4experiment Gastraum, Hamburg

Öffnungszeiten:

Mo-Sa: ab 19.00 h

Adresse: Karolinenstr. 32, St. Pauli, 20357 Hamburg

Tel: +49 40 43188432

Website: www.4experiment.de

Stichworte

Besitzer: gastraumjungs

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Kompliment Blaubär (22.04.2008) 3

Mein erster Besuch mit fünf Freunden: Lecker Crémant als Apero ist sehr empfehlenswert. Dieser steht dann auf ungedecktem Holztisch in einem kleinen Gastraum (wie der Name schon sagt). Geradezu führsorglich bemüht sich die Bedienung, die Tagesgerichte zu erklären, um auch dem letzten Zweifler die Entscheidung zu erleichtern. Bei uns gehörte schon einige Geduld dazu ;-). Dazu eine Weinempfehlung mit kleiner Weinprobe. Der Abend war lustig und säße der schnöde Mammon etwas lockerer, würden hier wohl noch viele folgen. Denn leider stimmt das Preis/Leistungsverhältnis nicht ganz. Dafür gibts leider auch nicht 5 Sterne und auch dafür, dass den Speisen der “letzte Schliff” fehlte.

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Kompliment Kixka Nebraska (08.03.2008) 4

Essen gehen.
Au ja.
Nach langer Zeit mal wieder.

Vorher die Website angeschaut, auf der das Küchenteam sich sehr viel Mühe gibt, extrem lässig-verwegen ‘rüber zu kommen. Bei der sich aber selbst mein kleiner Sohn leicht amüsiert zeigte: Ein rosa Totenkopf als Logo?

Nuja, das Publikum war dann eher die Abteilung: gehobene Angestellte in geselliger Runde. Wir hatten Glück, da wir relativ kurz entschlossen den letzten freien Tisch reserviert bekamen, der dann allerdings anfänglich auch ein wenig Katzentisch-Charme versprühte: zwischen der Garderobe und dem Abgang zu den Toiletten platziert, auf etwas zu niedrigen Stühlen. Was aber im Verlauf des Abends überhaupt keine Rolle mehr spielte.

Lorenzo gab sehr charmant den Conférencier, ich war mir bis zum Schluss des Abends nicht ganz sicher, ob er mehr mit mir oder meiner (männlichen) Begleitung flirtete. Das tat er jedenfalls sehr gekonnt. Bei der Auswahl des Tischweines zuckte er nicht mit der Wimper, als wir den dritten Wein zum Kosten erbaten – um schließlich bei seiner Eingangsempfehlung zu landen, die auch noch die günstigste war. Eine raffiniert drapierte Muschel gab das Amuse Gueule, allerdings gewisse Könnerschaft im Verspeisen erfordernd. Meine Begleitung hat gewonnen.

Als Vorspeise genügte uns ein kleiner Salat 4x, der zunächst unspektakulär auf dem Teller erschien. 4x bedeutet nun nicht vier verschiedene Sorten zur Auswahl, sondern “4 Experiment”. Puh. Bei der sehr übersichtlichen Karte schon ganz schön … ausführlich.

Es gab grünen Frisée mit gerösteten Kokosnusschips, die wir beide als sehr ungewöhnlich, aber wohlschmeckend empfanden. Ich mag es ja, wenn’s im Mund leicht kracht. Dazu kleinste Würfelchen, von mir zunächst fehleingeschätzt als: Möhren, die wohl doch eher: Kürbis waren. Das ganze in einer Kokosnussvinaigrette. Ja, das passte tatsächlich gut zusammen.

Beim Hauptgang wählte er das Schokoladenschwein, ich den Rotbarsch, wenn ich mich richtig erinnere :)
Das Schwein hielt alles, was es in Hinsicht auf Chili und Ingwer versprochen hatte - nur - die Schokolade fehlte uns.
(Ich durfte naschen)

Der Fisch war perfekt mit Rote Beete und Pastinaken Chips arrangiert (hach, wieder was zum Krachen lassen), alleine die beiden Löffelchen mit diesem neumodischem Limonenschaum drauf – also, ich hab’s da doch gerne etwas soßiger, merkte ich an diesem Abend. Luftschokolade hat sich auch nie wirklich durchsetzen können. Limonenschaum ist ein netter Einfall, harmoniert natürlich mit dem Fisch – aber es mangelt doch etwas an der geschmacklichen Fülle.

Das Dessert wurde geschwisterlich geteilt, wobei ich ein wenig mehr des köstlichen Käsekuchens mit knuspriger Decke erhaschte, während mein Begleiter sich über den geeisten Stein als Träger des Zitronensorbets nicht aufhören konnte zu wundern.

Uneinigkeit bei der Bestimmung des dritten Bestandteils des Desserttellers: Er ging von Schokopudding aus, ich von eingesunkener Mousse.

Geschmeckt hat es. Sehr gut sogar.

Ein runder Abend, aufmerk- und unterhaltsamer Service, perfekt mit einem Espresso und Averna zum Ausklang.

Uns hat es sehr gefallen.

