Du kritisiert eigentlich durchweg in deinem Artikel vergibst aber dennoch 4 Sterne!? Gerade bei einem 5 Sterne Hotel und den verbundenen Preisen ist doch die Atmosphäre sehr wichtig...
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Hotel de Rome Berlin
Mitte, Berlin
47 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Behrenstraße 37, 10117 Berlin
- Kontakt:
-
030 460 60 90
E-Mail schreiben
Hotel_de_Rome
- Geöffnet:
-
Mo - Sa: 9:00 - 18:00
So: geschlossen
Das Hotel ist 24 Stunden geöffnet.
| Nutzer-Infos |
|
Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin
Das Grand Hyatt Berlin Hotel in Berlin Mitte befindet sich im neu geschaffenen Stadtzentrum am Potsdamer Platz. Das moderne Luxushotel besticht durch zukunftsweisende Architektur des spanischen Architekten José Rafael Moneo, und spektakuläres Innendesign.
38 Beiträge zum Platz "Hotel de Rome Berlin" auf Deutsch
Das de Rome ist ganz sicher einer meiner Lieblingsplätze in Berlin. Design, Personal und Konzept unterscheiden sich mitunter leicht von den anderen guten Häusern der Stadt.
Die Qualität sowohl im Restaurant als auch auf der Dachterrasse ist hervorragend und auch der Bankett-Service für Veranstaltungen ist ganz ausgezeichnet. Es ist in dieser Klasse müßig über Preise zu reden; -das de Rome verdient aber jedenfalls das Log und ich komme gerne immer wieder!
51 Beiträge
Absolute Klasse! Freundlicher, unaufgeregter, sehr aufmerksamer Service, geschmackvoll eingerichtete, große, sehr saubere Zimmer, ueberall frische Blumen, ein Traum von Spa, gutes Restaurant- dieses Hotel hebt sich sehr positiv vom Berliner Hoteldurchschnitt ab!
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Für mich eines der besten Hotels der Stadt. Die Küche ist grossartig, der Service freundlich und das Ambiente besonders. Die Lage ist zentral unweit der Strasse "Unter den Linden". Kann ich nur empfehlen!
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Teatime zur Weihnachtszeit nach einem Bummel über den historischen Weihnachtsmarkt - bei gleichmäßigem Schneefall wirklich wie ein Winterwunderland. Das Hotel auch so ein Wunderland? In verschiedenster Hinsicht ja: die Ausstattung gediegen modern, die Gäste weniger gediegen und die Damen ganz besonders modern (High Heels, Overknees) - die Teatime ambitioniert im Preis aber qualitativ kein Vergleich zum Ritz Carlton oder zum Adlon. Wenn das Barambiente von nachmittaglicher Klaviermusik zum abendlichen Keyboard Pop wechselt ist es für mich Zeit ohne Bedauern zu gehen.
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Wir übernachteten mehrere Nächte im Hotel de Rome und können die negativen Beschreibungen bezüglich des Personals nicht bestätigen. Alle waren bemüht und freundlich.
Allerdings gab es einige andere Minuspunkte. Das an sich schöne Zimmer hatte einige Mängel: die Badezimmertür ließ sich nur mit Gewalt schließen, das Duschwasser erinnerte an eine Kneippkur, da die Temperatur ständig schwankte und der Schminkspiegel hing völlig demoliert an der Wand, man lief Gefahr, sich an dem Ding zu verletzen.
Ein anderer Punkt, der uns sehr störte, war die Intransparenz der Frühstückspreise: es gibt derer nämlich zwei. Wenn man sich etwas spärlicher am wahrlich nicht sehr üppigen Buffet bedient, zahlt man 23.-€ p.P, wann man sich aber wagt, Obst zu nehmen, oder sich ein nicht näher deklariertes Ei (ich würde ein Bioei erwarten) bringen zu lassen, steigt der Preis plötzlich auf 30,-€. Das ist extrem ärgerlich für den Gast und es verlangt gleichzeitig vom Personal, ständig den Gästen auf den Teller zu gucken, was sie verzehren. Man fühlt sich abgezockt und wird mit keinem Wort aufgeklärt. Nach dem Motto: stellen Sie sich doch nicht so an, Sie haben es doch!
