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Chartier von ronanjules
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Chartier

La Fayette Richer, Paris

3 106 Beiträge Bewertungen im Detail

Adresse:

7 Rue du Faubourg Montmartre, 75009 Paris

U-Bahnen in der Nähe:

  • Grands Boulevards (<0.1 km)
  • Richelieu Drouot (0.3 km)

Leihfahrräder in der Nähe:

  • Vivienne (0.1 km)
Kontakt:
+33 1 47 70 86 29
E-Mail schreiben
arnaud

www.bouillon-chartier.com

Geöffnet:
Ouvert tous les jours de 11h30 à 22h00 non stop
Inhaber-Infos
  • Alkoholische Spezialitäten: Bier/Wein
  • Kreditkarte: Ja
  • W-LAN: Kostenlos
  • Englischsprachig: Ja
Nutzer-Infos
  • Preisklasse: Günstig
  • Kindgerecht: Nein
  • Rauchen: Nein
  • Parken: Straße
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19 Beiträge zum Platz "Chartier" auf Deutsch

Benutzerfoto: Hagen01
Hagen01
87 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 11 April 2013
Das ist ein Laden wo die Leute Schlange stehen und das obwohl es einfach nur eng ist (sehr eng). Das Essen ist gut und ist schnell da. Die Atmosphäre ist typisch Paris. Die Rechnung kritzelt der Ober einfach auf die Papiertischdecke und reist diese beim nächsten Gast einfach ab. Das finde ich einfach klasse.
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Benutzerfoto: bromdal
bromdal
Hannover
36 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 26 Februar 2013
Uriges Ambiente, gutes Essen. Ansonsten kann ich mich den Vorrednern anschliessen. Der Service ist etwas rustikal, aber das macht ja auch den Charme aus.
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Benutzerfoto: raudi
raudi
Berlin
228 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 21 November 2012
Leckeres Essen zu vernünftigem Preis. Die lange Schlange am Eingang ist zumindest zu zweit schnell übersprungen, ja, wir wurden auch mit 3 japanischen Touristen zusammen an einen Tisch gesetzt, das war recht lustig zum zuschauen, wie man eine Salami schneiden und essen kann ;.). Der Kellner hat sich dann geweigert ihnen Ihren Wunsch zu erfüllen "No, I'm not going to bring you this, I will serve it and you won't eat it! You should order something else!" das war schon etwas heftig und wenig einfühlsam. Naja, vielleicht dank etwas französisch Kenntnissen sind wir gut bedient worden. 30€ pro Person mit Vorspeise, Dessert, 1l Wein finde ich sehr fair. Die einzelnen Speisen waren durchweg  gut, wenn auch nicht umwerfend.

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Benutzerfoto: KritikerKeks
KritikerKeks
43 Beiträge
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5 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 13 November 2012
Das Chartier ist eines meiner Lieblingsrestaurants in Paris!

Es gibt jeden Tag eine neue Karte, das Essen ist immer lecker und günstig ist es auch noch (vor allem für Pariser Verhältnisse)!

Es gibt oft lange Warteschlangen vor dem Restaurant, man bekommt aber eigentlich immer irgendwo einen Platz (wobei man nicht zimperlich sein darf, man wird gerne mal zu anderen an den Tisch gesetzt, was bei uns allerdings zu den besten Gesprächen geführt hat!!).
Die Kellner sind gut organisiert und schnell unterwegs, kleiner Tipp: Versucht es ruhig erstmal auf Französisch! Selbst wenn man nach kurzer Zeit zum Englischen wechselt, freut es die Kellner doch sehr wenn man es wenigstens versucht!!!

Die Karte bietet von verschiedenen Salaten und Vorspeisen über Eintöpfe, Kurzgebratenem, Schnecken (EMPFEHLUNG!) bis hin zu diversen Desserts (Creme Brulee, Mousse au Chocolat, Käseplatte) einfach eine riesige Auswahl.