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RobertB

Kompliment RobertB (30.01.2008) 5

Mein Freund und ich, wir sind beide Köche, waren am gleichen Abend von 19 bis ca 22 Uhr im Gastraum, wie Gast Maskenzauber. Das Lokal war bis zum letzten Platz besetzt. Wir empfanden die Atmosphäre des Restaurants als sehr offen. Nicht nur, dass der Gast einen direkten Blick in die Küche und auf das Arbeiten der Köche werfen kann, sondern die Köche auch den Kontakt mit Gästen im Gastraum suchen und gelegentlich selber Teller raus tragen. Den Service haben wir ganz anders in Erinnerung. Unser Tischkellner war außerordentlich gut über die Karte informiert und erklärte sie uns alle Speisen detailliert und kenntnisreich. Ich würde mir wünschen, wenn mehr Servicekräfte Begriffe wie confierte Rote Beete oder Zwischenrippenstück vom Rind fachgerecht erklären konnten. Man hat gemerkt, dass das Zusammenspiel zwischen Küche und Service gut funktioniert und alle Mitarbeiter Spaß am kochen, servieren und am Dialog mit dem Gast haben haben. Jedenfalls haben wir diesen Eindruck als Gäste mitgenommen.
Essen und Weinempfehlungen waren gut aufeinander abgestimmt! Die Frische der Produkte, sowie deren Zubereitung waren hervorragend. Neben einem kleinen „Gruß aus der Küche“ gab es selbstgebackenes, noch warmes Brot. Wir genossen verschiedene Vorspeisen und teilten uns den Hauptgang, cote de Boeuf. Dies war Fleisch bester Qualität, perfekt auf den Punkt gebraten und die Küche hatte es angemessen ruhen lassen. Nach dem Dessert war das Menü perfekt abgerundet. Wir verließen glücklich und zufrieden das Restaurant. Dieser Abend war sein Geld wert. Ich hoffe, dass das Gastraum Team weiterhin die Leidenschaft am Kochen, Improvisieren und experimentieren behält.

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Kompliment AlaskaEisbär (30.01.2008) 5

Beim Gastraum trennen sich die Lager: Die einen lieben dieses Restaurant und ihre engagierten Köche, die täglich mit Leidenschaft und Eigensinn ihre glücklich machenden Gerichte kochen. Dann gibt es aber auch Menschen, die enttäuscht nach Hause gehen, wenn Sie kein Haar in der Suppe finden, an dem sie sich aufhängen können. Denn sie besuchen ein Restaurant nicht zum Genießen, Entspannen und Spaß haben, sondern zum schadenfreudigen Prüfen und werden nörgelig, wenn sie nicht auf aalglatte Perfektion und devote Kellner treffen.
Ich empfehle deshalb, sich ohne Erwartungen auf den Gastraum einzulassen. Einen standardisierten Ablauf gibt es hier sowieso nicht. Mal ist ein Abend im Gastraum turbulent und rockig und endet erst spät in der Nacht nach vielen Flaschen Wein mit einem seligen Grinsen. Manchmal ist es eher ruhig und genussorientiert. Fakt ist: Wer sich hier wohl fühlt, kommt immer wieder. Schon die Frage "Wollen wir in den Gastraum gehen?" bringt viele Menschen zum Schwärmen und detaillierten Erläutern ihrer vergangenen Genusserfahrungen. Das frisch gebackene Brot mit Meersalzkruste, der immer wieder anders angemachte, konkurrenzlose Salat mit den frischen Kräutern, die Aromenvielfalt auf den Tellern bei jedem einzelnen Gericht, das saftige Fleisch, der Pulpo in seinen legendären Variationen, das Eis auf dem Elbstein... bis man am Ende satt, befriedigt und glücklich ist!
Ich persönlich freue mich, dass es auch Menschen gibt, die sich mit dem Gastraum nicht anfreunden können. So bleibt mehr Platz für sympathische, aufgeschlossene Gäste jeden Alters und Couleurs, die ehrliche und trotzdem raffinierte Gerichte sowie eine "menschliche" Belegschaft zu schätzen wissen.

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Kompliment Sommersprosse (12.10.2007) 5

Ich muß gestehen, ich war noch gar nicht da - ABER ich habe einen Kochkurs mit 2 der 4 Herren des 4Experiments nebenan im Koch-Kontor absolviert. Und wenn die so kochen, wie Sie es uns dort gezeigt haben - dann sollte man dort unbedingt essen gehen. Philosophie: "teamorientierte, kreative Spontanität mit dem Wunsch nach Reibung verbunden mit täglich neuen Gerichten aus den besten unverfälschten Produkten..." (Zitat von der Homepage der Herren). Anders und gut! Ich werde es also bald ausprobieren und darüber berichten.

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fiora

Kompliment fiora (02.09.2007) 4

waren gestern zum ersten Mal dort, sind auf Empfehlung dorthin gegangen und es war sensationell!!!! keins der Gerichte schmeckte wie man es sich traditionell vorstellt, sondern einfach nur genial und neu. Wahre Geschmackserlebnisse! Ausserdem unaufdringliche, sehr nette Kellner (die ja auch die Köche sind). toller Abend,nicht ganz billig aber es hat sich gelohnt .