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Vorweg, ich bin gelernte Hotelfachfrau eines 5 Sterne Hotels und sicher sehr kritisch.
Als Berlinerin habe ich nie im Hotel de Rome gewohnt sondern nur die wirklich schöne Dachterrasse besucht, die auch wirklich einen Besuch wert ist, wenn man genügend Geld dabei hat. Für 0,1 Champanger zahlt man im Moment 19 Euro. Tee für zwei kostet 36 Euro.
Leider hatten meine Besuche immer einen etwas schalen Beigeschmack.
Die livrierten Herren am Eingang grüßen einen nicht. Sie unterhalten sich lieber im schönsten Berliner-Dialekt und stehen einem noch im Weg, wenn man eintreten will. Das nimmt man mit Humor. So ist Berlin. Aber achte auf die Anfänge! Der Gast lächelt und grüßt, das Personal ignoriert einen desinteressiert.
Beim ersten Mal wussten wir nicht, dass man nicht ohne Hilfe der Rezeption in den 5. Stock kommt. Darüber wurden sehr überheblich von den Damen an der Rezeption aufgeklärt. Als wir oben waren, stellten wir fest, dass wir die einzigen Gäste waren. Das war nicht schlimm, hatte aber nicht zur Folge, dass uns die 3 Kellnerinnen zuvorkommend bedient haben. Eher lässig, was nicht zu 5-Sternen passt. Warum ist die Terrasse Sonntags bei 25 Grad um 12:00 Uhr komplett leer?
Das letzte Mal war ich Sonntag, den 8.8.2010 um 11:30 Uhr, dort. Wir wurden nicht auf die Dachterrasse gelassen, denn, so die Rezeptionistin: man wisse noch nicht ob man sie heute öffnen würde. Aha.
In einem Hotel sollten die Bars und Restaurants zur Verfügung stehen. Für zu viel Sonne oder ggf mal einen Schauer gibt es Schirme, die auch sämtliche andere Cafes, Bars und Restaurants in 5 km Umfeld am Gendarmenmarkt aufstellen.
Alles in allem hatte das Personal einen lieblosen Eindruck auf mich gemacht. Die Lage des Hotels ist fantastisch. Die Terrasse ist sehr schön. Warum wird so wenig daraus gemacht?
Kommentieren 3 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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Martingelöscht, 18 August 2010:
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Friederike2010, 28 Januar 2011:
Ja, das stimmt. Aber die Terrasse ist einfach echt schön. Es lohnt sich, über das Personal hinweg auf Berlin zu gucken. Ich würde trotzdem wieder hingehen - aber machen die nicht gerade zu?
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Marian-Rapp, 29 Juli 2011:
Wenn du in einem 5* Sterne Hotel deine Ausbildung gemacht hast, solltest du wissen, daß man sich diese Sterne, hinsichtlich Service an den Hut oder woanders hinstecken kann – diese Auszeichnung bezieht sich hauptsächlich auf die Ausstattung der Zimmer, 24 Stunden Roomservice, Concierge usw. – hat also nicht zwingend mit Kundenorientierung, Qualität der Speisen oder höflichem Verhalten zu tun.
Ich hab in diesem Laden bei Einsätzen für einen Personaldienstleister hinter die Kulissen schauen können – dadurch hat die eigentlich tolle, hochwertige materielle Ausstattung dieses Hauses echt an Glanz verloren.
Wir waren verschiedene Male auf der Dachterasse des Hotel de Rome, weil wir für besondere Anlässe (zB standesamtliche Trauung) unseren Gästen einen besonderen Ausblick bieten wollten.
Unvergesslich die Lift-Fahrt unseres ersten Besuchs:
ein Angestellter des Hotels forderte für uns einen Lift an, die Türen öffneten sich, in dem Lift stand ein Herr im Bademantel, dem wir (in Strassenkleidung) dazugesellt wurden. Für ein 6-Sterne-Hotel mE ein Unding!
Das Servicepersonal auf der Dachterasse mustert einen leider immer von Kopf bis Fuss und bedient einen eher beiläufig.
