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DDR Museum

Karl-Liebknecht-Straße 1, direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom, 10178 Berlin

Interaktives Erlebnis-Museum in Berlin zeigt wie das Leben in der DDR war. Kundenzitate: "Ein absolutes Muss in Berlin", "ganz eindeutig das beste Museum, was ich je gesehen habe!", "eine Zeitreise... "

Kompliment Marc_Christo (23.06.2008) 5

Diese Berliner Niederlassung des Guggenheim in Berlin ist eine angenehme Bereicherung des kulturellen Lebens, schliesslich kann man nie genug Ort haben, die sich der Kunst annehmen.

Manchmal ein wenig zu nah am touristischen Leben, bietet die Deutsche Guggenheim Berlin immer wieder sehr schoene Ausstellungen. Darueber hinaus ist der Raum der Niederlassung begrenzt, so dass man keinen ganzen Tag fuer den Besuch kalkulieren muss.

Der Eintrittspreis mit aktuell 4 Euro ist dabei ebenfalls akzeptabel, zumal man gegebenenfalls auf den Montag ausweichen kann, der freien Eintritt garantiert.

Die Auswahl an Kunstwerken ist im Hinblick auf die raeumliche Einschraenkung eher begrenzt. Darueber hinaus wird man hier nur selten die neuesten Trends entdecken. Was aber nicht immer ein Nachteil sein muss.

Die zentrale Lage erlaubt dem Berlin-Besucher, der nur wenig Zeit hat, einen schnellen Besuch und ist auch durchaus empfehlenswert, da die dort gezeigten Kuenstler nicht unbedingt immer dem eigenen Geschmack zusagen muessen, aber durchaus einen Blick wert sind.

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Qype Advanced Insider 4840
Benutzerfoto: Dominique

Dominique

Kompliment Dominique (01.10.2007) 4

Ich habe mich oft gefragt, wie sich meine Meinung über Kunst bildet. Welche Eingebung entscheidet, dass mir ein Bild gefällt? Wie komme ich darauf, dass ein Werk keines Blickes wert ist? Ich treffe meine Urteile sehr schnell: Oft genügt es mir, einen Raum zu betreten. Ich fühle die Energie und werfe beiläufig einen Blick auf das, was von anderen als Kunst betitelt wurde. Den Rest der Zeit verwende ich darauf, mich selbst in meinem Urteil zu bestätigen. In schwachen Momenten aber frage ich mich: Darf man das überhaupt? Sollte ich nicht vorbehaltlos sein bis zum letzten Blick; sollte ich nicht respektvoller sein, mir mehr Zeit nehmen, differenzierter sein und analytischer vorgehen?

Doch es ändert nichts. Kritiken, ob wohlwollend oder vernichtend, sind immer unfair. Ich bin eine Kritikerin, ich bin der beste Beweis für die These. Beispielsweise bei Phoebe Washburn, die noch bis zum 14. Oktober in der Deutschen Guggenheim Unter den Linden eine raumgreifende Installation zeigt. Ich trat durch die gläserne Tür, die mir mein Begleiter aufhielt, blickte nach links und hatte noch kaum verstanden, was ich da sah, da stand es schon fest: Ich zog in Gedanken meine Schuhe aus, die Strümpfe auch, und lief fasziniert über das Dach der eigenartigen Rasenfabrik, in der ein Förderband die Lebensphasen das kultivierten Wuchses bewegt. Dass ich nicht aufs Dach durfte und auch das Gewächshaus, in dem der schnöde Rasen vorgezogen wird, geschlossen war, ist dabei nebensächlich. Phoebe Washburn machte, dass ich mich jung fühlte und ich will ihr dafür danken.

Der Rest war Nebensache. Der Film über ihre Arbeit und ihr Leben erreichten mich kaum. Ich blickte auf den Schirm und in das junge Gesicht aus New York (1973 geboren) und dachte nur: Sie sieht so nett und verspielt aus wie ihre „Regulated fool’s milk meadow“, und hinter der Synchronstimme von Jodie Foster klang sie, als liefe sie gern mit mir über das Dach, wo das Gras schließlich einen langsam sterbenden Teppich bildet. Und sie würde listig lächeln, wenn ich ihr sagte, dass ich daran dachte, etwas Saatgut und einen Golfball zu stiebitzen. So sieht sie aus.

Es ist schwer zu sagen, welchen Anteil die Ausstellung selbst an meiner Urteilsbildung hatte. Vielleicht war es auch die nette Frau mit dem Apfel oder der freie Eintritt oder mein Begleiter, der meine Aufmerksamkeit energisch auf den seltsam kahlen Innenhof lenkte. So gesehen zelebriere ich bewusst Subjektivität in Reinform wenn ich Kritik an Phoebe Washburn übe und sage: Kritik ist unnötig. Über diesen Rasen gehe ich gern!

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Qype Advanced Insider 6730
Benutzerfoto: franzhavel

franzhavel

Kompliment franzhavel (26.09.2007) 4

Die Guggenheim als Museumskonzern hat in Berlin eine Niederlassung, die von der Deutschen Bank getragen wird. Das bedeutet im Detail: Das Geld kommt aus Frankfurt, die künstlerische Impulse kommen aus Amerika und die Hotels für die Künstler werden vom Berliner Büro organisiert.

Manche Ausstellungen sind sehr teuer, vor allem wenn ein laut ForbesMagazin lebender TopTen-Künstler eingeladen wird, eine Auftragsarbeit für die 500qm für die Galerie zu erstellen. Andere Ausstellungen sind dann preiswerter.

Für den Besucher sind die Preise immer gleich (abgesehen davon, dass früher alles billiger war): 4 € und montags frei. Die tägliche Führung um 18.15 ist ebenfalls frei und sollte auf jeden Fall genutzt werden, da sich Gegenwartskunst ja nicht immer gleich erschließt und der Tagesspiegel nicht immer zur Hand ist.

Im Moment hat die junge Phoebe Washburn eine Rasenfabrik installiert. Aber darüber zu schreiben überlasse ich meiner professionellen Kollegin und Mitqyperin, mit der ich hier war und insofern sie sich eingeladen fühlt, etwas zu schreiben.

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