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Tate Britain von crispu
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Tate Britain

Millbank, London

5 84 Beiträge Bewertungen im Detail

Adresse:

Millbank, SW1 London, London SW1P 4RG

U-Bahnen in der Nähe:

  • Pimlico Station (0.5 km)
  • Vauxhall Tube Station (0.6 km)

Bahnhöfe in der Nähe:

  • Vauxhall Station (0.6 km)
Kontakt:
+44 20 7887 8888

www.tate.org.uk/britain/

Geöffnet:
Open daily 10.00–17.50
Exhibitions open 10.00–17.50

Open until 22.00 on the first Friday of each month for Late at Tate Britain
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8 Beiträge zum Platz "Tate Britain" auf Deutsch

Benutzerfoto: aliknecht
aliknecht
Pforzheim
370 Beiträge
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4 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 28 November 2012
Die Tate Britain wird gerade umgebaut. Man darf gespannt sein, wie es werden wird. Im Moment ist der Haupteingang von Süden von der Atterbury Street her.

Zur Zeit gibt es "Pre-Raphaelites" Victorian Avant-Garde. Die Ausstellung ist nicht so wahnsinnig interessant, hat aber ein paar Highlights. Die Bruderschaft wurde 1848 gegründet. Einige der Hauptakteure waren Dante Gabriel Rossetti, John Everett Millais, William Holman Hunt, Ford Madox Brown und Edward Burne-Jones. Die Industrialisierung schien bereits alle Schönheit der Welt zerstört zu haben und es gab in der Kunst einen starken Schub Richtung Mittelalter. Klar nach vorne! Die Ausstellungist gegliedert in History, Nature, Salvation, Beauty, Paradise, Mythologies, Perseus befreit die angekettete Andromeda etwa und auch ein paar phantastische Femmes Fatales mit roten Haaren und grünen Outfits.   

Danach bin ich noch durch die immer empfehlenswerte Turner-Sammlung gegangen. Dort hat mir diesmal am besten eine Ansicht von Orvieto aus der Ferne und diverse Venedig-Bilder gefallen.
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Benutzerfoto: ahcaw
ahcaw
Hamburg
83 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 7 November 2012
Eine umfassende Sammlung britischer Kunst vom späten 18 Jhdt.bis heute.Zur Zeit Ausstellung der Präraphaeliten.Beeindruckend ,umfangreich und ein absolutes Muss bei einem Londonbesuch .

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Warschauer
Warschauer
Berlin
212 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 24 November 2011

War da öfter in mehreren Jahren, immer interessante Ausstellungen.

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Benutzerfoto: tres-jolie
tres-jolie
205 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 29 Juni 2011

Wunscherschöne Gallery. Schon das Gebäude ist beeindruckend. Man könnte ohne Probleme einige Tage hintereinander hier verbringen und es würde nicht langweilig werden.

Eines der begehrtesen Bilder war natürlich Ophelia, dort musste man schon etwas Geduld mitbringen, um es betrachten zu können, denn den wunsch hat man nicht allein. Doch das Warten hat sich gelohnt.

So viele beeindruckende Bilder an einem Platz. London kann mit Recht stolz auf die Tate Gallery sein. Ich wünschte sie wäre bei mir um die Ecke, ich würde sehr sehr oft dort hin gehen.

Der Eintritt ist frei.

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Benutzerfoto: footi
footi
München
202 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 30 Oktober 2008

Sehr schoene Raeumlichkeiten und gute Ausstellungen. Wochenende sollte man aber eher meiden, da es dann richtig voll werden kann und man eigentlich nicht wirklich die Werke in Ruhe 'geniessen’ kann.

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Benutzerfoto: scorpio123
scorpio123
Braunfels
76 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 29 Oktober 2008

die Tate Modern ist definitiv ein Schmankerl für jeden Kunst-Fan! Große Teile der Ausstellung sind immer kostenlos
und man kann einen Besuch mit einem Spaziergang entlang der
Southbank verbinden!