Die Cocktails sind ebenfalls nicht unbedingt eine Sünde wert. - Da habe ich schon viiiiiel Besseres in Berlin geboten bekommen.
Verbesserungswürdig - verkommt sonst zu einem Platz, wo Touristen "durchgeschleust" werden.
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Dieses Hotel bietet Klasse, Komfort und eine optimale Lage − was sich allerdings in den Preisen widerspiegelt. Die modische Bar (die selbst am frühen Abend überraschend lebhaft ist), die dezent eingerichteten Zimmer − alles in dem Berliner Ableger von Rocco Forte versprüht Qualität vom Feinsten. Weniger fein, wie auch einige andere Kritiker schon mehrmals feststellten, sind aber die lästigen Gebühren für die Internet-Terminals. Eigentlich sollten Besitzer von Fünf-Sterne-Hotels diese unziemliche Geschäftspraxis gar nicht nötig haben. Eigentlich. Genauso schön wie das Hotel sieht auch das Personal aus, das charmant und effektiv seiner Arbeit nachgeht. Nach einem verlängerten Wochenende hier werden Sie gänzlich erholt nach Hause fahren − solange Ihr Portmonee den Druck standhält.
Dies ist eine Übersetzung
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Tolles Hotel in exklusiver Lage. Berlin und seine Mitte mit vielen Attaktionen in Laufdistanz. Ein Grand-Hotel wie es in den Vorstellungen nicht schöner sein kann. Besonders empfahlenswert, die Bar und im Sommer der Dachgarten.
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130 Beiträge
Ich kann nur die Bar auf der Dachterrasse bewerten, aber die ist eine Empfehlung wert. Schöner Blick über Berlin, bequeme Loungemöbel und ein guter Service.
Die Lage in Berlin ist auch super, fußläufig zum Gendarmenmarkt und sehr zentral gelegen.
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Wirklich erstklassig! Ein Fünfsterne-Haus, was in jedem Bereich überzeugt!!!
Hotel:
Wunderschöne Zimmer, tolles Ambiente im ganzen Hotel, erstklassiges Frühstück! Der Service ist wirklich perfekt. Immer zu 100% aufmerksam und dabei nie aufdringlich oder störend.
Dachterrasse:
Der Blick ist wundervoll. Man ist ganz für sich und doch mitten in Berlin.
Die Speisen sind sehr zu empfehlen und der Service ist auch hier erstklassig! Wir waren mehrere Tage dort und müssen sagen, daß die Atmosphäre netter war, wenn die "Chefin" nicht anwesend war. Sie hat einen unterschwellingen Stress und Druck aufgebaut, den man als Gast spüren konnte. Das Servicepersonal war auch in diesen Situationen perfekt. Sie haben versucht dieses nicht an den Gast weiterzugeben. Liebe "Chefin" Ihr Personal arbeitet wirklich erstklassig! Sie können Ihnen vertrauen!
Wir freuen uns auf den nächsten Besuch!
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Ich kann zwar nur über die Bar und die Dachterrasse berichten, dies sind aber erstklassig. Wir waren dort zu einem Empfang eingeladen und es hat uns sehr gut gefallen. Es wurde auf der Dachterasse gegrillt. Alles war exzellent zubereitet und der Service war aufmerksam ohne aufdringlich zu sein.
Man sitzt sehr bequem und hat einen sehr schönen Blick auf die historische Umgebung. Man soolte sich jedoch mit Blick nach Osten setzen, da die andere Seite eher uninteressant ist.
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Wir waren auf Kurztrip in Berlin und haben das Hotel mehr durch Zufall entdeckt. Beim Nachsehen, was das für ein Gebäude ist, fiel uns ein Hinweis auf die Dachterrasse auf und wir beschlossen, da mal im Sonnenuntergang einen Drink zu nehmen. Leider war die Terrasse noch im “Softopening” und wegen der kühlen Abende zu dem Zeitpunkt schon früher geschlossen. Die offizielle Eröffnung mit vollem Service findet erst jetzt im Mai statt.
