Adresse: Neuer Pferdemarkt 5, 20359 Hamburg
Stichworte essen gemütlich hamburg hotzenplotz lecker neuer pferdemarkt nil restaurant schanzenviertel service st. pauli st.pauli
Besitzer: hotzenplotz
8 Beiträge
Top Empfehlung:
Susannenstr. 29, 20357 Hamburg
Super Restaurant mit großer Weinauswahl in Hamburg Altona. Kundenzitat: "Die Beratung für den richtigen Wein zum Essen war sehr gut. Wirklich netter, zuvorkommender Service und leckeres, frisch zubereitetes Essen."
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melampus (07.07.2008)
Bei all den glänzenden Rezensionen bin ich etwas ratlos - hatten wir doch ein etwas anderes Erlebnis im Nil. Natürlich - die Örtlichkeit ist nach wie vor einzigartig - wäre es nicht schon da, müsste man es erfinden. Seit Jahren kenne ich das Nil, den Charme und Glanz vergangener Tage will es aber nicht mehr so recht versprühen. Beim letzten Besuch mussten wir über eine Stunde auf die Vorspeise warten und der Fisch im Hauptgang war innen kalt und sehr sehr glasig. Der Service war angespannt und hat weder während des Essens noch beim Abräumen gefragt, ob es geschmeckt hätte. Lecker waren die Desserts und große Klasse der Valpolicella - wenn auch für 27 € für 0,375l ein wenig teuer.
Das alles ist Jammern auf hohem Niveau. 3 Sterne für`s Nil sind halt Klassen besser als 3 Sterne für den Italiener um die Ecke, wo man überrascht ist, dass es doch ganz lecker schmeckt. Das sind halt die Tücken des Systems. Aber das Nil ist eben immer noch (zu Recht) ein Versprechen für einen schönen Abend. Leider wird dieses Versprechen nicht immer eingehalten.
Stichworte schanze, klassiker, st.pauli, einzigartig
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Konsumator (02.07.2008)
Geht man hier noch hin? Die Atmosphäre fand ich immer schon ganz besonders - irgendwie urban, kosmopolitisch. Auch für mich gehörte es während meiner Anfangszeit vor über 10 Jahren in Hamburg zu den Stars. Und sicher hat das NIL noch heute eine große Fangemeinde. Es ist sicher ein Dauerbrenner, auch wenn die Qualität über die Jahre immer mal schwankte. Ein Star ist es für mich heute nicht mehr; es hat in den letzten Jahren einfach an Glanz verloren. Ich habe kein einziges Gericht in Erinnerung, das ich dort gegessen habe. Wenn ein Restaurant das nicht schafft, dann ist sein Angebot, die Qualität der Speisen, die Zubereitung für mich belanglos, im Sinne von austauschbar. Es gibt leuchtendere Stars am Hamburger Himmel!
Stichworte schanzenviertel, neuer pferdemarkt
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Melanie Hessler (19.06.2008)
Ich bin immer wieder entsetzt, mit welcher Innbrunst sich gute Restaurants durch schlechten Service und Arroganz ihr treues Publikum vergrätzen! Es nützt nichts, wenn die Preise angemessen und die Teller lecker gefüllt sind. Erst der Rest, nämlich: Stil, Höflichkeit und der Wille zum (be-)dienen, macht den Unterschied zum wahren TOP-Retaurant. Vielleicht war es ein Ausrutscher… Ohne auf die Situation jetzt detailliert einzugehen, war klar ersichtlich, das der Empfang sich weder freundlich noch hilfsbereit gezeigt hat. Es hatte gar den Anschein, als sei es alleine schon eine Ehre die Lokalität auch nur betreten zu dürfen. Ich habe viele Geschäftsessen dort gehalten und war gerne regelmäßiger Gast - ich lasse mich gerne noch einmal vom Gegenteil überzeugen…
Stichworte manko:service
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el_friede (15.06.2008)
Das Nil hat ein “Problem”, für das es eigentlich nichts kann. Es ist so ähnlich wie mit einem Film, den einem der beste Freund empfohlen hat. Super. Toll. Musst Du sehen.
Folge: Die Erwartungen sind sooooo hoch, dass der Film im besten Fall gerade mal die Erwartungen so ganz knapp erfüllen kann. Ist ja auch fast unmöglich, wenn supergut der Maßstab ist…
Trotzdem:
Wenn’s etwas besonderes sein soll, ist das NIL immer in der engeren Wahl….
Aber:
Wer die Fotos auf der Homepage sieht, stellt sich das Restaurant im XXL-Format vor. Dem Weitwinkel sei Dank! Glücklicherweise ist alles viiiiel schnuckeliger.
