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Top Empfehlung:

BANGALUU – DER HAUPTSTADTCLUB

Invalidenstrasse 30, 10115 Berlin

Super-styliger Dinner- & Danceclub in Mitte. Kundenzitat: "Dort herrscht eine Aura, die vielleicht unseren Geist anregt und einfach den Wusch schürrt nach mehr Party – modern und extravagant."

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Qype Insider 270
Benutzerfoto: pattyplex

pattyplex

Kompliment pattyplex (29.05.2008) •••••

Was für ein wunder-, wunderbares Restaurant! Es hier einfach unter dem Begriff “Pizza & italienische Restaurants” abzulegen, ist eigentlich eine Sünde. Dieser Ort ist eine Institution. Wir gehen hier immer “für gut” hin, also wenn es etwas zu feiern gibt, man Eindruck bei Freunden machen möchte oder mal Lust auf einen ganz besonderen Abend hat. Das Ambiente ist… sagen wir mal authentisch. Wie in den 60er Jahren die ersten italienischen Restaurants eben so aussahen: Mit schmiedeeisernen Schnörkeln, schweren Holztischen und -stühlen und dem unvermeidbaren Antikputz an den Wänden. Irgendwie schwülstig und gemütlich zugleich. Aber irgendetwas ist hier anders, atmet den Hauch der ganz großen Bühne. Es ist die Präsenz von Massimo Mannozzi, der diesen Ort sowie auch sein Hotel im italienischen Lido di Camaiore bei Viareggio zu etwas ganz besonderem macht.

Im Restaurant hängen Fotos. Viele Fotos. Fotos von Massimo mit Sophia L., von Massimo mit Ornella M., von Massimo mit Adriano C., von Massimo mit Richard von W., Massimo mit Depeche Mode usw. usw. Mancher würde vielleicht sagen: “Was für ein eitler Hahn…!”, doch dem ist nicht so. Die Fotos hängen dort quasi zur Dokumentation, keinesfalls zum Angeben. Oft genug klingelt internationale Prominenz bei dem über die Grenzen Deutschlands und Italiens hinaus bekannten Träger des Bundesverdienstkreuzes und verlangt ihm eine kurze Pause ab.

Und im Restaurant hängt Kunst. Viel Kunst. Sie hängt da so unprätentiös herum, dass man meinen könnte, sie wäre nichts besonderes. Ist sie aber. Massimo ist Sammler. Er sammelt großartige Bilder und Skulpturen, am liebsten mit dem Konterfei des Weingottes Bacchus natürlich, aber gerne auch mal andere irgendwie schöne oder skurrile Kunstwerke.

Im gleichnamigen Hotel in der Toscana stehen beispielsweise etwa 600 Flaschen Grappa des famosen Einzelgängers Romano Levi, deren Etiketten alle handgezeichnet und -signiert sind und von denen nicht eine Flasche wie die andere ist (bei uns, wenn überhaupt, nur im KaDeWe zu bekommen für absurde Preise von ca. 300 Euro an aufwärts…). Spricht man den Gastronom darauf an, zuckt er die Achseln: “Ja, bin ich verruckte! Habe schon keine Platz mehr! Willst du? Kannst du ein paar kaufen!” Da hängt dann zum Beispiel auch eine hingeworfene Skizze des genialen Botero, gezeichnet auf einer Stoffserviette des Hotelrestaurants. Des öfteren finden hier auch verschwörerische Konvente italienischer Künstler und Galeristen statt, die dann bei Zigarre und Rotwein am großen Marmortisch im Garten Fachgespräche führen.

Ja, das Hotel liegt nur wenige Meter vom Meer entfernt und ja, es ist ganz nett eingerichtet (auch hier ein ganz besonderer Stil, dunkeles Holz, helle Wände, über und über mit Kunst bedeckt…), aber das macht nicht die Faszination aus. Auch nicht die unglaublichen Künste von Köchin Maria, die toskanische Küche von Hausmannskost bis Haute Cuisine auf den Tisch bringt. Es ist diese unerklärliche Faszination, die Signor Mannozzi auf seine Gäste hat und die viele zu Bacco-Junkies gemacht hat. Sektengleich könnte man sagen.

Im Februar organisiert Massimo Mannozzi seit gut 15 Jahren den italienischen Filmball. Natürlich geben sich auch hier die Stars die Klinke in die Hand. Und es kocht kein geringerer als Italiens Starkoch in Berlin, Renzo Pasolini.

Bei all den Aktivitäten muss man sich fragen, wie das überhaupt zu schaffen ist…. Gianni Dampf in allen Gassen sozusagen. Nun, wer den Charismaten treffen möchte, tut gut daran, ihn entweder von Oktober bis März im Bacco in Berlin aufzusuchen, oder aber von April bis September in Italien.
Im Berlin sind die Preise vom oberen Bord. Aber weiß Gott, das lohnt sich! Sensationell die schwarzen Spaghettini mit Tintenfischtinte (sieht furchtbar aus, schmeckt aber zum Niederknien) und die Zabbaione, die frisch am Tisch zubereitet wird.

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Qype Advanced Insider 8284
Benutzerfoto: Wolfram

Wolfram

Kompliment Wolfram (14.05.2007) •••••

Patina und Ehrenurkunden künden von der langen, verdienstvollen Geschichte... Immernoch ein toskanisches Top-Lokal mit Flair und Scampi. Wahrhaft ein West-Berliner Flagschiff und der lebende Beweis, dass die gute Küche nicht erst gestern (oder in Asien) erfunden wurde... Wer es trendiger mag, geht in Bocco di Bacco an der Friedrichstraße. Nur hier sind aber die Erinnerungen so präsent und die Zeit so schön stehen geblieben. Trotz dieser Nostalgie sind die Fische stets frisch !

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Kompliment Marcel Janus (22.03.2007) •••••

Ist schon eine ganze Weile her das ich das letzte Mal dort war aber das Essen und Ambiente war hervorragend.
Wenns mich mal wieder nach Berlin verschlägt schaue ich auf jedenfall vorbei.

Erwähnt werden muss das der Besitzer noch ein schönes Hotel in Italien hat das auf jedenfall auch eine Reise wert ist!

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Beliebte Stichworte: gourmet, italien, italienisch, stil, tradition

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