Adresse: Schlüterstr. 15, 10625 Berlin
Stichworte bar berlin charlottenburg irish kneipe pub scotch sex stout verkostung whiskey whisky
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6 Beiträge
Top Empfehlung:
Kalckreuthstr. 10, Ecke Motzstrasse, 10777 Berlin
Cocktailbar am zwischen Schöneberg und Tiergarten. Kundenzitat: "äußerst sympathische Bedienung, sehr gute Cocktails (besonders der May Tai hat es in sich)"
Kompliment
Niclas Grabowski (14.06.2008)
Hier hat sich eine schöne Frau vor ein paar Jahren mit mir über Sex unterhalten.
Was will der hier Berichtende nun damit sagen? Das er hier einen schönen Abend verbracht hat? Sicher. Das Whisky hilft? Nein, denn zumindest sie hat dabei keinen getrunken. Das man hier Frauen kennen lernen kann? Völlig falsch. Überhaupt muss ich noch hinzufügen, dass wir noch nicht einmal bei diesem Ereignis alleine waren. Ein guter Freund war noch mit dabei. Und hat sich über den Gang der Ereignisse dabei etwas gewundert. Glaube ich, jedenfalls.
Tatsächlich will ich damit sagen, dass skurrile Kneipen zwischenmenschliche Beziehungen echt weiterbringen. Und skurril ist das Union Jack nun wirklich. Es ist natürlich völlig outdated. Die in dieser Kneipe vorhandenen Farben kann man nirgendwo kaufen, sie entstehen, wenn ein Laden mehrere Jahrzehnte existiert, ohne dass sich etwas verändert. Der Service war für Berliner Verhältnisse extrem langsam. Die Whisky-Empfehlung, die er brachte, war völlig exotisch, unglaublich stark, aber in größeren Mengen natürlich ungenießbar. Etwas für Fans, deren Geschmacksinn - seien wir ehrlich - unter zu vielen Experimenten schon etwas gelitten hat. Und die Zusammenstellung der anderen Gäste war schlicht erheiternd.
So kommt man dann schnell dazu, auch über etwas extremere Dinge zu sprechen. Und wenn dann eine schöne Frau über die eigenen Erlebnisse und Vorlieben spricht, dann ist man als Mann auch gelegentlich mal ziemlich schnell verknallt in diese Frau. Aber schließlich ist daraus dann doch nichts geworden. Denn die Umstände in der Welt außerhalb dieser Kneipe waren gegen uns. Hätten wir diese Räume doch bloß niemals zu verlassen brauchen.
Kompliment
westberliner (30.04.2008)
Ach ja, der Union Jack…
Eigentlich ist schon alles gesagt, aber eine Sache fehlt. Der Grund weshalb ich da oft in meiner Studentenzeit mit vielen Freunden hinging :
Die “Vase”, der Yard of Ale !
Ein Liter Bier in einem langgezogenen, vasenähnlichen Gefäß für 8€. War für uns früher wie Stiefeltrinken, nur besser, weil jeder hatte seine eigene Vase auf dem Tisch.
Viele lustige Abende habe ich dort verbracht, schön das es den Union Jack noch gibt.
Kompliment
Jürgen (05.04.2008)
Der Union Jack ist, zumindest aus meiner Sicht, auch so ein West-Berliner Urgestein. Schon vor über zwanzig Jahren habe ich die gewaltige Auswahl von über 400 Whisk(e)y-Sorten bewundert. Nun war ich, buchstäblich nach Jahrzehnten, zufällig mal wieder hier.
Die Räume sind die einer traditionellen Kneipe, stilvoll dunkles Holz, zwei Bereiche mit Tischen und Stühlen, und einige Plätze am Tresen. Recht angenehm.
Es gibt irgendwie auch Essen; das hat mich in dem Moment nicht interessiert. Es roch aber gut von den Tischen her. Dazu ein paar Biere, von denen Guinness noch das gewöhnlichste ist, aber es gibt zum Beispiel auch Beamish Stout, von manchen deutlich höher geschätzt als Guinness, und John Smith’s Bitter.
Das wesentliche aber ist der Whisky. Am und hinter dem Tresen findet sich eine schier unglaubliche Anzahl verschiedener Flaschen, ausführlich in der Karte verzeichnet.
Schön fand ich eine kleine Bibliothek von Zeitschriften und Büchern zum Thema, die dem weniger kundigen oder unentschlossenen Gast helfen kann. Das Buch “Malt Whisky” von Michael Jackson (nicht der bekannte Musiker) schien mir das aktuellste und informativste zu sein, dabei lesbar und unterhaltsam, mit ausführlichen Geschmacksbewertungen.
Natürlich liegt der Schwerpunkt des Angebots auf schottischen Single Malts. Wie sollte es anders sein! Aber auch irischer, amerikanischer und japanischer Whisk(e)y finden sich hier, auch zum Beispiel Racke Rauchzart aus deutscher Produktion. Allerdings ist der Falkner, der Whisky aus der DDR, inzwischen ausgetrunken. “Das wäre heute auch nicht mehr so witzig”, sagt die Chefin.
Diese ist, wenn sie das Interesse des Gastes am von ihr offensichtlich geliebten Stoff erkannt hat, sehr auskunftsfreudig, plaudert gerne, und berät den Gast, was ihm bei seinem Geschmack denn noch interessieren könnte.
So habe ich denn ein paar Variationen meiner Lieblingswhiskys probiert, einen 18-jährigen Talisker und vom Lagavulin ein paar “Fremdabfüllungen”, einen jungen fünfjährigen und einen cask strength mit 68 %. Sehr interessant!
Anzumerken ist noch, dass es häufig Veranstaltungen gibt, Live-Musik, Vorträge, aber hauptsächlich Verkostungen zu bestimmten Themen, letztere preislich relativ günstig (meistens 5×2 cl zu 22 €). Diese sind auf der Webseite angekündigt oder, noch aktueller, per Newsletter, den man dort abonnieren kann.
Hier muß ich noch mal her, und ich glaube, ich weiß schon mit wem…
Stichworte kneipe, berlin, charlottenburg, whisky, scotch, bitter, stout
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Kompliment
Mike Adolphs (28.04.2006)
Stichworte restaurant, berlin, gaststätte, pub, whiskey, guiness, irish, kilkenny, irisch, whisky, verkostung
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