Kompliment
mdh (27.01.2007)
Das Museum, nach einem Entwurf der Kölner und Heidelberger Architektengruppe Trint & Quast in unmittelbaraer Nähe zum Maschsee auf einem künstlichen Hügel gebaut, war in seiner Architektur und erhabenen Lage stets umstritten. Für mich ist es ein interessanter und schöner Museumsbau und eindeutig mein Lieblingsmuseum in Hannover.
Die Eröffnung fand im Jahr 1979 statt und bereits 1992 erfolgte die Erweiterung durch einen zweiten Bauabschnitt.
Ausgangspunkt für das Museum war eine Schenkung von Dr. Bernhard Sprengel, der seine umfangreiche Sammlung der Stadt Hannover überließ.
Neben Sprengels deutschem Expressionismus und der französischen Moderne zeigt das Museum Werke von Max Ernst, Paul Klee, Pablo Picasso, Hans Arp, Emil Nolde u.v.a.m.
Im Zentrum des Sammlungskonzeptes steht das Werk des hannoverschen Merzkünstlers Kurt Schwitters.
Seit 1994 existiert außerdem die Abteilung Fotografie und Medien.
Das Sprengel Museum Hannover zählt mit seiner umfangreichen Sammlung und dem vielfältigen Wechselausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts und 21. Jahrhunderts.
Was mich neben der Kunstausstellung besonders beeindruckt und begeistert hat, das sind die Lichträume von James Turrell. Diese, speziell für das Sprengel Museum Hannover geschaffene Installation mit vier Lichtsituationen, stehen für jeweils unterschiedliche Wahrnehmungserfahrungen. Der Besuch dieser Räume ist ein absolutes MUSS wie der Besuch des Sprengel Museums ohnehin.
Ein weiterer Tipp für Freunde von Literatur aus jeglichen Bereichen der Kunst - Architektur, Malerei, Fotographie, Theater,.... -
im Vorraum des Museums befindet sich die Merz-Kunstbuch-Handlung. Hier wird eine unglaubliche Vielfalt geboten, die keine Wünsche offen lässt. Ich habe dort Stunden verbracht und immer besondere Schätze und Geschenke gefunden.
Stichworte
museum, kunst, moderne, ausstellung
Kommentare (1)
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