Also sind wir unten an die Bar und haben dort einige Cocktails probiert, der Barkeeper hat uns sehr gut und freundlich beraten. Sie haben alle ausgespochen gut geschmeckt.
Auf meine Frage, ob es denn möglich sei, trotzdem mal einen Blick auf die Terasse zu werfen, sagte er sofort zu. Als seine Kollegin zur Unterstützung kam, ist er mit uns losgegangen und wir haben sogar noch eine kleine Führung durch das Hotel bekommen. Wir waren sehr beeinduckt und haben uns sehr gefreut, daß man sich für uns als “nicht Hotelgäste” so viel Zeit genommen hat.
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Eines gleich vorneweg: der persönliche Kontakt an der Rezeption war erstklassig. Um es auf den Punkt zu bringen: der smarte, zuvorkommende Gentleman an der Rezeption war der EINZIGE Lichtblick in diesem 5-Sterne-Gruselkabinett. Finger weg, von diesem Nepp in bester Lage!!! Aber darf ich als unbedarfter Gast überhaupt ein Hotel kritisieren, das über jeden Zweifel erhaben zu sein scheint. Antwort: JA. Und vor allem, wenn ich nicht für fünfeurofuffzig übernachte, sondern für mehr als 300. Nun, hier nachprüfbar und konkret meine Erlebnisse in zeitlicher Abfolge:
- Nach besagtem Erlebnis beim Einchecken die Fahrt im Aufzug. Schickes Glas an den Wänden. Dumm nur, dass die Schrauben zu fest angedreht waren. Folge: Risse im Glas. Kann ja mal vorkommen, denke ich. Wird sicher (morgen?) repariert. Weit gefehlt: auch in den anderen zwei von mir benutzten Aufzügen ist gesprungenes Glas an der Wand.
... bevor ich jetzt zu viel erzähle, hier mal die fiesesten Punkte:
- Der Zahnputzbecher war noch mit Zahnpasta des Vorgängers besudelt (igitt!!!)
- Der Kosmetikspiegel war nicht beleuchtet und ich musste in die Hocke gehen um ihn zu benutzen (warum: na, weil er zwar nach links und rechts bewegbar war wie die Spuren an der Wand kundtaten, aber leider, leider nicht nach oben)
- In der Schreibtischschublade Drucksachen, die so angesifft waren, dass ICH mich nicht getraut hätte, diese auf einem Flohmarkt zu verschenken (geschweige denn, zu verkaufen!)
- Im Foyer stehen zwar Sessel und Sitzbänke mit übergroßen Lehnen. Platz für 50 Personen, aber Getränke gibt es wohl nur in der engen Bar im Nebenraum (nach 10 Minuten warten, sind wir dann in eine ander Lokalität umgezogen!)
- Nachts um 3 Uhr ging aus unerfindlichen Grunden die Lüftung an. (nein, nicht ein laues Lüftchen, sondern ein RICHTIG fieses Geräusch). Natürlich kein Ausschalter. Auskunft der Rezeption: ich soll den Temperaturregler “in die Mitte” stellen, dann würde das bald ausgehen. Tat es auch, nach ca. 30 Minuten
- A propos Lärm: die Zwischentür wurde auch entfernt, so dass der Eingangsbereich als Lärmtrichter in Richtung Bett umfunktioniert wird. Sehr witzig!!!
- Warum ich das mit dem Lärm so gut weiss? Naja, der eine oder andere kennt Türen, die an der Unterseite eine Gummilippe zur Schalldämmung haben. So eine Tür gab’s auch im Hotel de Rome. Nur: der Spalt zwischen Gummilippe und Boden war knapp 2 Zentimeter… Die Folge: die Geräusche im Flur klingen als ob sie im Zimmer sind.
- Und besonders fies klingen natürlich Stiefel wenn auf und abgegangen wird. (nachdem ich morgens gegen Acht durch das mehrminütige Stiefelgeklapper wach geworden bin, habe ich - ich geb’s zu - neugierig durch den Türspion die (Hotel?)Nutte verschwinden sehen, die offensichtlich für Samstagmorgen bestellt war… tsss…)
- Gottseidank gab es noch eine Decke, um den Türspalt danach notdürftig gegen Room-Service-Wagen-Geräusche zu dämmen…
- Ach ja: gottseidank war ich nicht auf die Kugelschreiber des Hotels angewiesen. Würde mich ernsthaft interessieren, ob die im Einkauf auf einen zweistelligen Centbetrag kommen… oh je.
