Kategorie: Freizeit & Ausflüge
Details: Museum und Ausstellung
26.04.2009
Am südlichen Ende der Tuilerien liegt direkt am Place de la Concorde die ehemals königliche Orangerie und beherbergt die berühmten Seerosenbilder “Nympheas” von Claude Monet sowie die Sammlung von Jean Walter und Paul Guillaume. Im Erdgeschoß präsentieren sich die Seerosenbilder in 2 ovalen Säälen. Die riesigen Gemälde vermitteln eine einzigartige Atmosphäre. Sie stellen den Höhepunkt von Monets künstlerischen Schaffens. Als Vorlage diente der Garten von Giverny.
Im Untergeschoß finden sich zahlreiche Werke vom Impressionismus bis zur Moderne von Picasso, Derain, Modigliani, Cezanne und Matisse.
Eintrittspreis ca. 7,50 €
2 Leser fanden dies lesenswert
08.03.2009
Die Orangerie und Monet..beim Lesen der beiden vorherigen schönen und sehr treffenden Beiträge hat es mich um gute zwei Jahrzehnte zurückversetzt. Da fuhr ich nach Paris und blieb vier Jahre, sicher auch wegen der Museen.
Die Orangerie war eines der ersten Museen, das ich dort besucht habe. Es hat eine zauberhafte Atmosphäre, man wird förmlich in die Gemälde hineingezogen, so auch in den Seerosenteich. In dieser Stimmung dann in die Tuilerien hinauszutreten, sich dem Glücksgefühl in Paris zu sein, hinzugeben, ist einmalig und erhebend.
2 Leser fanden dies lesenswert
04.04.2008
Die Orangerie ist auch eines meiner Lieblingsmuseen in Paris.
Nach einigen Jahren der Renovierungs- und Umbauarbeiten wurde es im Mai 2006 wieder eröffnet. Nun sind die monumentalen Seerosenbilder Claude Monets wieder so zu bewundern, wie es die ursprüngliche Absicht des Impressionisten war. Monet wollte die bis zu 17 Meter breiten und je zwei Meter hohen Gemälde unter natürlichem Tageslicht sehen, das durch ein Glasdach einfällt. So wurden die „Grandes Décorations“ in der Orangerie der Tuilerien am 17. Mai 1927, ein halbes Jahr nach dem Tod Monets, auch eingeweiht. Doch zu Begin der 1960er kam die Sammlung Jean Walter und Paul Guillaume als Schenkung in das Museum. Für die 144 Meisterwerke von Paul Cézanne, André Derain, Henri Matisse, Amedeo Modigliani, Pablo Picasso, Auguste Renoir oder Maurice Utrillo musste neuer Raum geschaffen werden. Daher zog man unter das Glasdach eine Betondecke und schuf ein zweites Stockwerk für die wertvolle Sammlung. Monets „Nympheas“ führten fortan ein Schattendasein im Dunklen.
Nach der Umgestaltung hat sich die Lage im Museum umgedreht. Die Werke der Sammlung Jean Walter und Paul Guillaume sind ins Untergeschoss gewandert, wo zusätzliche Fläche für die Dauerpräsentation und für Sonderschauen entstand. Hier stieß man auf die vierhundert Jahre alte Stadtmauer aus der Zeit Ludwigs XIII. Dies hatte die im Jahr 2000 begonnen Renovierungsmaßnahen verzögert. Teile der Stadtmauer sind nun sichtbar im Museum integriert. Monets Seerosenzyklus leuchtet nun wieder in alter Pracht.
Monet hatte den Zyklus 1918 nach der Unterzeichnung des Waffenstillstands dem französischen Staat versprochen. Als Vorlage diente ihm der Seerosenteich seines 1938 erworbenen Parkareals in Giverny. An seiner letzten großen Werkfolge, die schon in die Abstraktion weist und das Spätwerk konsequent beherrscht, arbeitete er von da an mit zahlreichen Rückschlägen aufgrund seiner Krankheit und seinem Augenleiden bis zu seinem Tod.
2 Leser fanden dies lesenswert
27.12.2006
2 Leser fanden dies lesenswert
Museum und Ausstellung
Museum und Ausstellung
Museum und Ausstellung
Verzeichnis: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Eine Liste mit tollen Plätzen.
von footi
424 Plätze im Guide
Da wo man auch Spaß beim betrachten von Neuem u...
von buskutscher8
364 Plätze im Guide
best of the champion
von lokalreporter
230 Plätze im Guide
Kultur,Bilden, Staunen,Museen,Geschichte,
von buskutscher8
148 Plätze im Guide
Urlaub in den schönsten Regionen Frankreichs
von buskutscher8
102 Plätze im Guide
Öffnungszeiten:
täglich außer Di
09.00 - 12.30 Uhr für angemeldete Gruppen
12.30 - 19.00 Uhr, Fr bis 21.00 Uhr für Einzelbesucher
U-Bahnen in der Nähe:
Leihfahrräder in der Nähe: