von dem Bruder Napoleons besetzt und beinahe völlig zerstört, und dann lag sie verwahrlost rum, bis im Jahr 1829 der Schriftsteller Washington Irving die Festung besuchte und sie so faszinierend fand, dass er ein Buch mit Geschichten über die Alhambra schrieb, welches nach der Veröffentlichung für den ersten geschichtlich erfassten Massentourismus sorgte und somit für die Fürsorge der spanischen Regierung. Im übrigen war Andalusien mal fast vollständig von Wald bewachsen - jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als die berühmte Spanische Armada gebaut wurde… seitdem sieht Andalusien so aus wie Andalusien aussieht. Man nutzt diese gigantischen gerodeten Flächen heute hauptsächlich, um Olivenbäume zu riesigen Plantagen zu kombinieren. Aber auch Tabak und Zuckerrohr wird noch teilweise, wenn auch nicht so massiv wie Oliven, produziert.

Ich kann einen Besuch dort nur wärmstens empfehlen. Nirgenswo habe ich bisher so viel historische Vielfalt verschiedener Kulturen an einem Ort vereint erlebt. Sehr faszinierend.

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Qype Advanced Insider 19K
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Lenz

Kompliment Lenz (09.03.2008) 5

Über die Alhambra ist ja schon viel Interessantes gesagt worden. Was dem hinzuzufügen ist, ist ihre Bedeutung für etwas, was heute dringend nötiger wäre denn je: Toleranz. Diese Toleranz manifestierte sich durch die lange Koexistenz von Christen, Muslime und auch Juden in Südspanien, von der ersten Eroberung Granadas 711 bis zur Reconquista 1492. Dass der letzte maurische Herrscher, der Nasride Muhammad XII., die Stadt kampflos an Königin Isabella I. von Kastilien und König Ferdinand II. von Aragón übergab, ist nur ein schönes Detail der Geschichte.

In der Zwischenzeit regierten verschiedene islamische Herrscher auf dem zuvor von Phöniziern, Römern und Westgoten kultivierten Boden. Das was die Geschichtsschreibung als „Mauren“ bezeichnet, waren Berberstämme, die im 7. Jahrhundert von den Arabern islamisiert wurden. Sie unterstützten diese als kämpfende Truppe bei der Eroberung der iberischen Halbinsel und errichteten das Kalifat von Córdoba. 1012 gab es Unruhe im Haus, der berberische Zawi ibn Ziri ergriff die Macht in der Provinz und machte Granada zum Sitz der unabhängigen Dynastie der Ziriden. Bis das Sultanat der Nasriden 1238 die Herrschaft erlangte, herrschten zwischenzeitlich die Almoraviden und deren reformerischen Nachfolger, die Almohaden.

Dies hört sich militant an, hatte aber damit zu tun, dass sich der Islam in dieser Zeit veränderte, es fand eine Ablösung des Kalifats durch das Sultanat statt und auch Veränderungen am Nordrand des afrikanischen Kontinent machten sich bemerkbar. Die Auflistung dieser Chronologie soll auch klar machen, dass Geschichte kein ruhiger Fluss sein kann. In Granada, und insbesondere der Alhambra, hat der Wechsel aber keine besonders blutigen Spuren hinterlassen. Wohl gibt es die Alcazaba, die Zitadelle als Festung, die vor allem während der Unruhen im Kalifat von Córdoba nützlich war. Aber dahinter gibt es die Oberstadt, das ehemalige Viertel des Adels, des Militärs, der höher stehenden Bürgerschaft, der Kaufleute und vor allem der künstlerisch tätigen Handwerker. Diese wurden durch die Tradition der islamischen Kunst befruchtet, denn es ist kaum vorstellbar, dass Heerscharen von Experten aus Damaskus, einer Metropole des arabischen Kalifats, zum Bau der Alhambra angereist wären. Es gab wohl einige davon, aber zur Wissensvermittlung.

Es ist nicht besonders sonderbar: Kunst, Kultur und damit friedliche Existenz blühten immer dann auf, wenn Wissen weitergegeben wurde. Die islamische Kunst basierte auf dem Wissen hellenistischer, byzantinischer und sassanidischer (persischer) Traditionen. Später gab es sogar Einflüsse der Seldschuken, der Mongolen und der Timuriden. Da der Islam aber nicht nur Religion, sondern auch Richtschnur für die gesamte Lebensweise ist, gibt und gab es keine Trennung zwischen sakraler und profaner Kunst und somit insgesamt keine bildlichen Darstellungen. Das zwang zum Ornament und zur Kalligraphie und darum sind die Ausschmückungen der Alhambra so einzigartig. Im Gerichtssaal der Alhambra gibt es inmitten verschlungener Ornament eine Kalligraphie mit dem Text: „Es gibt keinen Sieger außer Gott.“ Das ist mir bildlich genug, solange sich ihn jeder selbst aussuchen kann. Es ist schon so, wenn man durch die Gärten, den Myrtenhof, am Löwenbrunnen vorbei in die Innenräume schlendert, den Blick in die Sierra Nevada genießt, überkommt einen eine tiefe Ruhe und der Gedanke: Warum ist Koexistenz kaum möglich, wenn sie so prachtvolle Juwelen schafft?

