18.01.2007
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Alicudi liegt am Rande des Mare Tirreno Meridionale – dem tyrrhenischen Meer, Sizilien vorgelagert. Die Wortwahl, die die geographische Lage bestimmt, ist ein Rahmen. Zu sagen, ich fahre nach Alicudi bei Palermo, ist erheblich nüchterner. Wenn die Reise zu den Liparischen Inseln geht, gelegen im tyrrhenischen Meer, hat das einen verheißungsvolleren Klang. Oder klingt Äolische Inseln noch besser?
Ich fahre ab Hamburg Dammtor mit der Bahn bis Milazzo. 2 Tage unterwegs. Und setze dann mit der Fähre über nach Alicudi. Der Seegang ist heftig. Zwei, drei Italiener kotzen. Ich konzentriere mich auf nahrhaftere Themen. Endlich ruhigere See.
Wir erreichen Alicudi und legen an. Geschafft. Jetzt gilt es nur noch Reinholds Haus zu finden. Wie verabredet, frage ich im Laden von Ettore und Anna nach dem Weg. Es geht Berg auf. 800 Stufen vom Meer bis auf 430 Meter Höhe.
Reinholds Refugio ist wunderschön gelegen am Vulkankegel. In absoluter Abgeschiedenheit und Ruhe. Kein Strom, kein fließend Wasser, kein Auto. Nichts. Natur pur und ein göttlicher Blick auf das strahlend blaue Meer.
Hier kann man sich einquartieren. Und mal wunderbar aus allem aussteigen. Oder an einem Seminar teilnehmen. Themen bitte anfragen.
Stichworte
italien, natur, insel, einsamkeit, vulkan
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