Stichworte lecker, essen, restaurant, st.pauli
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PJebsen (02.06.2008)
Liebes Nil-Team,
ich freute mich für euch, als ich gestern beim Durchblättern des frisch erschienenen „Essen- + Trinken“-Specials 2008/2009 der Szene Hamburg sah, dass ihr den Testsieg in der Kategorie „Gourmandie“ erzielt habt. Herzlichen Glückwunsch!
Dass man bei euch bestens speisen kann, weiß ich seit den 90er Jahren, als mir eine in der Nähe wohnende Freundin den damals existierenden Mittagstisch empfahl. Schon beim ersten abendlichen Vier-Gänge-Menü (35 Euro) Ende letzten Jahres in netter Qyper-Runde wurde das Nil sofort zu einem meiner “Lieblingsplätze“. Denn ihr bietet nicht nur Köstlichkeiten mit geschmacklichem und optischem „Aha“-Effekt, sondern sorgt durch ungezwungene Atmosphäre sowie gleichzeitig professionelle und persönliche Betreuung stets für einen rundum gelungenen Abend.
Die Begründung von Szene-Autor Hardy Fortenbacher (Ex-Gastronom und Event-Manager) spricht mir aus dem Herzen. Ein paar kurze Zitate:Den Testsieg habt ihr verdient!
Veröffentlicht auf: twitter.com/pjebsen
Stichworte lecker, schanze, essen, hamburg, restaurant, schanzenviertel, nil, st. pauli, neuer pferdemarkt, gourmandie, testsieg
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Ebrev (31.05.2008)
Das Ambiente ist cool, eine spannende Mischung zwischen modern und nostalgisch / Retro. Das Personal ist sehr freundlich, mal charmant fröhlich, mal staubtrocken humoristisch, bringt Spaß sich hier bedienen zu lassen. Zumal man immer gesehen wird, aufmerksam Wünsche von den Lippen abgelesen werden. Das Menü für einen sehr fairen Preis bietet klasse Essen in übersichtlichen Portionen, das in Richtung Sterneküche tendiert. Immer für eine Überraschung gut und mit spannenden Kombinationen. Wir hatten als Hauptgericht einen Schmorbraten, da hätte ich mich reinsetzen können, so zart war er und so aromatisch. Auch der Nachtisch mit Krokanteisvariation war eine glatte 1+, wobei die Käseplatte mir deutlich (2 Ministücke Schnitt- und eine Minischälchen Weichkäse) zu übersichtlich erschien. Der kalte Bachsaibling war ein Genuss genauso wie sie Säfte und das nie enden wollende frische knusprige Brot (weiß und Roggen o.ä.). Der offene Wein war auch gut.
Einziger Wermutstropfen war, dass es alles etwas lange gedauert hat und das Essen einen Tick heißer hätte sein können (hier und da) aber das schien besonderen Umständen geschuldet, auch wenn wir uns dazu eine direktere Info gewünscht hätten. Aber man sitze dort sehr angenehm, insofern hat das Warten nicht wirklich gestört.
Keine Kreditkarten, nur ec.
Wer Ruhe haben will reserviert sich einen Platz (muss man ohnehin an vielen Tagen) hinter der Bar im Erdgeschoss, da ist man gut abgeschirmt.
Klare 4 Sterne vom mir für das Nil
Stichworte essen, restaurant, stylisch, st.pauli, gourmetküche
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ottogang (21.05.2008)
Von München bzw. Frankfurt nach Hamburg ins NIL.
Das musste irgendwie besonders geplant werden.
Also auf dem Rückweg von Kiel einmal Hamburg-Übernachtung, damit ein NIL Gang möglich wird.
Das hatten wir jetzt geschafft .
Und jetzt soll ich den 3 englischen und 38 deutschen Beiträgen noch etwas Neues hinzufügen?
Ja, wie das denn. Hier wurde doch bereits alles hinterlassen. Mit großer Begeisterung.
Auffallend wäre, wenn ich nicht begeistert wäre.
Den Fakten entsprechend hatten wir
Junger Ziegenkäse mit Brunnenkresse gratiniert und Linsen
Gebackene Sardinenfilets mit Spargelsalat und Tomaten-Bärlauchdip
Brust vom Freilandhuhn mit Reis-Bällchen und Gemüse
Kalbsleber mit Apfelkompott, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree
Eine Nachspeise hatte ich auch, heißt Schokofudge mit Kokoseis
Sensationslüsterne Leser muss ich jetzt enttäuschen, denn meine BaE und ich waren nicht enttäuscht.