- Zum Frühstück: penetranter Service, aber offensichtlich ohne Aufmerksamkeit…, daher wurde ich meist dann von Servicekräften angesprochen, wenn ich gerade den Bissen im Mund hatte. Toll…
Also alles in Allem: Ich kann nur abraten, in diesem Hotel zu nächtigen. Für 100-200 Euro weniger gibt es im wenigen Meter entfernten Sofitel Gendarmenmarkt DEUTLICH mehr Zimmerqualität. Ich kann nur sagen: Finger weg von diesem Hotel.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: das ist kein Fake, ich bin jederzeit bereit, über meine Erlebnisse in diesem Hotel eine eidesstattliche Erklärung abzulegen (natürlich gegen Kostenerstattung, denn ich bin ja kein kostenloser Unternehmensberater! ;-) ). Und wer möchte, kann ja als erstes einfach mal prüfen, ob die Aufzüge schon in Ordnung sind. Jede Wette: die sind immer noch kaputt, denn von Gästeorientierung, oder gar wirklichem Interesse an einer qualifizierten Rückmeldung ist dieses Etablissement weit entfernt. (kleiner Tipp: prüfen Sie mal, wer die 5-Sterne-Bewertungen bei Qype geschrieben hat!)
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koelnerin, 18 Dezember 2008:
Ach ja, eine Info noch als Zugabe: um zu Duschen brauchen Sie entweder eine Zange, oder Sie laufen Gefahr sich die Haut aufzuschlitzen. Kleine Ironie: die Hotelmitarbeiter kennen das Problem. kopfschüttel
Bis vor wenigen Stunden noch die Villa Kennedy, jetzt im nächsten Rocco Forte Haus. Der Servicelevel ist auf den ersten Blick genauso gut wie in FFM.
Die Zimmer edel und nicht zu abgehoben eingerichtet. Der Begrüßungschampagner wurde wunschgemäß als Rosé serviert Klasse!
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Einen schnellen Eindruck vom Hotel erhält man, wenn man hier einfach mal in die Bar geht und einen Cocktail zu sich nimmt. Die Einrichtung ist schon einmal sehr stylisch, vor allem bietet sie einen gelungenen Kontrast zu den alten Mauern, in denen sich das Hotel befindet. Mit Licht wird hier clever gearbeitet, so dass Coolness und Atmosphäre in einem Raum gleichzeitig zusammen kommen können. Und dann gibt es auch noch den Blick auf den Bebelplatz, der wunderbar historisch erscheint, was er eigentlich wohl gar nicht ist - Pflasterung des Platzes und Farben der Fassaden sollen so früher nicht existiert haben. Leider sind auch die historisierenden Fassaden öfters mal durch Bauplanen verdeckt.
Service ist gut, Gäste waren in den Monaten nach der Eröffnung etwas spannender als heute, dafür sind die Getränke hier durchgehend lecker. Und auch die Musik kann man hier genießen. Und so machen die Hotelbars den kleineren Institutionen dieser Stadt nach wie vor gute Konkurrenz. Denn trinken tun hier nicht nur Hotelgäste.
Vielleicht noch eine kleine Story zum Macher dieses Hotels. Sir Rocco Forte stammt aus einer berühmten Hotelfamilie. Sein Vater, Baron Charles Forte, war ein Selfmademan, der aus dem Nichts in Großritannien ein Gastronomie- und Hotelimperium geschaffen hat. Dieses wurde in den 90er Jahren Opfer einer feindlichen Übernahme, als sich das Fmilienunternehmen aus eigener Kraft nicht mehr gegen eine Übernahme von fremden Investoren wehren konnten. Die Fortes haben einen konservativen Ansatz von Hotellerie vertreten, in dem die Qualität eines Hotels auch dann aufrecht erhalten blieb, wenn es sich mal nicht mehr so gut rechnete. Forte Junior hat das damals tief getroffen, was auch in einer Filmdokumentation über die Übernahme gut belegt ist. Sogar das Recht an der wirtschaftlichen Nutzung seines Familiennamens war ihm damals abhanden gekommen.