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Benutzerfoto: Lenz
Lenz
Schaffhausen
410 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 29 Juni 2007

1969 kamen neun großformatige Bilder Mark Rothkos in die Tate Gallery, die darauf den permanenten „Rothko Room“ installierte. Meines Wissens handelt es sich um Werke, die ursprünglich in den späten 1950er Jahren für das Restaurant „Four Seasons“ im Seagram Building auf der New Yorker Park Avenue konzipiert waren. Der Raum in der Tate ist wie geschaffen für die Werke des außergewöhnlichen Künstlers, liegt er doch in einer ruhigen Ecke der Modern Tate und es herrscht gedämpftes Licht. Vorzugsweise besuche ich diesen Raum zu Zeiten, an denen zu erwarten ist, dass man ungestört bleibt. Für Rothko braucht man Ruhe und Zeit. Viel Zeit.

Mark Rothko wurde am 25. September 1903 als Marcus Rothkowitz im russischen Dwinks als viertes Kind des jüdischen Apothekers Jacob und seiner Frau Anna Goldin Rothkowitz geboren. Antisemitische Pogrome im Zarenreich machten das Leben unerfreulich und die Familie entschloss sich 1912, in die USA auszuwandern. Nach einem nicht abgeschlossenen Studium an der Yale University zog Marcus Rothkowitz 1923 nach New York. Bis 1927 nahm er Schauspielunterricht und studierte auch Malerei bei Max Weber. 1929 begann er seine Lehrtätigkeit an der Center Academy of the Brooklyn Jewish Center. 1932 heiratete er Edith Sachar. 1938 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an und nannte sich nun Mark Rothko. Er war Gründungsmitglied der Artist Union in New York und später formierte er die unabhängige Künstlergruppe „The Ten“ mit. 1945 heiratete er erneut und hatte mit Mell Beistle die Tochter Kate und den Sohn Christopher.

Mark Rothko gehört mit seinem ab 1949 entstandenen Hauptwerk zu den bedeutendsten Repräsentanten des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei. Die Werke in der Tate Gallery gehören dazu. Es sind großformatige Ölgemälde, teilweise in Dimensionen bis zu 300 cm, die sich durch monochrome, übereinander geschichtete, verschwommene Farbflächen auszeichnen. Sie haben bezeichnende Namen, wie „Black on Maroon“ oder „Red on Maroon“, was Ihnen einen Hinweis auf die Wucht der Farbkraft geben sollte. Maroon ist eine göttliche Farbe, in der Mystik und auch sonst.

Rothko liebte Michelangelos Laurentianische Bibliothek in Florenz mit ihrer zurückhaltenden Lichtstimmung. So ist es in der Modern Tate, im Rothko-Raum. Rothko empfahl auch, seine grandiosen Gemälde aus zirka 45 cm Entfernung zu betrachten. Ich habe es schon das erste Mal instinktiv so gemacht, ich konnte nicht anders. Ich versuchte, der Struktur seiner kaum wahrnehmbaren Pinselstriche zu folgen, die Begrenzungen der Farbflächen zu orten, die Farbe in mich aufzunehmen. Ich kann mir vorstellen, dass beinahe jeder Mensch auf unserem Erdball von dieser tiefen Ehrfurcht ergriffen wird, die ich dabei empfand. Meist war es so, dass ich nach einer unendlichen Ewigkeit aus einem köstlichen Traum aufwache und feststelle, dass ich das Denken völlig eingestellt hatte. Rothko ist für mich die reinste Form der Meditation. Die Farbflächen sind dazu da, in ihnen zu versinken. Echt.

Schon 1947 formulierte Rothko: „Ein Bild lebt durch die Gesellschaft eines sensiblen Betrachters, in dessen Bewusstsein es sich entfaltet und wächst. Es stirbt, wenn diese Gemeinschaft fehlt. Deshalb ist es ein gewagtes und gefühlvolles Unterfangen, ein Bild in die Welt zu entsenden.“ Rothko kommentierte sein eigenes Werk nie und lehnte es nach 1950 kategorisch ab, interpretatorische Hinweise zu seiner Kunst zu geben. Rothko war religiös, auf irgendeine Art und Weise, er zehrte vom Alten und Neuen Testament, von Mythen und Archaismen. Er suchte die ewige Gültigkeit. Am 25. Februar 1970 wählte Mark Rothko den Freitod.