Es hat uns geschmeckt, sogar ziemlich gut.
Meine Kalbsleber, obwohl schon sehr oft gegessen, war in dieser Form genossen, sehr selten in meine Verdauungssgänge gelangt.
Dazu hatten wir noch etwas ungewöhnliche „Appetithappen“
Und zwar erfreute uns hausgemachter luftgetrockneter Schinken vom Mangalizaschwein.
Dieser Schweineaufzucht hat sich der Landwirt Michael Pasemann aus Eldena besonders verschrieben. Eldena liegt in Mecklenburg/Vorpommern, nächstgrößerer Ort ist Ludwigslust.
Zwei wunderschöne Schinken hat man im NIL höchstselbst aufgehängt und in einer präparierten Holzkiste getrocknet und jetzt zur Spargelzeit im Angebot.
Wir hatten ja keinen Spargel bestellt, aber wir erhielten trotzdem als schon erwähnten „Probierhappen“
diesen Schinken. Dafür kannst aber einige andere Schinken dafür stehen lassen.
Eine weitere Besonderheit, nirgends kartenmäßig festgehalten, war für mich eine „Probierportion“ Kartoffelschalen, frittiert, mit Dip. Durch großzügiges Schälen war noch ein bisschen Kartoffel an der Schale. Noch nie gegessen aber hier genossen.
Zum trinken gab es zu Beginn einen Rosewein, der Favorit vom NIL und dann einen Rotwein, der war so etwas von gut, dass ich ihn hier nicht verrate, sonst ist er bei meinem evtl. nächsten Besuch im NIL schon nicht mehr lagernd.
Den ganzen Abend wurden wir aufmerksam und wirklich absolut professionell von Ian bedient und verwöhnt.
Etwas aber ist noch zum Schluß zu erwähnen, @hotzenplotz hat sich den Abend für uns Zeit genommen und mit uns zusammen gegessen. Danke Dir, wir haben uns sehr wohl gefühlt, war ein wirklich schöner, interessanter Abend.
Stichworte top-restaurant, professionelle_bedienung, gemütliches_ambiente. bequeme_si
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Jürgen (17.05.2008)
Menü Mai 2008:
Roh marinierter Thunfisch mit Mispeln, Erbsensprossen und Gartenkresse
Roulade von Morcheln und Nudeln mit Mairübe und Pimpinelle
Kurzgebratenes aus der Maibockkeule mit Spargel und Kartoffel-Buchweizenauflauf
Waldmeistersavarin mit Rhabarber und Ricotta-Sauerampferparfait oder Auswahl von Rohmilchkäsen
Der Raum war mir schon ein bißchen bekannt, also gab es einen Anflug von Vertrautheit, als wir ihn betraten, nicht mehr ganz fremd. Schlicht, unprätentiös eigentlich, aber doch mit Tiefe und einer nicht banalen Struktur. Die Einrichtung erweist sich auf den zweiten Blick als nicht nur optisch gediegen und unaufdringlich.
Der Platz, am Geländer der Empore, ideal und mit viel Überblick. Alles stimmt, man sitzt gut, es ist nicht zu hell und nicht zu dunkel, mit Stimmengewirr nicht zu laut und nicht zu leise, noch keine Musik. Der Kellner: Ruhig, heiter, charmant und so nett, daß wir uns einfach freuen, wenn er da ist.
Die Entscheidung für das Menü des Monats ist einfach, für mich allerdings mit Kartoffelpüree statt des Gratins mit Buchweizen – eins der wenigen Lebensmittel, die ich nicht mag. Das Essen ist großartig, vollkommen gelungen und exquisit von vorne bis hinten, jeder Gang ein hervorragendes Vergnügen. Der Gruß aus der Küche, nach dem zweiten Gang, ebenfalls, und von ebensolcher Menge wie Vorspeise oder Zwischengang.
Rohmilchkäse? Haben wir zu Hause auch, nehmen wir das andere Dessert. “Aber unsere Rohmilchkäse sind sehr gut!”, die leicht schmunzelnde, leicht gekränkt gespielte Antwort. Sind unsere zu Hause auch, aber den Versuch ist es wert, nehmen wir beides – und sie sind wirklich sehr gut, tendentiell eben doch etwas besser als unsere.
Die Weinempfehlung zum Menü paßte exzellent. Sehr schön auch weitere empfohlene Weine. Da hätte ich noch länger schwelgen mögen.