Mitterweile hat sich Forte wieder in die Branche begeben, baut seine Luxushotels (aktuell elf) und zeigt den Raidern seines Familienunternehmens, was eine Harke ist. Ich finde das großartig. Und dass so jemand den Kampf in dem ohnehin nicht einfachen Markt für Spitzenhotels in Berlin aufnimmt, zeigt Mut und verdient Achtung.
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38 Beiträge
Hotel de Rome Berlin, Restaurant Parioli: Italienische Gaumenfreuden auf höchstem Niveau
Durch einen netten Zufall fügte es sich, dass ich gestern Abend im Restaurant Parioli des Hotel de Rome zu Abend dinierte. Das Rocco Forte Hotel am Berliner Bebelplatz hat erst seit kurzem geöffnet und gehört eindeutig in die Fünf-Sterne-Luxus Kategorie. Das Gebäude war früher die Reichszentrale der Dresdner Bank und stellt durch seine zentrale, exponierte Lage schon allein architektonisch ein Highlight in der Berliner Hotellandschaft dar. Der Bebelplatz hat als Opernplatz seine traurige Berühmtheit in der deutschen Geschichte erlangt, als kranke, politisch fehlgeleitete Hirne dort Bücher verbrannten. Hier im Herzen Berlins, direkt Unter den Linden bilden Berliner Staatsoper, Hedwigskirche, Hotel de Rome und ein Bankhaus, Kronprinzenpalais und das Hauptgebäude der Humboldt Universität auf der anderen Seite der Straße ein einzigartiges Ensemble.
Das Hotel de Rome fällt vor allem durch seinen eher schlichten, zurückhaltenden Eingang auf. Freundlich öffnet der Doorman die Tür, ein paar Stufen führen hoch zu einer zweiten, alten Tür, die elegant und elektronisch wie von Geisterhand aufschwingt, während wir ihr uns nähern. Der Lobbybereich des Hotel de Rome ist eine gelungene Mischung aus altem Bankgebäude und modernem, stylischen First Class Hotel. Während der Concierge seine Art Kabuff versteckt auf der linken Seite hat, befindet sich nach rechts der Eingang zur Bar. Riesige rote Monumentalvasen auf schwarzen Podesten flankieren den Eingang. Ein paar Schritte hinein ins Hotel bremst ein großer schwarzer Lacktisch mit enormen Vasen voll mit frischen Blumen den direkten Blick und Durchgang. Dafür beherrschen hier vier bequeme und einladende, schwarze und pompöse Sitzlandschaften die Nischen. Vier riesige, alte Jugendstilspiegel, im Laufe der Zeit bereits erblindet, zieren die Wände. Der Hotelempfang dafür versteckt sich zurückhaltend in einer Nische auf der linken Seite. Uns stellt sich kein Hotelangestellter in den Weg, der Empfang ist unbesetzt. Offensichtlich werden dort zum Sonntag Abend keine Gäste mehr erwartet. Wir schlendern noch einen Raum weiter, vermutlich die Schalterhalle des früheren Bankgebäudes. Hier freuen sich diverse Sitzgelegenheiten, Sofas, Sessel, Stühle mit kleinen Tischchen auf Gäste, Reste einer nicht abgeräumten Tea Hour warten auf einem Tisch auf den Service.
Wir wenden uns nach rechts und betreten das Restaurant Parioli. Es ist zu dieser Zeit vollkommen leer, doch sofort kommt ein freundlicher Mitarbeiter auf uns zu und nimmt uns die Garderobe ab. Auf unsere Frage, ob wir heute Abend die einzigen Gäste sind, klärt er uns auf, dass bereits Gäste da waren und noch weitere erwartet werden. Meine Horrorvorstellung, die ganze Zeit allein da zu sitzen, tritt also nicht ein. Wir erhalten einen sehr schönen Tisch in einer Ecke des Restaurants, mit sehr gutem Blick über das Restaurant, die sehr schön bequemen Sessel werden uns zurecht gerückt.