Ich werde dieses Restaurant definitiv bei meinem nächsten Paris-Aufenthalt wieder besuchen! :)
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Benutzerfoto: Diekmann
Diekmann
519 Beiträge
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3 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 19 Juni 2012
Das Bouillon Chartier lebt vom Mythos, und das nicht schlecht. Wir haben hier mit sechs  Personen am 14. Juni recht schlecht gegessen. Da ich Pfingsten 1988 schon einmal mit Freunden das Lokal besucht hatte, war mir die dürftige Qualität des Essens noch in unguter Erinnerung. Leider hat sich daran nicht das Geringste geändert. Ich vermute, dass das Essen in dem 1896 gegründeten Etablissement vor 100 Jahren besser geschmeckt hat :-)! Die Brüder Chartier betrieben seit Ende des 19. Jh. einige dieser Arbeiterwirtshäuser und boten deftige Gerichte und Suppen zu einem sehr günstigen Preis an. Im Grunde findet hier täglich immer das gleiche Spektakel, eine Art Theaterstück, statt: Der Maître d'hôtel empfängt die Gäste hinter der Drehtür, leitet sie im "Schweinsgalopp" an einen Kellner weiter, der sie geschwind zum Tisch führt. Sofort wird die täglich neu geschriebene Karte auf den Tisch "geworfen". Für die Auswahl der Gerichte sollte man sich nicht viel Zeit nehmen, denn der Kellner erwartet eine umgehende Bestellung und kommt anderenfalls immer wieder an den Tisch, wobei seine Mine zunehmend unfreundlicher wird. Schließlich soll jeder Tisch schnell wieder neu eingedeckt werden. Etwas entspannter geht es erst nach 14 Uhr zu, dann gibt es auch keine Warteschlangen mehr. Der Lärm bleibt aber infernalisch. Der Service ist sehr flink; die Tagesgerichte sind eindeutig schon fertig gegart und warten nur noch darauf, serviert zu werden. Die Bestellung wird auf der weißen Papiertischdecke notiert, die nach dem Essen auch als Rechnung dient. Wir hatten offenbar keinen Rechenkünstler erwischt, denn er musste mehrfach neu ansetzen. Schließlich war die Endsumme auch noch um ca. 15 € überhöht. Gemeinsam und mit Hilfe der Karte schafften wir dann ein realistischeres Ergebnis. 
Wir bestellten u.a.: Celeri Remoulade 2,50 €, Salade de Tomate Concombe 2,20 €, Poireaux Vinaigrette 3,50 €, Filet de Lieu Noir Sauce Poireaux 10 €, Poulet Fermier Rôti Frites 8,70 €, Assiette Vegetarienne 2,50 €, Pommes Frites und Pommes Anglaise je 2,50 € ...
Die Vorspeisen waren sehr kalt und mit Fertigsaucen getränkt, das fade Fischgericht ohne Geschmack, der vegetarische Teller ungenießbar und die Fritten zu hart und zu salzig. Die Spaghetti Bolognese, die mein Enkel immer gerne isst, blieben fast unberührt. Jedes industrielle Fertiggericht schmeckt besser. Allein die Hühnerkeule war ordentlich gebacken. 
Insgesamt eine Beleidigung für die französische Küche! Kein Wunder, dass sich besonders unsere englischen "Qyper" hier wohlfühlen. 

Fazit: 
Essen: 1 Punkt
Preise: 3 Punkte 
Service: 3 Punkte
Atmosphäre: 3 Punkte
Tradition: 4 Punkte
Geschäftsmodell: 5 Punkte

Die Tradition wird geschickt inszeniert, wobei das Interieur der entscheidende Faktor ist. Die gängigen Reiseführer sorgen für stetigen Nachschub an Neugierigen und kulinarisch Anspruchslosen, die sich gerne in die Warteschlangen einreihen. Der "Kultstatus" des Lokals hat die Betreiber zu Multimillionären gemacht. Eine echte Goldgrube!











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Benutzerfoto: CapFrehel
CapFrehel
Düsseldorf
120 Beiträge
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3 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 4 Oktober 2011

Wir waren am Wochenhende mal wieder dort – die Einschätzung:
Ambiente: unverändert, sehens- und erlebenswert. Selbst beim Stromausfall, der das halbe Lokal betraf, blieb eine gewisse Gelassenheit.
Kellner: nett, mehrsprachig und aufmerksam
Essensauswahl: gewohnt umfangreich – für jeden etwas dabei
Essensqualität: unterschiedlich, zum Beispiel die Champignons provencial = geschmacksneutrale schwarzbraune Pilzecken, der grüne Salat mit braunen Stellen, unten in der Schüssel eine Wasseransammlung. Fisch und Fleisch gut, Boeuf-Beilage = matschige Hörnchennudeln. Dafür reichlich frisches Baguette, da konnten die Nudeln liegen bleiben.
Preise: moderat – die Gesamtsumme unterschied sich nicht dramatisch gegenüber einem netten Bistro in Paris.
Fazit: mal vorbeischauen und typisch französische Gerichte essen und dabei interessantes Ambiente genießen – ok – mehr aber auch nicht.