Als später doch Musik kommt, ist es ausgerechnet Ella Fitzgerald mit dem Cole Porter Songbook. Das ist unglaublich! Diese Musik paßt für mich zu diesem Moment besser, als hätte man mich selbst wählen lassen.
Ebenfalls unglaublich: Das silberne Messer zum Dessert ist aus dem Besteck, das meine Eltern Anfang der 60er bekommen haben und von dem die letzten drei Stück bei mir gelandet sind.
Meine Erwartungen waren schon hoch, aber sie wurden in jedem Punkt mehr als erfüllt. Der Spaß, in Hamburg extra für ein Essen zu übernachten, hat sich gelohnt. Hotzenplotz, ihr seid zu beneiden, Menschen so glücklich machen zu können!
Stichworte hamburg, restaurant, schanzenviertel, klasse, exquisit, st. pauli, hotzenplotz
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CatCat (20.04.2008)
26. Januar 2008
Nun waren wir auch auch dort. Endlich!
Fazit des sehr gelungenen Abends : “wenn ich es mir recht überlege: ich könnt´ schon wieder hin´ ” (Zitat Towermän)
Möge das recht bald sein!
Hinweis: Am 19. April war es dann so weit. Diesmal hier:
http://www.qype.com/place/133226-Nil-N-6-Hamburg
Stichworte küche, hochwertige, st.pauli, kochschule, qualitativ, interessante
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hansestyle (13.04.2008)
Das Nil ist seit Jahren mein Gourmet-Lieblings-Restaurant. Immer wenn ich mit meiner Frau etwas zu feiern habe: gehts ins Nil.Noch niemals wurden wir enttäuscht, noch nie gab es irgend etwas zu meckern. Und als neulich meine Tochter sich krankheitsbedingt mal übergeben musste, waren die Kellner einem Kinderarzt ähnlich freundlich und helfend zur Stelle. Nil, ich liebe Dich!
Stichworte gemütlich, szenig, gourmet, kinderfreundlich
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nigiri (10.04.2008)
im nil kommt nur einheimisches fleisch auf den tisch. und zwar von “biohöfen” aus schleswig-holstein, niedersachsen und mecklenburg. auf 2 etagen kann man schön dinieren. ausserdem haben sie die balance zwischen edel-schick-und doch nett prima hingekriegt.
keine 5 punkte, weil mir die speisenauswahl oft nicht ganz zusagt (pilz-, lamm- und bärlauch ..), UND man zum sattwerden manchmal vor-, haupt- und nachspeise braucht. (theoretisch).
prima geschenkidee: ein motto-kochkurs im nil. die finden sehr regelmäßig (2 mal die woche) statt. zum beispiel thema “frankreich”, “thailand”, “tapas” oder “fischküche”.
um die 80 euro.
Stichworte restaurant, pferdemarkt, nil
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musensohn (06.04.2008)
Beitrag Nummer 35 gleich hinterher. Clementines Eindrücke kann ich uneingeschränkt teilen. Wir verlebten einen entspannten Abend, von der herzlichen Begrüßung durch “unseren” Maitre bis zur entspannten Plauderei an der Bar, wo wir noch ein sündhaft edles Eau de vie durch unsere Kehlen rinnen ließen.
Der Charme des unkonventionell geschnittenen Raumes findet sich wieder in den Tugenden des exzellent geschulten Service. Wir fühlten uns - und die übrigen sicher auch - als Premium-Gäste. Man stelle sich vor, daß hier vor 50 Jahren Schuhe über den Tresen gingen! Das muß Erlebniseinkaufen gewesen sein, wenn das bestellte Paar rirarutsch aus dem Lager über den heutigen Speiseaufzugweg zum Kunden befördert wurde. Und ein Hauch 50er Jahre schafft noch immer durch eine gewisse Intimität der Tischordnung Gemütlichkeit. Man fühlt sich wie in einem Cabaret und ist neugierig auf die nächste Darbietung. Mag die Adenauerzeit kleinkariert gewesen sein, die Karte des NIL ist es keinesfalls. Die lange Jahre in ambitionierten Restaurants verpönte Deutsche Küche wird hier durch mediterranes Raffinement auf einen respektablen Standard gehoben. Details siehe Clementines Menübeschreibung. Ergänzen möchte ich den empfohlenen ganz wunderbaren Mosel-Riesling mit seiner stahligen Balance und dem nachhaltigen Beerenaroma, natürlich perfekt gekühlt.
