Karu, das hoffe ich doch auch, dass das Filmmuseum erhalten bleibt. Aber es ist Geld investiert worden und das gibt so eine gewisse Gewähr.
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Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf
Altstadt, Düsseldorf
- Adresse:
-
Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf
- Kontakt:
-
0211 899 2256
| Nutzer-Infos |
|
10 Beiträge zum Platz "Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf" auf Deutsch
Das FM gibt einen guten Überblick über die Geschichte des Kinos. Für Einsteiger oder Junge durchaus interessant - für Filmenthusiasten, Filmfans oder gar Filmfreaks aber eher langweilig.
In unregelmäßigen Abständen gibt es Sonderausstellungen mit unterschiedlicher Qualität (Peter Ustinov war sehr interessant und fassettenreich, die Westernausstellung einfach nur klein, langweilig und letztendlich belanglos).
Wer einmal im Filmmuseum Berlin oder Frankfurt war, der wird merken, dass Düsseldorf da leider nicht mithalten kann. Hier ist noch jede Menge Spiel nach oben!
In der unteren Ebene gibt es hauptsächlich Informationen zu (alten) Regisseuren, einige Filmkostüme sowie Schaukästen mit Fotos und Informationen zu Greta Garbo und Hans Albers.
Für Freunde des klassischen Films bestimmt super - ich fand es nicht so spannend, obwohl es auch diverse FIlmsequenzen anzusehen gab.
In der nächsten Etage gab es hauptsächlich Informationen und Schaustücke zu den Urformen von Film-Unterhaltung. Das fand ich ganz ansprechend.
Insgesamt war es retativ düster und etwas stickig im Museum.
Da wir über die Düsseldorf Welcome Card kostenfeien Eintritt hatten, war der Besuch insgesamt trotzdem ganz ok.
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Das Museum ist günstig und hat genügend Ausstellungsfläche.
Leider nutzt es die technischen Möglichkeiten kaum. Gerade in einem Filmmuseum sollte man doch mehr Bildgewalt, Inszenierung und Dramaturgie erwarten.
Wirklich unispriert ist die Dauerausstellung. Ein schlüssiges Konzept ist nicht zu erkennen. Es wird keine Geschichte erzählt, es wird ausgestellt, was man hat. Einige Aussetllungsobjekte sind sehr interessant, aber die Verbindung wird nicht hergestellt. Technikgeschichte beschränkt sich auf die Projektoren, das Filmmaterial wird nicht betrachtet.
Was fehlt?
- Emotionalisierung
- Dramaturgie
- Sinnestäuschungen
- Überblick, Streifzüge, szenische Spielereien
- Prunk und Kommerz
- verschiedene Geschichtsansätze: Technikgeschichte, Rezeptionsgeschichte, Kommerzialisierung, etc. wären denkbar
Man könnte sehr viel aus den Dingen machen, die dort vorhanden sind, nur das schlechte Arrangement und die fehlende Konzeption verderben einem leider sehr den Besuch.
Positiv:
+ Schattenspiel
+ Film wird nicht als etwas verstanden, was mit dem Bau eines Kinosaals und öffentlicher Aufführung beginnt
+ einige Exponate
+ Preis
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Das Filmmuseum finde ich vom Ansatz eine super Idee. Leider hat es meine Erwartungen nicht im geringsten erfüllt. Es sind en masse Bilder und Kurzsequenzen aus alten Filmen zu sehen und das war´s schon fast. Einzig halbwegs interessant fand ich den Raum, wo Kamera usw. ausgestellt werden.
Absolute Cineasten werden sich bestimmt wohlfühlen und einen schönen Nachmittag verbringen; der Durchschnittsinteressierte wird ein wenig enttäuscht.
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7 Beiträge
Das Musuem ist auf jeden Fall einen Besuch wert und das Black Box Kino bietet regelmässig Filme die es sonst nirgendwo (mehr) zu sehen gibt.
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43 Beiträge
Kann mich den positiven Bewertungen hier echt nur anschließen. War neulich zum ersten Mal hier und finde es echt super! Definitiv einen Besuch wert.
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In der Düsseldorfer Altstadt findet man wider Erwarten einiges an Kultur. Es gibt also auch da das Gute und Hehre mittendrin, aber doch weitab von Altbier und Bouletten. Ein gutes Beispiel dafür ist das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, das 1993 eröffnet wurde. Es setzt „als ,Schule des Sehens‘ starke Akzente auf Filminhalte, ohne die Technik auszulassen“, wird gesagt. Wie auch immer, es ist eine von nur sechs Institutionen dieser Art in Deutschland. Ganz hübsch am alten Hafen – einer Pfütze, in der ein historisch nachgebauter Lastkahn dümpelt – liegt es. Davor schiebt sich ein rautenförmiger Mauervorsprung in das alte Hafenbecken und darauf grünt ein netter kleiner Park. Das Gebäude selbst ist von moderner Architektur und drinnen ist es ziemlich duster, wie sich das für ein ordentliches Filmmuseum gehört.