Als Aperitif entscheiden wir uns für Champagner, sowohl weiß als auch rosé. Eine gute Qualität, feinperlig, doch eher belanglos, von keinem dauernden Erlebnis auf der Zunge. Ok, vielleicht sollte ich nicht jeden Champagner mit meinem Liebling Ruinart vergleichen…
Wir entscheiden uns für das Menü, das laut Karte Küchenchef Raffaele Cesare Cannizzaro empfiehlt. Das Restaurant bietet das 5-Gang-Menü zu 90 Euro an, 130 Euro werden fällig, wenn man sich für das Menü mit den begleitenden Weinen entscheidet.
Als Gruß aus der Küche kommt ein hauchdünnes Thunfischcarpaccio mit Rauke und Vinaigrette. Der Thunfisch ist sehr lecker – an den Stellen, an denen er nicht von der Vinaigrette erschlagen wird. Denn diese wird leider so stark vom Knoblauch dominiert, dass man(n) anschließend kein Date mehr haben sollte. Mir als Knoblauchliebhaber mundete es durchaus, mein Roséchampagner konnte auch damit bestehen.
Der erste Gang, ein Battuta vom Fassone Rind mit Norciatrüffel, ligurischen Artischocken und Parmigiano schmeckte schon auf den ersten Bissen so trüffelig, dass ich Trüffelöl vermutete. Dies bestätigte unser Kellner auch auf Nachfrage. Die einzelnen Komponenten, das Rindercarpaccio, Trüffel, Artischocken und Parmesankäse hatten jeder für sich eine wunderschöne Konsistenz, waren eindeutig im Geschmack und funktionierten auch prima in dieser Zusammensetzung. Ein Starter, der Lust auf mehr machte.
Der dazu gereichte Wein, ein 2006 Terre di Tufi von Teruzzi & Puthod, passte auch schön dazu. Der Tufi ist eine Cuvée von Chardonnay und einem anderen Wein, den ich leider wieder vergessen habe – und im Barrique ausgebaut. Die typischen Aromen von Chardonnay mit Holz waren gut erkennbar, doch nicht zu dominant. Das Holz hielt sich angenehm im Hintergrund, der Wein zeichnet sich durch eine harmonische Struktur von Säure, Mineralität und Aromen aus. Dadurch passte er auch gut zur trüffeligen Vorspeise.
Es folgte eine Lasagnette mit Oktopus-Bolognese und Olio Verde. Kleine, dünne Pastascheiben mit einer sehr leichten tomatisierten Sauce und so kleinen Oktopusstückchen, dass wohl wirklich der Fleischwolf benutzt wurde. Der Gang schmeckte sehr lecker, doch hätte ich persönlich mir gewünscht, dass wenigstens ein paar Tintenfischärmchen sichtbar gewesen wären. Doch das wäre dann nicht im Sinne der Bolognese-Idee des Küchenchefs.
Als Fischgang kam ein Seeteufel mit Lardo di Colonnata und Petersilienpüree. Ich hatte nur so kleine Seeteufelchenfilets erwartet. Doch das Stück war wirklich von einer ordentlichen Größe mit einem hauchzarten Speck ummantelt. Die Konsistenz des Seeteufels war perfekt, nicht zu weich und auch nicht totgekocht. Das Petersilienpüree war von einer schönen grünen farblichen Intensität, die den weißen Fisch schön unterstützte – und auch geschmacklich sich nicht in den Vordergrund drängte.
Beide Gänge begleitete ein 2007 Grüner Veltliner Federspiel vom Weingut R. Pichler aus der schönen Wachau. Er war deutlich sanfter, als der erste Wein, nicht holzig, ohne jegliche Röstaromen – doch von einer bestechend angenehmen Fruchtigkeit. Seine zurückhaltende Eleganz harmonierte vortrefflich mit der Mini-Lasagne und auch mit dem Seeteufel.
