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Kompliment Jacqueline_4 (12.04.2008) 4

Anlässlich meinen Aufenthaltes diese Woche in München war ich am Mittwoch (09.04.2008) auch in der Neuen Pinakothek. Ich hatte mich im Vorfeld im Internet informiert, dass zurzeit eine Ausstellung läuft “Deutsche Genremalerei im 19. Jahrhundert”.

Da ich vor kurzem in einer Impressionistenausstellung war, passte es insoweit ins Thema.

Mittwochs hat die Pinakothek bis 20:00 Uhr geöffnet, so dass ausreichend Zeit bleibt, sich alles anzuschauen.

Ich habe zunächst mit der Sonderausstellung (siehe oben) im Untergeschoss begonnen. Nicht viele Gemälde, aber alle von deutschen Malern. Es wurden im Gegensatz zur Historienmalerei alltägliche Szenen dargestellt, z.B. im Wirtshaus, ein Bauernaufstand, Familien in ihren Häusern, Frauen bei der Handarbeit usw.

Ein paar der Gemälde waren so toll gemalt, dass man fast meinte, man hat eine Fotografie vor sich.

Im Erdgeschoss befasst sich ein Raum derzeit mit antiken und alten Bilderrahmen, welche dem Museum von einem Atelier gestiftet wurden. Hiermit sollen einige Bilder, welcher in früherer Zeit ihrer Originalrahmen “beraubt” wurden wieder neue gerahmt werden. Sehr interessant.

Und dann bin ich noch durch die oberen Stockwerke, wobei ich - unwissentlich - in verkehrter Reihenfolge angefangen habe: ich startete bei van Gogh, Gaugin & Cezanne und landete zum Schluss bei den Historien- und Königsbildern.

Erschlagend war der Raum mit einem Gemälde, welches Ausmaße von ca. 6 Meter x 8,30 Meter hat. Irgendein historisches Thema. Das Gemälde des Rahmens beraubt, mehrfach umgespannt, beschädigt, oft gerollt usw. Eine Informationstafel zeigt die Schäden auf sowie was zukünftig mit diesem Gemälde geschehen soll. Sehr anschaulich für Fachleute.

Ich finde das Gebäude sehr schön. Wenn man in einem der oberen Räume ist, hat man einen Blick in die hinteren Räume. Dieser “Ausblick” erinnert mich an etwas, was mal im Fernsehen lief: es ging um Kunst und verschiedene Epochen und dieser Ausblick war im Vorspann dieser Sendung zu sehen.

Es sind ausreichend Bänke vorhanden, wo man in den einzelnen Sälen sich hinsetzen kann. Man kann sich einen Audioguide an der Kasse ausleihen, wodurch man noch weitere Informationen erhält. Das mache ich beim nächsten Mal.

Zum Schluss noch in den Museumsshop

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Qype Advanced Insider 2031
Benutzerfoto: cbraun75

cbraun75

Kompliment cbraun75 (09.04.2008) 4

War am Sonntag in der neuen Pinakothek und muß sagen ich bin wohl eher der Typ für die Pinakothek der Moderne. Die Gemälde hier sind nur bis ca. 1920 herum d.h. es gibt ziemlich viele Landschaftsportaits und auch König/Kaiserabbildungen. Wenn man den Rundgang macht kommt gegen Schluß dann die für mich interessanteren Bilder (Van Goch, Cezanne …) Aber für 1 € am Sonntag ist ein Besuch bei schlechtem Weter wirklich Empfehlenswert!

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Kompliment musicafides (29.09.2007) 5

Die Neue Pinakothek ist eines von vielen Museen im Kunstareal in der Maxvorstadt Münchens. Wenn man sich einen Überblick über die europäische Malerei des 18. und 19. Jahrhundert verschaffen will, sollte man sich unbedingt zwei Stunden Zeit nehmen, um diese von Ludwig I. gegründete Galerie anzusehen.

Beherbergte das Museum zunächst natürlich die Privatsammlung des Königs, so wurde diese beispielsweise 1909 durch zahlreiche Gemälde bedeutender Impressionisten ergänzt, natürlich ist auch ein Seerosenbild von Claude Monet zu sehen. Mein Favorit allerdings ist ein Gemälde von Edouard Manet, welches Monet auf einem Boot mit seiner Frau zeigt, wie er ein Frauenportrait malt, weist es doch auf die Freundschaft zwischen den Künstlern hin.

Der ursprüngliche Bau wurde im 2. Weltkrieg zerstört, die Reste abgetragen und erst 1981 durch einen Sandsteinbau ersetzt - in der Zwischenzeit konnte man die Kunstwerke im Haus der Kunst sehen. Was mich an diesem Bau fasziniert, ist die Organisation der Räume auf mehreren versetzten Stockwerken sowie die Oberlichter, welche die Ausstellungsräume mit Licht durchfluten.

Freilich ist die gesamte Sammlung weitaus größer als das, was gezeigt werden kann: etwa 400 von insgesamt etwa 3.000 Gemälden und 300 Skulpturen sind in insgesamt 24 unterschliedlich großen Sälen zu sehen. Gut ist, dass die Bilder und Skulpturen nicht zu gedrängt aufgehängt sind, aber wenn man unter der Woche tagsüber die Gelegenheit hat, sich ein paar Stunden Kunst zu gönnen, wird man sowieso genügend Raum finden. Prima finde ich, dass man sich - quasi als Vorbereitung - ungefähr ein Viertel der ausgestellten Kunstwerke über die Internetpräsenz ansehen kann.

Im Eintrittspreis von 5.50 Euro (ermäßigt 4 Euro) sind Audioführer miteingeschlossen, welche für einige der ausgestellten Bilder interessante Erläuterungen liefern. Dazu kann man sich dann auch als Erinnerung den Katalog der Gemälde und Skulpturen für 24,80 Euro mit einem Querschnitt der ausgestellten Werke mitnehmen, oder aber einen Kurzführer mit sehr schönen Reproduktionen für 19,80 Euro.

Für Münchner (insbesondere Familien) sicher empfehlenswert ist die Jahreskarte für 70 Euro (ermäßigt 40 Euro), welche dann allerdings für alle 3 Pinakotheken und deren Zweigstellen gilt.

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Qype Insider 771
Benutzerfoto: footi

footi

Kompliment footi (07.02.2007) 5

Die Neue Pinakothek mit den Werken europäischer Künstler aus dem 18. und 19. Jahrhundert, ist immer einen Besuch wert. Man kann schön durch die großzügigen Räumlichkeiten schlendern und hier und dort auf einer Bank verweilen und die Augen gebannt auf ein Werk richten. Und im Sommer ist es hier schön kühl. ;)

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Beliebte Stichworte: kunst, malerei, monet, museum, skulpturen

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