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danielasonne (17.04.2008) 5

Eher zufällig traf ich auf diesen grandiosen Laden. Als Neu-Hamburgerin nach 4 Jahren in Dublin/Irland frisch hierher gezogen weiß ich nun auch endlich, wo ich die geliebten breakfast sausages kaufen kann. Und die Cheerios und den Tee und die Marmeladen und richtig gute baked beans und die tollen Flakes-Riegel und und und.

Ich kam nach dem Betreten des Geschäftes aus dem Staunen nicht mehr raus und war nicht sicher, ob ich mich weiter in die tieferen Gefilde trauen kann - so verwinkelt und irgendwie an die kleinen britischen und irischen Häuser erinnernd ercshleicht man sich den Weg durch das Labyrinth an Zimmern. Nette Schildchen weisen einem durch “this way” und mit Pfeilen drauf den richtigen Weg zum nächsten Räumchen. Zum Glück hab ich mich getraut und traute immer wieder meinen Augen kaum. Muss einen Gesichtsausdruck gehabt haben wie ein kleines Kind auf dem Jahrmarkt - so viele aus Irland und UK vertraute Produkte tauchen da plötzlich mitten in Eppendorf wieder auf.

Ein echter Glücksfall und eine wahre Bereicherung!

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Badbury

Badbury (22.01.2008) 5

Dave ist einfach der Grösste. Auch vom Körperumfang. Wenn er etwas nicht hat, was ich zum Überleben auf dem Kontinent brauche, dann besorgt er es. Später gehe ich dann wieder durch die Räume des Geschäftes und siehe da, Cadbury Highlights, Cornish Icecream, Red Leicester Käse und andere Dinge harren nun meiner. Das ist meiner Ansicht nach die beste Verkaufskultur, die ich bislang kennenlernte (abgesehen von Harrod's). Und dann die Spicy Chicken Pasty und Ann, die mit ihrem warmen Brummie-Akzent mit mir scherzt und der Lieferservice mit dem alten London Taxi, das Dave vor einem Jahr mitgebracht hat.

Zur Not kann man auf dem Gelände der Shell-Tankstelle parken, die sehen das zwar nicht gerne, aber man bleibt ja nicht lange und kann danach als Wiedergutmachung dreitausend Liter Benzin tanken und der jungen Dame an der Kasse ein Cadbury's Chocolate Eclair abgeben. Oder man isst sie alle selbst und läuft zum British Shopping.

Zum Schluss noch die Anekdote vom oben angeführten Harrod's: Ein Maharadscha kam vor zig Jahren nach London und rief im Harrod's an. Er hatte ursprünglich einen Elefanten als Gastgeschenk mitbringen wollen, diesen jedoch vergessen (wie kann man einen Elefanten vergessen???), und bat nun den Herrn bei Harrod's, ihm einen zu besorgen. Letzterer, in feinstem British English (einfach an einen Butler denken!), antwortete: Certainly Sir, einen Indischen oder Afrikanischen?...

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Nachtrag

Dave liefert auch, letztlich bat mich jemand, ihm ein englisches Care-Paket zukommen zu lassen, weil die abgezogene britische Garnison in seiner Stadt auch die britischen Supermärkte mitgenommen hat.
Cider, Kekse, Cracker, Marmeladen und andere Süßigkeiten packt Dave beziehungsweise seine Frau ("Because you need a woman's touch for that!") in das Paket zusammen und schickt es per Rosinenbomber... äh, Kurier, wo auch immer die Bedürftigen leben.

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stoppelhopser (06.06.2007) 4

Der British Shop ist wirklich mal ein gemütlicher Laden. Hier taucht man sofort ein in eine andere Welt, ein Labyrinth aus mehreren kleinen Verkaufsräumen, wo man immer wieder etwas Neues findet, alles ein bißchen durcheinander, aber darum umso schöner. Die Verkäuferin ist super nett - ein Muss für alle UK Fans!

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beth (09.03.2007) 5

Ja, das ist mal so ein Laden mit eigenem Gesicht. Freundliche Verkäuferinnen begrüssen mich auf englisch. Wer Great britain liebt und länger dort war, fühlt sich sofort daheim, der warme Akzent in den leicht erhöhten Stimmen. Beim Herumlaufen in all diesen Hinterzimmern stößt man dann immer wieder auf Erinnerungen von füher. Die komischen Tees. Marmeladen. Grelle Teetassen. Fettes Wurstfleisch, da konnte ich mich nie mit anfreunden. Aber die knusprigen Pastetchen da vorn... Und Scrumpie aus der Dose, wie in Manchester... Abgelaufene Packungen werden großzügig und ohne Getue am Ausgang verschenkt - und das in Eppendorf, wo oft sonst nicht mal das Lächeln umsonst ist!

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mostro (19.02.2007) 5

Wenn es hier einen Wermuttropfen gibt, ist es die Tatsache, daß ich diesen Laden nicht selbst betreibe - genau diese Idee hatte ich auch, als ich vor 10 Jahren vom Studium aus London zurück kehrte...

Die Hegestraße ist der Inbegriff der Eppendorfer Boutiquenmeile. In dem langgezogenen Nebensträsschen reihen sich schicke Schmuck- und Bekleidungsläden dichtgedrängt aneinander.

The British Sopping fällt ein wenig aus dem Rahmen zwischen all den Edelmarken und glattpoliertem Leder.

Hinter einfacher Fassade beginnt aber sofort ein Labyrinth aus 7 Verkaufsräumen, in denen man perfekt in die englische Alltagswelt versetzt wird - es gibt wirklich fast alles, was zum englische Everyday life gehört, vor allem im kulinarischen Bereich: bereits im Tresen werden frisch gebackene knusprige Cornish Pasties angeboten. Weiter geht es mit Kühlschränken, in denen neben Steak & Kidney Pie und Scottish Eggs natürlich auch Behälter mit Ginger Beer, Shandy und allen Arten von Cider zu finden sind. An Mince Pies und Onion Bhajis vorbei arbeitet man sich in die Duftabteilung vor, wo Landrose und Jasmin in fein aristokratischen Flakons und gedämpften Farben regieren, dazwischen edle Teepötte mit zarten cremefarbenen Blumenmustern, dezente Schirmlampen - wo ist denn nur der Kamin? Im nächsten Raum gibt es konsequent dunkelhölzerne Antikmöbel mit ebenso alten Teeservicen, und im nächsten endlich kommt der Tee: Nicht lose sondern all die skurrilen Kombinationen im Beutel, die in England die Teepausen zu Abenteuerexpedition machen: Echinacea & Raspberry, Stawberry-Vanilla, Gingko-Blueberry etc., dazu jetzt noch buntere Teepötte. Und Chutneys, Saucen, Jams, Teezubehör, Lemon Curd, Cookies... keine Anfrage bliebe unbeantwortet, scheint mir. Für heimwehkranke Briten definitiv eine Therapieanstalt erster Güte! Für mich und jeden anderen ein wunderbarer Ausflug in eine andere Kultur direkt nebenan.

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