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Kompliment erdbeermädchen (17.07.2007) 5

Da sprach die Fee: 3 Wünsche hast du frei!

1. Einen Ableger des Gastraumes in Berlin
2. Ein nie enden wollender Genussabend im Gastraum
3. Eine Rezeptesammlung der Kreativen zum Nachkochen

Auf Empfehlung des Onkels aus Hamburg durften wir die Bekanntschaft der ehrwürdigen 4 experimentellen Gastraumköche machen. Mit knusprigen Bratkartoffeln und frischem Fisch auf dem Fischmarkt fings an und endete bei einem gekühlten Astra und Loungemusik am kleinen Tisch mit Blick in die Küche, dazwischen diese unglaublich genussvollen Gaumenfreuden des 3 Gänge Menues und exellenter Weinauswahl.

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SvenHo

Kompliment SvenHo (12.07.2007) 3

Wie schade, was daraus geworden ist. Wir waren dort früher ziemlich oft - direkt nachdem sie aufgemacht haben.
Da war es eine Art alternatives Projekt, sehr unkonventionell, einfach, aber mit sehr gutem Essen zu konkurrenzlosen Preisen.
Leider hat sich das mit den Preisen recht schnell gegeben - heute hebt man sich von anderen, feineren Plätzen nicht mehr ab.

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zaungast

Kompliment zaungast (12.07.2007) 3

Vorspeise: Kichererbsensuppe etwa 6-7 € gut
Hauptgang: Schwarzfederhuhn etwa 25 € unteres Mittelmaß(u.a. Zutaten zu salzig)
Rotwein: Italiener etwa 26 € unteres Mittelmaß
Dessert: etwas mit Aprikosen und Erdbeereis etwa 8 € göttlich
Ambiente: oberes Mittelmaß
Service: nett, kompetent und zuvorkommend
Musik: keine richtige, nur Bässe wahrgenommen, nervig

Insgesamt: war auszuhalten, werde das Restaurant aber nicht weiterempfehlen

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Qype Insider 616
Benutzerfoto: Achim

Achim

Kompliment Achim (29.05.2007) 5

Immer wieder großartig ist neben den Gerichten das selbst gebackene Brot.

Hier komme ich mit guten Freunden und Bekannten gerne zum Essen her.

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Kompliment Herr_Paulsen (31.01.2007) 4

In Club-Lautstärke rollt der Funk durch den loungigen Gastraum. Die herzliche Bedienung versucht erst gar nicht das Weinangebot zu erklären, sondern hilft mit unbürokratisch servierten Kostproben der durchweg günstigen Gewächse, die alle offen und flaschenweise angeboten werden (4-35 Euro). So kann die Party losgehen, aber wir sind ja zum Essen da. Wässrig und geschmacksarm ist die asiatische Lauchsuppe mit Lachs (5 Euro), wunderbar würzig der Salat mit gegrilltem, eingelegtem Gemüse (4,50 Euro) und wir sind gespannt in welche Richtung es weiter geht. Erleichterung bei den hausgemachten Gnocchi auf scharfer Peperonata ( 8,50 Euro), Begeisterung bei den Zicklein-Cannelloni mit Zickleinwurst und Leberragout(10 Euro). Endgültig überzeugen uns die vier, abwechselnd kochenden und kellnernden Betreiber, mit gegrillter Meeräsche auf cremigem Brandade (Stockfisch)-Kartoffelpüree(15 Euro) und gebratenem Kalbstafelspitz mit, im ganzen geschmortem, knackigem Gemüse (14 Euro). Zwischendurch ein Plausch mit den Köchen durch die zum Gastraum hin geöffnete Küchenluke und immer bestens umsorgt von der aufmerksamen Bedienung, macht der Besuch rundum Spaß. Beim cremigen Schokomousse mit frischer Ananas, beschließen wir, den Abend in einer schönen Bar bei guter Musik und einem kühlen Astra ausklingen zu lassen. Wir bleiben einfach sitzen.

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Kompliment rude (16.06.2006) 5

Der Laden mit dem Schild "Gastraum" ist der Hammer! Die vier Jungs kochen, was es grad auf dem Markt gibt, und das ist stets vom Feinsten, immer originell zubereitet, und zu durchaus angenehmen Preisen. Sie geben stets ausführlich Auskunft über ihre Kreationen (auch ungefragt) und bringen dem Gast zur Not auch einmal zu zweit den anderthalb Meter langen Fisch zur Ansicht an den Tisch, von dem dieser ein Steak bekommen wird. Wer ein Bier bestellt, kriegt ganz unprätentiös eine Pulle Astra auf den soliden Holztisch vor sich geknallt. Die Küche ist offen und drinnen scheint es den Köchen ebensoviel Freude zu bereiten wie den Gästen draußen. Eines der Restaurants der Stadt, die am meisten Spaß machen!

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