Zum Augenschmaus gehört auch das Besteck. Wir hatten Teile von neun (!) verschiedenen Silbergarnituren aufliegen, die sich aber zu einer originellen Mélange zusammenfügten. Wieviel aufwändiger ist es, alte Bestecke zu pflegen, als ein neues vielhundertteiliges Sortiment einfach aus der Spülmaschine zu räumen. Diese persönliche Note paßt zu der Maxime des Lokals: liebevoller Umgang mit Speisen und Gästen! Die Botschaft ist bei uns angekommen und wir werden uns bald wieder im NIL verwöhnen lassen. Sogar einen gedünsteten Stiefel mit Schnürbandnudeln (wie Charlie Chaplin in “Goldrausch”) würde ich hier essen, sollte noch einer aus dem ehemaligen Schuhlager zuällig in die Küche gelangt sein.
Und nun bitte Beitrag Nummer 36.
Stichworte neuer pferdemarkt, harmonischer service, ideenreiche karte, nostalgische gemütlichkeit, feines stilempfinden, kulinarisches highlight
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clementine_3 (05.04.2008)
nun sitze ich hier mit einem schälchen hirsebrei, garniert mit sonnenblumenkernen, abgerundet mit einem schuss ahornsirup und träume vom genuss des abends im nil:
martini als aperitif
austern als vor-vorspeise
junger ziegenkäse, kräutersaitlinge und krosser speck auf bauernbrot als vorspeise
geschmorte lammkeule vom hof müritz mit kleinen artischocken und taubnessel-polentaküchlein als hauptgang
gebackene zitronenpolenta mit holunderblütensorbet als dessert
umhüllt mit weiß- und rotwein, abgerundet mit einem espresso und stückchen schokolade
inmitten einer dezenten szenerie, die so stimmig ist durch ihr interieur: moderne bebilderte leuchtobjekte an den wänden, dem klaren an mobiliar - übersichtlich, jedoch warm und willkommen; dem meinem SMS-nachrichtensignal-ähnlichkommenden klingeln des speiseaufzuges; die erfahrenen im hintergrund und doch präsenten; dem aufmerksamen hotz, der uns einen tisch auf der empore reservierte und uns dadurch nicht nur einen geschmacklich einwandfreien und vorzüglichen abend bot, sondern auch visuell unsere blicke schweifen ließ - auf den eingang, die bar unter uns, auf die nebentische, den opulenten kronleuchter,....zuerst entlarvt in dominiques bericht (beachtung der signets auf den gläsern, gegenseitiges kosten), jedoch schnell entwarnung durch “jugendlichen gästen” , “anspannung” und “giovanni” :-)
keine fließbandabfertigung…..hier ist der gast individuell willkommen und man ist glücklich seine geschmacklich wunderbaren speisen zu kredenzen…lange nicht mehr verspürt, dieses gefühl ab dem betreten des restaurants bis zum hinausgleiten.
stolz und selig gefüllt, den abend mit meinem besten freund und besucher im norden ausklingen zu lassen….
eigentlich geht es ab auf die piste, jedoch wollten wir uns das aufgesaugte ambiente, das zelebrierte speisen und genussvolle “WEINen” nicht zerstören und fuhren so wie wir kamen wieder mit dem taxi gen wohnung, in der ich hier sitze und mich frage, ob meine worte, dass wiedergeben können, was ich empfunden habe.
doch ein jeder, der hier auf qype beim nil landet, sollte sich dort auch wiederfinden, um das erlebnis hier widerspiegeln zu können.
man hat das gefühl, im nil wird gelebt und nicht gearbeitet. zumindest als gast ein schönes gefühl, wenn auch für die mitarbeiter arbeit - aber zumindest spaß daran.
meine schale brei ist erkaltet und ich vom erinnern an den abend im nil gesättigt.
DANKE hotz für’s vorbeikommen und auch ein dickes DANKE an den humorvollen für unseren tisch zuständigen herrn.
Stichworte lecker, wein, essen, restaurant, qualität, austern, service, speisen, aufmerksam, 1a, geschmackvoll, martini, interieur
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Dominique (30.03.2008)
Es gibt Abende im Nil, die sind langweilig. Sterbenslangweilig. Das Auditorium (verwöhnt, kritisch und eventverwöhnt) lauert und wartet und erhält doch nur feinste Speisen und aufmerksamen Service fürs Geld. Giovanni, der gewiss nicht so heißt (aber aussieht und klingt als heiße er so) serviert das Menü das Monats, schenkt Wein nach und Mit-Eigentümerin Elisabeth, sie heißt wirklich so, spricht, gelegentlich darum gebeten, mit Souveränität hervorragende Empfehlungen aus. Der Speisenaufzug arbeitet tadellos, alle Reservierungen sind perfekt, die Köche sind bester Laune und kochen mit gutem Schwung für den gehobenen Geschmack. Nichts passiert.