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Benutzerfoto: jamesdean09
jamesdean09
Ulm
16 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 24 Juli 2011

Ich war erst vor kurzem im Chartier zum Mittagessen. Mir wurde zwar auch erzählt, dass dort oft eine Schlange steht, die bis auf den Gehweg reicht, von der ich aber um die Zeit nichts gesehen habe. Dennoch war es gut besucht. Ich habe das Restaurant mal nach folgenden Kriterien bewertet, die im folgenden näher erläutert sind.

I. Ambiente
II. Service
III. Essen
IV. Fazit

I. Ambiente
Das Ambiente im Chartier ist eigentlich recht schön, allerdings ist es sehr groß, was sich dementsprechend im Geräuschpegel widerspiegelt. Für meinen Geschmack ist es ein wenig zu laut, dennoch kann man sich einigermaßen gut unterhalten.

II. Service
Der Service ist sehr schnell für die Anzahl der Besucher, wir bekamen unser Essen nach wenigen Minuten heiß serviert. Der Kellner schreibt die Bestellungen auf die Tischdecke, worauf nachher auch abgerechnet wird. Leider wurden unsere Vorspeisen vergessen, als wir den Kellner daran erinnerten, bekamen wir es aber sofort. Die Preise sind moderat aber nicht unbedingt billig – Paris eben.

III. Essen
Mir hat es dort sehr gut geschmeckt, auch meine Bekannten waren vom Essen begeistert. Lediglich die Vegetarier aus unserer Gruppe haben sich ein bisschen beschwert, weil die vegetarische Mahlzeit wohl eine Art Mix aus den Beilagen der “richtigen” Speisen war. Ich habe dort zum ersten Mal Schnecken gegessen, was ich jedem empfehlen kann. Die Fleischgerichte die wir bestellt hatten waren sehr gut, daran gab es echt nichts auszusetzen.

IV. Fazit
Das Chartier ist auf jeden Fall ein Besuch wert, uns hat es dort sehr gut gefallen. Lediglich der Geräuschpegel war etwas nervig.

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Benutzerfoto: roc2roc
roc2roc
Leipzig
275 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 28 März 2011

Irriert von den Menschenschlangen die sich hier jeden Abend, besonders am Wochenende, bildet haben wir beschlossen auch einmal einzukehren. Im Reiseführer wird dieses Lokal auch als sehr beliebt bei den Franzosen angepriesen. Aber kann man es verdenken? Es ist günstig, es ist sauber, die Kellner sind nett und aufmerksam und es hat Charme. Okay, es ist groß, aber dennoch klasse.
Die Karte bietet eine ausreichende Auswahl und ein jeder findet hier was. Dazu kommt außerdem ein wechselndes Tagesangebot. Hier wird auf Schnick-Schnack verzichtet und ein wenig auch auf Gewürze (teilweise).
Trotzdem empfehle ich jedem Parisurlauber hier einmal Station zu machen. Sollte man gesehen haben. Wenn man zeitig kommt (18:00 Uhr) muss man auch nicht warten. Eine Tischreservierung ist nicht möglich. Die Kellner sprechen auch Englisch.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Moe
Moe
Hamburg
736 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 22 Oktober 2010

Also für eine Touristenfalle halte ich das Chartier keineswegs. Mir wurde das von einer Pariserin als authentisch französisch empfohlen und sie bestellte sich dann auch gleich erstmal Schnecken. OK, der Laden ist groß und er ist laut, zweifelsohne. Es geht auch recht unprätentiös zu, das fand ich aber super. Die notieren die Bestellung einfach auf der Papiertischdecke um sie später abzurechnen und werfen einem das Besteck so auf den Tisch hin. :)

Die Speisekarte gibt es täglich neu, mit vielen typisch französischen Gerichten. Als Vegetarier musste ich mich halt eher ans Gemüse halten, aber das Essen war ganz gut. Außerdem muss man wirklich mal festhalten, dass die Preise gemessen am sonstigen Preisniveau in Paris sehr fair waren. Man sollte es aber auf jeden Fall gesellig mögen und für ein romantisches Dinner würde ich das Chartier nun keineswegs empfehlen. Am besten einfach selbst hingehen und staunen.