„Es wäre schön, wenn man überall im Lande Orte einrichten könnte, ähnlich kleinen Kapellen, in denen ein Reisender oder Wanderer eine Zeit lang über ein einziges, in einem kleinen Raum hängendes Bild meditieren könnte.“ (Mark Rothko, 1954)

Kleiner Hinweis: die Reproduktionen im Bildanhang geben einen nur sehr unzulänglichen Eindruck. Die Körperlichkeit der Farbflächen spürt man nur, wenn man direkt davor steht, in der Modern Tate.

Kommentieren 5 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen

  • CemB, 29 Juni 2007: Mark Rothko gehört auch in meinen persönlichen Olymp. Auch einer derjenigen, die ich schon als Jugendlicher verehrt habe. Und du hast recht, keine reproduktion wird seinem Wer gerecht. Man muss sie im Original bei richtigem Licht sehen. Übrigens, neben ihm sitzt bei mir Yves Klein, der grosse Monochromist. Ganz in Yves Klein Blau natürlich...
  • Gabie Westbrock, 29 Juni 2007: Da geht einer Kunst-Liebhaberin doch das Herz auf!
    Danke für diesen einfühlsamen Beitrag, Lenz!
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    lokalreporter, 1 Juli 2007: rothkos farben spiegeln das nichts -> voll konkret ~ ich steh auf ihn!
  • ideenreichBerlin, 1 Juli 2007: Phantastisch - dieser Beitrag. DANKE.
  • Lenz, 18 September 2008:

    @Karu, genau. Die Begrenzung ist es unter anderem. Natürlich auch die Suggestion der Farbräume. Aber immer wenn ich mir vornehme, auf die Maltechnik zu achten, schaltet bei mir etwas ab und ich denke keine Spur mehr. Manchmal verbringe ich eine endlose Zeit vor dem Bild und danach weiß ich nicht mehr, was ich gemacht habe.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: mostro
mostro
Hamburg
2075 Beiträge
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5 Sterne für Tate Britain
Beitrag zu Tate Britain vom 4 Februar 2007

Das ehemals Tate Gallery genannte Museum am Ufer der Themse ist mittlerweile ein Bestandteil einer Museumskette (zu der auch die Tate Modern an der Bankside gehört) und wohl der schönste Museumsbau in London, würfelförmig in der Architektur des 19. Jahrhunderts, fein weiß, grazil und sehr ebenmäßig am Wasser - und dazu recht zentral: Viele Buslinien fahren hierher (überirdisch sieht man mehr: also Linie 2,3,87,88, etc.), schneller geht es mit der Victoria Line bis Pimlico. Wer es aber lustiger mag, kann ein museumseigenes Boot benutzen, das zwischen Tate Modern, London Eye und Tate Britain halbstündlich verkehrt.

Tate Britain widmet sich ausschließlich der britischen Malerei ab 1500. Und da wir einiges geboten: Die Galerie zeigt ausschließlich Spitzenwerke aller großen Namen, chronologisch in vielen kleineren Sälen angeordnet. Gainsborough, Constable, sehr viel schönes von Turner (Schwerpunkt!), Wilkie, die Präraffaeliten (ein weiterer Fokus), Blake, W. Roberts, Bevan, schließlich Hockney und F. Bacon und viele mehr werden aufgeboten - sicherlich eine der sehenswertesten Sammlungen überhaupt in Europa.

Besonders nett: Der Eintritt in die ständige Sammlung ist frei, die Briten tun was für die Bildung (der Touristen, die sind hier weit in der Überzahl).

Noch netter: Die Website von Tate ist das Beste, was ich weltweit bisher gesehen habe: Dreidimensionale Raumpläne, dahinter die zum jeweilige Saal gehörigen Kunstwerke, mit vielen Erläuterungen - nichts wird versteckt um Menschen zum Besuch zu verleiten. Und maximal überraschend: Im fremdsprachenfeindlichen England weist diese Site Informationen in mindestens 12 Sprachen vor, darunter arabisch, japanisch und polnisch (!!!!).

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