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Beitrag zu Dr. Robert L. Meindl vom 12 Januar 2013
Schwerwiegende Fehler
Herr Dr. Meindl hat bei mir gleich zweimal Zähne zu weit angebohrt/beschliffen, sodass ich seit vielen Jahren Probleme habe/hatte. Beim ersten Mal ließ ich mir eine Brücke anfertigen. Nach Beschleifen des vorderen zuvor völlig intakten Zahnes traten ständige Nervenschmerzen auf, wie sie eben für zu nah am Nerv beschliffene Zähne typisch sind. So verzögerte sich das Einsetzen der Brücke lange Zeit. Beim Einsetzen (letztlich trotz weiter bestehender Schmerzen) der Brücke rühmte sich Dr. Meindl dafür, dass er ein "Scharnier" eingebaut habe, das normalerweise extra Kosten verursachen würde. Urplötzlich wurde mir klar, warum ich Schmerzen hatte: Für dieses Scharnier, das ohne jede Besprechung/Rückfrage/Erklärung eingeplant und umgesetzt wurde, musste Dr. Meindl den Zahn viel stärker beschleifen, da das Scharnier in den vorderen haltenden Zahn hineinragt. So habe ich bis heute (viele Jahre später) immer Probleme mit diesem Zahn. Inzwischen ist auch das Scharnier gebrochen, sodass die Brücke zerstört ist, der ersetzte "Zahn" (Mittelglied d. Brücke) herausgebrochen ist. Fazit: Der Arzt hat es unterlassen, mich über das das völlig unnötige stärkere Beschleifen des Zahnes zu informieren, da er persönlich es für gut hielt, ein Scharnier in die Brücke einzubauen. Dafür bezahle ich auch heute noch mit Nervenschmerzen.
Das andere Mal kam ich zu ihm, da ein anderer befreundeter Zahnarzt privat ein Loch festgestellt hatte. Dieses Loch hätte Dr. Meindl eigentlich auch sehen müssen, denn ich war nicht allzu lange zuvor dort. Als ich also an der Reihe war, wollte der Herr Dr. sich nicht allzu viel Zeit nehmen und gab an, es gäbe an der Stelle kein Loch. Erst nach DREIMALIGEM Hinweis, dass da ein Loch sein MUSS, da es ein befreundeter Zahnarzt festgestellt hat, sah er plötzlich das Loch. Ich bekam eine Spritze, das Loch sollte gefüllt werden. Alles verlief sehr hektisch. Beim Bohren saß ich plötzlich senkrecht im Stuhl, ein Gefühl, als ob ein eiskalter Blitz in meinen Zahn bis in meine Wirbelsäule eingschlagen hätte, tränende Augen, ein extremer, kaum auszuhaltender Schmerz (ich bin SEHR hart im Nehmen!) schoß durch meinen Körper. Der Herr Dr. Meindl hatte mir direkt in den Nerv gebohrt (Erklärung eines anderen ZA später!). Aber er meinte dazu gar nichts Erklärendes. Ich hatte in den folgenden Monaten immer wieder katastrophale Schmerzen an dem Zahn und ließ letztlich die Füllung bei einem anderen ZA öffnen. Zitat: "Herr X, da kommt mir schon das Blut aus dem Zahninneren entgegen, da wurde der Nerv verletzt und einfach die Füllung darübergemacht. Der Nerv muss raus, da geht kein Weg daran vorbei." Der ZA wollte den Nerv ziehen (Wurzelbehandlung), das ging aber aufgrund höllischster Schmerzen nicht - Erklärung: Da die Verletzung so lange bestand (weil ich nicht darüber informiert wurde), änderte sich das Säure-Milieue um den Nerv, sodass keine Betäubung mehr möglich war (ich bekam drei Spritzen und es wirkte keine, obwohl die Maximaldosis verabreicht wurde). Die Schmerzen waren dermaßen brutal, dass sie nicht mehr im aushaltbaren Bereich lagen, ich wurde fast ohnmächtig. Noch einmal: Ich bin wirklich recht unempfindlich und lasse mir normalerweise gar keine Spritzen geben, auch nicht, als ich 6 neue Kronen bekam! Herrn Dr. Meindl habe ich diese Tortur zu verdanken. Das waren die negativsten Arzt-Erlebnisse in meinem Leben. Sie entstanden durch den Tipp einer anderen Person, Dr. Meindl sei ein sehr guter Zahnarzt.
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