Schöne Architektur für ein wertvolles Museum

Nicht weit von Altbier und Bouletten
Natürlich gibt es ein Filmarchiv und eine Filmbibliothek. Dies für ein Fachpublikum und andere Interessierte zur wissenschaftlichen Arbeit. Für normal Sterbliche ist die Dauerausstellung gedacht. Auf 2.000 qm Fläche werden Materialien zur Geschichte des Films ausgestellt. Aufnahme- und Projektionsapparaturen aus der Vorgeschichte der Kinematographie. Dokumente zu organisatorischen und wirtschaftlichen Aspekten der Filmproduktion. Apparate zur Aufnahme, Entwicklung, Bearbeitung und Vorführung des Films. Entwürfe, Dekorationen, Requisiten und Kostüme.
Ebenfalls für jedermann sind die Sonderausstellungen gedacht. Aktuell (09.10.2010 bis 09.01.2011) wird „Im Fadenkreuz – 40 Jahre Tatort“ geboten. Durch Video-Installationen, zahlreiche Requisiten und über 600 Szenenfotos. Schimanski mal als Kulturgut. Davor gab es Roman Polanski, Peter Ustinov, Karl Valentin, Mario Adorf, Zarah Leander, Klaus Kinski etc. zum Verlieben. Natürlich bietet das Filmmuseum Gruppenführungen an. Kegelvereine wie Schulklassen sind genauso willkommen. Als Leckerbissen für ewige Cineasten und andere können die Museumsräume für Sonderveranstaltungen gemietet werden.
Interessant ist auf jeden Fall die angegliederte Black Box. Das ist natürlich kein Flugschreiber einer Never-Come-Back-Airline, sondern ein fantastisches Programmkino, das früher im Wilhelm-Marx-Haus untergebracht war. Was ich mir ansehen würde, wenn ich denn zurzeit in Düsseldorf wäre: „Stranger than Paradise“ (Jim Jarmusch kann ich bis zum Abwinken ertragen), „Vertigo“ (Alfred Hitchocks Werk ist natürlich immer wieder grandios), „2046“ (Wong Kar Wai verzaubert ungemein), „Tout va bien“ (Jean-Luc Godard gehört eh zu meinen Lieblingsregisseuren).

Ruheplatz vor dem Filmgenuss

Ab in die dunkle Sensation
Nun fragt man sich natürlich, wozu ein Filmmuseum in einer Zeit von ständiger TV-Berieselung und mächtiger Web-Allgegenwart? Ist das Medium des klassischen Films – zum Beispiel im Kino dargeboten – mittlerweile nicht überholt durch moderne, auch mobile Aufnahme- und Abspielgeräte wie dem iPhone? Ist die Gegenwart nicht attraktiver als die ollen Kammellen? Heute werden im Kino die „bewegten Bilder“ immer noch mit 24 Bildern pro Sekunde gezeigt. Das Fernsehen und Computerspiele nutzen 50, 60 oder auch mehr Bilder pro Sekunde und täuschen dem Auge eine perfektere Bewegungs-Realität vor. Auch werden moderne Filme kaum mehr auf Celluloid produziert, sondern man nutzt digitale Techniken, da die Weiterbearbeitung eh digital erfolgt. Ist das Medium des klassischen Films also tot und ein Filmmuseum eine lächerliche Nostalgie? Selbst wenn es so wäre verdient der klassische Film einen Ort der Würdigung. Auch ein angeschlossenes Kino wie der Black Box. Wer das große Kino im wahrsten Sinne des Wortes liebt, nimmt mit einem Winzlingsscreen nicht Vorlieb. Oder nur wenn es nicht anders geht. Und dann ist ja noch das Filmerlebnis an sich. Flimmernde Bilder wie in „La Belle et la Bête“ von Jean Cocteau sind durch nichts zu ersetzen. Auch nicht durch jeden technisch noch so ausgereiften Schickschnack.
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Lenz, 12 Dezember 2010:
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Stroheim, 13 Dezember 2010:
Wer den Unterschied zwischen großem Kino und dem Betrachten eines Films auf einem Mini-Display nicht (er)kennt kann einem nur leid tun.
Bemerkenwert nett fand ich bei meinem Besuch auch die Mitarbeiter des Museums. Man riet mir beispielsweise mit dem Kauf der Karte noch zehn Minuten zu warten um in den Genuß eines reduzierten Eintrittspreises zu kommen. Das ist so selbstverständlich nicht.
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Lenz, 13 Dezember 2010:
Stroheim, manchmal setze ich mich vielleicht dem Vorwurf aus, hoffnungslos veraltet zu sein. Ich frage mich aber, wer ernsthaft Spielfilme auf ein mobiles Teil überspielt. Da ist mir das Programmkino lieber.
Es freut mich, dass die Mitarbeiter des Museums kundenfreundlich sind. Das rundet den guten Eindruck ab.
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leffi4, 13 Dezember 2010:
mit herzblut geschrieben! +++ warum in die ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah
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CarmenElisa, 13 Dezember 2010:
je mehr sich eine sache auf einem absterbenden ast befindet, umsomehr findet sie unsere wertschätzung. manches läßt sich retten, z. b. durch museen oder zoos, für andere dinge ist es scheinbar zu spät, aber nie ganz zu spät, wir selbst haben es in der hand ... wenn wir filme grundsätzlich nur noch im kino anschauen und diese überzeugung breit streuen, muss kein kino untergehen ... aber wie gelingt das ? es gab einen tag, da saß ich mit enkelchen und einem weiteren opa-enkel-gespann zu viert im kino ... nicht grad motivierend für den nächsten film oder kinogang.
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Lenz, 14 Dezember 2010:
Es ist wahr, CarmenElisa. Programmkinos, die meist wunderbare Filme zeigen, sind oft schlecht besucht. Und ich bin froh über jede Einrichtung, die nicht schließt oder sogar neu eröffnet wird. Filme in Gemeinschaft sehen gehört zum Filmgenuss. Aber der ist nicht garantiert. Vorsichtshalber habe ich einige Lieblingsfilme aufgezeichnet und sehe sie auf meinem TV-Gerät. Nicht dasselbe.
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Lenz, 14 Dezember 2010:
Die Programmkinos Bambi und Cinema in Düsseldorf schlagen sich so durch. Es kommt immer auf den Film an. Das Souterrain im Muggel ist nach meiner Beobachtung sehr mässig besucht. Früher war das eine Institution. Im Muggel sind allerdings die Gegebenheiten schlecht (unbequeme Stühle, schlechte Sicht und sehr kleine Leinwand). Schön, dass in Duisburg offensichtlich alles bestens ist.
Eine sehr schöne Sache für Schlechtwettertage (deren es ja in Düsseldorf genug gibt), nur zu empfehlen.
Der Eintritt ist sehr günstig, dafür bekommt man echt viel geboten.
Für Rucksäcke und Jacken gibt es im Keller Münzschließfächer.
Die Ausstellung umfasst 3 Etagen, die sehr schön ineinander übergehen. Ich will nicht zuviel verraten, es sei jedoch gesagt, dass dieses Museum alles andere als staubig ist. Super unterhaltsam, technisch interessant und unheimlich detailverliebt.
Dieses Museum sollte sich niemand entgehen lassen, der die Gelegenheit dazu hat und sich für Filme einigermaßen interessiert.
Großes Lob.
Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag
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blackrobe, 9 August 2011:
Na,nachdem vor nicht allzu langer Zeit das Filmmuseum einen neuen Direktor bekommen hat,barucht der ja nun wirklich etwas positive Resonanz im Internet. Mein Gott,was ist da alles geändert worden im Vergleich zu vergangenen Zeiten.
Honi soit qui mal y pense ;—) -
MaliceJones, 9 August 2011:
Et tu en penses mal, je suppose…
Filmuseum
Das Filmmuseum unterhält eine Dauerausstellung. Sie umfasst Geräte aus der Vorgeschichte des Films, Dekorationen, Requisiten, Kostüme, sowie eine “Welte-Kinoorgel” aus dem Jahr 1930, die bei Stummfilm-Vorführungen eingesetzt wird.
Die Sammlung unfasst Fotos, Plakate, Pressehefte, Zeitungs-Ausschnitte, Kritiken, Film-Programme, sowie Drehbücher und Dialog-Listen zu in- und ausländischen Filmen.
Zum Bestand des Filmmuseums gehören die Nachlässe von Lotte Reiniger, Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Harry Piel, Rolf Burgmer, Liesl Karstadt.
Das Film-Archiv enthält 45.000 Kopien sowie 4.000 Videos.
Eine Schattenspiel-Sammlung enthält etwa 1.500 Schattenspiel-Figuren aus dem 13. bis zum 19. Jahrhundert.
Schulstr. 4
40213 Düsseldorf
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Im Filmmuseum Düsseldorf gibt es 4 Etagen. Zum Beispiel das Pantheon der Filmgeschichte und Installierungen, wie der Palast der Illusionen. Der Eintritt kostet 3€ Vollpreis, und 1,50€ ermäßigt. Für Schüler bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Die Öffnungszeiten sind Di - So 11.00 – 17.00Uhr und Mi 11.00 – 21.00Uhr.
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