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Benutzerfoto: berliner1963
berliner1963
Berlin
10 Beiträge
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1 Stern für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 13 September 2010

Touristenfalle in die auch ich getappt bin. Laut, hektisch und unfreundlich!

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Benutzerfoto: lotibär
lotibär
München
601 Beiträge
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3 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 24 April 2010

Bei Touristen äußerst beliebtes Lokal in Paris, es bilden sich oft längere Schlangen an der Tür. Man sollte zeitig dran sein. Relativ preiswerte französische Küche, nicht gourmetmäßig sondern solide Hausmannskost. Wir probierten Huhn, Fisch und offenen Wein des Hauses. Die Schnecken waren auch in Ordnung (6 oder 12 Stück erhältlich). Im 1. Stock ist ein Balkon, von dem man einen guten Blick auf den großen Gastsaal hat. Bemerkenswert sind die Ober, die gut gelaunt zu Scherzen aufgelegt sind. Bestellungen werden auf die Tischdecke notiert. Schnell und effizient bei der Bedienung.

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Benutzerfoto: janct
janct
Hannover
1 Beitrag
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1 Stern für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 27 Juli 2009

Ich kann die positive Meinung (fast) aller hier nicht teilen. Das Ambiente, die Bedienung und die Schlange vor der Tür haben mich ja gar nicht gestört, im Gegenteil, sie haben dem Restaurant den Pariser Großstadtcharme verliehen und für die Preise erwarte ich auch keinen Luxus, allerdings war ich mit dem Essen sehr unzufrieden.

Das Steak war kalt und blutig, obwohl wir Medium bestellt hatten, die Pommes Frites waren ebenfalls kalt und labberig. Man hatte das Gefühl, das Essen wird massenhaft vorgefertigt und stand etwas zu lange. Die Zeitspanne zwischen Bestellung und Ankunft der Gerichte bestätigt dieses Gefühl.
Wir haben das kalte Essen zurückgehen lassen und bekamen 20 min. später das gleiche Steak, in der Hälfte aufgeschnitten und durchgebraten zurück. Die Pommes waren allerdings frisch.

Als wir bezahlen wollten (um 21.45h) bat uns der Kellner, doch bitte noch 15 Minuten sitzen zu bleiben, da er keine Lust mehr auf neue Gäste hatte!!!!!!!!!!!!!!
Wir haben das Geld dann auf den Tisch gelegt und sind gegangen.

Meine Meinung: nicht empfehlenswert!!!

Obwohl das Restaurant in so ziemlich jedem Reiseführer gelistet ist, kann man garantiert besser essen in Paris, auch wenn man dann wohl etwas mehr bezahlen muss.

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Pido
Pido
270 Beiträge
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5 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 15 April 2009

Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder man liebt das Chartier oder man hasst es. Ich liebe es.

Man muss im Vorfeld nur einige Dinge wissen auf die man sich dann einstellen kann.

Wartezeiten:
Wenn viel los ist, steht die Schlange bis auf die Straße. Nicht abschrecken lassen, das geht in der Regel schnell. Wer aber abends ab 21Uhr sein Glück versucht dem kann es passieren dass er wenige Meter vor dem Erreichen der Türe nach Hause geschickt wird. Punkt 22 Uhr kommt ein klares “fini” und man wird an diesem Tag keinen Einlass mehr erleben.

Ambiente:
Das hat was. Eine Mischung zwischen ziemlich stylisch und Kantine, ich mag es!

Essen:
Das ist der Hammer, eine gute Auswahl der Tageskatrte verspricht kulinarische Erlebnisse für kleines Geld. Vorsicht bei nicht ganz sattelfesten Französisch Kenntnissen, ein pie de porc ist keine Haxe sondern wirklich ein Schweinefuss…

Tische:
Die Bestellungen werden auf die Papiertischdecken geschrieben, die Abrechnung auch. Man sitzt oft mit wildfremden am Tisch, aber auch das macht den Reiz aus.

Kellner:
Eine Mischung aus symphatisch arrogant mit ein einer Professionalität das man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Wenn ein Kellern in Deutschland schon drei Teller mit einem Mal transportiert ist das schon gut. Wenn man aber im Chartier sieht wie die Kellner bis zu zehn Teller auf einmal zum Tisch jonglieren ist das schon Unterhaltung pur. Das Essen kommt schnell.

