Kompliment
mostro (31.01.2007) •••••5
Hamburg hat in den letzten Jahren sehr unter der aktuellen Landesregierung gelitten, insbesondere kleine Träger haben erheblichen Druck verspürt, als schlagartig ein Großteil der öffentlichen Mittel für nichtstaatliche Kulturprojekte gestrichen wurde.
Das Tanzhaus Altona ist eines dieser Altonaer Herzblutprojekte, das nur durch die unerschöpfliche Energie einiger weniger Führungsfiguren am Leben bleibt. Auch nach Streichung aller öffentlichen Zuschüsse haben Elfi Riecke und Jan Fuhlendorf durch persönlichen Einsatz ihr Tanzprojekt in der ehemaligen Schule in der Thedestrasse erfolgreich fortführen können.
Über einen versteckten Hinterhofeingang erreicht man die Räume des Projekts im 2.Stock. Hier finden regelmäßig Kurse bzw. Abende in Folkloretanz statt, dabei gibt es Gruppen, die auf afrikanische Folklore fokussieren, andere, die eher Osteuropäisches bevorzugen. Dazwischen werden auch noch Tanz für Jugendliche und Erbauliche Leibesübungen (neudeutsch Pilates) angeboten.
Allen gemeinsam ist eine besonders positive Energie, die dieses Projekt unbedingt liebens- und erhaltenswert macht!
Im grossen Saal gibt es eine kleine Bar und regelmäßige Kunstausstellungen, die alle paar Monate wechseln - hier wird teils Malerei, teils auch Fotografie (dann eher ethnologischen Inhaltes) ausgestellt, meist findet eine Vernissage bzw. Finissage statt - ein Klavier bietet Möglichkeit zu Livemusik.
Stichworte
tanz, tanzen, ausstellung, kurse, tanzkurs, afrika, kurs, ausstellungsraum, folklore
Kommentare (0)
Bedenklicher Inhalt?