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Stolpersteine - Gunter Demnig
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27 Beiträge zum Platz "Stolpersteine - Gunter Demnig" auf Deutsch
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joan - pierre
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Siri, 19 Februar 2013:
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Wenn man Besuch hat und die Stolpersteine zeigt, erntet man immer interessierte Reaktionen, man verbindet mit dem 3. Reich auch individuelle Schicksale, jenseits von der sogenannten Schuldfrage. Eine sanfte Ermahnung, dass wir alles dafür tun müssen, um rechtsradikales Gedankengut daran zu hindern, aufzublühen.
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Frank_eating, 22 September 2012:
Eine Ermahnung an etwas, was kaum noch einer erlebt hat.
Viel kürzer zurück ist die linke Diktatur der DDR und da hat man bedenkenlos die Mauer abgerissen. Was ist mit der Schuldfrage und den Erschossenen dort ?
Mit dem Abriß der kompletten Mauer und des Checkpoint Charly hat man Geschichte vernichtet nach dem Motto “Weg, was wir nicht sehen wollen.”Die Stolpersteine ist Aktionismus, der von links gegen rechts kommt und das ist ja ungleich populärer. Wie heißt es so schön : “Auf einem Auge blind sein…”
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Coco1793, 24 Oktober 2012:
@Frank_eating: Vielen Dank für Ihre geistreiche Kommentierung. Die linke Diktatur in der DDR liegt in der Tat kürzer zurück. Aber warum ist das relevant? Es ist doch nicht so, dass die Stolpersteine die Verbrechen in der DDR negieren. Die Stolpersteine wurden genau dort angebracht, wo Menschen deportiert wurden. Es macht also keinen Sinn, Stolpersteine nach selbem Muster zu platzieren, um an die DDR zu erinnern oder vielmehr an die Verbrechen. Ich verstehe auch nicht, warum Sie die übliche Karte versuchen zu spielen “Auf einem Auge blind zu sein…” Worauf wollen Sie hinaus? Es hört sich tatsächlich so an, als seien SIE auf einem Auge blind, als hätten Sie es satt, sich für etwas schuldig zu fühlen, was sie weder erlebt geschweige denn verantwortet haben. Aber das verlangt auch keiner. Wir alle haben die Verantwortung, die Geschehnisse des 3. Reiches nicht wieder entstehen zu lassen. Wir haben auch die Verantwortung, die Verbrechen der DDR zu verhindern. Aber ganz ehrlich: In heutigen Zeiten – welche Gefahr ist aktuell präsenter? Sparen Sie sich weitere Bemerkungen, die greifen zu kurz.
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26 Beiträge
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Was an diesen “Stolpersteinen” so bemerkenswert ist, dass ich sie auch im Alltag sehe und registriere. Ich finde, die Opfer erhalten dadurch eine sehr persönliche Würdigung, genau an dem Ort, wo sie oft jahrelang gewohnt haben. Mir gefällt das Konzept sowohl als Denkmal, Kunstform oder Mahnmal gleichermaßen!
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197 Beiträge
Für mich ist das nur Aktionismus.
Es gibt bereits genug Denkmäler, Mahnstätten usw.
Ich finde es albern – auch wenn mir hier viele widersprechen werden.
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ServiceCheck, 14 März 2012:
Ich denke so was kann nicht genug gezeigt und gemahnt werden und die Idee ist wirklich bemerkenswert.
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glf2806, 13 Mai 2012:
Da stimme ich servicecheck zu !
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Frank_eating, 15 Mai 2012:
Ja, ja. Typisch deutsch : ewige Asche auf unser Haupt, auch wenn wir erst nach dem Krieg geboren wurden.
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Coco1793, 11 September 2012:
Das hat doch nichts mit Aktionismus zu tun, im Gegenteil, das ist doch ein voll durchdachtes Konzept. Und das “ewige Asche auf unser Haupt” ist eine typische Abwehrreaktion von jemandem, der sich mit der Geschichte vermutlich nur oberflächlich befasst hat und nicht zwischen Schuld und Verantwortung unterscheidet bzw. unterscheiden kann. Schade.
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Frank_eating, 22 September 2012:
Witzig. Schuld und Verantwortung ? Ich war zu der Zeit noch nicht einmal geboren und soll mich dann schuldig fühlen ? Lächerlich.
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Coco1793, 24 Oktober 2012:
Danke, Sie haben meinen Punkt eindrucksvoll untermauert. Genau davon sprach ich, dass Sie vermutlich nicht zwischen Schuld auf der einen Seite und Verantwortung auf der anderen unterscheiden. Und mit Verantwortung meine ich jene, die an die Gegenwart und Zukunft gerichtet ist. Danke nochmal.
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Frank_eating, 21 März 2013:
Ich betrachte Ihren Kommentar als unqualifiziert und werde mich nicht dazu äußern.
Bleiben Sie vielleicht – analog Ihrem Bild – beim FC (lol).
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Frank_eating, 22 März 2013:
Lassen Sie mich mit Ihren dreckigen Bemerkungen in Ruhe.
Ich werde Sie künftig ignorieren.
Die Idee ist gut und noch bessser wäre es, wenn daraus wirklich Lehren folgen und nicht wieder Minderheiten ausgegrenzt, stigmatisiert, entwürdigt, vertrieben und vernichtet werden. Hertzerische Medien und Politiker keine Chance bekommen, mündige Bürger sich ihr eigenes Urteil bildet und mutig dem Mob widerstehn.
Die Stolpersteine sind für mich nicht nur ein flüchtiger Blick, der mit einem kurzen Wackel-Dackel-Nicken verbunden ist, sondern wirklich Mahnung, Vermächtnis und Gedenken.