Elisabeth hält sich dezent im Hintergrund. Die Dame am besten Tisch des Hauses (unten am Fenster) soll sich nicht gedrängt fühlen. Man sieht ihr an, sie ist eine geübte Feinschmeckerin und der Herr ihr gegenüber steht ihr sicher in nichts nach. Sie gehen gern und oft essen und haben ihre Rituale, bemerkt Elisabeth. Eines ist, dass sie aufmerksam die Karte studiert und den Herrn am Ende für sie wählen lässt. Ein anderes Ritual hat sicher mit der kleinen Fotokamera zu tun, die in Hab-acht-Stellung auf dem Tisch liegt. Elisabeth lächelt in sich hinein und nimmt die Bestellung auf. Von der Dame, dem Herrn, die nach der Satzmelodie Gäste sind in der Stadt, und dem zweiten Herrn am Tisch, der nach Dialekt und Verhalten Hamburger ist.
Das Pärchen am Geländer auf der Empore passt nicht ins Bild. Das sehen die geschulten Augen sofort. Ihnen fehlt … ja, was eigentlich? Gelassenheit vielleicht. Sie schauen sich an, schauen sich um, kosten etwas verstohlen vom Teller des anderen, staunen über die Signets auf den hauseigenen Gläsern und behalten die Tür im Auge. Also kleckert Giovanni, der sie diskret beäugt, etwas Rotwein aufs Tischtuch, um entspanntes Ambiente zu zaubern. Sein schelmischer Blick tut den Rest – der kleine Trick gelingt. Der Tisch ist gerettet, von den jugendlichen Gästen fällt die Anspannung noch ehe der erste Gang des Monatsmenüs serviert wird.
Im Erdgeschoss hat ein einzelner Herr einen Viertisch besetzt. Er hatte bei der telefonischen Reservierung darauf bestanden. Die junge Kellnerin, die ihn an diesem Abend bedient, bringt nun bereits den vierten Latte Macchiato. Der wohlgeschäumte Kaffee kommt, der Gast schaut nur kurz auf und vertieft sich sofort wieder in die mitgebrachten Papiere, die er unablässig beschreibt. Statistiken sind es. Er kritzelt Zahlen, addiert und erstellt seltsame Listen. Die junge Kellnerin, eine angenehm zurückhaltende Person, nimmt all ihre Professionalität und Gewitztheit zusammen und empfiehlt dem Gast mit einem Lächeln in der Stimme: „Wie wäre es vielleicht mit einer Portion unserer hervorragenden Schokoladentarte zum Kaffee? 400 Kalorien, 125 Gramm; in sieben Minuten stünde es zur statistischen Inspektion vor Ihnen.“ Der Herr hält inne, schaut auf, dieses Mal für einen langen Augenblick. Dann plötzlich lächelt er, bestellt und fragt die errötetet Kellnerin: „Wie heißen Sie?“ Verblüfft nennt sie ihren Namen. Als sie nach exakt sieben Minuten mit der Bestellung an den Tisch zurückkommt, steht ihr Name auf der Liste. Der Liste der interessantesten Kellnerinnen der Welt.
Käsekuchen steht in diesem Monat leider nicht auf der Karte. Der Herr, der unter dem tief dekolltierten Leuchtbild sitzt, hat Verständnis. Er ist aus geschürter Neugier ins Nil gekommen, hat davon gehört, dass man hier vorzüglich isst, vorzüglich sitzt. Er ist trotz fehlenden Kuchens sofort überzeugt. Giovannis italienischer Gesichtsausdruck stimmt ihn froh. Wie könnte er sich von ihm nicht auf herzhaft umstimmen lassen? Er bestellt Kalbscarpaccio mit Birnen-Limettensalsa und Pecorino. Er hat es keine Sekunde bereut. Als später der Rosenverkäufer das Etablissement betritt, greift er nach den Münzen in seiner Hosentasche.
Jeder Tisch ist besetzt an diesem sterbenslangweiligen Abend. Die Gäste genießen die erlesenen Kreationen, entspannte Tischgespräche mischen sich zu einer gefälligen Melodie, einem kulinarisch inspirierten Konzert der Haute Cuisine.
