Adresse: Reeperbahn 22, 20359 Hamburg
Stichworte kiez kneipe laut live-musik reeperbahn
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Top Empfehlung:
Bernstorffstraße 103, 22767 Hamburg
Beliebte Bar zwischen St.Pauli und der Schanze. Kundenzitat: "Die Atmosphäre ist entspannt, und an den Plattentellern (ja, dort ist noch Vinyl angesagt!) wirken immer wieder extrem fähige Funk-, Soul- und HipHop-DJs."
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hotzenplotz (26.04.2008)
Als Junge habe ich um die Ecke meine Lehre angefangen.
Gegenüber dem Museum für Hamburgische Geschichte, am Holstenwall, in einem allerhöchstens mittelmäßigen Hotel.
Bauernfrühstück wurde dort serviert, Strammer Max, Rundstück warm und Karpfen blau.
In der Freistunde, der Zeit zwischen Mittag- und Abendservice trieb ich mich in den Sommermonaten in den Wallanlagen herum, machte vielleicht ein Nickerchen im Gras, schaute den Enten zu oder spielte eine Partie Minigolf.
Ungefähr dreimal in der Woche schickte mich mein cholerischer Küchenchef auf den Kiez, Alkohol kaufen.
Er trank wohl ungefähr einen Liter Vodka jeden Tag, immer irgendwo im Office gut versteckt. Alle wussten es, so etwas kann man auf lange Sicht nur schlecht geheim halten.
Wenn der Stoff alle war, musste ich rüber ins Lehmitz auf der Reeperbahn, um 1980 herum noch eine Spelunke für arme Schlucker.
Der Tresen ist schlangenförmig durch den ganzen Raum gebaut, um möglichst vielen Bedürftigen gleichzeitig Platz zu bieten. Hier muss man nicht ohne direkte Anbindung an die Bar saufen, selbst wenn hundert wilde Kerle im Raum wären.
Das war damals allerdings eher nicht der Fall, bedingt wahrscheinlich durch meine überwiegend nachmittäglichen Besuche. Die überwiegend männlichen Gäste waren kurz vor oder hinter dem Sitzen auf Parkbänken und unter Brücken. Schrott.
Immer schnell rein, halben Moskovskaja bestellt, bezahlt - und nix wie weg.
Ich habe nie verstanden, warum ein kranker Mann, der um seine Medizin weiß und hauptberuflich - mehr schlecht als recht zwar – aber immerhin über Jahre Vorräte anlegt, nicht in der Lage war, sein persönliches Lieblingsgift jederzeit in ausreichender Menge parat zu haben.
Ab und an war ich hier mal wieder, nachdem die Klientel punkiger und später auch mal schicker wurde. Inzwischen soll es sogar After-Work-Clubs gegeben haben.
Solche Lokale werden ja manchmal mit der Zeit vorzeigbar und man führt gern auswärtigen Besuch auf Gruselunterricht in die Nähe der Hölle.
Am letzten Donnerstag war außer einer kleinen Fraktion mir bekannter Menschen nur ein einziger Gast dort, ich kann über die Entwicklung des Publikumsgeschmacks also nicht berichten. Aber dieser eine, der war wie früher.
Erst hat er längere Zeit ohne Worte neben mir gestanden, so als könnte er nicht sprechen.
Er war angeschlagen und jedes Schlitzohr in der Nähe hätte ihm das Fell über die Ohren ziehen können.
Glück für ihn, dass er in gute Gesellschaft taumelte.
Stichworte trinken, kickern, saufen
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maralay (14.04.2008)
Letzte Woche habe ich beim Frühstück gelesen, dass das Lehmitz geschlossen werden soll. Angebliche Neubauten sind geplant, die Betreiber weisen diese Gerüchte zwar noch von sich, aber mein Morgenkaffee schmeckte mir nur noch halb so gut. Im Lehmitz habe ich die coolsten Männer kennengelernt und die Nacht zum Tag gemacht oder den Tag zur Nacht… ;-) Das Bier fließt hier in Strömen, die Musik hallt laut aus den Boxen, die Leute sind hier locker drauf… man kann eine Institution wie das Lehmitz doch nicht einfach so abreißen! Hoffe, dass es nur Gerüchte sind und das Lehmitz ein Teil von der Reeperbahn bleibt.
Nachtrag: So wie es aussieht, wird das Lehmitz nicht geschlossen und es kann somit weiterhin fast rund um die Uhr gefeiert werden! ;-)
Stichworte kneipe, bier, kiez, reeperbahn, tresen, nonstop
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altona93 (11.03.2008)
Eigentlich HASSE ich Rock, Punk und so. Ist eben nicht meine Musik.
Aber vor ein paar Wochen war ich im Lehmitz, und muss sagen: WOW!
Ohne irgendeine Erwartung/Vorahnung ging es vom Sudhaus gegenüber ins Lehmitz, wo uns zufällig gerade eine Band aus Hamburg Namens DRAT (www.drat-music.com) mit einem Konzert empfing.
Der Sänger und der Bassist auf dem Tresen, Drummer und Gitarre hinten in der Ecke in Richtung Klo.
Die Jungs haben tierisch Lärm gemacht, den Laden echt gerockt.
Dazu das total entspannte Publikum, ein Jack Daniels mit Cola.
SO kann auch ich noch ein Freund der härteren Musik werden, die nicht am Notebook erzeugt und vorgetragen wird.
Besonders gefallen hat mir, wie scheissegal es war, wie man aussieht oder wer man ist.
Während ein paar Meter weiter die Teenies in der langen Schlange zum Neidklub (glaube ich) froren, geht man ins Lehmitz einfach rein und hat Spaß.
Kann ich nur empfehlen!!!
Ach ja: und Rauchverbot sei Dank: man bekommt jetzt durchaus auch Luft…
Stichworte kneipe, kiez, live-musik, reeperbahn
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PJebsen (30.10.2007)
Stichworte kneipe, laut, kiez, reeperbahn, st-pauli, verranzt, tequla
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Idefix (30.10.2007)
Stichworte rauch
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Towermän (30.10.2007)
Stichworte kneipe, laut, astra, rock, live-musik, dreckig, mütze, tequila, stinkt, thekenschlampen, aussi-bar
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rp68 (23.10.2007)
Stichworte laut, astra, live-musik
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HoeflP (17.01.2007)
Stichworte kneipe, live-musik
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