Anschließend genoss ich Rücken und geschmorte Roulade vom Pauillac Lamm mit Millefoglie von Auberginen und Tomate. Der Rücken war perfekt à point rosa gebraten, die geschmorte Roulade für weibliche Gaumen vielleicht zu fettig, sie fiel beim Zerschneiden sehr locker auseinander, bereitete mir aber durchaus einen rustikalen, anderen Geschmack, als der feinere Rücken. In dieser Abwechslung der zwei Stück Lamm lag der Reiz. Sehr gut passte dazu das Millefoglie von Auberginen und Tomaten. Hier stach die Säure der Tomaten sehr hervor, die Aubergine zeigte sich nur leicht im Abgang. Eine sehr geschmacksintensive Begleitung.
Der dazu gereichte 2005 Chianti Classico Riserva Barone Ricasoli aus der Toskana war dazu ein perfekter Begleiter. Er war von einer schönen tiefroten Farbe, drängte sich jedoch durch eine gewisse Leichtigkeit und harmonische Struktur nicht in den Vordergrund.
Den Abschluss bildete ein Dies & Das von Kirschen mit Büffelricotta. Hm, das Dessert war ganz lecker, doch hätte ich persönlich mir eher eine jahreszeitlich angepasste Fruchtbegleitung gewünscht. Die Kirschen hatten ein tolles Fruchtaroma, waren voll von Geschmack. Doch bitte: wo kommen jetzt Anfang März Kirschen her? In meinen Augen fiel das Dessert zu den anderen Gängen etwas ab.
Göttlich hingegen war der Süßwein, ein 2006 Moscato Rosa, Traverso, aus Friaul-Julisch-Venetien. So schmeckt flüssiger, rötlicher Honig. Vielleicht kann der Moscato noch ein paar Jahre länger in der Flasche liegen, so dass er noch zähflüssiger und süßer sich entwickelt. Doch schon jetzt ist er ein wunderbarer Begleiter zu Desserts und kann auch als Solist bestehen.
Der Ristretto war sehr mild, eine gute Espressobohnenqualität kann man aber durchaus bei einem Haus dieser Klasse erwarten. Ebenso die perfekte, leckere, wunderbar im Mund schmelzende Confiserie. Meinen Magen schloss ich mit einer Vogelbeere vom Lantenhammer, die wunderbar mild und bekömmlich war.
Das Interieur ist modern und bindet das alte Bankgebäude schön mit ein. Über den Tischen an der linken Wand des Restaurants hängen wuchtige Lampen, die woanders alles erschlagen würden, hier aber wunderbar sich einfügen, ohne zu dominieren. In den Sesseln sitzt man sehr bequem, doch fast zu bequem, man kommt beim Aufstehen so schwer raus. Der Blick aus der Fensterfront wird am Tage oder in einer hellen Sommernacht vielleicht schön sein, doch nachts ist es eben dunkel. Der Service ist aufmerksam, zuvorkommend, freundlich, perfekt informiert und ebenso zurückhaltend. Es mag für den einen oder anderen störend wirken, dass die Live-Musik aus der benachbarten Bar direkt auch das Restaurant beschallt. Ich fand es sehr angenehm, es gab dem Ambiente eine Note aus Lounge und Jazz-Bar.
Fazit: Berlin hat mit dem Parioli einen exzellenten Italiener bekommen, der auf höchstem Niveau mediterrane Köstlichkeiten zaubert, die man so bisher nicht unbedingt gekannt hat. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen. Es wird nicht einfach nur ein Glas pro Gang kredenzt, sondern ganz selbstverständlich nachgeschenkt. Dies habe ich bisher nur selten erlebt. Empfehlenswert!
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Wir durften uns dieses wundervolle Hotel schon persönlich anschauen. Sie haben Gäste und möchten sie gebührend empfangen: Hotel de Rome. Nach einem Berlinbesuch oder Geschäftsessen in der Bar den Tag bis in den Abend geniessen. Wir waren beeindruckt von dem besonderen Ausblick auf den Bebelplatz. Und wenn Sie Ihren Geschäftskunden etwas besonderes gönnen möchten, sollten Sie sich die herschaftlichen Direktoren Suiten anschauen. Eine grandiose Umsetzung des traditionellen Bankhauses!
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