Kompliment
Matthias16 (15.02.2007)
Segesta, mit den Ruinen der Elymer war beeindruckend gewesen (besonders das Theater), aber da wir erst am vorgerückten Nachmittag gekommen waren, hatten wir uns beeilen müssen, um alles (oder doch das Wichtigste) zu sehen und waren rechtschaffen müde und hungrig, als wir den Berg hinunter rollten zum Bahnhof von Segesta.
Man sieht dem Gebäude deutlich an, daß er in den dreißiger Jahren gebaut wurde (1937, um genau zu sein) und an verschiedenen Stellen kann man auch heute noch die Insignien der faschistischen Ära erkennen. Während der Bahnhof auch heute noch regulär von der italienischen Bahn angefahren wird, wird das beeidruckende (oder auch protzige) Bahnhofsgebäude heute anders genutzt: tagsüber als Bar, am Abend öffnet dann das Restaurant.
Wir waren etwas zu früh dran für das Restaurant (der Pizzaofen mußte wohl noch angeheizt werden), aber das war kein Problem, weil uns das genug Zeit ließ für einen gemütlichen Aperitif an der Bar (bzw. an einem Tischchen auf dem Vorhof) und gab eine Auswahl von Knabbersachen, die es dazu gab, sorgten halfen über den ersten Hunger hinweg.
Als die Sonne (und das Knabberzeug) verschwand, öffnete dann zum Glück auch das Restaurant in der früheren Empfangshalle des Bahnhofs, wo wir schon bald von unserem Tisch aus beobachten konnten, wie unsere Pizzen im Holzofen verschwanden. Das Essen war dann auch ausgesprochen gut und kleinere Probleme mit dem Licht sorgten für eine besonders romantische Atmosphäre, als wir unsere Pizzen bei Kerzenschein serviert bekamen.
Alles in allem: Ein schönes Erlebnis in ungewöhnlicher Atmosphäre.
Stichworte
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Kommentare (1)
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