Ein Abend im Nil. Keine Panne, kein Patzer, nirgends. Nichts zu tun für den Inhaber, der entspannt an der Bar sitzt und später in sein Büro in der obersten Etage verschwindet, um die Karte für den nächsten Tag zusammenzustellen. Ein kurzer abseitiger Blick auf das Empfehlungsportal, dessen Aufkleber draußen an der Tür klebt, sagt dem Chef, dass auch hier nichts los ist heute. Keiner schreibt, keiner punktet, keiner kommentiert. Langeweile im Internet. Die Community ist unterwegs, entdeckt vielleicht ein neues Café oder eine Restaurant.
Das spannende dieses Abends bleibt im Verborgenen. Der Chef bemerkt die Blicke nicht, die ihn den ganzen langweiligen Abend begleiten: vom Tisch am Fenster, von dem Pärchen am Geländer, dem Statistiker im Erdgeschoss. Er fragt nicht nach einem Zusammenhang, wie auch keiner der insgesamt 89 Gäste nach dem geheimen Zusammenhang fragt. Niemand ahnt, was sie alle miteinander verbindet, jeder ist auf seiner eigenen ahnungslosen Erkundungstour.
Der Abend geht dahin und zufriedene Gäste verlassen das hohe Haus. Bevor der Herr, der den Käsekuchen verlangte, dem Nil den Rücken kehrt, übergibt er Giovanni die Rose. „Für den Chef“, sagt er dem Kellner. „Sagen Sie ihm, es war ein herausragender Abend.“ Giovanni stutzt. Der Gast lächelt sanft. Er kennt das Spiel genau, er beobachtet es schon lange. Er ist der einzige, der den Zauber dieses Abends versteht. Im Nil. In Hamburg. Bei Hotzenplotz.
Stichworte hamburg, restaurant, qyper, hotzenplotz
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franzhavel (24.03.2008)
Es ist eine gewagte Unternehmung. Ich entschließe mich, das Nil zu besuchen, ohne hotzenplotz, obwohl er auf meiner endlosen Kontaktleiste geführt ist, über den Besuch zu informieren. Ich gehe – jetzt kommt das böse Wort: inkognito – ins Nil.
Mein Anruf aus Berlin verschafft mir aus dem Stand (aufgrund meiner wohlgeölten Businessstimme?) die Reservierung eines des begehrten Plätze in der Nähe des Kronleuchter. Nun geht man natürlich nicht allein ins Nil. Auf der Suche nach einer passenden Begleitung fällt mir Dominique ein, die erfreut zusagt, da sie gern mal hotzenplotz lebendig und leibhaftig sehen möchte (auch wenn sie sich über die von mir gewünschten Umstände etwas wundert). Obwohl ich mich über Qype, Feinschmecker und restaurant-kritik.de bereits über die Lage des Restaurants informiert habe, genieße ich es als scheinbar ahnungsloser Tourist vom U-Bahnhof Feldstraße nach dem Weg zum Nil zu fragen (ich treffe 3 Abendspaziergänger). Auf diese Weise sicher gewiesen betreten wir Punkt 21.00 Uhr das Restaurant. Ich werfe Dominique einen Blick und merke, dass wir dasselbe denken: die Tür öffnet sich nach innen (!).
Wir werden sehr warm von einer Dame, deren Name uns entfallen ist, begrüßt und zu unserem Tisch geleitet. Wir fühlen uns auf Anhieb sehr wohl und ich lege mir Stift und Notizbuch zurecht, um mir von diesem besonderen Abend alles Wichtige zu notieren. Der Kellner vermerkt dies mit einem fast unmerklichen spöttischen Lächeln.
Die Karte erobert sofort mein Herz. Sie ist sehr kurz (eine Seite), bietet aber noch Platz für einen kleines Augenzwinkern in Form eines aufgedruckten grünen Polizeiautos. Ich wähle das Menü (März 08), Dominique eröffnet den Abend mit einer Auswahlprozedur ihrer Vor- und Nachspeisen. In diesem Prozess verteilt sie bereits das erste Sternchen, da der Kellner ohne Zögern und Äh und Ausweichmanöver ihr etwas empfehlen mag und kann.
Aufgrund des schwachen Klingelns meiner letzten Münzen in meiner Hosentasche entscheiden wir uns nach der Wahl der Speisen für den preiswertesten Wein. Den ersten Schluck der Flasche trinkt der Kellner (natürlich nicht an unserem Tisch) und ich lasse mich aufklären, dass dies getan wird, um zu prüfen, ob der Wein verkorkt ist. Den zweiten Schluck erhält Dominique als ausgewiesene Sommelière. Ich wähle diese Stelle im Bericht, um anzufügen, dass der Kellner im weiteren Verlauf des Abends mit wirklich erstaunlicher Aufmerksamkeit uns beiden stets im richtigen Moment nachschenkte.