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Benutzerfoto: allegro_con_brio
allegro_c...
Wiesbaden
112 Beiträge
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4 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 15 Dezember 2008

Ich mag Bouillon Chartier sehr gerne. Man kann da auch wunderbar allein hingehen und wird von den charmanten Garçons herrlich unterhalten. Das Essen ist, wie hier schon erwähnt, einfach und ohne Firlefanz. Andouillettes und tête de veau gehören hier auf die Karte. Poireaux mit Sauce vinaigrette usw..
Tout Paris ist fast in jedem Etablissement, das man aufsucht, vornehmlich xenophob. Spricht man fließend französisch sieht die ganze Geschichte schon wieder anders aus. Das ist wahrscheinlich beim Chartier nicht anders. Ist das mit der Sprache kein Problem, bedeutet das Restaurant neben dem Essen Amusement und Screwballs.

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Benutzerfoto: Silberstein
Silberstein
München
12 Beiträge
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5 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 27 Juli 2008

Hallo zusammen!

Wie man hier schon mehrfach gelesen hat, scheiden sich am Pariser Chartier die Geister. All jene, die sich in diesem Restaurant über den Tisch gezogen gefühlt haben, muss ich enttäuschen: das Chartier war schon immer so, ist so und wird wohl auch immer bleiben.

Warum? Dies lässt sich kurz in der Geschichte dieses Etablissements beschreiben. In der Zeit um die Jahrhundertwende zu Anfang des 20. Jahrhunderts war das Chartier eine Kantine der Beamten. Diese verlangten gegenüber den üblichen “Kantinen” der Arbeiterschicht eine gehobenere Noblesse, wollten aber auf günstiges Essen nicht verzichten. Aus diesem Anspruch mit der gewünschten Mischung wurde das Chartier geboren. Die verhältnismäßig noble Ausstattung gepaart mit dem Flair einer Bahnhofshalle, der ständig volle Laden, der Platzanweiser an der Tür mit seinem geschulten Auge für freie Tische, die Bestellung/Rechnung auf der Papier-Tischdecke und der auch sonst einfache und unkomplizierte Umgang ohne daß dabei die Grundregeln der französischen Gastronomie zu kurz kommen, sind - neben den einfachen und für Pariser Verhältnisse preislich (sehr) günstigen Gerichten - das Markenzeichen und wahrscheinlich auch das Erfolgsgeheimnis des Chartier. Noch vor wenigen Jahren war das Chartier in keinem Reiseführer zu finden und französische Restaurantführer erwähnten dieses Restaurant erst gar nicht; von den Restaurantkritikern ganz zu schweigen. Bei den hohen und manchmal sogar zu hohen Ansprüchen der Franzosen an ihre Küche und allem drumherum verwundert das jedoch nicht. Die Show, welche manchmal von den überwiegend portugiesischen Kellnern (auch das ist eine Tradition des Chartier!!!) dargeboten wird, ist echt und keineswegs für die Touristen einstudiert, welche mehr und mehr Einzug halten, was sich in der Bereitschaft einzelner Kellner, auch ein paar Brocken “ausländisch” zu sprechen (in Frankreich wahrlich keine Selbstverständlichkeit), widerspiegelt. Aber was soll’s?!? Das Chartier ist eine Pariser Institution. Eine Kantine ist es nach heutigen Maßstäben nicht mehr, aber das Flair einer noblen Kantine hat es immer noch und die Gäste, welche gerne hingehen (dazu zähle ich mich auch!) hoffen, dass dies auch so bleibt.

Noch ein paar Worte zum Angebot:
Das Angebot besteht aus einem festen Arrangement, welches täglich angeboten wird sowie aus nahezu täglich wechselnden Speisen - offenbar das, was der Markt und die Jahreszeiten gerade hergeben. Alles ist frisch und hervorragend zubereitet. Man darf jedoch keine übertriebenen kulinarischen Raffinessen erwarten. Die Speisen sind typisch französische Hausmannskost und demenstprechend deftig und mit anständigen Portionsgrößen. Portionen der “nouvelle cuisine”, an welchen man sich zwar satt sehen, aber nicht satt essen kann, sucht man hier vergebens. Die Preise sind für Pariser Verhältnisse mehr als bezahlbar. Kleiner Tipp am Rande: Wer sich bei der Weinauswahl unschlüssig ist, sollte nach dem “vin de la maison” fragen. Damit macht man auch im Chartier nichts verkehrt, denn kein Hausherr würde sich mit einem Tropfen blamieren, der den Namen seines Restaurants trägt.