Aber zurück in die Realität. Das Besucheraufkommen in der Alhambra macht vieles zum Stress. Deswegen sind die Tipps meiner Vorschreiber von eminentem Nutzen. Eines hätte ich vielleicht noch. Hüten Sie sich vor falschen Parkwächtern, die Ihnen eine kleine, beruhigende Gebühr abnehmen, selbst wenn Sie im Parkverbot stehen und dies in der Eile übersehen haben. Die Ordnungsstrafe zahlen Sie trotzdem.

P.S. Hier noch ein schöner Link zu der Website von Mirjana Pervan aus Schönfließ bei Berlin. Sie finden darauf auch ein 360° Panorama vom Palast Karls V. und weitere Bilder der Alhambra: http://www.pervan.de/reiseberichte/ReiseBesuch_der_Alhambra68

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Aranami256

Kompliment Aranami256 (10.02.2008) 5

Schon ein paar Jahre ist es her, dass ich die Alhambra besuchen durfte. Leider war es etwas schwieriger und teurer, Karten für dieses berühmte Monument zu bekommen. Zum Glück hatten wir Glück, im wahrsten Sinne des Wortes.
Noch heute bin ich überwältigt und fasse immer öfters den Entschluss, hier wieder herzukommen. Die Alhambra gehört zu den tollsten und schönsten Sachen, die ich jemals sah.
Das Poster, das ich als Andenken mitgebracht habe, hängt im Arbeitszimmer und strahlt fast die gleiche Ruhe aus wie das Original.

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Qype Advanced Insider 4902
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querbeet

Kompliment querbeet (28.05.2007) 5

Da jeder Granada Besucher mit Sicherheit die Alhambra besichtigen will, möchte ich mich gar nicht lange über die Faszination dieses Bauwerks auslassen, sondern all jenen einen Tipp geben, die eine Eintrittskarte brauchen. Denn die Alhambra ist als Top-Sehenswürdigkeit Spaniens immer gut besucht bis überlaufen. Die üblichen Wege zur Eintrittskarte, die erstaunlicherweise „nur“ 10 Euro kostet, sind früh aufstehen und sich in die Schlange am Eingang stellen oder Wochen vorher im Internet reservieren.
Bei meinem letzten Granada Besuch entdeckte ich den „Abono Túristico“ als Alternative. Mit diesem Touristenpass kann man für gut 20 Euro die Alhambra und alle anderen mir bekannten Sehenswürdigkeiten in Granada besichtigen und erhält Freifahrten in den öffentlichen Bussen und dem Touristenbus.

Wenn man einige Tage in Granada bleibt, lohnt er sich also auf jeden Fall und für mich ist allein der stressfreie Besuch der Alhambra das Geld wert.
Kaufen kann man den „Abono Turistico“ z.B. an der „Capilla Real“. Nähere Infos darüber unter: http://www.turgranada.es/bono-turistico/bono-turistico.ph... />
Mein Favorit in der Alhambra sind die Generalife-Gärten. An heißen Tagen weiß man besonders die geniale Architektur zu schätzen, denn die Gärten sind prachtvoll und durch die allgegenwärtige Musik des Wassers und den wohltuenden Schatten ist die Luft im Vergleich zur Stadt erfrischend und man kann sich ausgiebig an den sich bietenden Perspektiven auf die Stadt, den Palast und die Gärten ergötzen.

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Qype Insider 640
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ullioz

Kompliment ullioz (22.12.2006) 5

Wahnsinnig beeindruckender maurischer Gebäudekomplex mitten in Granada in Andalusien/ Spanien.
Zur Besichtigung sollte man bequemes Schuhwerk und viel Zeit einplanen. Stunden reichen eigentlich nicht, besser sind 2 oder drei Tage. Mit dem Besuchen ist das so eine Sache. Wenn man zu Hauptbesuchszeiten eine Karte ergattern will, hat man oft Pech. Besser, man bestellt sich eine vorher im Netz bei dieser website: www.alhambratickets.com. Hier ist darauf zu achten, dass die Uhrzeit (eigene Vorgabe ist machbar) zum Zugang der Nasridenpaläste unbedingt eingehalten wird, da sonst das Ticket für diesen Besuch verfällt. Von den Kassenhäuschen zu den Nasridenpalästen geht man gut 30 Minuten, ohne stehen zu bleiben und zu fotografieren, oder "oh" und "ah" zu sagen.Die Reservierung im Netz bezahlt man mit der Kreditkarte und erhält eine Reservierungsnummer. Mit dieser Nr. stellt man sich in die Schlange vor den Kassen und bekommt seine Eintrittskarte. Und dann kanns losgehen... Auch ein Abstecher in den Generalife-Garten ist ein beeindruckendes Erlebnis, besonders im Frühling/Sommer .

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