Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg
- Kategorie:
- Museum und Ausstellung Wolfsburg
- Adresse:
-
Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg
05361 26690
- Website:
- Geöffnet:
-
Mi - So 11.00 - 18.00 Uhr
Dienstag 11.00 - 20.00 Uhr
Montag geschlossen
Abweichend z.B. in der Vorweihnachtszeit. Vernissagen finden in der Regel außerhalb der Öffnungszeiten statt.
- Mehr Details:
-
Anzeigen
von lachenmachen
Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
Video-Upload ist eine exklusive Funktion für Qype Premium Partner.
4 Beiträge zu Kunstmuseum Wolfsburg auf Deutsch
Ein sehr beeindruckendes Museum. Man sieht schnell, dass hier ne Menge Geld reingesteckt wurde, und es wurde gut investiert. Die Ausstellungen (aktuell zum Werk des Schweizer Bildhauers und Malers Alberto Giacometti) sind stets sehr intelligent strukturiert und aufgebaut. Speziell die aktuelle mit den sehr minimalistischen Exponaten Giacomettis kann ich empfehlen!
Der Eintrittspreis ist mit 8.- € moderat, es gibt sogar Vergünstigungen, wenn man eine Bahncard hat. Das Café ist ebenso wert, besucht zu werden wie die reichhaltige Museumsshop.
Wir waren zur Ausstellung von James Turell im Kunstmuseum Wolfsburg. Gleich daneben im Hotel eingebucht, so dass wir bequem zu Fuß zur Ausstellung gingen.
Die großen Räume gaben der Ausstellung etwas Besonderes, so sehr schon allein James Turell uns faszinierte. Gut vier Stunden wanderten wir durch die Hallen und Räume, die jedesmal eine andere Stimmung wiedergaben.
Äußerst faszinierend und bestimmt sehen wir uns wieder zu einer anderen Ausstellung
Tolles Museum, was über die Grenzen von Wolfsburg hinaus sehr bekannt ist!!! Unbedingt besuchen!
Das Kunstmuseum in Wolfsburg ist eines der besten Museen in denen ich je war. Selbst wenn man nicht viel Bock auf Kunst hat, sollte man einfach mal reingehen. Die beißen nicht und wenn man Fragen hat, wird man ganz normal behandelt, nie wie ein Banause.
Im Kunstmuseum Wolfsburg waren schon richtig große Ausstellungen wie zum Beispiel eine von Andy Warhol. Eine Abschlussklasse von Vivienne Westwood hat mal ihre Ergebnisse in einer krassen Modenschau vorgestellt und Jonathan Meese hatten sie mal in einer Sammelausstellung da, als noch jeder gefragt hat, wer zur Hölle das denn sei. Offensichtlich ist das Museum also eher modern ausgrichtet. Von der Verteilung der Ausstellungen her kommt es mir immer so vor, als gäbe es einen Schwerpunkt in der Fotografie, aber da kann ich mich auch täuschen.
Neben dem vorzüglichen Ruf des Museums und einem geschickten Direktor sind die Masse und die Qualität der Ausstellungen natürlich auch der (finanziellen) Unterstützung von VW zu verdanken. Wobei man schon sagen muss, dass die als Sponsor bisher immer sehr dezent und eher im Hintergrund aufgetreten sind.
Kunst wird hier wie Kunst behandelt, nicht wie eine Ware. Obwohl die Kataloge zu den Ausstellungen natürlich was kosten und es auch einen Museumsshop gibt. Da ist es aber auch wieder so, dass die Kataloge in der Regel super gemacht sind und es im Shop so Kleinode zu erwerben gibt, die man sonst einfach nirgendwo bekommt. Und es gibt eigentlich auch immer ein paar kleine Nettigkeiten, die halbwegs günstig sind.
Natürlich gibt es auch in diesem Museum Führungen. Wenn man extra eine bucht, kostet das einiges, aber an den Wochenenden kann man gegen einen kleinen Betrag einfach mal so teilnehmen und in der Vorweihnachtszeit oder zu speziellen Anlässen gibt es manchmal sogar kostenlose. Daneben gibt es noch ein umfangreiches und angeblich hochwertiges Angebot für Kinder (Geburtstag im Museum feiern), Schulklassen und Lehrer (Fortbildungsmäßig). Zu jeder Ausstellung gibt es zahlreiche Aktionen. Auch in Zusammenarbeit mit dem Restaurant im Haus - dem Awilon. Da geht man dann in einer kleinen Gruppe durch die Ausstellung und diskutiert hinterher bei einem Menü über das Gesehene.
Das Museum besteht aus einer riesigen Halle und kleineren Räumen, Hallen an den Seiten. Insgesamt gibt es drei Ebenen bzw. Stockwerke. Für jede Ausstellung werden die Räume besonders gestaltet. Das Aufsichtspersonal ist in der Regel überaus gut informiert und auch gerne bereit erste Auskünfte zu den Bildern zu geben. Meist in die Atmosphäre sehr locker und man darf ganz dicht an die Bilder oder Skulpturen heran. Ausnahmen wie ein Bild aus Sonnenblumen kernen von Anselm Kiefer halte ich für vollkommen nachvollziehbar. Die Räume sind locker gestaltet, selten vollgestopft. Es gibt einige Sitzgelegenheiten in den Ausstellungen von denen aus man in Ruhe die Werke studieren kann. Immer wieder ist die Architektur der Ausstellung selbst bereits ein kleines Kunstwerk.
Das Museum ist ein schöner heller Bau, der auch architektonisch nicht ganz unspannend ist. Das wird auch noch immer wieder verbessert bzw. durch Projekte wie die Zaha Hadid Lounge und den Japangarten gefördert.
Wirklich toll ist das Flair bei den großen Ausstellungseröffnungen. Ich finde Wolfsburg nicht schön sondern eher langweilig. Aber wenn ich auf einer dieser Vernissagen bin, dann merke ich, wie die Stadt sein kann. An solchen Abenden läuft da nur buntes Volk herum, man kann tolle Menschen kennen lernen und großartige Gespräche führen.
Mit sechs Euro ist der Eintrittspreis ziemlich niedrig, außerdem gibt es Rabatte für Schüler und Studenten, Familien- und Jahreskarten. Außerdem gibt es einen Newsletter per Post für Museumsfreunde über den man das Programm zugeschickt bekommt und zu Ausstellungseröffnungen eingeladen wird. Unten im Eingangsbereich gibt es zahlreiche Schließfächer und eine Garderobe. Parkmöglichkeiten gibt es kostenpflichtig gibt es direkt neben / unter dem Museum in einem großen Parkhaus.