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Ich mag die Stolpersteine und freu mich immer wieder darüber, dass man ein solch untypisches Denkmal geschaffen hat.
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Eine einfache aber schöne Idee, uns an unsere Vergangenheit zu erinnern...in der Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert.
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64 Beiträge
Eine tolle Idee!
Man wird immer wieder ermahnt an Vergangenes zu denken und es nicht im Alltäglichen zu vergessen. Ich hoffe so etwas passiert nie wieder!
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33 Beiträge
Hut ab vor dem Künstler! Ich liebe diese Idee, die Steine packen einen immer wieder, unerwartet bekommt man eine Gänsehaut oder feuchte Augen.
Besonders interessant ist das vielleicht für Kinder und Jugendliche, dass in dem Haus, in dem sie wohnen oder wo der Lieblingskiosk ist, früher mal Menschen gewohnt haben, die Schreckliches erleben mussten. Das Unverstellbare wird dann vielleicht vorstellbar, vielleicht machen sich dann viele Menschen Gedanken, die verhindern, dass Ähnliches auch nur ansatzweise passiert.
Allerdings scheue ich mich immer auf so einen Stein zu treten, das kommt mir vor, als würde ich auf einen Grabstein treten. Aber dann werden sie so stumpf.
Einige Steine im Kwartier Latäng werden wiederum von so vielen betrunkenen Füßen getreten, dass sie blitzblank sind.
Wäre interessant zu wissen, was der Künstler dazu meint.
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16 Beiträge
Ich finde es wirklich wichtig, an die dunkle Seite der Deutschen Geschichte zu erinnern und diese Erinnerung aufrechtzuerhalten.
Immer wenn ich die Stolpersteine sehen, halte ich einen Moment inne für ein Gebet und hoffe, dass sich soetwas nie wieder in Deutschland wiederholt.
Vielen Dank an den Künstler!
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24 Beiträge
Vom Grundsatz her ist die Idee gut. Nur ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Nicht jedes Opfer wird einen Stolperstein bekommen und so wird auch ein verfälschendes Bild der Geschehnisse gezeichnet. Vor dem einen Haus gibt es Stolpersteine vor dem anderen nicht - obwohl dort ebenfalls Opfer wohnten.
Entweder sollte jedes Opfer einen Gedenkstein erhalten und das möglichst zeitgleich oder keines.
Ansonsten wird nämlich der Eindruck vermittelt, dass nicht 8% der deutschen Bevölkerung damals verhaftet, gefoltert oder deportiert und ermordet worden sind, sondern das in jedem zwanzigsten oder vielleicht auch jedem dreißigsten Haus eine Familie "abgeholt" worden ist.
Dieser Eindruck kann jedenfalls in meinem Viertel diesen Stolpersteinen entnommen werden.. und dieser Eindruck vermittelt Unwahrheit und trägt dazu bei, dass ungeheuerliche Ausmass dieses Verbrechens zu verniedlichen!!!
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Lesen_gefährdet_die_Dummheit, 10 Februar 2011:
Hallo Mircromag,
Okay, deine Kritik
Aber: dann liegt es an uns: Lasst uns Stolpersteine für jeden zahlen und einfügen lassen, der von den Faschisten deportiert und ermordet wurde.
Teile deine Recherchen mit deinen Nachbarn, damit zumindest die Lebensdaten der Opfer überall in deiner Gegend sichtbar werden.
Ein Stolperstein ist ja nicht wirklich teuer... -
Micromacro, 11 Februar 2011:
Was kostet denn ein Stein?
Würde einen stiften..denn vom Grundsatz her betrachtet ist die Idee gut.... -
Lesen_gefährdet_die_Dummheit, 12 Februar 2011:
Guck mal hier: http://www.stolpersteine.com/technik.html
95,-- pro Stein, das ist nicht wirklich die Welt. Und wenn viele sich zusammentun, dann kriegen wir auch einige dieser steinernen Gedenkstellen a) recherchiert; b) installiert.
Herzliche Grüße! -
Micromacro, 13 Februar 2011:
Mir ist persönlich kein Opfer und auch keine Örtlichkeit bekannt.
Ich werde den Künstler kontaktieren, wenn es im Umfeld meiner Wohnung ein Opfer gibt (es gibt dort derzeit ca. 20 mir bekannte Steine) werde ich einen stiften.
Besonders interessiert wäre ich an der Erinnerung an einen Edelweißpiraten.
Danke für den Link
43 Beiträge
Was da passiert ist in Deutschland und in unserer Stadt darf nie vergessen werden, tolle Idee. Es werden immer mehr Steine ist mir aufgefallen. Vor einigen Tagen war auf Einladung unseres OB´S ein heute in L.A. lebender jüdischer Augenarzt zu Besuch in unserer Stadt. Die Tagespresse hat groß drüber berichtet. Grausig was er als Kind erlebt hat, er musste als 14 jähriger mit Eltern und Geschwister vom Bahnhof Deutz die Stadt verlassen in Richtung KZ ! Nach 70 Jahren war er zum ersten mal wieder in seiner Heimatstadt. Auch vor seinem Elternhaus liegen die Steine.
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In unserer schnelllebigen und oberflächer werdenden Gesellschaft ist diese Art von erinnern und mahnen ganz wichtig. Es war nicht immer alles so schön und ausgelassen wie wir es heute erleben dürfen.
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Wie schon bei der bewetlrtung der stolpersteine essen:tolle Idee, einprägsam und 'auf den Boden holend' im Trubel des Fußgängerzonen Konsums
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