Fazit:
Das Chartier ist in seiner Art wahrhaftig einzigartig, ein Stück Paris vergangener Tage und man könnte dem Verdacht erliegen, dass in diesem Restaurant die Zeit zwar nicht stehengeblieben, aber die Zeit nicht ganz so schnell vorüber geht, wie draußen vor der Tür in der Rue du Faubourg Montmartre des geschäftigen Paris’. Einfach schön, einfach gut, einfach Chartier.

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  • CapFrehel, 24 August 2011:

    Obwohl ich lange nicht mehr da war, beschreibt der Beitrag das Restaurant genauso, wie es ist meiner – sehr positiven – Erinnerung ist. Wir haben es Anfang der 80er Jahre ZUFÄLLIG entdeckt und genießen es seit dem bei jedem Paris-Aufenthalt erneut. Meine Definition für / wider Chartier: Frankophile Ader, Französisch verstehen + sprechen, bürgerliche französische Küche lieben = Fan. Der nächste Besuch steht im Oktober an – freu freu ;-)

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Benutzerfoto: Mark
Mark
Stuttgart
229 Beiträge
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5 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 2 Januar 2008
(aktualisiert am 7 Januar 2008 )

Touristenfalle würde ichs jetzt nicht unbedingt nennen. Aber es ist definitiv "anders". Und ein Erlebnis. Jedes mal wieder. Das Essen ist gut, für Paris relativ preiswert und es geht schnell.

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Benutzerfoto: emililly
emililly
Wien
153 Beiträge
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3 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 1 November 2007

Interessant wie unterschiedlich die Meinungen sein können.
Natürlich ist das Chartier eine Touristenfalle, aber wer sich nicht in der Stadt auskennt, folgt eben brav dem Weg des Städteführers und hat es nicht anders verdient.

Abends relativ spät erst dort gewesen, mussten wir natürlich warten. Das ging aber relativ schnell. Trotzdem sicherlich 50 Personen vor uns auf einen Tisch harrten, war die Wartezeit nicht länger als 20 Minuten.

Unser Kellner war sehr flott, hatte ein wahnsinnig gutes Gedächtnis (die Bestellung wird zwar auf dem Papiertischtuch geschrieben, aber gemeinsam mit ein paar anderen gesammelt aus dem Gedächtnis in der Küche aufgegeben) und auch witzig und freundlich.
Das Essen war wie schon erwähnt, recht einfach, aber trotzdem gut.

Das Ambiente erinnerte mich an ein Wiener Kaffeehaus, wie überhaupt viele andere Jugendstilelemente in dieser Stadt.

Kurz vor elf haben wir das Lokal verlassen und da werden anscheinend keine neuen Gäste mehr aufgenommen. Denn auf den verlassenen Tischen sah man bereits die umgedrehten Sessel und der Kellner rollte bereits den Teppich vor uns auf. Also nichts wie raus, sonst werden wir auch noch irgendwohin gerollt und in die Ecke gestellt.

Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag

  • Ron Burgundy, 1 November 2007: "... wer sich nicht auskennt, [...] hat [die Touristenfalle Chartier] nicht anders verdient."

    Naja - das ist vielleicht ein wenig hart ausgedrückt. Es kann sich ja nicht jeder in einer Stadt schon vor dem ersten Besuch auskennen.

    Ansonsten ist der Beitrag aber sympathisch geschrieben.
  • emililly, 1 November 2007: Danke!
    Aber ich hab es nicht so schlecht und schlimm empfunden. :-)
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Benutzerfoto: ajung
ajung
Wiesbaden
266 Beiträge
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3 Sterne für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 9 September 2007

Das Chartier ist eine alte Pariser Arbeiter Kantine. Es ist zwar sehr schön klassisch eingerichtet, aber es hat auch nicht Anspruch mehr als eine Kantine zu sein. Wenn man also nicht mehr erwartet und mit einfachen und günstigen Essen zufrieden ist, ist es sehr zu empfehlen.