Nun kommen die Vorspeisen (für Dominique Ziegenkäse mit Kichererbsenkrapfen und für mich Lammbratwurst). Die Unterhaltung beginnt, wir sehen uns um, erfreuen uns an den Glaskastenbildern mit Motiven italienischer Küchenfrüchte (und dem einzelnen aus der Reihe fallenden Bildchen - ein ialienischer Oberkörper). Dominique ist entzückt von den freihängenden Sektkühlern, ich bin fasziniert vom Speisenfahrstuhl.
Während des zweiten Ganges (für mich Pulpo, für Dominique Mandelsuppe) unterhalten wir uns über die Vorzüge der Architektur eines Schuhgeschäfts für den Betrieb eines Restaurants auf drei Etagen und genießen den Blick von oben auf und hinter die Bar.
Hatte ich schon gesagt, dass die Gerichte (nein, nicht lecker) vorzüglich schmecken? Der Hauptgang (für Dominique Fleischvariationen, für mich Schweinefleisch) ist wundervoll.
Ich gestehe, ich kann es nicht lassen, ein ruhiges Abendessen genügt mir nicht, ich versuche mit dem Kellner mit einer Frage zum Thema Norditalien ins Plaudern zu kommen. Dies gelingt wunderbar und wir amüsieren uns beide (oder vielmehr wir drei) sehr. Der Wein entfaltet mittlerweile seine anregende Wirkung und wir stellen die bemerkenswertesten Theorien über die Küchengattung an, der das Nil kochstilistisch folgt. Klar ist, die eindeutig italienische Küche wird nicht gekocht.
Ein Dessert bekomme ungerechterweise nur ich (eine kleine Auswahl an Rohmilchkäse).
Das Restaurant leert sich, die Hamburger Gäste beginnen sich ihren Osterbeschäftigungen zu widmen. Wir bleiben vergnügt, entspannt und verwöhnt sitzen und nun sind wir uns sehr sicher, wer unter den verbliebenen Anwesenden der Besitzer des Nil ist. Dennoch verlassen wir dann grußlos das Restaurant (ich schäme mich in dieser kurzen Sekunde kein bisschen dafür) und gehen heiter in die Dunkelheit.
Stichworte nil, gute_küche, hansestadt
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larissamodell (21.03.2008)
Immer wieder gerne.
Das Nil ist seit Jahren immer mal wieder eine sehr gute Adresse um in Hamburg zu einem guten preis-Leistungsverhältnis klasse zu essen.
Ich bin sehr gerne hier und habe mir auch schon einen Kochkurs beim Chef gegönnt.
Larissa
Stichworte essen, restaurant, st.pauli, nil
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edelfisch (21.03.2008)
Mal wieder am neuen Pferdemarkt gespeist. Die Wahl viel auf das 4-Gänge-Menue:
“Hausgemachte Lammbratwurst mit Brunnenkresse-Aprikosen- Tabouleh”
“Gebratener Pulpo mit Safran und grünen Bohnen”
“Mangaliza-Jungschwein mit Estragon-Beurre blanc, geräuchertem Sauerkraut und Berglinsen”
bei der Auswahl der Nachspeise:
“Schokoladentarte mit Eisenkrautsorbet und gebratener Ananas”
oder “Auswahl von Rohmilchkäsen”
fiel die Wahl auf die Rohmilchkäse-Varitationen.
Um es kurz zu machen, für nur 35€ war das gesamte Menue hervorragend. In der Zubereitung könnte noch hier und da ein bisschen mehr herausgekitzelt werden, aber zu diesem Preis ist die Qualität schon fast überragend.
Mit ein Grund hiefür sind die regionalen Bio-Produkte: Nil verarbeitet ausschließlich Fleisch von Biohöfen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg.
Einen Großteil der Gemüse, Eier, Kräuter und Salate kommt von einem Ökohof aus dem Umland Hamburgs.
Weiter so!
Stichworte restaurant, menue, bio-produkte, gute qualität
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JanJam (27.02.2008)
Stichworte lecker, essen, gut, restaurant, bar, elegant, pferdearkt
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Sancho (12.02.2008)
Stichworte espresso, schokolade, mousse
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shaun (11.02.2008)
Stichworte restaurant, atmosphäre, einfallsreich, gepflegt
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Dagmar Johanna Matthias (03.02.2008)
Stichworte restaurant
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Towermän (25.01.2008)
Stichworte preis-wert!
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Yaszion (22.01.2008)
Stichworte gehoben, restaurant, entspannt, grüner jäger, neuer pferdemarkt
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Badbury (22.01.2008)