Es ist auch ganz schön in Paris mal zwischendurch einfacher zu essen und nicht immer gleich Unsummen auszugeben. Wir waren mittags dort und es war nicht sehr voll. Die Atmosphäre erinnerte mich an die Münchner Brauhäuser: groß, laut, verraucht aber irgendwie sympathisch.

Klar, es kommen viele Touristen rein, da jeder Reiseführer es erwähnt. Aber es sind auch viele Einheimische dort, die dort einfach Mittagspause machen. Die Wände und Möbel sind sehr schön im Jugendstil und erinnert an alte Schwarz-Weiß Filme aus Paris. Alleine deswegen sollte man mal hier gegessen haben.

Das Essen war einfach, aber ohne Mängel. Die Bedienung war auch nicht so unfreundlich wie das oft beschrieben wird.

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Benutzerfoto: Calvin
Calvin
Frankfurt...
474 Beiträge
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1 Stern für Chartier
Beitrag zu Chartier vom 7 Februar 2007

Das Chartier ist die schlimmste Touristenfalle, die ich bisher erlebt habe. Wir sind dort mit einer Gruppe von Mädels gelandet, weil das Restaurant lobend in irgendeinem unserer Reiseführer erwähnt wurde.

So schlecht konnte es ja auch nicht sein, an der Schlange vor der Tür gemessen. Komisch hätte es mir schon vorkommen sollen, dass diese Schlange sich so schnell nach vorne bewegt. 1 Meter pro 10 min ist vor einem Restaurant doch sehr flott. Aber der Lösung dieses Phänomens sollte ich bald auf die Schliche kommen...

Drinnen angekommen wurden wir in 4er Gruppen aufgeteilt und im Laufschritt zu unseren Tischen gebracht, die sich in völlig verschiedenen Ecken des riesigen Restaurants befanden. Kaum hingesetzt wurde mit dreckigem Besteck und fettigen Gläsern auf der hier typischen Papierserviette eingedeckt.

Der unhöfliche Kellner ließ uns reichliche 2 Minuten zum Studieren der Karte und dass obwohl er offensichtlich sehen musste, dass unser Französisch nicht so ganz zum schnellen Verständnis ausreichte. Er kam dann übellaunig nach weiteren 2 Minuten wieder und nahm die Bestellung auf.

Ungelogen 1 Minute später kam die Bestellung unsanft auf den Tisch geflogen. Das Fleisch war trocken, die Beilagen halb kalt. So richtig Lust, was zurück gehen zu lassen hatten wir aber schon nicht mehr. Ich wollte nur noch raus und irgendwo was Leckeres essen gehen.

Ca. 10 sec nachdem die Letzte die Gabel hingelegt hatte, wurden die Teller wegbugsiert und die Rechnung auf die Papiertischdecke gekritzelt. Dass zwei von uns noch etwas (zugegebenermaßen) Wein im Glas hatten und die anderen beiden noch kurz auf die Toilette wollten, interessierte den Kellner gar nicht, er "bat" uns unhöflich, den Tisch jetzt freizumachen und bitte draußen auf die Toilettengänger zu warten. ...

Vor lauter schlechter Laune bin ich anschließend in ein kleines schönes Restaurant in der Nähe gegangen und habe dort was Feines gegessen.

Das wirklich Ärgerliche aber war, dass es den Anschein hatte, dass die Speisen der französischen Gäste frisch gemacht wurden, nicht so furztrocken aussahen und durchaus noch mit Salat angemacht waren. Naja, die kommen ja evtl. auch wieder...

Also: auf keinen Fall ins Chartier gehen, es gibt wahrscheinlich 1 Million nettere und bessere Restaurants in Paris!

Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag

  • schoussi, 15 Februar 2007: Oh Gott, klingt wirklich nach übelste Touristenfalle!

    Gut, dass es Qype gibt!
  • bellablog, 22 Mai 2007: mir wurde dieses restaurant neulich von einem echten pariser empfohlen und wir sind mit einer internationalen gruppe dorthin gegangen (belgier, schweden, deutsche, portugiesen). ich war begeistert von dem tempo, das dort an den tag gelegt wird und war total happy. die müssen einem ja nicht die füsse küssen, sondern bestenfalls schnell das essen bringen ;-)
    mir hat es suoer geschmeckt.
    ich hsass oben auf der veranda und hatte einen schönen blick auf all die massen, die unter mir ihr essen zu sich nahmen.

    der einzige wehrmutstropfen für mich war der geräuschpegel.
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